WMDEDGT 5/20

von Bert

Der Wecker klingelt um 7:25 was mich aber nicht davon abhält, bis 8:20 im Bett zu liegen. – Um 8:35 schaffe ich es sogar schon meine Dienstmails zu lesen, aber da nur eine zu Aktion aufruft … – Den Vormittag verbringe ich lesend, u.a. mit dem „Decameron“ von Boccacio (nicht so  meins) und den letzten Seiten von Lutz Seiler „Stern 111“ (ebefnalls nicht so meins). Dazwischen immer mal ein Blick auf die Mails und eine erste Waschmaschine, soo untätigt dann doch nicht. – 12:05 gibt’s zwei Spiegeleier und um 12:25 den nach so einem anstregenden Home-Office-Tag notwendigen Mittagsschlaf. – Den habe ich auf 30 Minuten begrenzt, was mich aber nicht daran hindert, um 13:45 aufzustehen. Etwas Recherche und das Holen von Maultaschen aus der Tiefkühle im Keller und dann mache ich mich um 15:00 auf zum Buchladen. – Hole mir „Der Hund“ von Akiz, besorge mir auf dem Rückweg noch zwei Brötchen – und das alles ohne Mundschutz, den ich zu Hause vergessen habe, niemanden scheint es zu stören. – 15:30 weitere Recherchen zur Literatur und ich beginn mit der Lektüre eines schwulen Krimis aus vergangen Tagen: „Tödliches Tarot“ von Carlo de Lux. Nichts für die Ewigkeit, aber schön entspannend. – 16:15 noch schnell einen weiteren Becher Tee und ein Stück „Luffen“. – 17:00 kommt der Mann nach Hause und ist sofort wieder in seinem Nähzimmer verschwunden. Kann ich also Geburtstagsgrüße schreiben. – 18:00 Zubereitung der Maultaschen, aber erstmal gibt es nur Salat, denn gegen 18:30 hat der Mann seine erste Videokonferenz ever. – 19:00 endlich Maultaschen und entblöde mich mal nicht und schaue „Perfektes Dinner“. Die Schwuchtel scheint echt keine Ahnung zu haben, morgen muss er an die Töpfe. – Dann dies und das vor dem Fernseher, keine Ahnung, aber ich bin müde und froh, keinen Ansprüchen mehr genügen zu müssen.

[Wird fortgesetzt]