Durch die Zeit

30 Euro mehr

Weil die nächste Ausbildungsrunde virtuell stattfindet, kam mir die Idee, eine neue Webcam zu kaufen. Auf dem Weg ins Geschäft kam ich dann aber ins Grübeln. Warum eine neue Wegcam? Ich habe eine, die funktioniert, niemand hat sich bisher beschwert. Und was habe ich davon, wenn ich mir eine neue kaufe? Im Grunde nichts.

Aber dann war ich schon im Geschäft und bin halt so rumgeschlunzt, kam an kleinen Lautsprecheranlagen vorbei und da ich nur einen Brüllwürfel besitze, der nur pseudo-stereo kann …

Schätzungsweise werde ich mich spätestens morgen fragen, warum ich nicht schon früher auf die Idee gekommen bin.

Proust (174)

Marcel verabschiedet sich, weil er von den ›Herzogs‹ mit nach Hause genommen wird. Der Herzog plaudert noch etwas mit seinem Bruder (= Baron de Charlus) und tritt unbeabsichtigt ins Fettnäpfchen. Auf der Treppe kommt ihnen Madame d’Orvillers den Gehenden entgegen – kurzes, knackiges Portrait derselben. In der Kutsche fragt Oriane, wem sie Marcel noch vorstellen soll. Der wünscht sich die Baronin Putbus, was Oriane brüsk abweist – weiß sie doch auch nicht, dass Marcel vielmehr an deren Kammerzofe interessiert ist, da Robert ihm berichtete, dass diese ›zu haben‹ sei.

»Oh! du bist immer ein Original gewesen, von dir kann man sagen, daß du nie dieselben Neigungen wie alle anderen gehabt hast …« Doch kaum hatte der Herzog diese Worte gesagt, als er, wie man sagt, rot anlief, denn er kannte, wenn auch nicht die Sitten, so doch den Ruf seines Bruders sehr wohl. Da er darüber niemals mit ihm sprach, war es ihm um so peinlicher, etwas gesagt zu haben, was sich möglicherweise darauf beziehen könne, und noch mehr, daß es so ausgesehen hatte, als ob es ihm peinlich sei. Nach kurzem Schweigen fuhr er, um den Eindruck seiner letzten Worte zu verwischen, fort: »Wer weiß, du warst vielleicht in eine Chinesin verliebt, …« (4.177)

Tutto paletti

Perfekt auf die entspannte Art

What makes me stumble

io scrivo quel che voglio quando voglio

Carax&VanNuys

Wir. Gastronomiegeschichten. Gesellschaftsbeobachtung. Gehirnfasching.

brigwords

Leben berührt - Gedichte und Geschichten

Kaleidoskop eines Alltags

Es gibt immer eine Geschichte hinter der Geschichte.

Anton Weyrother

weyrother.net

Mijonis chaotische Welt

Leben, Lieben, Queerbeet, Gedanken, Alles in einem

AISTHESIS

Texte zur Ästhetik, Philosophie und Kunstkritik sowie vermischte Bemerkungen

Kritzelkomplex

Just another WordPress.com site

wirbelwind68

ich lebe intensiv und reflektiert

Musil lesen

"Der Mann ohne Eigenschaften" in weniger als 123 Wochen

Ein Nudelsieb bloggt, ...

... denn man(n) kann sich ja nicht alles merken ;)

KenterKönig

und anderes aus der weiten Welt

winterlichtblog.wordpress.com/

Jedes Bild ein Selbstbildnis