trenta anni

von Bert

Ich höre ja nicht auf zu betonen, dass wir uns in einer historischen und tierisch verändernden Umbruchszeit befinden, wie es die Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg gewesen war.

Gestern lief es in den Nachrichten: Das Internet ist 30 Jahre alt. Ich habe es für mich vor gut 20 Jahren schon entdeckt und daher die ein oder andere Entwicklung (meist verspätet) mitgemacht (wenn auch nicht immer mit Verstand bzw. Verständnis).

Als ich Montag in den Zug gestiegen bin ist mir siedendheiß eingefallen, dass ich meinen E-Reader vergessen hatte. Fünf Tage ohne Buch??? U N M Ö G L I C H! Also gleich mal überlegt, ob es hier einen Buchladen gibt und was ich mir dann kaufen könnte und … bis mir klar geworden ist: Ich habe neben dem Notebook mein Handy und mein Tablett dabei. Euch wird es nicht überraschen – mich hat es dann schon: Denn keine halbe Stunde später hatte ich im fahrenden ICE (!) jene Bücher runtergeladen, die ich kurzzuvor gekauft hatte. Und heute ist mir eingefallen – ja, ja, Urlaub macht dumm – dass ich ja eh alle meine ebooks in der Cloud habe, so dass ich jetzt gerade …

Vor zwei, drei Jahren wäre diese Aktion nur in der 1. Klasse möglich gewesen – vor 5, 6 Jahren hätte ich mir igendwo einen teuren Internetzugang besorgen müssen (und dann mit dem Handy kompliziert das Notebook mit dem Internet …)

Ich find Staunen nach wie vor irgendwie schön und toll.