52 – Sektionschef Tuzzi stellt eine Lücke im Betrieb seines Ministeriums fest (208-211)

von Bert

Tuzzi merkt, dass ein Ministerium auf Personen wir Arnheim nicht eingerichtet ist – niemand seiner Mitarbeiter hat ein Buch von Arnheim gelesen – sucht Hilfe im Pressedepartements – legen ein Faszikel an – das Außenministerium hat null Ahnung von Arnheim – wo ist die Grenze zwischen dem, „was man beachtet, und dem, was man übergeht“ – man schafft zumindest mal alle Werke von Anrheim an

Er [Tuzzi] erinnerte sich an den Ausspruch Voltaires, daß die Menschen die Worte nur anwenden, um ihre Gedanken zu verbergen, und der Gedanken sich nur bedienen, um ihre Ungerechtigkeiten zu begründen. (211)

Tuzzi merkt: Die Ministerien haben Arnheim nicht auf den Schirm. Nicht einmal seins. Ein kleiner Seitenhieb auf das Lob der Bürokratie. Alles funktioniert reibungslos – wenn auch Wichtiges außer Acht gelassen wird. Hauptsache geregelte Bahnen, egal, was die Welt draußen gerade so macht. Das ist ja der ‚Vorteil‘ von Trump. Der hat die Bahnen einfach verlassen (ob bewusst oder weil er sie ja eh nicht kennt oder sie nicht sieht oder erblindet ist oder was auch immer, mag jeder selber beurteilen) und alle anderen Nationen und Organisationen meinen mit dem Althergebrachten darauf erfolgreich reagieren zu können. Dem ist aber nicht so. Fragt sich, was das Schrecklichere ist.