Durch die Zeit

GT (4)

  • Mit A. komme ich vor der Gruppe ins Gespräch. „Aha“ bzw. „soso“ oder auch „nicht wahr“.
  • Meine Unzufriedenheit von letzter Woche machte der PsychDoc in der Einstiegsgrunde gleich zum Thema. Ich gebe zu Protokoll, dass gerade meine Unzufriedenheit mir zu denken gegeben hätte, schließlich waren es ja gar nicht meine Themen, die liegen geblieben sind.
  • Die Einstiegsrunde gestaltet sich (deswegen?) recht zügig. Niemand kann sich an die Themen von letzter Woche erinnern, also gebe ich den Chronist.
  • Die Themenwahl fällt mir echt schwer, denn irgendwie spricht mit alles und gar nichts an. Entscheide mich dann für A., weil es bei ihm gerade am Meisten brennt.
  • In der Aufstellung darf ich mal wieder den Vater geben.
  • Der Energieverbrauch in den 90 Minuten ist enorm. Auf dem Weg in die Oper (Bach-Abend) gähne ich am laufenden Band und habe für ne gute Stunde Kopfschmerzen, als würde der Schädel platzen wollen.
  • Auf dem Weg fällt mir auf / ein, dass Gruppentherapie gewissermaßen ein Paradox darstellt. Man ist zwar mit anderen zusammen, soll aber nur von sich sprechen.

Erstens kommt es anders, …

Ich tue gerade – was die Jobs betrifft – wirklich gut daran, Ruhe zu bewahren. Denn mit jedem Tag kommt eine andere Variante oder ein anderer Baustein oder eine andere Lücke oder eine andere Anforderung auf’s Tapet, so dass von einer geregelten Planung nun wahrlich nicht gesprochen werden kann. Selbst der Personalbeauftragte schüttelte heute den Kopf und gestand, dass er im Grunde keine Ahnung hat, wie das alles laufen soll.

Heute Nachmittag hat sich die Variante eröffnet, die geforderte 2,5-wöchige Ausbildung, bei der ich seit letztem Jahr als Prüfer fungiere (*grins*), gar nicht absolvieren, sondern nur die Prüfungen ablegen zu müssen. Das Praktische habe ich da quasi schon bestanden, schriftlich muss ich mal noch schauen.

Wie auch immer, statt in Panik zu verfallen – was ich in solchen Situationen dann doch gerne tue – und dann für mich unangenehm hektisch zu werden, bleibe ich erstaunlich ruhig, bzw. kann ich mich erstaunlicherweise immer wieder zur Ordnung rufen.

Morgen mal ein Gespräch mit der neuen Abteilungsleiterin, mal sehen, was die noch für Ideen hat, die meine derzeitigen über den Haufen schmeißen. Aber auch die kocht nur mit Wasser.

Anton Weyrother

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