49 – Beginnende Gegensätze zwischen alter und neuer Diplomatie (194-198)

von Bert

Diotima weiter aktiv mit dem Salon – Arnheim findet das gut – der Gatte Tuzzi befürchtet viel heiße Luft – Tuzzi will das Neuste von Frau und Arnheim wissen – die Ministerium würden es auch gerne wissen, was da abläuft – macht sich Gedanken, was die anderen Länder denken – Arnheim und Tuzzi können nicht miteinander – Diotima bekommt das mit – ist Religion vielleicht die Lösung für eine Aktionsidee – Wissenschaft? Nation? Staat? Kultur? – was kann zeitgenössische Kultur überhaupt noch leisten

Aber stelle einen Windhund neben einen Mops, eine Weide neben eine Pappel, ein Weinglas auf einen Sturzacker oder ein Porträt statt in eine Kunstausstellung in ein Segelboot, kurz, bringe zwei hochgezüchtete und ausgeprägte Formen des Lebens nebeneinander, so entsteht zwischen ihnen beiden eine Leere, eine Aufhabung, eine ganz bösartige Lächerlichkeit ohne Boden. (196)

Arnheim und Tuzzi können nicht so recht miteinander. Das bekommt auch Diotima zwischen den Zeilen mit und versucht das etwas zu umschiffen. Aber die beiden sind Alphamännchen und versuchen sich halt dann in ihren Wortbeiträgen zu behaupten. Es kommt natürlich nicht zu einer offenen Auseinandersetzung. Aber auch in diesem gemeinsamen Gespräch kommen sie, was die Idee für die Parallelaktion betrifft, kein Stück weiter, zu viele Bedingungen, zu viele Einschränkungen.