84 – Behauptung, daß das gewöhnliche Leben von utopischer Natur ist (363-369)

von Bert

Ulrich zu Hause – viel Papier zur Parallelaktion – viel Unsinniges – neues Wort: „dortortig“ – geht zurück zu Clarisse – „Ulrich entwickelt das Programm, Ideengeschichte statt Weltgeschichte zu leben.“ – es kommt mehr darauf an, was geschieht und nicht wem es geschieht – Walter hält dagegen – Bedeutung des Theaters für das Vorstellen von Ideen – Wenn man Ideen lebt, so fragt Walter, könnten dann noch neue entstehen? – Ulrich: Ist das vollkommenen Leben nicht das Ende der Kunst? – Kunst als Lebensverneinung

Es sieht Dir [Ulrich] ähnlich, von etwas zu behaupten, es sei unmöglich, aber wirklich. (369)

Letztendlich eine intellektuelle Version der Frage: Wie kann ich gut leben. Hier unter Verzicht der Frage, was die menschliche Natur an sich einfordert. Letztendlich die große Frage: Ist was von Bedeutung?