Ich üb‘ schon mal

von Bert

Mich für die nächsten Tage in einen Kurort zurückgezogen. Um zu lesen, zu saunen, zu schlafen, allein zu sein, Ruhe zu haben, abgeschieden zu sein … ich brauch das immer mal.

Der kleine Ort ist voller Reha-Kliniken – und mein Jahresziel ist ja, dass ich dieses Jahr in Reha komme.

So ein bisschen zweifel ich an dieser Idee. Denn wenn ich mich so auf der Straße so umschaue: nur Läden für Frauen, die höchste Apothekendichte, die ich je erlebt habe und FußgängerInnen, die wohl alles was genommen haben, weil sie nur in Zeitlupe über die Straße schlurfen. Lebendig ist irgendwie anders.

Andererseits: Weil alles so unlebendig ist, kann ich in vollen Zügen in Margert Mitchells „Vom Winde verweht“ abtauchen. Da ich den Film nie gesehen habe … und gerade die erste deutsche komplette Übersetzung erschienen ist … und ich einen Buchgutschein hatte. Manchmal fügt es sich eben.