102 – Kampf und Liebe im Hause Fischel (477-486)

von Bert

Gerade wartet vergeblich auf Ulrich – der hat’s einfach vergessen – auch Frau Fischel ist darüber verärgert, wäre Ulrich doch eine gute Partie – gereizte Stimmung im Haus, weil die Eltern mit dem nationalen Gedankengut der Tochter und deren freunde nicht einverstanden ist – auch das Ehepaar selbst in uneins – Fischel geht daher gerade gerne spazieren – trifft zufällig Ulrich – begleitet Fischel nach Hause – trifft dort auf die Freundesgruppe von Gerda – es kommt zu einem heftigen Wortgefecht zum Thema Fortschritt, was die jugendliche Gruppe locker verneint

In seinen [Leo Fischels] jungen Jahren hatte er oft diesen Anblick genossen, als er noch vor der Auslagenscheibe des Lebens stand und kein Geld besaß, um einzutreten, sondern nur darüber nachdenken durfte, was ihm sein Schicksal später bescheren würde. (480f)

Alt gegen jung. Wenn Generationen aufeinander treffen, fliegen die Fetzen, weil beide vielleicht noch über die gleiche Sache reden, aber auf unterschiedliche Schwerpunkte und Vorgehensweisen setzen. Würde man hier statt ‚Fortschritt‘ ‚Umweltschutz‘ einsetzen, hätte man eine literarische Version von Friday for Future.