Ein Gremium tagt …

von Bert

neun Monate lang und gebiert etwas, was einer Maus nicht würdig ist.

ChefChef erklärt ausführlich und wortreich – so ist er halt – wie das Gremium seine Entscheidung anhand eines Kataloges erarbeitet, um denn die Gehaltsklasse und -stufe zu bestimmten. Er erklärt noch ausführlicher und noch wortreicher – aber so ist er halt – dass es Interpreationsspielräume gäbe. Ach nein, denke ich mir, und ich dachte, das gäbe es ausschließlich nur in der Literatur?

Dann kommt er endlich auf den für mich interessanten Punkt und will die neue Gehaltsklasse verkünden. Er setzt an … schaut auf die Tabelle … stockt … fragt meine aktuellen Gehaltsklasse nach … studiert die Tabelle … und versucht dann irgendwie die Peinlichkeit so gering wie möglich zu halten. Denn auch ihm ist ohne Diskussion klar – weder wortreich noch argumentenstark – dass eine Erhöhung meines Gehaltes um 98,21 Euro (brutto) defintiv nicht auch nur annäherend dem entspricht, was ich an Aufgaben dazu genommen habe.

Er will das nun mit dem Gremium …