Durch die Zeit

Monat: Mai, 2021

30.5.21

  • Nach Monaten die ersten Gäste über ein ganzes Wochenende. Scheinbar gibt es doch noch ein Leben nach Corona.
  • Interessanterweise konnte ich dem gemeinsamen Kochen etwas abgewinnen – lag aber wohl daran, dass mein Mann klar ansagte, was wie gemacht werden sollte.
  • Dass es den Koriander extra gab, war mein Erfolg.
  • Heute spontan nochmals 10 km mit den neuen kurzen (!) Wanderhosen duch die Natur gestolpert. Mich wohl etwas mit der Geschwindigkeit übernommen.
  • Erste Tests mit dem neuen Objektiv – das begeistert langsam.

26.5.21

  • Fast genau 24 Stunden nach der 1. Impfung ging es rapid bergab. Aber so schlimm wie meinen Mann hats mich dann wenigstens (bis jetzt) nicht erwischt.
  • Mit Ibo über die Mediation gerettet. Gerade der Eindruck, dass wir so überhaupt nichts erreicht haben. Irgendwas ist noch offen – aber was?
  • Die (wirklich) kurze Wanderhose ist da – und bei meiner rot-grün-Sehschwäche, geht die eine Boxershorts im Grunde schon als rosa durch.

Tag der Nachbarschaft

  • 1. Impfung.
  • Warum ich zur Priorisierungsgruppe 3 gehöre – das Alter ist es nicht! – interessiert niemanden und dabei habe ich gleich zwei Ausnahmegenemigungen mit.
  • Ich bin mit Abstand der älteste.
  • Noch keine der angedrohten Nebenwirkungen.

Tag der kyrillischen Schrift

  • Postkartenwanderung (14 km) mit H. in Postkartenlandschaft mit Postkartenwetter. Das Vogelgezwitscher war jetzt nicht postkartenmäßig, weil es das nicht gibt – aber geil war das schon.
  • Derweil zieht mein Mann ein Haus ans Land und träumt – mal wieder – vom Land.
  • Über den Schock helfen die Spargel mit der weltbesten Sauce Hollandaise und ein Ouzo und wohl noch einen zweiten …

Tag des Grundgesetzes

  • Schön heute morgen mit dem Mann zusammen in der Küche zu stehen und die geschenkten Lebensmittel für den Vorrat zu verarbeiten.
  • Wo bekomme ich rosa (!) Boxershorts / Slips her – gerade das Gefühl, ohne die nicht leben zu können.
  • Heiterer Abend mit H. und J. – den hatten wir uns aber auch verdient, wir sind 7 km zu H. durch die Stadt gewandert.

Intern. Tag der biologischen Vielfalt

  • Eigentlich wollte ich dieses Jahr keine Hospitantin im Verein. Aber war dann doch schön zu sehen, was mir nach Jahren eine Selbstverständlichkeit geworden ist.
  • Eigentlich wollte ich dieses Jahr keine Hospitantin im Verein und da mir langweilig war, teure Boxershorts bestellt. Vor wenigen Jahren habe ich für ein Bruchteil des Stoffes aber das mehrfache gezahlt.
  • Eigentlich wollte ich dieses Jahr keine Hospitantin im Verein und war enttäsucht, dass sie nicht einmal „Danke“ gesagt hat.
Reibekuchen, dazu Lachs, einen Riesling (ging so) und danach einen großen Ouzo

Welttag für kulturelle Entwicklung

  • Der Überseekoffer ist verkauft. Mich hat er wohl an die 30 Jahre begleitet. Es ist gut, dass er jetzt in anderen Händen ist.
  • Zu wenig draußen gewesen.
  • Wenn ich schon dauernd Salat essen soll / muss, dann muss aber auch Kopfsalat dabei sein. Ich mag dieses andere bittere Zeugs einfach nicht. Über was man sich alles streiten kann?!?
  • Wenn GFK zur Religon wird, dann wirds zumindest arg, arg kitschig!

Weltmetrologietag

  • Im Vorgriff auf die große Weinbestellung, die ich mit dem Geld durch den Verkauf meiner Weinkisten (Ex-Bücherregal) leiste, heute schonmal sechs Flaschen gekauft. Man muss ja wissen, für was man das Geld ausgibt.
  • Morgen wird wohl der große Überseekoffer verkauft. Rechnerrisch müsste ich dann morgen weitere acht Flaschen kaufen.
  • Ich sag es ungern: Aber der „Mix der Woche“, den mit Spotify diese Woche angeboten hat – und den ich diese Woche zum ersten mal hörte – barg drei Schätze.
  • Das vertrocknete Bonsai-Geäst findet seine zweite Bestimmung bei den Ameisen – die es sichtbar zu schätzen wissen.

18.5.21

  • Nix Tiefsinniges heute, der Kopf ist irgendwie leer.
  • Mir ist das für die Jahreszeit definitiv zu kalt.
  • Und ich kann das Corona-Chaos der Bundesregierung einfach nicht mehr hören. Da sitzen anscheinend nur schnachrnasende Bedenkträger die sich wichtig nehmen und profilieren müssen an den Schalthebeln. Hauptsache nicht analytisch oder gar logisch denken.

Intern. Tag gegen Homophobie

  • Lange mit T. telefoniert. Ich muss unumwunden zugeben, dass ich mit 20 Jahren nicht diese Reife, diese Introspektionsfähigeit und diesen analytischen Verstand hatte, wie er mit seinen 20.
  • Weinende 20-jährige am Telefon sind und bleiben eine Herausforderung.
  • Ich kann nur hoffen, dass C. bald seinen Erotische-Geschichten-Blog eröffnet.
  • Für die Vereinsveranstaltung heute abend hatte ich einen Moderator empfohlen, von dem ich dachte, dass er die Sache richtg gut wuppt. Hat er!

Internationaler Tag des Lichts

  • T. kündigt an, mir einen Brief schreiben zu wollen. Tut es auch. Geschickt wird dann ein Foto des mit Hand auf Papier geschriebenen Textes per Messenger.
  • Super fauler Tag.
  • Der Koran könnte anstrengend werden.

Int. Tag der Kriegsdienstverweigerer

  • Wunderbare Wanderung mit P.
  • Anstrengende 13-km-Profil mit P. bewältigt.
  • Regen, Graupel, Sonnenschein, heftig Winde und sonstiges im Wechsel.
  • Sonne immer dann, wenn wir eine Pause machen wollten.
  • Auf dem Rückweg noch 20 Biobioeier.
  • Abends Rinderfilet, Spargel und Rösti
  • Fazit: Ein Urlaubstag

Bonifatius

  • O TEMPORES! Ohne Nasenpopelei kein Besuch. Aber immerhin: BESUCH!
  • Es hat etwas gedauert, aber nun finden sich für die Weinkisten, die früher mein Bücherregal darstellen, ausreichend Abnehmer und Abnehmerinnen. Das eingenommene Geld werden wir dafür einsetzen, für was man Weinkisten braucht. OK, für meinen Mann, der die Termine organisiert, gibt es ne Flasche Whiskey (mit ‚e‘!).
  • Kisten für Champagner würde ich dann benötigen, wenn sich Käufer für meine beiden Überseekoffer finden würden … aber an der Front sieht es mau aus.

Servatius

  • Auf dem Spaziergang zusammen mit N. sind wir beide die einzigen, die kein Getränk in der Hand halten. Bier schlägt Wasser, Wasser schlägt Kaffee und Kaffee schlägt Wein und Schnaps.
  • Geschenkten Trauben schaut man eigentlich nicht aufs Etikett … aber welche Geister kaufen im Mai Weintrauben aus Uruguay? Das sind Luftlinie schlappe 11.000 km. Krank ist das!
    Zur Ehrenrettung der Schenkerin: Sie hat die Trauben vor dem Abfall gerettet.
  • Musikalisches Urlaubsfeeling, zumindest für meine Ohren, gibt es heute bei Anke.
  • Ich will endlich mal wieder gut essen gehen!!!

Pankratius

  • Fluch und Segen zugleich. Wenn ich Bolo mache, weiß ich nie, wie ich sie das letzte Mal genau gemacht habe. Aber nach Jahren bewege ich mich in einem Varianzbereich, der dann trotzdem schmeckt.
  • Die Ameisen hatten auch was davon, denn ich habe ihnen ein Gramm Hack abgezweigt.
  • Es gibt echt eine Menge schlechter Sex-Geschichten im Netz.

Mamertus

  • Begegnung eins: Frau K. hat sich mailmäßig gemeldet, was mich richtig gefreut hat.
  • Begegnung zwei: H. kam spontan vorbei, wollte einfach mal Menschen sehen und etwas lästern. Es gab dann noch Prosecco und aufgepimpten Salat (ohne Schinken!).
  • Begegnung drei: Mein Mann ruft bei unserem gemeinsam Hausarzt an, ob vielleicht Impfung … in zwei Wochen haben wir einen Termin.
  • Religion eins: Zwei, drei Tage werde ich noch für die Einführung in den Koran brauchen, dann startet das nächste Leseprojekt. Keine Angst, ich werde hier nichts regelmäßig dazu bloggen – obwohl wäre schon interessant, da ich hier ja schon die Bibel …
  • Religion zwei: In der SZ lese ich von den gestrigen Segnungen für Schwule, Lesben u.a. katholische Gräulgruppen. Die Kirche segnet ansonsten Autos, Panzer, Tiere, Wohnhäuser, Straßen, Brücken und sonst alles, was nicht weglaufen kann, aber für uns Schwule & Lesben … müssen Priester mit ihrer Exkommunikation rechnen. Wenn ich es nicht schon wäre, heute wäre ich definitv augetreten.

10.5.21

  • Krass 1: Ein Tag Sonnenschein (gestern) und schon den ersten Sonnenbrand im Nacken.
  • Krass 2: Ein Anruf im Homeoffice. Scheinbar werde ich doch gebraucht! Ging dann um einen Rechtschreibefehler auf der Homepage. Da weiß man, wo der Hammer hängt.
  • Die Ameisen machen heute ihrem Ruf nicht alle Ehre, jedenfalls wimmelt nix – scheinbar sind sie nach wie vor satt und kümmern sich lieber um die Brut. Die haben sie vor neugierigen Blicken geschützt. Aber Mehlwürmerreste durch die Arena zu schleppen scheint dann aber doch auch Spaß zu machen.
  • Mir zwei dünne (!) Scheiben gekochten Schinken auf dem Salat gegönnt.

Welttag der verlorenen Socke

  • Die Reha war aber sowas für’n Arsch! Bin daher schon seit mehreren Wochen zurück und habe Maulwurf gespielt. Hat gut getan, mal einen guten Monat weg von der Welt zu sein.
  • Nun bin ich auch Haustierbesitzer – aber gleich von ca. 15 Haustieren, so genau konnte ich meine Ameisen aber noch nicht zählen. War eine gute Entscheidung, denn es hat schon was Beruhigendes an sich, die ein Millimeter großen Tier (lasius niger für die Fachleute unter uns) zu beobachten. Und so ein getrockneter Mehlwurm bringt die Familie so richtig ins Wimmeln.
  • Die heutige Sonne erst auf 16 Kilometer Wanderung genossen, dann hosenlos mit Kräutertee (die Rhea lässt grüßen) auf dem Balkon.
  • Das virtuelle Familienessen fühlt sich fast schon normal an.
Töchter der Zeit

Literatur von Frauen 1770–1930

Tale Lady's Kitchen

und Ibrahim wusste auch nicht was Mangold ist

KuBra Consult

Acta, non verba

Randen und Marillen

Glücksgefühle am Küchentisch

FEL!X KITCHEN

Asiatische Zutaten und europäische Kochtechnik? Nicht ausschliesslich! Westliche Klassiker neu definiert? Aber klar doch! Kurz: was ich hier in Thailand so für mich und für Gäste koche. Und dazu noch eine ganze Menge Hintergrundinformation.

easy cooking for everyone

Kochen, Präsentieren und Genießen für Jedermann. Einfache Rezepte, bewußte Ernährung und voller Geschmack stehen im Vordergrund. Jeder kann und soll Essen genießen.

Küchenereignisse

Von hart Gesottenem und weich Gekochtem

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BESSER : SELBSTGEMACHT !!

GUT-ESSER

Ehrliches Essen, Kochen, Geniessen

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Hier finden Genießer alles, was das kulinarische Herz höherschlagen lässt: Rezepte, kulinarische Ausflugsziele und Lokaltipps.

German Abendbrot

Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen

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Carax&VanNuys

Wir. Gastronomiegeschichten. Gesellschaftsbeobachtung. Gehirnfasching.

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