113 – Ulrich unterhält sich mit Hans Sepp und Gerade in der Mischsprache des Grenzgebietes zwischen Über- und Untervernunft (549-563)

von Bert

Ulrich bei Gerda und Hans – Gerade hat Hans erzählt, dass Ulrich um ihre Hand angehalten hat – er verblüfft sie damit, dass er gesteht, selber mal verliebt gewesen zu sein – Hans Wetter gegen die Parallelaktion – ist für den Anschluss an Deutschland, da Kakanien noch nie was zustande gebracht hätte – über Idee, Religion und Metaphysik – „Kapitalismus am Kind“ durch die Eltern – Hans plädiert für eine freie Kindheit und Jugend  – Entpanzerung des Ichs – Hans‘ Utopien – vom Erkennen Liebender

Denn der Liebende erkennt von dem Menschen, den er liebt, nichts, als daß er in einer unbeschreiblichen Weise durch ihn in innere Tätigkeit versetzt wird. (558)

Zwei ungleiche Rivalen kämpfen mit Worten um Gerade. Hans schießt, wie es der Jugend zusteht, gehörig über das Ziel hinaus, während Ulrich sich – mal wieder – altbackend gibt. Man theorisiert so in der Gegend rum, um Gerade zu beeindrucken, die macht sich aber vielmehr darum Gedanken, wen sie denn nun wirklich lieben soll, wer für sie die passendere Partie ist. Letztendlich ein Unentschieden und niemand ist auch nur einen Deut klüger oder weiter.