Durch die Zeit

Monat: November, 2019

Ich find’s gut!

Ich find’s gut, dass es Scholz nicht geworden ist. Walter-Borjans und Saskia Esken traue ich einfach mehr zu, dass sie endlich mal wieder SPD-Themen bespielen und nicht nur als CDU-Claquere fungieren. Die Entscheidung nochmals in die Koalition zu gehen war in meinen Augen eh falsch. Aber das gehört ja zur Geschichte der SPD, dass sie sich immer wieder auf Kosten der eigenen Glaubwürdigkeit in die Verantwortung nehmen lässt. Es ist echt an der Zeit, dass sie sich wieder auf sich besinnt und mal nicht als Steigbügelhalter für andere dient.

Wenn man’s nicht weiß?

Ich bin ja u.a. für die Homepage meines Arbeitgebers zuständig. Da sich meine Arbeitsbelastung ja in Grenzen hält, strukturiere ich gerade das Backend neu was u.a. zur Folge hat, dass ich alle Downloads und Bilder anfassen muss. Im Zuge dessen bin ich heute auf vier komplette Unterseiten gestoßen, die aber nicht im Frontend angezeigt werden. Warum? Keine Ahnung, also mich in der entsprechenden Abteilung erkundigt. Frau L. kam dann mit fragenden Blick, ließ sich die Seiten zeigen.

Fazit: Die kleinste Seite haben wir mal schnell auf die aktive integriert, zwei Seiten einfach gelöscht und die letzte – über die sich Frau L. tierisch gefreut hat – bleibt als ‚Geheimseite‘ bestehen.

13 – Ulrich kehrt zurück und wird durch den General von allem unterrichtet, was er versäumt hat (771-780)

Ulrich ist zurück – es ist viel Post gekommen – liest aber nicht alles – General Stumm lässt anrufen – und kommt sofort vorbei – sie duzen sich (ist mir was entgangen?) – es gibt Schnaps und Kommisbrot zum Frühstück – es sind Verhandlungen zwischen Arnheim und Stumm im Gange – politisch hoch brisant, daher unter Geheimhaltung – in der Parallelaktion hat mit die Parole der Tat ausgegeben – Diotima und Arnheim scheinen sich etwas überworfen zu haben

… und verständnislos blickte Ulrich auf den Abdruck einer vergangenen Stunde … (771)

Alles ging in Ulrichs Abwesenheit seinen gewohnten Gang. Ulrich hat aber nicht  mehr so richtig Lust auf den gewohnten Gang und will aus der Aktion aussteigen. Stumm ist komplett dagegen. Er braucht ihn als ‚Spion‘.

GT (34)

A. ist am Limit.
L. ist bald am Limit.
C1. gehts im Grunde richtig ordentlich.
B. ist am Limit.
J. ist am Limit.
S. ist über’m Limit.
C2. ist etwas irritiert.

# 506 – 6 years and 7 days ago

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Dieses Jahr halt mal nicht

In den letzten Jahren habe ich immer einen Blog-Adventskalender für an die 30 Leute gemacht. Also jeden Tag einen schon vorbereiteten Blogbeitrag in einem privaten Blog mit Bildern, Texten, Rätseln etc. Da saß ich dann immer an die zwei, drei Tage dran, bis alles gefüllt war, einigermaßen ausah und auch einen gewissen Spannungsbogen hatte.

Ich hab‘ dieses Jahr einfach nicht den Drive, das wieder zu machen, dafür hänge ich einfach nach wie vor zu sehr in den Seilen und auch die Schlafstörungen wirken sich jetzt langsam kritisch aus.

Ich denke, man wird es verschmerzen können – hatte sich ja auch etwas tot gelaufen.

12 – Heilige Gespräche. Wechselvoller Fortgang (753-771)

Metaphysische Gespräche – Agathe war vor Hagauer schon mal verheiratet, aber schnell Witwe geworden – sie bestraft sich mit Hagauer – viele Erinnerungen an den ersten Mann – über das Wesen der Liebe und des Verliebtseins – über den Glauben

Eine vernünftige Askese besteht in der Abneigung gegen das Essen bei ständig gut unterhaltener Ernährung! (759)

Dieses Kapitel mutet so an, als hätte Musil mit einem neuen Roman begonnen, in dem Ulrich zwar auch vorkommt, dessen Protagonisten aber Agathe ist. Ein Kapitel dass sich diesem Lektüreprojekt entzieht und ich befürchte, dass wird immer mehr werden. Hier gibt es so gut wie keine Handlung, die man nacherzählen könnte, sondern ein reger Gedankenaustausch, der aber wiederum so komplex ist, dass eine Zusammenfassung Stunden brauchen würde, bis sie auf dem Papier wäre – mir zuviel Arbeit. Musil versucht – gerade am Ende des Kapitels, wo Ulrich quasi sein Glaubensbekenntnis ablegt – eine Vereinigung zwischen Mystik und Vernunft hinzubekommen, genau die beiden Pole zu vereinen, zwischen denen Ulrich (und seine Zeit) hin- und hergerissen ist. Die äußerte Kurzfassung ist dann das „Ich glaube also und glaube nicht!“ (770) von Ulrich.

12 – 1

Da warens nur noch elf. E. wird die Ausbildung nicht machen, was mir jetzt keine Träne hervorlockt, denn es war die, die mir mit ihrem Gute-Welt-Friedem-Gehabe etwas auf den Geist gegangen ist.

Zweiter Tag

Sag‘ ich mal so. Meine theoretischen Kenntnisse zum Thema Kommunikation sind also nach wie vor auf dem neusten Stand und mindestens gut fundiert, meine praktischen Kenntnisse – wenn ich denn dann will – so, dass das Feed-Back nichts vebesserungswürdiges zu melden weiß. Aber da übe ich ja jede Woche mindestens drei Stunden.

Für mich heute etwas langweilig und wenig Neues – aber das war zu erwarten gewesen. Irgendwie auch OK, denn nach der Horror-Alptraum-Nacht heute war ich eh wenige unkonzentriert.

Zweiter Versuch

Ein erster Versuch ist vor zwei, drei Jahren kläglich gescheitert. Ich hab‘ damals zwar etwas Hilfe gebraucht um herauszufinden, warum es scheiterte, aber dann war klar: Mit der Gruppe möchte ich die Mediations-Ausbildung nicht machen. (Und wie mir heute aufgegangen ist: Auch nicht mit der damaligen Leitung).

Heute also die ersten drei Stunden des Kennlernwochenendes, das dazu dient zu schauen, ob man wirklich jetzt über ein Jahr das ein oder andere Wochenende und die beiden Wochen verbringen will.

Wir sind zwölf, ausgeglichenes Geschlechterverhältnis, ansonsten ein bunter Mix von jedem und allem. Die beiden Teamerinnen erscheinen auf den ersten Blick strukturiert (was mir ja immer wichtig ist) und fürsorglich (was mir auch ganz gut gefällt – es gab nicht nur Obst und so gesundes, faieres und friedliches Zeugs, sondern auch Gummibärchen!). Erfahrung bringen sie auch mit – die Zeichen stehen jedenfalls gut, auch wenn ich mich erst am Ende wirklich entscheiden werde, schließlich kostet die Ausbildung ein paar tausend Euro.

In einen der Teilnehmer habe ich mich bereits verliebt. Der ist wohl um die 30, kommt aus dem Sozialbereich und ist einfach ein locker-sonniges Gemüt, der selber glaube ich gar nicht weiß, wie fein-ironisch er ist. Jedenfalls so ein richtig erfrischendes Menschenkind.

Und tschüß!

Das dürfte jetzt wohl amtlich sein: Mein Apple Notebook hat nach fünf, sechs Jahren (bei weniger Nutzung) einfach so seinen Geist aufgegeben. Damit ist diese Wohnung nun apple-frei – und wird es auch bleiben.

11 – Heilige Gespräche. Beginn (746-752)

Unterhalten sich viel über Moral – über Bös- / Gutsein – Agathe möchte wissen, was Ulrich da so liest

Ich bin nicht fromm; ich sehe mir den heiligen Weg mit der Frage an, ob man wohl auch mit einem Kraftwagen auf ihm fahren könnte. (751)

Über die Moral und wie man über die Moral kommt. Frage nach Grenzen der Moral und wie dynamisch Moral ist. Moral als etwas allgemeines oder situatives? Die Geschwister beginnen ich füreinander immer mehr zu interessieren, nehmen Körperkontakt auf.

Schön, dass es Weihnachtsgeld gibt

Nicht so schön, dass die beiden neuen Brillen jetzt echt nicht billig waren. Aber jetzt sehe ich wenigstens wieder richtig und die Hauptbrille verdunkelt sich sogar ‚automatisch‘ je nach Helligkeit. Meine Augen werdens danken.

GT (32)

Die erste Hälfte verbringen wir – mal wieder – mit der Frage, wie wir mehr Wumms reinbekommen. Die verabredete Änderung ist marginal.

Die zweite Hälfte entfaltet mal wieder diese irre Überaschungen, die eine Gruppentherapie, wenn alle arbeiten, bietet. Diesmal ist es C., die die Stunde rockt und sich ganz neu zeigt, während J. sehenden Auges einer Katastrophe zusteuert.

Mir scheint, das heute jeder nicht wenig mitgenommen hat.

Auszeit

Seit letztem Mittwoch ja bis heute krank geschrieben gewesen. Mit zwei Zielen: Einerseits eben dann zu schlafen, wenn ich es kann und andererseits dem Gedankenwust Herr zu werden. Für diese Tage habe ich komplett alle Termine, bis auf zwei, abgesagt, mir klare Ruhezeiten verordnet und vorgenommen, nix zu tun außer sofort aufzuschreiben, wenn mir zum Thema wieder was in den Kopf schießt.

Zwar habe ich nicht den Schlaf bekommen wie erhofft – aber immerhin bin aus dem Defizit draußen und geschrieben habe ich auch so gut wie gar nichts, aber das Gedankenkarussell hat angehalten.

Also: Hat richtig gut getan und ich halte mich weiter unter Beobachtung.

10 – Weiterer Verlauf des Ausflugs auf die Schwedenschanze – Die Moral des nächsten Schrittes (733-745)

Über Verbrecher und ihre Anlagen – Ulrich lag mal mit einer Schussverletzung in einem Spital – „In allem Minus ein Plus“ – über die Notwendigkeit – kehren in ein armes Bauernhaus ein, um sich zu wärmen – Agathe macht Ulrich Vorwürfe, sie nicht ausreichend zu beachten – über die Moral der Zeit – Agathe äußert den Wunsch, ihren Mann umzubringen

Nur ein Geisteskranker könnte es ich einbilden. Oder ein achtzehnjähriger Ästhet. 735

Andere Autoren hätten aus diesem Kapitel zwei, drei Romane gemacht. Und das wird langsam für Musil zum Problem, denn er hat so viele Gedankenstränge aufgemacht und spielt sich variationsreich immer wieder durch, so dass er langsam scheinbar den Überblick verliert und dann versucht, in einem Kapitel alles mal wieder auf einen Stand zu bringen. Moderne Lektoren hätten mehrfach „Motivation?“ an den Rand geschrieben, denn hier wird von einem Thema zum nächsten gesprungen. So langsam fühlt es sich immer mehr als ein Bergewerk an, aus dem man immer mal wieder einen Diamanten birgt, aber eben auch vieles, was gerade nicht gebraucht wird.

9 – Agathe, wenn sie nicht mit Ulrich sprechen kann (725-732)

Agathe fasste auf dem Bahnhof dem Beschluss, nicht mehr zu ihrem Mann zurück zu kehren – war in der Kindheit lange krank gewesen – angeblich verhext von einer Bettlerin – war ein folgsames Kind – glaubte aber nicht an da, was man ihr sagte – hat nichts für die Emanzipation übrig – macht mit Ulrich einen Ausflug – lässt sich nichts vormachen – ist belesen, aber Theorien abgeneigt – Erinnerung, wie ihr Mann Hagauer bei der Beerdigung war und wie sie ihn schnell wieder losbekommen hat

Ein Bach, der Fabriken treibt, verliert sein Gefälle. (729)

Eine etwas ausführlicherer Vorstellung Agathens. Eine selbstbewusste, selbstdenkende Frau mit eigenem Verstand (um nicht Dickkopf zu sagen), die sich nicht gerne unterordnen lässt, es aber als ihre Rolle ansieht. Dürfte für die ein oder andere Überraschung gut sein.

GT (30)

(Therapeutische) Prozesse sind echt spannend – wenn man eine Ahnung hat, warum oder weswegen oder wofür sie stattfinden.

Am Ende der Einstiegsrunde (das der Beginn der Schlussrunde war) erzählte C II von sich – was mit mir und meinen Themen so gar nix zu tun hat. Meine Reaktion: Ich wurde einfach nur tief traurig und hätte heulen können.

Meine Aufgabe also rauszubekommen, was der Tricker war. Zeit habe ich ja – hab‘ mich für ne Woche krank schreiben lassen, um a) dann schlafen zu können, wenn ich schlafen kann und b) einfach mal alles aufzuschreiben, was seit Wochen im Kopf tobt.

Echte Krise gerade. Aber wenn man den Ursprung des Wortes kennt, dann heißt es ja „Krisis“ – und das beschreibt den „Wendepunkt“ bei einem Verlauf der Krankheit. Daher: Ich nehme mir gerade notwendige Zeit.

Ganz schön verpeilt

Heute morgen Tee gekocht, aber kein Tee reingemacht.

Später Kaffee gekocht aber nicht mehr gewußt, ob ich genug Löffel Kaffeemehl reingemacht habe. War aber auch egal, denn dann einfach vergessen, den Kaffee auch zu trinken.

Aber solange ich noch mein Bett finde … alles gut.

8 – Familie zu zweien (715-725)

Ulrich sinniert über Nähe zweier Menschen – Ulrich und Agathe treffen sich im Salon – Beschreibung Salon – beide kennen niemanden in der Stadt – Ulrich arbeitet wieder etwas an der Mathematik – Agathe ist übrigens 27 – über Schicksal – Schicksal uns Statistik – Agathe will leben

In späteren, besser unterrichteten Zeiten wird das Wort Schicksal wahrscheinlich einen statistischen Inhalt gewinnen. (720)

Mal wieder so ein schwierige Kapitel, im dem Ulrich und Agathe ihren Gedanken nachhängen und so durch die Gegend irrlichtern. Beide sind auf sich bezogen, weil sie niemanden kennen. Sie fühlen sich zwar nahe, gehen sich aber aus Respekt aus dem Weg.

Früher war der 11.11. bei mir auch anders

So’n Tag halt. Nach kurzer Nacht mit nem Horrortraum plätscherte der Tag so an mir vorbei. Abends dann halbkurz mit E. gechattet, der mich aus der Lethargie etwas rausbekommen hat. Spätestens mit seiner schönen Geschichte. Wenn er sie nicht innerhalb der nächsten drei Monate bloggt, mach‘ ich’s.

Danach

Dumpfer Tag. Gestern zu viel getrunken. So schön der Abend gestern war, in mir hat er dann leider was nicht Schönes ausgelöst, dann vor dem Schlafen Tränen. Nicht viel gemacht. Für A. eine Suppe gekocht, damit sie genug Kraft für die nächste Chemo hat. Vergnügliches Abendessen dann doch.

7 – Ein Brief von Clarisse trifft ein (711-715)

Mein Liebling – mein Feigling – mein Ling! (711)

Ich habe eine Bekannte. Wenn Dir mir schreibt (Mail, Whatupp, sms, Brief, Karte) dann habe ich immer nur eine flüchtige Ahnung von dem, was ich da lese. Ich lese da Worte, kann auch Satzkonstruktionen erkennen, Absätze … aber Inhalt? Ich kapier das einfach nicht, denn da werden Worte zergliedert oder x-mal variiert, dann Assoziationen eingesprenkselt … das lässt sich nicht beschreiben. Und so ist der Brief von Clarisse auch. Selber lesen, sind ja nur vier Seiten.

MoE 3 | Zweites Buch | Dritter Teil | Kapitel 1-9

Das nennt man dann „ruhigen Samstag“

Um 19 Uhr kommen die Gäste, drei Stück. Zwei von denen habe ich meinen jetzigen Job zu verdanken – an der Zeit, sich mal zu revanchieren:

  • Apfelchampagner
  • Lachs | Gurke | Chili | Brote
  • Feldsalat | Mandarinen | Champigon | Croutons
  • Offene Ravioli mit Pilzen
  • Hirschrücken | Rosenkohl | Silberzwiebeln | Knöpfle
  • Griesschnitten | Zimt & Zucker | Rumtopf
  • Alte Marille

Mein Mann hat geteilten Dienst, also kann er mir nur bei der Pasta helfen und ist dann erst zum Nachtisch wieder da.

10:45
Heißt also um 7:30 aus dem Bett, 8:15 auf dem Mark und so ein Nachziehwägelchen voll mit Fleisch, Gemüsen, Eiern etc. um 9:00 wieder auf die Straßenbahn geschleppt. Gleich wieder in eine andere Linie zum Weinhändler, dort mal schnell einen 100ter gelassen für diverse Getränke (über das Abendessen heute hinaus!) und gleich nochmals los zum Supermarkt und Bäcker.

Liege um 75 Minuten vor der geplanten Zeit, reicht also noch schnell das Treppenhaus fegen und bekomme dadurch mit, die unten links ziehen aus. Haben jetzt ein eigenes Haus. Mit Ende 20.  Frühvollendete also.

Mann ruft an, das mit dem geteilten Dienst sei gar nicht so, er sei ab 16 Uhr da und könne helfen. Das entlastet und entstresst ungemein. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Bin gerade echt nicht leistungfähig bei sowas derzeit.

14:00
Rosenkohl putzen (& in den Finger geschnitten); Feldsalat putzen (& in den Finger geschnitten); Silberzwiebeln schälen (hab‘ ich was verbrochen?, dafür nicht in den Finger geschnitten) – aber mit „Elite“ geht das ganz gut. Dann gleich danach Spätzleteig und ich bekomme fast einen Herzinfarkt, als mein Mann hinter mir steht.

16:00
Pilze vorbereiten, mein Mann nimmt sich dem Rehrücken an, löst das Fleisch aus, Kakasse kocht, ich schiebe den Teig über den Schaber und wasche dazwischen immer mal was ab. Kleine Planänderung, zum Feldsalat gibt es jetzt noch ein kleines Törtchen mit Ziegenkäse.

17:00
Für mich kurze Pause, der Mann macht den Pastateig, dass kann er definitv besser als ich und nicht nur weil er die stärkeren Handgelenke hat.

17:30
Feldsalat waschen, Soßen abschmecken, Geschirr planen. Mann darf Tisch decken, dass kann er in der Zwischenzeit wesentlich besser als ich.

18:00
Tja, was haben wir vergessen? Jetzt im Grunde nur noch Garnierungen vorbereiten, Töpfe planen, Zeiten durchgehen und anpassen.

Was bringt eine Hausgemeinschaft näher?

Die Mieterhöhung!

Plötzlich grüßt man nicht nur mehr im Treppenhaus sondern unterhält sich. Ein Hoch auf Mieterhöhungen?

GT (29)

Wir haben anscheinend so eine ausgeglichene Zeit. Jeder hat so sein / ihr Thema – aber nix, was brennt. Bei mir ‚brennt‘ auch nur die permanente Denküberlastung, so dass der Doc die Idee gar nicht schlecht findet, einfach mal zwei, drei Tage krank ‚zu machen‘ um dann mal zu schlafen, wenn es geht und vielleicht doch alles mal aufzuschreiben, um Struktur in den Gedankenwust zu bekommen.

Es gibt für mich dann noch einen sehr, sehr spannenden ‚Beifang‘ zum Thema Aggression – noch ein Denkthema mehr.

6 – Der alte Herr bekommt endlich Ruhe (708-711)

Letzte Begräbnisvorbereitungen – Begräbnis

… dahinter schritt Agathe von schwarzen Frauen eingesäumt und den Punkt bezeichnend, wo zwischen den Spitzen der Behörden das zugemessene private Leid seinen Platz hat. (708)

Tja, Begräbnisse waren mal streng ritualisiert. Eher ein historische Zeitzeugnis mit ironischem Unterton.

WMDEDGT 11/19

Wie an jedem 5ten. Alles weitere hier.

Um 3:58 bin ich das erste Mal wach und quäle mich bis 6:00 im Bett rum. 6:27 bin ich auf dem Bus, der nicht kommt, also Straßenbahn. 6:45 im Job und dann nach mehreren Versuchen kapiert, dass ich die neue Uhr zwar am Computer laden kann, aber schon den richtigen Stecker nehmen sollte. Ab 8:15, bis dahin Zeitung und so, Verschiedenes. Nichts dringliches, aber irgendwann sollte es gemacht sein. Entschluss eine dicke Broschüre komplett nachzubauen. 11:20 die allzweijährliche Augenuntersuchung mit dem Ergebnis, dass meine Augen schlechter geworden sind – als hätte ich das nicht schon längst selbst gemerkt. So schleppt sich das unspektakulär bis 15:35, sprinte ich zur Straßenbahn. 16:00 zu Hause, kurzer Plausch mit der Schwester, die zu Besuch ist, dann notwendiger Mittagsschlaf. 17:00 netflix mit „Haus des Geldes“ als Unterhaltungsprogramm. 17:21 S. ruft an, er hat mir bei einem bekannten Optiker für morgen einen Termin gemacht, obwohl man da keine Termine macht. Pünktlich 18:00, da mein Magen in den Knien hängt, Abendessen: Kohlrouladen. 18:50 los zur Leserunde, die mit Verspätung um 19:20 Uhr beginnt. Aber der neue Delius („Wenn die Chinesen Rügen kaufen“) ist zwar ne nette Erinnerung, aber hat literarisch kaum was auf die Brust. Dennoch, lebhafte Diskussion. H. kommt dann auch noch mit ihren paarundsiebzig. 22:00 ist dann endlich Schluss mit dem Gerede. Zuhause noch ein bisschen Anstalt, dann aber um 23:05 endlich ins Bett.

(Wird fortgesetzt.)

Zufall – # 505

Gerade echt durch Zufall auf folgendes Bild gestoßen.

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So fühle ich mich seit ein paar Tagen. Einfach nur müde. Schlafen wäre mal echt eine Alternative.

 

 

Gipfelwende?

Heute war so ein Tag, an dem ich mal gemerkt habe, wie anstrengend gerade diese Therapie ist und was mich das an Kraft kostet.

Gestern das letzte Mal als stellvertretender Meisterprüfungsvorsitzender aktiv gewesen – ich habe einfach die Konsequenz daraus gezogen, dass es mir a) kaum Spaß macht b) mehr Zeit kostet als Geld bringt und c) der derzeitige Vorsitzende eh niemanden neben sich haben kann – egal, wie oft er es auch beteuern mag. Wichtig hierbei für mich: Bis vor einem halben Jahr hätte ich trotzdem weiter gemacht, denn ich hatte ja zugesagt.

Danach noch bei P. zum Geburtstag und dort mir auch das Wort genommen, was a) niemand störte b) mir gut tat. Auch etwas, was ich gerade lerne.

Heute dann bis um kurz vor 9 geschlafen, fast gut sogar, und dann am Nachmittag nochmals zwei Stunden kommatös. Danach einen Anflug von Entspannung gehabt.

Ich hab‘ noch etwas Resturlaub …

brigwords

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