Durch die Zeit

Monat: März, 2021

Proust (311)

Weiteres zum Thema des Kunstwerks an sich, deren Inhalte und Wahrheiten, die hinter den Dingen sind. Marcel engt es immer mehr auf das Schriftstellerische ein. Ein weiterer Kernsatz für seine ›Literaturtheorie‹: »Ich begriff, daß dieses ganze verschiedenartige Material des literarischen Werkes mein vergangenenes Leben war«.(*)

»Die ganze Lebenskunst besteht darin, uns der Personen, durch die wir leiden, wie einer Stufe zu bedienen, auf der wir zu ihrer göttlichen Gestalt Zugang erhalten können, und auf diese Weise unser Leben fröhlich mit Gottheiten zu bevölkern. « (*)

(*) Nun, ich hab‘ wirklich viel mit in die Reha genommen, aber warum ich gerade den letzten Band Proust habe liegen lassen? Was soll mir das sagen? Werde ich das mal in der Gruppe besprechen sollen? Oder war ich einfach nur mit meinem Kopf schon hier, während ich noch da war? Wie auch immer, ich lasse mir den Band nachschicken. Ich kann bis dahin digital lesen, leider halt ohne Seitenangaben.

Ich bin dann mal in der Pause

Je mehr Aufgaben, die vor der Reha erledigt werden mussten, erledigt waren, um so müder bin ich geworden. Heute musste ich mir noch den – negativen – Coronatest von der Hausärztin abholen, und schlappte ein alter Mann den einen Kilometer zu ihr hin und wieder zurück. Danach ein kleines Mittagessen – man verträgt im Alter nicht mehr viel – und anschließend ein fast zweistündiger kommatöser Schlaf.

Ich bekomme gerade so eine Ahnung, wie anstrengend die letzten zwei Jahren dann wohl doch gewesen sind und es tut mir gerade gut zu wissen, dass ich die nächsten Tage kein Programm habe (außer Proust, wenn überhaupt) und ich mal ungestraft schlafen kann soviel ich will.

Gehabt euch wohl, genießt, was es zu genießen gibt – und ich freu‘ mich, wenn ihr mich in fünf Wochen (oder so) wiedererkennt. Bis dahin viel Gutes!

Proust (310)

Weiteres und Ausführliches zum Verständnis des Kunstwerks des Erzählers / des Autors. Zentral ist, dass hinter die Dinge geschaut werden muss oder: »Ein Werk, das Theorien enthält, ist wie ein Gegenstand, an dem noch das Preisschild hängt« (7.281). Wesentlich wichtig ist zudem der Zeitpunkt der Lektüre: »Mehr noch: eine Sache, die wir zu einem bestimmten Zeitpunkt sahen, ein Buch, das wir lasen, bleibt nicht nur für immer mit dem verknüpft, was um uns herum vorhanden war; ebenso treu bleibt es verbunden mit dem, was wir damals waren; es kann nur durch die Sensibilität, das Denken, die Person, die wir damals waren, von neuem empfunden und bedacht werden.« (7.286)

So ist die Literatur, die sich damit begnügt, »die Dinge zu beschreiben«, nur ein kümmerliches Inventar von Linien und Flächen aufzustellen, gerade diejenige, die, obwohl sie sich realistisch nennt, sich am weitesten von der Realität entfernt und die uns auch im höchsten Maße verarmt und bedrückt, denn sie schneidet brüsk jede Verbindung unseres gegenwärtigen Ichs zu der Vergangenheit ab, deren Essenz die Dinge in sich aufbewahrten, sowie zu der Zukunft, in der sie uns anregen, diese Essenz von neuem wahrzunehmen. Sie, ja sie soll die Kunst ausdrücken, wenn sie diesen Namen verdienen will, und wenn sie dabei scheitert, kann man noch immer aus ihrer Ohnmacht eine Lehre ziehen (während man aus den Erfolgen des Realismus keine zu ziehen vermag), nämlich die, daß diese Essenz zum Teil subjektiv und nicht mitteilbar ist. (7.285f)

Proust (309)

Weiteres zu Erinnerung. Marcel geht es um die »Essenz der Dinge« (7.272). Ganz nach Kant, dass »hinter diesen Zeichen vielleicht etwas ganz anderes [sich] verbarg (7.276). Wie kann er »das innere Buch der unbekannten Zeichen« (7.277) öffnen und lesen, sprich: schreiben? These, dass er / wir dem »Kunstwerk gegenüber keineswegs frei sind, … daß es vielmehr schon vor uns existiert hat, notwendig aber verborgen und wir es deshalb … entdecken müssen« (7.279)

Das Buch mit den in uns eingegrabenen, nicht von uns selbst eingezeichneten, symbolhaften Schriftzeichen ist unser einziges Buch. Nicht daß Ideen, die wir selbst gestalten, nicht logisch richtig sein können, aber ob sie wahr sind, wissen wir gleichwohl nicht. Wie armselig auch das ihn auslösende Objekt, wie ungreifbar auch seine Spur sein mag, allein der Gefühlseindruck ist ein Kriterium von Wahrheit und verdient deshalb allein, vom Geist festgehalten zu werden, denn er allein vermag, wenn der Geist diese Wahrheit aus ihm herauszulesen weiß, diesen zu größerer Vollendung zu führen und ihm wahrhaft reine Freude zu schenken. (7.278)

Abschied – Abschied – Pause

Gerade viel Abschied. Am Mittwoch Ende der Therapie. Heute Ende der Mediationsausbildung. Am Mittwoch werde ich definitv eine Pause im Blog einlegen (bis auf Proust).

Aber Abschiede / Pausen können auch was befreiendes an sich haben – und das ist gerade der Aspekt, den ich momentan im Vordergrund sehe.

Proust (308)

Trotz Schlaganfall – Baron de Charlus ist noch ganz der Alte, auch wenn das Sprechen ihm schwerfällt. Wohl die großartigsten Seiten der kompletten Recherche, wie Proust Marcel beschreiben lässt, wie er durch Zufälle wortwörtlich aus dem Tritt gerät und plötzlich und frei und unvoreingenommen die Erinnerungen, Gefühle und Erlebnisse voll und in ihrer Tiefe wiederfindet. ›Die Suche nach der verlorenen Zeit‹ ist zu Ende, ›Die wiedergefundene Zeit‹ beginnt. »Ich kostete aber nicht einfach nur diese Farben, sondern einen ganzen Augenblick meines Lebens, der sie emporhob, der zweifellos auf sie hindrängte, den zu kosten mich vielleicht aber in Balbec ein bestimmtes Gefühl von Mattigkeit oder Betrübtheit gehindert hatte und der jetzt, von allem befreit, was an Unzulänglichem in der äußeren Wahrnehmung liegt, mich mit einem wahren Hochgefühl erfüllte.« (7.261f)

Bei dem grundlegenden Unterschied zwischen dem wahren Eindruck, den wir von einer Sache gehabt haben, und dem künstlichen Eindruck, den wir uns von ihr verschaffen, wenn wir sie uns willentlich vorzustellen versuchen, hielt ich mich nicht auf; ich erinnerte mich nämlich nur allzu deutlich daran, wie verhältnismäßig gleichgültig Swann früher von den Tagen hatte sprechen können, da er geliebt wurde, weil er hinter diesen Worten etwas anderes als diese Tage sah, und an den jähen Schmerz, den das kleine Thema Vinteuils ihm bereitete, als es für ihn diese Tage selbst noch einmal so heraufführte, wie er sie ehedem erlebt hatte; deshalb auch begriff ich nur zu gut, daß das, was die Wahrnehmung der ungleichen Bodenplatten, die Steifheit der Serviette oder der Geschmack der Madeleine in mir geweckt hatten, keine Beziehung zu dem besaß, was ich mir oft von Venedig, von Balbec oder von Combray mit Hilfe einer gleichförmigen Erinnerung zu vergegenwärtigen suchte; und da begriff ich auch, daß man das Leben, wie schön es in gewissen Augenblicken auch erscheinen mag, mittelmäßig finden kann: Man beurteilt und verurteilt es dann eben aufgrund von lauter Dingen, die mit ihm nichts zu tun haben, Bildern, die nichts von ihm bewahren. Immerhin hielt ich beiläufig fest, daß der Unterschied zwischen allen wirklichen Eindrücken – Unterschiede, die erklären, weshalb ein gleichförmiges Gemälde des Lebens dem Leben nicht ähnlich sein kann – wahrscheinlich darauf beruhte, daß das geringste Wort, das wir irgendwann in unserem Leben gesagt, und die unbedeutendste Bewegung, die wir ausgeführt haben, von Dingen umgeben waren, den Widerschein von Dingen auf sich trugen, die logisch gesehen mit ihnen nichts zu tun hatten und durch den Verstand von ihnen abgelöst wurden, da sie ihm zum logischen Denken unnütz waren, inmitten deren jedoch – hier ein rosa Widerschein des Abendlichts auf der Mauer eines ländlichen Restaurants, ein Hungergefühl, ein Verlangen nach Frauen, ein Vergnügen am Luxus; dort blaue Wellengebilde des morgendlichen Meeres, mit Melodien durchwoben, die sich gleich den Schultern von Undinen daraus zu erheben suchen – die einfachste Bewegung, die einfachste Handlung wie in tausend undurchlässigen Gefäßen gefangen bleibt, von denen jedes mit Dingen gänzlich unterschiedlicher Farbe, Geruchsbeschaffenheit und Temperatur gefüllt wäre; ganz zu schweigen davon, daß diese über die ganze Höhe unserer Jahre verteilten Gefäße (Jahre, in denen wir uns unaufhörlich gewandelt haben, und wäre es auch nur in Träumen und Gedanken) sich in ganz verschiedenen Höhenlagen befinden und uns das Gefühl von erstaunlich unterschiedlichen Atmosphären vermitteln. (7.262f)

Proust (307)

Die Trauer der Madame de Guermantes um Robert. Morel denunziert Monsieur de Charlus und Monsieur d’Argencourt, die daraufhin kurzzeitig verhaftet werden. Was aus Robert hätte werden können. Über das Künstlertum. Marcel kehrt nach ein paar Jahren aus dem Sanatorium zurück nach Paris und nimmt sogleich das gesellschaftliche Leben wieder auf. Auf dem Weg zu den Guermantes, Wiedererkennen und Erinnerungen. »Der Boden wußte von ganz allein, wohin er führen sollte« (7.246). Berührende Beschreibung des alten Baron de Charlus, der von einem Schlaganfall gezeichnet nur noch ein Schatten seiner selbst ist, oder, Proust macht das treffender: »Ein Kind aber, nur ohne den Stolz eines solchen, war er geworden« (7.249)

Diese Verhaftung bereitete allen beiden [Monsieur de Charlus und Monsieur d’Argencourt] viel weniger Schmerz als die Tatsache, daß jeder von ihnen erfuhr, was er bislang nicht geahnt hatte, nämlich daß der andere sein Nebenbuhler gewesen war; die Untersuchungen brachten außerdem noch ans Licht, daß beide darüber hinaus eine Unzahl von unbekannten, gewöhnlichen, auf der Straße aufgelesenen Rivalen hatten. (7.238)

Ich glaub’s nicht

Ich hab‘ mal – lang ist’s her – Cornflakes gegessen?!?!

Lang ist’s her!

Bald ist Sonntag, 14:30 Uhr

›Gut‹, dass die ›Corona-Affäre‹ (hier und hier) in der Mediationsausbildung passiert ist. Heute, zu Beginn der letzten Ausbildungseinheit räumen die Leiterinnen Zeit ein. Und mit Hilfe der Moderation können wir wenigstens zu hören und bekommen Zeit, selber seine Stellung zu vertreten. Das läuft sehr offen und sehr klar ab, aber nicht verletzend sondern in gewisser Weise umsichtig. Dennoch bleiben die Differenzen enorm.

Ich meine eine gewisse Betroffenheit bei den anderen zu spüren, als ich ausführe, dass ich als Schwuler ja schon ›gute Erfahrungen‹ mit einer anderen tödlichen Seuche gemacht hätte, aber dass der Unterschied zwischen AIDS und Corona darin bestehe, dass man bei ersterem aktiv im Sex beteiligt sein muss, während bei zweiteren ein einfaches Anhusten ausreichend sein kann.

Die beiden Coronaleugner weisen dass natürlich weit von sich und sehen das Vertrauenverhältnis auch nicht gestört.

Ich bin nur noch wie ein Zuschauer dabei und beteilige mich nicht mehr, denn bis auf zwei sind alle froh, dass man jetzt wieder fröhlich die Decken des Schweigens drüberlegen kann, anstatt konsequent zu sein.

Schade das. Die kleine Rache wird sein, dass N. und ich weder ein Gedicht noch ein Lied zum Abschluss präsentieren werden, sondern eine konkrete Umsetzung.

Proust (306)

Über den Umgang der Dienerschaft mit dem Krieg. Françoise ist nach wie vor unschlüssig, ob sie weiter Pazifistin bleiben soll, oder ob sie die Deutschen vielleicht doch hassen sollte. Marcel erhält »die Nachricht vom Tod Robert Des Saint-Loup« (7.228), der an der Front gefallen ist. Trauer und Erinnerung. »Alles, Gutes wie Böses, hatte er täglich ohne das geringste Feilschen ausgegeben, auch in seiner letzten Stunde noch, als er aus Großherzigkeit, aus dem Bedürfnis, alles, was er besaß, in den Dienst der anderen zu stellen, einen Schützengraben angegriffen hatte, so wie er eines Abends auf den Polstersitzen des Restaurants entlanggelaufen war, damit ich nicht aufstehen mußte.« (7.229) (vgl. Nr. 145).

(Sie [Françoise] sprach das Wort Boche deswegen mit mehreren B aus, weil ihr die Anschuldigungen, daß die Deutschen Mörder seien, eigentlich plausibel schienen, die aber, sie seien Boches, nahezu unwahrscheinlich wegen der Ungeheuerlichkeit der Anklage. Nur blieb dabei ziemlich schwer zu verstehen, welchen geheimnisvollen, furchtbaren Sinn Françoise dem Wort »Boche« unterlegte, da man noch im Anfang des Krieges stand, und auch wegen der Miene des Zweifels, mit der sie es auszusprechen pflegte. Denn der Zweifel, daß die Deutschen Verbrecher seien, mochte möglicherweise schlecht begründet sein, schloß aber vom logischen Gesichtspunkt aus keinen Widerspruch in sich. Wie aber sollte man daran zweifeln, daß sie Boches waren, da ja dieses Wort in der Sprache des Volkes eben einen Deutschen bezeichnete? Vielleicht wiederholte sie nur indirekt die wilden Reden, die sie damals gehört hatte und in denen das Wort »Boche« mit ganz besonderer Energie hervorgestoßen wurde.) (7.225f)

Proust (305)

Zuerst über das Gewissen, dann, auf dem Heimweg, über den Sadomasochismus des Barons, dass der Erzähler »Abirrungen gewisse(r) Formen der Liebe« (7.218) nennt. Es ist schon ein besonderer »ganzer Traum von Männlichkeit« (7.219). Zu Hause angekommen erfährt er, dass Saint-Loup da gewesen sei – und über ein Detail wird ihm klar, dass auch dieser das Männerbordell von Jupien besucht. Über die Starrköpfigkeit der liebenswerten Françoise und eines weiteren Dieners.

Während ich mich meiner Wohnung näherte, dachte ich darüber nach, wie schnell das Gewissen aufhört, an unseren Gewohnheiten mitzuwirken, die es vielmehr ihrer Eigenentwicklung überläßt, ohne sich weiter mit ihnen zu beschäftigen, und wie erstaunt wir demzufolge sein könnten, wenn wir bloß von außen und voraussetzend, daß sie das ganze Individuum verpflichten, die Handlungen von Menschen betrachten, deren sittlicher oder geistiger Wert sich in Wirklichkeit auch unabhängig von diesen Handlungen in einem völlig entgegengesetzten Sinn entwickeln kann. (7.213f)

GT (68)

Einmalige Abschiede sind schwer zu gestalten. PsychoDoc hatte so Ideen, gingen aber – leider, leider – nicht so richtig auf. Eine eher schleppende letzte Stunde.

Was es mir einfach machte: Ich habe die Mail-Adressen von C.II und J.

Zum Abschluss gab es nicht nur vier (!!!!) Flaschen Therapiewein sondern auch noch einen Strauß Therapieblumen für meinen Mann, der wohl ganz froh ist, dass die Mittwochabende nun vielleicht etwas freier, mit weniger Tränen, mit weniger Ausbrüchen, mit weniger Rückzügen, mit weniger Schmerzen ablaufen werden.

Fazit nach 27 Monaten Gruppentherapie: Scheiß-geile-anstrengende-blöde-tränenreiche-schmerzhafte-öffnende-befreiende-wehtuende-befreiende-rücksichtlose-bereicherende-ängstigende-panische-lustige-skurrile-normale-menschliche-peinliche-stimulierende-….Zeit.

Ich kann es noch nicht genau benennen – aber in einer Woche habe ich ja Wochen Gelegenheit genau das zu präzisieren – aber ich bin kein »kein sprachloses Kind mit Schwanz« mehr!!! Ich bin ’nur‘ mehr noch ein sexuell missbrauchter Mensch, der sich stellt!

Applaus für die, die mich begleitet haben, Applaus für die, die still mitgelesen haben – und Applaus für mich, der das durchgestanden hat und die die Karte „Feigheit“ nicht gezogen hat.

Proust (304)

Jupien rechtfertigt – wortreich – sein Engagement im Männerbordell und lädt Marcel ein, es nicht nur zu besuchen, sondern auch zu nutzen. Es fallen Bomben und Marcel flüchtet in die Gänge der Untergrundbahn. Beschreibung zweier Menschen, die mit ihm da unten sind – wer wissen will, wie man so was gut macht: Seite 211 bis 213 lesen.

Es ist nämlich falsch zu glauben, daß die Stufenleiter der Ängste derjenigen der Gefahren entspricht, durch die jene hervorgerufen werden. Man kann fürchten, nicht einzuschlafen, weit weniger Angst aber vor einem ernsthaften Duell verspüren, vor einer Ratte wiederum mehr als vor einem Löwen. (7.210)

Da wird selbst Samuel Beckett blaß

Ich bin ja schon ein Freund des absurden Theaters, aber was in unserer Mediationsausbildungssignalgruppe gestern Abend und heute abging … lieber Samuel Beckett, lieber Eugene Ionesco, lieber Luigi Pirandello, ihr seid Waisenknaben dagegen.

Höhepunkt der Coronaleugnerin war dann ihr Statement, dass die Gruppe eine „erzwungene Unterordnung des Individuums unter das Kollektiv“ fordere – nur weil einige es gerne hätte, dass sie sich zumindest testen lässt. Hat sie natürlich abgelehnt, da Tests – übringens egal welcher – „keine Infektionen nachweisen kann“ und (!) „eine hohe falsch positiv Quote“ hätte. Also was jetzt? Ne falsche Quote oder kein Nachweis? Echt, und so was ist Mutter! Ich finde, das ist Kindeswohlgefährdung.

Die Frau und der Typ, der mal schnell abgetaucht ist, sind bei mir jedenfalls komplett unten durch. Das Ausbildungswochenende wurde nach online verlegt, mein Vertrauen ist weg und den Ausbilderinnen habe ich schon geschrieben, dass ich sicher keine Kleingruppenarbeit mitmache, bei denen eine:r von den beiden dabei ist.

Fortsetzung folgt.

Proust (303)

Marcel plaudert ein wenig mit den Jungs, als er von Jupien entdeckt wird. Der ist kurzzeitig etwas verwirrt, versteckt Marcel aber in einem Zimmer, da der Baron kommt. Marcel kann durch eine Klappe verfolgen, wie der Baron mit den verschiedenen Strichern scherzt und schäkert. Es wird überaus deutlich, dass er mit so gut wie allen schon näheren bzw. nächsten bzw. intimsten Kontakt hatte. Über die Jungs, die der Baron vorzieht. Das Bordell wird auch von anderen hochgestellten Persönlichkeiten besucht. Wieder einmal, wenn auch versteckt, die These, dass Homosexualität vererbbar sei.

Darauf trat er [Baron de Charlus] zu Maurice [der Stricher, der ihn gepeitscht hat], um ihm seine fünfzig Francs zu geben, faßte ihn aber erst noch einmal um die Taille: »Du hast mir ja gar nicht gesagt, daß du in Belleville eine Portiersfrau zusammengeschlagen hast.« Er keuchte förmlich vor Begeisterung und brachte sein Gesicht ganz nahe an das von Maurice heran. »Oh! Aber Herr Baron!« antwortete der Gigolo, der offenbar aus Versehen nicht instruiert worden war, »wie können Sie denn so etwas von mir glauben?« (7.198)

Vollknallköpfe

Zwei aus meiner Mediationsausbildung meinten es sei eine gute Idee, am Wochenende ohne Maske in Kassel auf die Straße zu gehen, und gegen Corona zu demonstrieren. Jetzt sind sie etwas bleidigt, weil manche nun überlegen, das letzte Ausbildungwochenende doch lieber digital abzuhalten, anstatt wie gewünscht live.

Testen wollen die beiden sich auch nicht – also bin ich definitiv raus. Überhaupt kein Vertrauen mehr in die beiden, denn kann ich denen noch glauben, dass sie am Vorabend vielleicht nicht noch Party gefeiert haben?

Proust (302)

Marcel belauscht die jungen Soldaten, aus deren Gespräche er aber nicht schlau wird. Spontan nimmt er sich ein Zimmer, steigt dann aber eine Etage höher. Dort hört er Schläge und Schreie und durch ein Fenster kann er dann erspähen, wie sich niemand anderes als der Baron de Charlus von einem jungen Mann mit einer Klopfpeitsche züchtigen lässt. Kurz, Marcel ist in ein Männerbordell (mit realem Vorbild) gelandet, das von niemand anderen als Jupien, dem Westenmacher geleitet wird. Über die Typen von Männern, auf die der Baron steht. Der Autor selbst vergisst nicht, mehrfach auf einen »jungen Mann von zweiundzwanzig Jahren« (7.180) zu verweisen

Da bemerkte ich, daß es ein kleines Rundfenster auf den Flur gab, an dem aus Versehen der Vorhang nicht zugezogen war; leise im Dunkeln vorwärtsschleichend, rückte ich bis zu diesem Fensterchen vor, und da sah ich, an sein Lager gefesselt wie Prometheus an seinen Felsen, im Begriff, die Schläge einer tatsächlich mit spitzen Nägeln versehenen Klopfpeitsche entgegenzunehmen, die Maurice auf ihn niederfallen ließ, da sah ich, bereits in seinem Blut schwimmend und mit Striemen bedeckt, die bewiesen, daß diese Züchtigung nicht zum erstenmal erfolgte, da sah ich vor mir Monsieur de Charlus. (7.182)

Rote Grütze gab es zum Schluss

3. Online-Essen. So langsam gewöhne ich mich fast dran. Vorteil, jemand aus Stuttgart (oder so) war problemlos zugeschaltet. Eins ändert sich aber nicht. Die Gastgeber – die das Essen geliefert haben – also mit dem Kochen von Kartoffeln .. also so richtig ist das ihr Ding nicht. Ansonsten einfach schön, von anderen im Dialog mehr zu erfahren.

Proust (301)

Ein Brief, den Marcel erst Jahre nach dem Tod von Baron de Charlus erhält, bestätigt die berechtigte Angst von Morel. Marcel weiterhin mit dem Baron durch das nächtliche Paris, bevor sie sich verabschieden, vergleicht der Baron die Stadt mit Pompeij. Aus einem Hotel tritt eine Person, die Marcel für Robert hält. Neugierig betritt er das Hotel, dass eine komische Anmutung hat. Zuerst meint er, es würden Spione dort sich treffen, dann das dort ein Verbrechen stattfindet, denn die jungen Soldaten und Matrosen unterhalten sich lautstark auch darüber, wann wer wieder »mit Schlagen« (7.177) dran ist, und ob der Patron noch genügend Ketten auftreiben kann.

Etwas jedoch verblüffte mich, das weder an seinem Gesicht lag, das ich nicht sehen konnte, noch an seiner von einem großen Umhang verdeckten Uniform, sondern an dem außerordentlichen Mißverhältnis zwischen der Zahl der verschiedenen Punkte, die sein Körper passierte, und der geringen Anzahl von Sekunden, in denen sich dies vollzog und dabei wie der Ausfallversuch eines Belagerten wirkte. Obwohl ich ihn nicht eigentlich erkannte, dachte ich deshalb, wenn nicht an die Haltung, die Schlankheit, das Tempo, die rasche Beweglichkeit Saint-Loups, so doch an die Art von Allgegenwart, die ihn so sehr auszeichnete. (7.174f)

Top 5

Wenn ich sage: „Ich bin dann ab Ende März in Reha“, dann kommen – nach Häufigkeit gelistet – folgende Fragen:

Platz 1: Wo? (Antwort: Bad Kissingen – Gegenreaktion: Muss angeblich schön sein.)

Plazt 2. Wie lange? (Antwort: 5 Wochen Gegenreaktion: Oh, gut. Aber frag doch mal nach einer Verlängerung.)

Plazt 3: Was für eine Art von Reha ist das? (Antwort: Psychosomatisch (und wenn ich etwas Vertrauen haben oder die Person besser kenne: Ist auf Trauma spezialisiert.)

Platz 4: Warum? (Antwort: Na ja Trauma halt. (Und wenn ich die Person besser kenne oder mal so mutig bin, um einfach mal zu schauen wie die Reaktion ist: Ich bin als 12-jähriger sexuell missbraucht worden.))

Platz 5: Hast Du eigentlich schon Pläne für den Sommer (oder eine wie auch immer geartete Frage – jedenfalls keine, die auch nur einen Hauch von Berührung hat zu den oben genannten Fakten oder Inhalten.)

Proust (300)

Charlus‘ Meinung über den Krieg. Seine Bewunderung für die Deutschen. Charlus behauptet, Morel wolle sich ihm wieder näheren. Doch zwei Begebenheiten, die der Erzähler nun vorgreifend zum Besten gibt, ergibt ein ganz anderes Bild. Morel gesteht Marcel gegenüber, dass er »einfach Angst« (7.166) hat und daher den alternden Baron nicht besuchen will. Die zweite Begebenheit dann morgen.

»Ich weiß, daß Morel immer noch viel dort [bei den Verdurins] verkehrt«, fuhr er fort (es war das erstemal, daß er zu mir wieder von ihm sprach). »Es heißt, das Vergangene tue ihm leid, er wünsche sich mir wieder zu nähern«, fügte er hinzu, wobei er die ganz dem Faubourg Saint-Germain gemäße Leichtgläubigkeit eines Menschen bewies, der sagt: Es ist viel davon die Rede, daß Frankreich mehr Kontakt als je mit Deutschland hat und daß sogar Unterhandlungen im Gange sind, und die eines Liebhabers, den die schroffsten Zurückweisungen noch immer nicht entmutigt haben. (7.164)

Proust (299)

Der Autor erlaubt sich eine weitere Abschweifung, diesmal geht es um »die Beziehung zwischen Madame Verdurin und Brichot« (7.144). Der Gelehrte gehört immer noch zum ›kleinen Kreis‹ aber seit dem er Artikel in Zeitungen verfasst, ist er für Madame – teils gerechtfertigt, teils ungerechtfertigt – zur Lachnummer geworden, da sie nicht ganz die gleichen Ansichten wie er über den Krieg teilt. Vermeintliche Argumente, warum Brichot nicht schreiben kann.

Sie [Madame Molé] gab Madame Verdurin recht, und um dennoch etwas zu sagen, was ihr unbestreitbar erschien, bemerkte sie zum Schluß: »Man muß ihm [Brichot] allerdings lassen, daß seine Artikel sehr gut geschrieben sind.« – »Wie? Sie finden das gut geschrieben?« fragte Madame Verdurin. »Ich persönlich finde, er schreibt wie ein Schwein« – eine Kühnheit, die die Gäste aus der feinen Welt zum Lachen brachte, zumal Madame Verdurin, als erschrecke sie selbst vor dem Wort Schwein, es nur flüsternd und hinter vorgehaltener Hand zu artikulieren wagte. (7.147)

(Aushilfs)Detektive

Wenn man mir gesagt hätte, dass Mediation so spannend sein kann, dann hätte ich die Ausbidlung schon vor 40 Jahren gemacht!

Heute erste Einzelgespräche mit Führungskräften und das Gesamtbild verschiebt sich, manche Dinge werden klarer, andere noch viel unverständlicher.

Einer der Führungskräfte sagt seinen Einzeltermin mit uns ab, über die Kollegen bekommen wir ein paar Infos, die diese Absage für uns suspekt macht. Am späten Nachmittag treffe ich mich mit N. und wir spekulieren mal wieder – übrigens eineinhalb mal so lang, wie die Einzelgespräche – und kommen dann auf eine Idee. N. und ich erzählen das unabhängig von einander unseren jeweiligen überaus kritischen Männern, die beide sozusagen synchron nur noch nicken.

Echt spannend und wir fühlen uns gerade als Detektive. Mir tut es schon in der Seele weh, dass ich das für mich unterbrechen muss und in die Reha gehe … aber was hilft, wenn ich jetzt den Medationsprozess gut hinbekomme, aber dann meinen eigenen inneren Prozess abwürge. Ich muss mit mir noch etwas länger umgehen, als mit dem Auftrag (hoffe ich).

Auf Punkte gebracht

  • Werde früh wach und rege mich dann auf, dass schon wieder sechs Wochen ins Land gegangen sind, ohne dass der Chef sich zu der Gehaltserhöhung geäußert hat, was er ja zeitnah … also Mail an ihn und überraschend innerhalb einer Stunde die Antwort: Werde höhergruppiert (auch wenn nur auf das, was ich als Untergrenze sehe), man hat es vergessen mir mitzuteilen.
  • Meine Kolleginnen waren hörbar nicht amusend, dass ich jetzt dann für fünf Wochen ausfalle (mit der Option auf acht – aber da werden sie sich dann freuen, wenn ich nach sechs oder so wieder komme *grins*) und sogar davor noch zwei Tage Urlaub haben will. Aber somit ist es amtlich, dass ich die Reha mache. Das hat auch viel mit der Therapie von gestern zu tun, die mir Freiheit gegeben hat.
  • Viel gearbeitet dennoch nicht, hab‘ einfach Denk- und da-sein-Zeit gebraucht.
  • Mediationsgruppe irre anstrengend, schwer, die in den Grenzen zu halten. Ist so ein Balance-Akt zwischen reden lassen, weil es wichtig ist und eingrenzen, weil Schwätzerei nichts bringt. In der Schlussrunde viel Unzufriedenheit mit der Sitzung und uns – aber zum ersten Mal Applaus.
  • Richtig geiler Austausch mit N. danach per Chat. Sind schon am überlegen, die Abschlusspräsentation sein zu lassen und nur den Chat vorzulesen.
  • Aus dem Tag hätte man drei machen können!

Proust (298)

Baron Charlus und Morel, die einst ein Paar waren, stehen nun herzhaft abgeneigt sich gegenüber. Über Seiten (!) analysiert der Baron die Texte des alten Diplomaten Norpois, nur um Marcel davon überzeugen, dass auch an Norpois der Krieg nicht unbeschadet vorübergeht.

Wenn nämlich ein ganz bestimmter Prozeß – und zwar in allen Klassen – Personen wie Saint-Loup zur Homosexualität geführt hatte, Personen, die ihr zuvor denkbar fern standen, so hatte auch ein in entgegengesetzter Richtung verlaufender Prozeß jene, denen solche Praktiken zuvor geläufig gewesen waren, von ihnen entfernt. (7.131)

GT (67)

Ich werde etwas nachlässig mit meiner Berichtserstattung in dieser Reihe. Also reiße ich mich am Riemen, ist es ja das vorletzte Mal.

Es ist wohl die heiterste Therapiesitzung. Man muss es aber auch dem Psychodoc lassen, dass er geschickt die Erfolge, die wir zweifellos in der Therapie gemacht haben, hervorstreicht und sicher.

J. bringt ihn dann auf eine Idee, weil er einen Stein, der der Psychodoc ihm geliehen hat, noch nicht zurückgeben will. So bekommen wir – etwas verfrüht, wie ich finde – alle einen Stein und ich konme sogar in den Genuß, dass er einen für mich auswählt. Auf dem steht – sinnigerweiße – „Freiheit“. So ktischig das auch anmutet, ich bin mir sicher, dass er mir wirklich unterstützen wird.

Zum ersten Mal will sich die Runde danach auch nicht so richtig auflösen. C. freut sich sichtlich, als ihr sage, dass ich so froh bin, ihre Mailadresse zu haben, weil ich unbedingt mit ihr in Kontakt bleiben will. Leider wird J. dann wegziehen, wenn ich in der Reha bin, also muss ich schauen, dass ich ihn davor noch irgendwie mal treffen kann, ein paar Dinge möchte ich ihm unbedingt noch sagen, mich vor allem bedanken.

Wie wir die letzte Sitzung gestalten können wir auch noch klären, ich glaube, das könnte echt gut für alle werden.

Chance(management?)

Es wird gerade etwas dünne bei mir hier im Blog. Es gäbe zwar eine Menge zu berichten, aber es veränderen sich gerade meine Tagesstrukturen. Mein Internetkonsum nimmt gerade massiv ab, der Blog hier ist mir nach wie vor wichtig, steht aber nicht mehr so ganz weit oben.

Bücher und Hörbücher sind nach wie vor wichtig – aber auch die verlieren gerade an ihrer Platzierung.

Es scheint wohl gerade einer dieser seltenen Lebensmomente zu sein, in denen ich wahrnehme, dass sich etwas ändert, aber dass diese Änderung von mir / durch mich vorgenommen werden.

Ich muss mit N. eine gute Lösung wegen des Mediationsauftrags finden und wenn ich dabei das Geschenk des Therapeuten heute einfach mehr im allgemeinen beherzige, dann könnte ich nun doch wohl gut in die Reha gehen.

Das wird noch ein Stück Arbeit werden, aber ich mag mich der gerade auch stellen.

Proust (297)

»Trotz allem ging das Leben für viele Personen, die in dieser Erzählung eine Rolle gespielt haben …  in gleicher Weise weiter, als hätten die Deutschen sich nicht schon in so großer Nähe zu ihnen befunden, denn die zur Permanenz gewordene, wenn auch im Augenblick abgebremste Drohung einer Gefahr läßt uns vollkommen kalt, solange wir sie uns nicht vor Augen führen.« (7.117)

Da Madame Verdurin an Migräne litt und morgens keine Hörnchen mehr in ihren Milchkaffee tauchen konnte, hatte sie schließlich von Cottard ein Attest erlangt, das ihr gestattete, in einem bestimmten Restaurant, von dem wir gesprochen haben, solche herstellen zu lassen. Dies war von den zuständigen Stellen fast ebenso schwer zu erreichen gewesen wie jemandes Beförderung zum General. Ihr erstes Hörnchen nahm sie an dem Morgen zu sich, an dem die Zeitungen über den Untergang der Lusitania 1 berichteten. Während sie das Hörnchen in den Milchkaffee tauchte und ihrer Zeitung kleine Stupse gab, damit sie sie aufgeschlagen halten konnte, ohne zum Umblättern die mit dem Eintauchen beschäftigte Hand zu benutzen, sagte sie: »Wie grauenhaft! Das ist ja fürchterlicher als die entsetzlichsten Tragödien.« Doch der Tod all dieser Ertrunkener mußte ihr wohl doch auf ein Milliardstel seiner Größe reduziert erscheinen, denn während sie mit vollem Munde diese trostlosen Überlegungen anstellte, war der Ausdruck, der auf ihrem Gesicht lag und wahrscheinlich durch den Wohlgeschmack des Gebäcks hervorgerufen wurde, das ihr so unschätzbare Dienste bei ihrer Migräne leistete, eher der eines sanften Behagens. (7.119)

Proust (296)

Abendspaziergang Marcels. Er trifft Baron de Charlus, der in der Zwischenzeit rapide an Einfluss und Ansehen verloren hat. Er gilt nicht nur als »vorkriegsmäßig« (7.106) und »aus der Mode gekommen« (7.109), vielmehr hält man ihn wahlweise für einen Österreicher oder »Preuße« (7.108) – auf alle Fälle aber für einen Spion, dem man noch nie hat trauen können. Maßgeblich zu seinem Niedergang beigetragen hat Morel, der über »Frau Bosch« (7.111) bzw. »eine Allemande« (ebd.) nicht nur vernichtende Gesellschaftsberichte geschrieben hat, sondern seine Stellung ausnutzt, ihn ins Abseits zu stellen. Dennoch geht das Leben weiter, die Verdurins empfangen, wenn auch nicht Charlus und der hatte sich »zuerst aus Notwendigkeit damit abgefunden und dann daran gewöhnt, sich mit kleinen Jungen abzugeben« (7.114).

Kurzum, man hatte in der Gesellschaft die Bewunderung für Monsieur de Charlus abgelegt, nicht etwa weil man seine seltene geistige Potenz durchschaut hätte, sondern weil man sie überhaupt nicht erkannt hatte. Man fand ihn »vorkriegsmäßig«, altmodisch, denn gerade diejenigen, die am wenigsten imstande sind, Verdienste zu beurteilen, verwenden am häufigsten für ihre Klassifizierung die Kategorien der Mode. Sie haben nichts erfaßt, ja nicht einmal geahnt, was es in einer Generation an verdienstvollen Menschen gab, und jetzt muß man sie alle en bloc verdammen, denn das ist das Aushängeschild einer neuen Generation, die man ebensowenig verstehen wird. (7.110)

Stellungsbefehl zum 31.3.

Boa, ich sag’s Euch! Mir geht gerade die Pumpe!

Reha-Klinik hat gerade angerufen. Sie hätten einen Platz: 31.3. Alles weitere käme per Post. Einens schönen Tag noch.

Und was ist mit meinem Mediationsauftrag? Ich kann den nicht einfach mal fünf Wochen so ohne Weiteres unterbrechen.

N. gleich angerufen. Wohl von Vorteil, dass sie Ärztin ist. Sie lässt keinen Zweifel daran, dass ich das machen soll und dass wir das schon »wuppen«. Erste Möglichkeiten ausgelotet. Da kommt jetzt viel Organisationsgedöhns auf uns zu.

Ich glaub‘, das musste ich so deutlich von ihr hören, um es nun angehen zu können, denn mein Psychodoc hat wirlich recht: »Von so einem Missbrauch haben Sie länger was von«.

Tale Lady's Kitchen

und Ibrahim wusste auch nicht was Mangold ist

KuBra Consult

Acta, non verba

Randen und Marillen

Glücksgefühle am Küchentisch

FEL!X KITCHEN

Asiatische Zutaten und europäische Kochtechnik? Nicht ausschliesslich! Westliche Klassiker neu definiert? Aber klar doch! Kurz: was ich hier in Thailand so für mich und für Gäste koche. Und dazu noch eine ganze Menge Hintergrundinformation.

easy cooking for everyone

Kochen, Präsentieren und Genießen für Jedermann. Einfache Rezepte, bewußte Ernährung und voller Geschmack stehen im Vordergrund. Jeder kann und soll Essen genießen.

Küchenereignisse

Von hart Gesottenem und weich Gekochtem

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BESSER : SELBSTGEMACHT !!

GUT-ESSER

Ehrliches Essen, Kochen, Geniessen

MasslosKochen

Hier finden Genießer alles, was das kulinarische Herz höherschlagen lässt: Rezepte, kulinarische Ausflugsziele und Lokaltipps.

German Abendbrot

Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen

Tutto paletti

Perfekt auf die entspannte Art

What makes me stumble

io scrivo quel che voglio quando voglio

Carax&VanNuys

Wir. Gastronomiegeschichten. Gesellschaftsbeobachtung. Gehirnfasching.

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Leben berührt - Gedichte und Geschichten

Kaleidoskop eines Alltags

Es gibt immer eine Geschichte hinter der Geschichte.