20 – Graf Leinsdorf zweifelt am Besitz und Bildung (839-851)

von Bert

Ulrich wieder bei Leinsdorf wegen der Erlaubnis für Clarisse – höflicher Small Talk – über die politische Lage in Triest – über Juden – über Mohammedaner – über die Finanz – über Bildung – über Pflicht

Der Mensch fürchtet nämlich den Teufel, der ihm ins Fleisch fährt, auch wenn er so tut, als bekämpfe er ihn, lange nicht so sehr wie die Erleuchtung, die ihm vom Geist kommt. (847)

Was für ein anstrengendes Kapitel. Leinsdorf hat Babbelwasser getrunken und textet Ulrich einfach nur zu (der auch gar nicht zu Wort kommt) – den Leser eben aber auch. Musil packt mal wieder ein Kapitel definitiv zu voll und erschlägt den Leser mit seinen Gedankenkonstrukten, Widersprüchen und Parallelen. Ist das der politischen Situation geschildert? Da fehlt mir definitiv Hintergrund.