Durch die Zeit

Kryptisch

Mittags dann entschlossen auf den Stammtisch zu gehen. Der entpuppte sich am Anfang als Griff ins Klo, dann war’s aber genau das, was ich mir gewünschht habe. Nach Hause in lockerer Stimmung. Mein Mann will ne Doku sehen, ich bin mutig und gucke auch – renne nach sieben Minuten in mein Zimmer und kämpfe mit den Tränen. Lese nach, was ich im September / Oktober letzten Jahres hier geschrieben habe und finde nur lasche Andeutungen der Katastrophe, die da über mich hereingebrochen ist. Suche nach einem Text von Kirchhoff und schreibe den für mich um, finde aber heute (noch) nicht den Mut den rauszuhauen. Vorgenommen habe ich es mir aber für diesen Monat.

Proust (101)

Kurzvorstellung des Westenmachers Jupien, »der mir auf den ersten Blick nicht besonders gefallen hatte“ (3.23), doch Marcel kann bei ihm »bald … eine ungewöhnliche Intelligenz« (3.24) feststellen. Françoise sorgt sich um den guten Ruf der Familie und lässt überall fallen, »daß wir, wenn wir uns keine Equipage hielten, eben keine wollten« (3.22). Ansonsten Spekulationen von ihr, wer noch alles zu den Guermantes gehören könnte und Sehnsucht nach Combray. Selbst Eulalie (vgl. 9 und 13) kommt in der Erinnerung gut weg. Aber unter der Hand: Françoise ist schlicht stolz auf Job und Familie.

Und Françoise, die jedesmal das Gesicht verzog, wenn man von ihr als von der Köchin sprach, hegte für den Laufburschen, der sie als »die Wirtschafterin« bezeichnete, jene Art von Wohlwollen, die gewisse Fürsten zweiten Ranges jungen Leuten gegenüber an den Tag legen, wenn diese sie in bester Absicht mit Hoheit anreden. (2.29)

Tutto paletti

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