Erleichterung

von Bert

Gestern Einzeltermin beim Psychodoc. Brauchte mal ne Zwischenbilanz, weil es mir gerade mit der GT nicht so richtig gut geht. Ich mag ihn auch deswegen, weil er nicht, wie sonst gerne die Psychdocs, alle Fragen mit einer Gegenfrage ‚beantwortet‘, sondern schlicht einfach mal erläutert, wie er die Sache / die Situation sieht. Daran kann man / Daran kann ich mich dann wirlich gut abarbeiten, vorallem Zusammenhänge werden klar. Und es war gestern schon sehr überzeugend, dass der von mir geforderte Input nur dann kommen kann, wenn ich mich auch zeige. Wie ich das machen könne, dafür hatte er dann auch gleich noch ein paar Tips – insgesamt ein reiches Gespräch auch wenn mir dauernd zu weinen zu Mute war.

Witzigerweise wollte er mir noch Literatur empfehlen, weil er weiß, dass ich gerne und viel lese. Aber sein Geheimtip George-Arthur Goldschmidt war für mich keiner – was aber niemand abhalten sollte ihn zu lesen, er ist gleichermaßen sensibel, brutal und poetisch – , dennoch ein wertvoller Hinweise, mir nochmal „Die Absonderung“ vorzunehmen, aber dann halt mit Stift und einer Art Lesetagebuch. Den Haslinger, den er mir ans Herz legen wollte, lag bis gestern nur auf der virtuellen Wunschliste, heute ihn dann bestellt.

Ach so: „Geduld“ war einer der Begriffe, die er am meisten benutzt hat.