Soleier – Tagwerk für andere

von Bert

  • 12 Eier hartkochen
  • 40 gr. Salz, 7 gr. Zucker, 1 TL Kümmel, 1 TL schwarze Pfefferkörner, 1-2 Lorbeerblätter, 3-5 Pimentkörner, braune Schalen von 1-2 Zwiebeln zu 1 Liter Wasser geben und so aufkochen lassen, dass sich das Salz aufgelöst hat. (Das ist dann eine starke Salzlösung die mal „Sole“ nennt.)
  • Eier und Sole etwas abkühlen lassen.
  • Eier anditschen bzw. so anschlagen, dass die Schale Risse bekommt, in ein (Glas)Gefäß schichten.
  • Die Sole dazugeben, so dass die Eier bedeckt sind (ggf. mehr Sole ansetzen – je nach Gefäß, Größe der Eier, etc.). | Ich gebe die Sole durch ein Sieb, weil die Schalen mit der Zeit unschön aussehen. Aber ich picke mir einen Teil von Kümmel, Peffer und Pimentkörner raus und gebe sie mit ins Glas.
  • Mindestens 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen – dann sind sie verzeherfertig.
  • Wenn man die Eier schält, sollten sich an den zuvor zugefügten Bruchkanten braune Verfärbungen zeigen – und das soll so sein! Je länger die Eier in der Sole, desto dunkler die Verfärbung und je salziger werden sie auch.
  • Entweder die gepellten Eier mit Senf essen (Brot muss nicht sein) oder:
  • Eier schälen, halbieren, Eigelb herausnehmen, etwas Öl und Essig in die Mulde geben, ggf. mit Pfeffer würzen, Eigelb wieder drauf, dann ggf. Senf und ab in den Mund.

Ich kenne Soleier als eine katholische (???) Tradition zu Ostern, sprich Ostersonntag und keinen Tag früher (!). Schmeckt aber vor und nach Ostern genauso gut!