„Krank“

von Bert

Mir einen Tag Auszeit genommen und heute mal ‚krank‘ gewesen. Aber da dadurch keine Arbeit liegen bleibt oder jemand anders in der Bresche springen muss, meine ich das  vertreten zu können.

Den Vormittag für mein Therapie-Tagebuch genutzt (also auch anders gemacht, aber das war dann schon der Schwerpunkt). Tat gut, es nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern mit Mühe und Arbeit all die Gedankenfetzen aufs Papier zu bringen und grob vorzusortieren. Es scheint mir, als würde sich das alles jetzt zu einem Bild formen, das ich jetzt nicht unbedingt gut finden muss, aber zu dem ich Stellung nehmen kann – und das ist echt eine Entlastung.

Nachmittags gelesen, abends dann Yoga. Ich stöhne mir da einen ab und der Schweiß fließt in Strömen. Aber da es mit gut tut, ist mir meine Außenwirkung so was von egal. Und es ist jetzt das 3. Mal schon, dass ich mit der einen Teilnehmerin gemeinsam zur Straßenbahn laufe und wir uns angenehm unterhalten.