Durch die Zeit

Monat: Juli, 2019

94 – Diotimas Nächte (423-428)

Diotima gewöhnt sich an die Situation – wird souveräner – ist nach wie vor in Arnheim verliebt – Gedanken über ihn und ihre Stellung zu ihm bzw. zu Tuzzi – hat schlaflose Nächte – phantasiert, was wäre, wenn sie mit Arnheim zusammen wäre – aber keine Scheidung von Tuzzi vorstellbar, „lieber Ehebruch“ – aber auch das ist für sie nur schwer vorstellbar

Diotima wunderte sich zuweilen selbst darüber, daß nicht mehr Erzählbares zwischen ihr und Arnheim vor sich ging. (424)

Auf einer ‚tieferen‘ Ebene ein besonderer Text. Denn während Diotima darüber nachdenkt, ob und wie sie nun Arnheim liebt, ob sie Tuzzi verlassen könnte oder nicht, ob ein Seitensprung das ist, was sie will, oder ob ihr nicht die Rolle des Entsagens ihr zusteht, auf dieser ‚tieferen‘ Ebene wird nichts anderes gezeigt, dass Diotima auf dem Weg der Befreiung ist, dass sie beginnt die konventionellen Fesseln einer bürgerlichen Ehe zumindest zu hinterfragen, aber dennoch im Denken in ihnen gefesselt ist. Das ist nichts anderes als ein coming-out-Prozess.

Sommerpause

Wünsch Euch ’ne gute Zeit!

Hingefällt

Um 11schon steche ich mich wieder aus, keine Lust, dass am Ende des Monats die Überstunden gekappt werden. Ich gönne mir einen Mittagsschlaf und penne statt der einen Stunde gleich mal zwei, als hätte man mich hingefällt. Schaffe es gerade noch zum Ex meines Mannes, der seines Zeichen Facharzt für Psychiatrie ist und hin und wieder Rezepte für uns ausstellt. (Für  den Urlaub brauche ich noch ne Salbe.) Frage mich immer, wie das auf die Patienten wirken muss, die da warten, wenn er mich vorzieht und duzt. Ein besonderes treuer Patient?

93 – Dem Zivilstand ist auch auf dem Weg der Körperkultur schwer beizukommen (421-423)

Nun Ulrich und der General sitzen nebeneinander – lauschen einem Gespräch über „wissenschaftlichem“ und „intuitivem“ Tennis – Diskussion, ob Sport / ein Sportler „genial“ sein kann – Stumm verzweifelt

Warum finden sie es eigentlich an einem Tennisspieler genial und an einem General barbarisch? (423)

Der General kommt bei all diesen Feinheiten der Definition nicht mit. Aber im Kern erfasst er dann doch schon recht gut die Lage: Viel heiße Luft.

Zickenalarm

Toller Start heute. Um 6:55 begannen die beiden Zicken lauthals sich gegenseitig anzuzicken – aber vom Feinsten. Dann hab‘ ich es noch abbekommen, weil ich angeblich einen Termin nicht wahrnehmen wolle. „Welchen denn?“

Ich war jedenfalls zehn Minuten später im Auto und bin gaaanz langsam die 75 Kilometer zum Termin, dann noch einen anderen und dann noch viel langsamer zurück.

Leider waren sie immer noch am zicken. Also habe ich behaupte, ich müsse noch Ausgleichsstunden im anderen Job machen und bin einfach ins anderen Büro, hab‘ mich aber nicht umgestempelt.

Morgen noch … dann …. PFFFFFFFFFFFFFF

# 483

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Auf Nummer sicher

Mit der Lektüre für den Urlaub bin ich vollumfänglich auf der sicheren Seite. (2.300 + 3.000 + 1.500 Seiten.)

Mit den Hörbüchern für den Urlaub bin ich vollumfänglich auf der sicheren Seite. (45 + 120 Stunden.)

Wir wir gerade festgestellt haben, werden wir nicht nur einen Kühlschrank in der Nudistenhütte haben, sondern auch einen Fernseher. Das verspricht sicher gekühlten Weißwein mit einem sicher durchschnittilchem Programm, aber da wir im Urlaub generell Fernsehabstinent sind … .

20 Kilometer entfernt ist ein Sternerestaurant und mein Mann will sich bemühen, da noch einen Tisch wegen gestern zu bekommen, was sicher nicht einfach werden wird, aber es soll dort auf dem Marktplatz einen netten Weinstand geben, der, so wurde mir versichert, angenehme Weine kredenzt.

Und wenn wir unsere ganzen Ladekabel nicht vergessen (samt den Geräten, die damit geladen werden) … dann wird das sicher einfach ein guter Urlaub.

Nachtrag zu gestern

Gestern war, wie mein Mann und ich heute dann doch immerhin noch feststellten, unser zweiter Hochzeitstag.

92 – Aus dem Lebensregeln reicher Leute (419-421)

Arnheim betrachtet Reichtum als Charaktereigenschaft – behält sein Geld lieber für sich – ’spendet‘ dafür Meinungen und Ansichten

Ist die Liebe, die man erregt, weil man ein sonnengebräunter Sohn des Südens ist, persönlicher als die, die man dadurch erregt, daß man ein Sohn eines der größten Unternehmer ist? (421)

Über die Verteidigung des Reichtums der Reichen.

WMDEDGT 7/19

Jeden Monat fragt Fr. Brüllen, was man denn so heute gemacht hat. Na dann.

6:55 – Der Wecker klingelt 55 Minuten später als sonst, aber das Aufstehen macht es dennoch nicht angenehmer.
6:59 – Die Kollegin meldet sich krank, ob ich nicht schnell noch ihre beiden Termine mitübernehmen könnte – nein, kann ich nicht, bin ja am Vormittag nicht im Büro.
7:07 – Nach Bad in der Küche, vom Restbrot eine Stulle schmieren, Tee trinken, Zeitung lesen.
7:25 – Anziehen muss halt sein.
7:30 – Ich mache mich mal los. Es sind zwar nur 70 Kilometer, aber die über Landstraße.
8:15 – Ich habe gut daran getan, die Strecke ist zwar wunderschön, aber egal welchen LKW ich überhole, 500 Meter weiter fährt der nächste.
8:55 – Pünktlich beim Kunden.
9:40 – Und wieder zurück. (Zwischendrin halte ich – unerlaubterweise – bei einem Metzger und hole mir zwei Stracke für den Urlaub.)
11:15 – Im Büro. Mit ist richtig schwindlig von dieser absolut öden und nervtötenden Autofahrerei.
11:35 – Die große Langeweile beginnt. Es gibt nix zu tun und neue Termine zu vereinbaren ist gerade hirnlos, da ich nur noch Montag da bin und da keine Termine frei sind. Und für nach dem 1. August ist es gerade auch etwas hirnlos. Also etwas russische Geschichte.
15:00 – Taktisch wechsel ich den Job, um im anderen noch etwas zu arbeiten.
15:55 – Es reicht für heute.
16:10 – OK, mit dem Auto bin ich wirklich etwas schneller zu Hause – aber dafür muss ich Parkplatz suchen, nicht meine Stärke.
16:20 – So rumchillen.
16:40 – So rumnachmittagsschlafen
17:30 – Tageslektüre auf dem Balkon
18:15 – Ein einfaches Abendessen vor dem Fernseher. Merke, dass ich einfach im Kopf arg müde bin …  und bleibe vor dem Fernseher einfach hängen. Versuche noch ein Nickerchen hinzubekommen in Hinsicht auf später, aber das will sich dann leider doch nicht einstellen.
22:15 – langsam mal die Sachen für die Nacht packen, um 22:30 muss ich (in aller Ruhe) los und dann beginnt um 23 Uhr der zweite ‚Arbeitstag‘ heute.

Von Nachtwachen und dicken Titten

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