33 – Bruch mit Bonadea (126-128)

von Bert

Bonadea denkt über ihre ‚Untreue‘ nach – Ulrich hängt auch seinen Gedanken nach – Sie ärgert sich nach wie vor über seinen Vorwurf der Untreue – er spricht von „seelischer Unordnung“ – sie bekommt es in den falschen Hals – sie realisiert ihre Situation – fühlt sich beschämt – Ulrich lässt geschehen, während sie sich ankleidet – Ihr wird klar: „Auf ewig verloren“ – sie geht

Ulrich, der ihren Beschluß, nicht wiederzukehren, ahnend erriet, hinderte ihn nicht. (127)

Ulrich nach wie vor abweisend. Er fühlt sich als was besseres und lässt Bonadea schlichtweg auflaufen. Die kommt dann doch auf den Trichter, dass das mit Ulrich nichts mehr werden kann, findet ihren Stolz und geht erhobenen Hauptes. Ulrich hier als der kalte Motor einer Sexualbeziehung, Bonadea als naive Geliebte, die von etwas anderem ausging. Ulrich ist definitiv kein nachzufolgender Held.