Pech

von Bert

Irgendwie habe ich gerde echt Pech mit meinen Büchern. Jetzt sind es schon vier Stück, die ich gekauft habe und nicht zu Ende lesen werde, weil sie einfach irgendwie zu doof sind. Als da wären:

  • Iris Hanika: Echos Kammer: Das ist einfach selbstgefälligs Geschwätz und die Autorin ergeht sich in ach so kreative Wort und Sprachstile. Höhepunkt ist eine ‚eigene‘ Sprache – Kinderkram.
  • Ben Lerner: Die Topeka Schule: Typisch amerikanisch – aber eben das von der schlechten Sorte. Auch sehr selbstfällig und und daher schwätzend. Nach einem Drittel aufgegeben, denn a) wird klar wie es weiter geht und b) keine Besserung in Sicht.
  • Kerstin Hensel: Regeneins Farben: Das hätte was werden können, aber dann macht die Autorin einfach zuviele Kapriolen und Loopings, kommt so nicht von der Stelle.
  • Hanns Zischler: Der zerissene Brief: Das ist so überklug. Auch in meinen Augen schlechte Idee, dass eine junge Frau und eine alte Frau in deren Vergangenheit kramen und immer genau das Papier oder die Erinnerung aus dem Stapel ziehen, die die Autorin gerde braucht. Höchst unglaubwürdig.
  • Kamel Daoud: Meine Nacht im Picasso-Musem: Kapier ich nicht. Steig ich einfach nicht dahinter. Bin wohl zu wenig ne Kulturschwuchtel.

Jetzt geh‘ ich auf Nummer sicher und lese von Hubertus Wolf: Der Unfehlbare – Pius IX und die Erfindung des Katholizismus im 19. Jahrhundert. Da der ja für meine Katastrophe mitverantwortlich ist, schau ich mir das Elend mal näher an.