9 – Agathe, wenn sie nicht mit Ulrich sprechen kann (725-732)

Agathe fasste auf dem Bahnhof dem Beschluss, nicht mehr zu ihrem Mann zurück zu kehren – war in der Kindheit lange krank gewesen – angeblich verhext von einer Bettlerin – war ein folgsames Kind – glaubte aber nicht an da, was man ihr sagte – hat nichts für die Emanzipation übrig – macht mit Ulrich einen Ausflug – lässt sich nichts vormachen – ist belesen, aber Theorien abgeneigt – Erinnerung, wie ihr Mann Hagauer bei der Beerdigung war und wie sie ihn schnell wieder losbekommen hat

Ein Bach, der Fabriken treibt, verliert sein Gefälle. (729)

Eine etwas ausführlicherer Vorstellung Agathens. Eine selbstbewusste, selbstdenkende Frau mit eigenem Verstand (um nicht Dickkopf zu sagen), die sich nicht gerne unterordnen lässt, es aber als ihre Rolle ansieht. Dürfte für die ein oder andere Überraschung gut sein.