Morgen

von Bert

Gestern rief es an – morgen muss ich hin: Zum Oberlandesgericht. Hat mich natürlich im ersten Moment erschreckt, als sich die sonore Stimme am Telefon meldete. Aber als er fragte, was meine Urlaubspläne machen, dämmerte es mir, dass es wohl um einen Schöffentermin geht.

Danach, auch wenn die Zeit reichen sollte, gehe ich nicht zur Therapie. Bin ja eh abgemeldet wegen Italien- bzw. angedachten Ersatzurlaub. Mir tut Pause auch mal ganz gut, vor allem weil ich heute wirklich hart daran gearbeitet habe (und die Stimmung von gestern wieder verflogen ist, war vielleicht zu leicht für den Wind hier). Anscheinend ist es doch der beste Weg, alles mal akribisch aufzuschreiben und es mir so vor Augen zu führen.

Und noch so eine Frage die  mich bewegt. Der Kollegin habe ich am Freitag erklärt, dass sie mindestens drei, besser vier Zeilen Text streichen muss, sonst passt der Text echt nicht auf den Flyer. Heute kommt sie, hat einen Satz zur Streichung dabei, aber als Ersatz zwei Zwischenüberschriften und einen kleinen Einschub. Aber da arbeitet die Zeit für mich – ich brauche den Flyer ja nicht bis in zwei Wochen.