Ich bin dann mal in der Pause

von Bert

Je mehr Aufgaben, die vor der Reha erledigt werden mussten, erledigt waren, um so müder bin ich geworden. Heute musste ich mir noch den – negativen – Coronatest von der Hausärztin abholen, und schlappte ein alter Mann den einen Kilometer zu ihr hin und wieder zurück. Danach ein kleines Mittagessen – man verträgt im Alter nicht mehr viel – und anschließend ein fast zweistündiger kommatöser Schlaf.

Ich bekomme gerade so eine Ahnung, wie anstrengend die letzten zwei Jahren dann wohl doch gewesen sind und es tut mir gerade gut zu wissen, dass ich die nächsten Tage kein Programm habe (außer Proust, wenn überhaupt) und ich mal ungestraft schlafen kann soviel ich will.

Gehabt euch wohl, genießt, was es zu genießen gibt – und ich freu‘ mich, wenn ihr mich in fünf Wochen (oder so) wiedererkennt. Bis dahin viel Gutes!