Durch die Zeit

Tut mal gut

  • Das erste Lob bekomm ich von meiner neuen Kollegin M. Bei einem Beratungsgespräch hatte ich mich etwas eingemischt, ein Thema aufgegriffen und eine Hilfestellung gegeben. Danach meint sie, sie wäre sehr überrascht gewesen, wie tief ich schon in der Materie sei und wie gut ich das alles eingebracht hätte. Daher würde wir nun noch ein paar wenige Beratungen selber machen – dann könne ich das alleine.
  • Frau M., mit der ich noch nie ein Wort gewechselt habe, von Abteilung weiß-ich-nicht mit der Funktion keine-Ahnung, spricht mich an und will wissen, wir es mir in der neuen Stelle geht. Ich bedanke mich. Sie setzt zu einer längeren Erklärung an mit „Qualität setzt sich eben durch“ und „die Guten müssen oft so lange darben“ und „Sie haben den Hausschnitt ja eh komplett ‚versaut'“.

Ich freue mich, dass ich mich darüber einfach freuen und beides annehmen kann.

GT (7)

Die Einführungsrunde nimmt fast die gesamte Zeit ein. Aber bei vielen ist auch richtig was in Bewegung gekommen. Alleine bei L.! Sie sitzt zum ersten Mal auf einem Stuhl wie alle anderen auch und nicht mit hochgezogenen Beinen auf einem der beiden Sessel. Sie hat normale Kleidung an und nicht nur so Wohlfühlschlappersachen und – Trommelwirbel – sie eröffnet die Runde! Und dass dann nicht in diesem Jammerton sondern mit eine eher festen Stimme und den Wunsch was zu ändern.

Die Aufstellung letzte Woche hat nicht nur bei J. etwas ausgelöst. Als ich ihm meine Rückmeldung gebe, fühlt sich, wie sich später herausstellt, S. stark angegriffen, die meint, J. und A. vor mir schützten zu müssen. S. beteuert, dass ich aber gar nichts gemacht hätte, meine Rückmeldung hätte sie getriggert. In der Schlussrunde will sie noch was von mir wissen – ich bin etwas überrascht, dass mein Beitrag heute so Wellen schlägt – und bin etwas erstaunt, dass einer meiner offenen Punkte anscheinend doch so offen liegt.

Wie und warum und wieso das alles zusammenhängt weiß ich ebensowenig, wie was „das“ mit mir macht. Aber wenn ich die Reaktionen des PsychDocs richtig deute, dann ist er mit der entstandenen Dynamik gerade richtig zufrieden.

Und ja, auch wenn heute nichts ‚bearbeitet‘ wurde – es war ne richtig gute Runde.

45 – Schweigende Begegnung zweier Berggipfel (182-185)

Die Gäste sind weg – Diotima und Arnheim bleiben alleine zurück – sie empfindet die Situation als recht intim – er ist von ihr beeindruckt – über den Begriff und Gebrauch von ‚Seele‘ – weder Diotima noch Arnheim hatten geliebt

Für dieses Etwas muß hier mal wieder einmal das Wort Seele gebraucht werden. (183)

Ein kleiner, feiner Text über das Mysterium des Erkennens zweier Liebender.

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