Durch die Zeit

Kategorie: Allgemein

Proust (319)

Wie sich alles wandelt. Wie sich die Stellung Blochs über die Jahre in der Gesellschaft gewandelt hat und er jetzt Diskretion an den Tag legen kann. Der Veränderung / Das Altern des Salons als Spiegel der Veränderung / des Alterns des Erzählers.

Mehr als eine der Personen, die diese Matinee vereinte oder deren Erinnerung sie in mir wachrief, bot mir durch die Ansichten, die sie mir eine nach der anderen vor Augen geführt hatten, und durch die verschiedenen, einander entgengesetzten [sic] Umstände, unter denen sie im Lauf der Zeit in mein Blickfeld geraten waren, ein Bild, ja eine Art von plastischem Relief der wechselvollen Ansichten und verschiedenartigen Perspektiven meines Lebens , ähnlich einem markanten Punkt im Gelände, einem Hügel oder einem Schloß, der bald zur Rechten, bald zur Linken auftaucht, zunächst einen Wald zu überragen scheint, dann sich aus einem Tal erhebt und so dem Reisenden die Richtungswechsel und Höhenunterschiede des Weges aufzeigt, dem er folgt. (7.412)

GT (67)

Abschied wabert zwar so durch den Raum, aber wir arbeiten dann doch nochmal sehr kräftig an einzelne Themen. Ich bringe meine Unzweideutigkeit wegen der Reha ins Gespräch und erhalten interessante Rückmeldungen, auch wenn ich L. mal wieder damit verschrecke, aber das tue ich egal mit was. J. macht mich dann wieder total fertig und erst heute realisiert er anscheind, wie stark ich mich seit über einem Jahr an / mit / durch / … ihn abarbeite. Bittet mich, dass ihm in den letzten Stunden zu erklären – und ich verspreche ihm auf die Hand ein 30-seitiges Exopsé. Auf dem Heimweg gehe ich der Frage schon mal nach und komme zu einer wirklich guten Erklärung, die mich in der Hinsicht überrascht, wie klar ich da Dinge / Verhältnisse / Systeme sehen kann. Schon schade, dass wir keine weitere Zeit zusammen haben werde, er war mir echt ein kleiner Vergil.

Angry young man with long hair and cigarette





April (?) 1986

Proust (276)

Warum die Herzogin von Guermantes Gilberte Swann (sowie ihre Mutter) all die Jahre nicht empfangen hat, nämlich, weil sie das Produkte von Swann (hochgeachtet) und Odette (so gar nicht geachtet) ist. Aber jetzt, wo Gilberte »einer der reichsten Erbinnen Frankreichs« (6.237) ist, Swann tot und Odette eher zurückhaltend, kann man, da sonst alle Welt Gilberte empfängt, ja seine Meinung ändern. OK, man muss sie ändern, sonst gehört man zum alten Eisen, aber wie schön lässt sich sowas ja verpacken.

Ich habe keine Bedenken dagegen, daß wir die Kleine [= Gilberte Forcheville, geb. Swann] kennenlernen. Sie wissen doch, ich habe niemals etwas gegen sie gehabt. Ich wollte nur nicht den Anschein erwecken, als ob wir die Mesalliancen unserer Freunde in unserem Hause empfingen. Das ist alles. (6.244)

Proust (252)

Kehrtwende! Marcel will sich jetzt doch nicht von Albertine trennen. Man geht – erschöpft – zu Bett. Und nach gut 400 Seiten findet dieser eine (!) Tage ein Ende (Beginn siehe Nr. 220). Reflexionen über (Nicht)Trennungen das Wesen von Drohungen. Am nächsten Morgen: Marcel erhält einen weiteren Brief seiner Mutter. Françoise ist nach wie vor Albertine in herzlicher Ablehnung zugeneigt. Eine Vorahnung.

Es war so spät geworden, daß ich gleich am Morgen Françoise nahelegte, recht leise zu gehen, wenn sie an Albertines Zimmer vorüberkam. Überzeugt, daß wir die Nacht mit dem verbracht hatten, was sie als Orgien zu bezeichnen pflegte, wies Françoise ironisch die anderen Bedienten an, »die Prinzessin nicht aufzuwecken«. Eines der Dinge, die ich fürchtete, war, daß Françoise eines Tages sich nicht mehr beherrschen, daß sie zu Albertine ausfallend werden und dadurch Komplikationen in unserem Dasein bewirken könnte. Françoise war damals nicht mehr (…) in dem Alter, ihre Eifersucht standhaft zu ertragen. (5.516)

# 568 – 570

Proust (237)

Über die wechselnde Stellung der Gäste der Verdurins nach Madames Grundsatz: »So ist, wer auf mich zu hören weiß, selbst seines Glückes Schmied« (5.328) Daher sind Barons Charlus‘ und Morels Sterne im Sinken, denn letztere will bei Freunden der Verdurins nicht auftreten und der Baron weigert sich, bei bestimmten Personen für die Verudrins ein gutes Wort einzulegen, damit sie kommen. Philippiken des Barons.

Es ist mit der Gesellschaft wie mit sexuellen Neigungen, bei denen man nie weiß, in welche Perversionen sie ausarten können, sobald erst einmal ästhetische Gründe für ihre Wahl ausschlaggebend werden. (5.334)

Statusmeldung

Alles gut. Sylvesterpost geschrieben. In einen Disher verliebt. Morgen gibt es Wurstsalat! Ich mag die Tage „zwischen den Jahren“.

Der perfekte Weihnachtsfilm

Da gestern nichts in der Kiste kam, auf Konserve umgestiegen. Hat gedauert, bis sich mein Mann und ich einigen konnte (ich nicht Psycho, er nicht Mafia). Zufällig dann auf »100 Dinge« gestoßen. Perfekt für Weihnachten: Kapitalismuskritik, Verzicht als Bereicherung, Liebesgedöhns, nackte Männer, eine Prise Sex, gute Schauspieler:innen, unterhaltsame Story, etwas Romantik, etwas Kitsch … Das könnte echt Tradition werden.

Proust (202)

Baron de Charlus taucht mit einem »Diener einer Cousine der Cambremers« (4.568) im Speisesaal auf. Die Gäste kapieren nicht, wen er dabei hat, die Dienerschaft schon. Der Oberkellner Aimé plaudert immer öfters mit Marcel und erzählt, dass er letztes Jahr vom Baron einen eigenartigen Brief erhalten hätte, als der ein Buch (vgl. Nr. 82) nicht überbringen kann. Typisch Baron beschwert er sich heftig – und will doch nichts anderes als nähere und allernächste Bekanntschaft. Derweil: »Alle Tage machte ich Ausflüge mit Albertine.« (4.579) Um schneller von A nach B zu kommen, gibt es für Albertine nicht nur Toque (siehe gestern) und Schleier, sondern auch ein damals noch seltenes Automobil!

»Auf meine Bitte, Sie möchten für mich ein Buch überbringen, haben Sie sagen lassen, daß Sie Ausgang hätten. Heute morgen aber, als ich Sie ersuchen ließ, an meinen Wagen zu kommen, haben Sie mich, wenn ich ohne Blasphemie mich so ausdrücken darf, zum dritten Mal verleugnet. Sie werden mich entschuldigen, wenn ich in diesen Briefumschlag nicht die hohen Trinkgelder lege, die ich Ihnen in Balbec zugedacht hatte und bei denen es bewenden zu lassen mir zu schmerzlich gewesen wäre im Hinblick auf jemanden, mit dem ich einen Augenblick geglaubt hatte alles teilen zu dürfen. Höchstens könnten Sie mir noch ersparen, bei Ihnen in Ihrem Restaurant einen vierten nutzlosen Versuch zu machen, den meine Geduld nicht mehr ertragen würde.« (Hier gab Monsieur de Charlus seine Adresse an sowie die Stunden, zu denen man ihn antreffen könne, und so weiter). (4.576f)

GT (60)

Eine eher heitere Stunde, denn wir lachen viel. Liegt auch daran, dass der Psychdoc scheinbar wieder einen Clown zum Frühstück geschluckt hat und sehr pointiert unterwegs ist. Selbst L. beteiligt sich mal. Letztes Mal habe ich in einem Nebensatz etwas fallen gelassen. Die anderen wollen mehr darüber hören – und wenn mehr Zeit gewesen wäre, wären sicher auch noch mehr Fragen gekommen. Tat gut.

GT (59)

Definitv keine Lust nach der letzten Sitzung. Vollbesetzung, also zu sechst. Von C.II bekomme ich die Kontaktdaten von C.I, die ja aufgehört hat. Es beginnt äußerst verhalten und überraschend früh bin ich dran. Ich bin in einem echt doofen Dilemma, wie ich finde, und der Psychodoc dreht es dann äußerst elegant. Ehe wir es uns versehen sind vier von uns in einem offenen, sehr anstrengenden da überaus forderndern Austausch, der echt viel fordert.

Das Ergebnis ist in der Hinsicht wenig schön, weil ich noch weit aus mehr zu bearbeiten habe, als ich dachte, andererseits ist wieder mehr Klarheit da, was das Ganze besser beherrschbar macht.

Verlängerung hat der Psychodoc beanatragt, ist guter Dinge, denn er bittet zum Einzel nächste Woche.

Ich nutze die Gunst der Stunde und frage J., ob er auch in meine Richtung muss (muss er, er will ja auf den Zug). Also haben wir auf den Weg dorthin noch 20 Minuten Zeit und – geschickt, geschickt wie ich sein kann – nach der Therapie haben wir ein Date zu einem Fotoshooting. (Aber ich hatte da auch leichtes Spiel, der hat das Moddeln gerade für sich entdeckt und ist auch wirklich prädestiniert dafür. Was mich freut, dass er mit so einem alten Sack wie mir, immerhin liegen knapp 30 Jahre zwischen uns, es sich gut vorstellen kann. Das wäre mir in seinem Alter wohl anders ergangen.)

# 556

Proust (179)

Nicht nur ein Treffen mit Albertine, sondern auch eine Einladung der Madame de Camremer zu einer Matinee sagt er ab – zu sehr ist er in den Erinnerungen an seine Großmutter versunken. Weitere Betrachtungen über die Trauer. Betrachtungen über das Hotelpersonal. Die Mutter kommt trifft zufällig nicht nur »Dann-kannst-du-dich-freuen« am Strand – eine Madame Poussin, die ständig ihre Töchter warnt – sondern auch Albertine. Sie macht für Marcel einen Termin mir ihr aus. Der erfährt von Françoise wie schlecht es der Großmutter in Balbec wirklich gegangen sei und welcher Aufwand es war, eine Photographie für ihn herzustellen. Er sagt Albertine ab, obwohl die im Hotel wartet.

Gleich auf der Schwelle des Hotels zog ein junger Page seine Mütze, um mich zu begrüßen, und setzte sie sofort wieder auf. Ich glaubte, Aimé [der Oberkellner] habe ihm – nach seinem eigenen Ausdruck – »einen Wink« gegeben, er möge sich mir gegenüber aufmerksam betragen. Im gleichen Augenblick aber sah ich auch schon, daß er die Mütze für eine andere Person, die nach Hause kam, wieder genauso zog. Tatsächlich verstand dieser junge Mann auf der Welt nichts weiter, als die Mütze zu ziehen und wieder aufzusetzen, dies aber in Vollkommenheit. (4.256)

Proust (175)

Marcel eilt nach Hause, wo er Albertine auf sich warten wähnt. Die ist aber gar nicht da. Blanke Enttäuschung. Über Eigenheiten von Françoise. Banges, nervöses, anstrengendes Warten, ob Albertine doch noch kommt. Sie meldet sich per Telefon, ergeht sich in Ausflüchte, Marcel droht so lange, bis sie sich von der Freundin aufmacht. Marcel glaubt ihr so gut wie kein Wort:

»An jenem Abend durchlief mich diese Gewißheit nur wie ein leiser Schauer, in dem jedoch schon die Ahnung langer Leiden mitschwang.« (4.300) Wie recht er mit der Ahnung hat!»Dann sind Sie mir eben sonst böse; es ist ärgerlich, daß es heute abend zu spät ist, sonst wäre ich noch zu Ihnen gekommen, aber ich werde morgen oder übermorgen kommen und mich bei Ihnen entschuldigen.« – »O nein, Albertine, ich bitte Sie, jetzt habe ich schon diesen Abend durch Sie verloren, lassen Sie mich wenigstens die nächsten Tage in Ruhe. Vor vierzehn Tagen oder drei Wochen bin ich nicht wieder frei. Hören Sie, wenn es Ihnen unangenehm ist, daß wir uns über einem solchen unerquicklichen Eindruck trennen – und im Grunde haben Sie vielleicht recht –, dann ist es mir doch lieber, Müdigkeit hin, Müdigkeit her, da ich nun schon bis jetzt gewartet habe und Sie noch unterwegs sind, wenn Sie gleich zu mir kommen. Ich trinke dann eben eine Tasse Kaffee, um mich wachzuhalten.« – »Wäre es nicht möglich, daß wir es auf morgen verschieben? Die Schwierigkeit ist nämlich die …« (4.198f)

Proust (142)

Beim Abschied lässt Marcel gegenüber Madame de Guermantes fallen, dass er auch mit ihrem Vetter Monsieur de Charlus – der den ›hübschen‹ Vornamen Palamède trägt und gerne mal »Mémé« (3.332) gerufen wird – bekannt ist. Das versetzt sie in großes Staunen, denn ihr gegenüber hat er bisher immer so getan, als kenne er Marcel nicht und würde gerne mal vorgestellt werden. Vorfreude auf das Diner mit Madame de Stermaria. Über Genuß. Beschreibung einer Insel im Bois, auf der das Treffen mit Madame de Stermaria stattfinden soll. Albertine wird gemeldet und erklärt sich gerne bereit, »mich gleich zur Insel zu begleiten und mir bei der Zusammenstellung des Menüs behilflich zu sein« (3.543).

»Gut, also ich verlasse Sie jetzt«, sagte Madame de Guermantes, als ob sie ungern gehe, »ich muß noch auf einen Sprung zu der Fürstin von Ligne. Kommen Sie nicht auch hin? Nein? Gehen Sie nicht gern aus? Sie haben im Grunde recht, man langweilt sich zu Tode. Aber ich muß leider hin! Sie ist meine Kusine, es wäre nicht sehr nett wegzubleiben. Egoistisch wie ich bin, bedaure ich, daß Sie nicht hingehen, ich hätte Sie mitnehmen, sogar nach Hause bringen können. Also, dann auf Wiedersehen, ich freue mich auf Freitag.« (3.534)

Proust (136)

Der Großmutter geht es Stund‘ um Stund‘ schlechter: Seh-, Hör- und Sprechstörungen. Die Familie kümmert sich rührend, aber genauso auch hilflos. Blutegel sollen helfen, die »wanden sich an Nacken, Schläfen und Ohren … in ihrem blutigen Haar wie in dem der Medusa« (3.468f). Françoise nimmt sich Auszeiten: »Im Leben der meisten Frauen läuft alles, selbst der größte Schmerz, schließlich auf eine Anprobe hinaus« (3.470). Eines Nachts wird Marcel von der Mutter geweckt, mit der Großmutter geht es zu Ende. Alles ist versammelt, selbst der Herzog von Guermantes taucht auf und zeigt, dass er eines nicht hat: Feingefühl.

Nach der Meinung unseres Arztes war das [die Großmutter erkennt niemanden mehr] ein Symptom dafür, daß der Blutandrang in dem Gehirn zunahm. Man mußte ihm Erleichterung verschaffen. Cottard zögerte. Françoise hoffte einen Augenblick, man werde »Schöpfköpfe« verwenden. Sie suchte in meinem Lexikon, um zu erfahren, wie diese wirkten, konnte sie aber nicht finden. Auch wenn sie »Schröpfköpfe« anstatt »Schöpfköpfe« gesagt hätte, hätte sie dieses Wort nicht eher gefunden, denn sie suchte ebensowenig unter »Schöpf« wie unter »Schröpf«; tatsächlich sagte sie zwar »Schöpfköpfe«, doch sie schrieb (und glaubte deshalb man schreibe) »Tschöpfköpfe«. (3.468)

Proust (133)

Mutter und Sohn sind froh, dass Doktor du Boulbon die Großmutter für gesund erklärt hat. Also folgen sie auch seinem Rat und zwingen die Großmutter – in ungeduldiger Begleitung von Marcel – zu einem Spaziergang. Sie zieht sich auf eine Toilette zurück, während Marcel angenehmen Gesprächen lauscht, merkt aber beim Weitergehen, dass mit der Großmutter etwas nicht stimmt: »… sie hatte eben einen leichten Schlaganfall gehabt« (3.438).

[Ende Teil I]

Sie [die Großmutter] hatte eigensinnig abgelehnt, daß Mama bei ihr bliebe, und brauchte nun ganz allein für ihre Toilette unendlich lange Zeit; jetzt, da ich wußte, daß sie bei guter Gesundheit war, fand ich sie – in jener seltsamen Gleichgültigkeit, die wir gegen unsere Angehörigen hegen, solange sie am Leben sind, und die bewirkt, daß wir an sie erst zu allerletzt denken – sehr egoistisch, weil sie so lange machte auf die Gefahr hin, es könne für mich zu spät werden, wußte sie doch, daß ich eine Verabredung mit Freunden hatte und in Ville-d’Avray zu Abend essen wollte.

Proust (121)

Weitere Gäste betreten den Salon von Madame de Villeparisis. Sehr viel falsche Freundlichkeit untereinander, denn fast jede hat ja darauf zu achten, dass ihr Salon der bessere ist. Dann ein doppelter Herzinfarktmoment für Marcel: »Die Tür ging auf, und die Herzogin von Guermantes trat ein« (3.277). Er wird ihr, zusammen mit einem Historiker, vorgestellt, sie aber »begnügte … sich … um die Nichtigkeit des Eindrucks kund zu tun … damit, bestimmte Bewegungen der Nasenflügel auszuführen« (3.278). Viel Smalltalk, viel Angebereien.

Doch man stellt die Summe der Laster eines Menschen immer erst fest, wenn er kaum mehr imstande ist, ihnen zu frönen, und man nach dem Ausmaß der von der Gesellschaft auferlegten Sühne, die inzwischen in Kraft getreten ist und die man allein noch konstatiert, sich eine übertriebene Vorstellung von dem Verbrechen macht, das jener einst beging. (3.273)

Proust (82)

Beim Tee. Charlus hat, auf unangenehme Art, die Oberhoheit und doziert: »Es kommt im Leben nicht darauf an, was man liebt … sondern nur darauf, daß man liebt.« (2.485). Er ist so liebenswürdig und bringt Marcel, als der ins Bett muss, einen Band Bergotte, gibt sich einfühlsam und verständnisvoll. Eine Woche später scheißt er bei seiner Abreise Marcel am Strand zusammen und fordert das Buch zurück. Etwas später erhält Marcel es per Post von ihm wieder »in einem Maroquineinband*, auf dessen Vorderseite eine Kupferplatte in Halbrelief eine Stengel Vergißmeinnicht zeigte« (2.491). Doch noch ein Abendessen bei den Blochs, langweilig, aufgesetzt und »voller geistlose(r) Anekdoten« (2.493).

* Maroquin-Bucheinbände werden aus einem besonders kostbaren Ziegenleder hergestellt, das sich durch eine sehr schöne echte Narbung auszeichnet.

»Sie sind noch jung und sollten die Gelegenheit nutzen, zwei Dinge zu lernen: erstens sollten Sie sich enthalten, Gefühle zu äußern, die zu natürlich sind, um nicht als selbstverständlich zu gelten; zweitens sollten Sie nicht so hitzig auf Dinge reagieren, die man Ihnen sagt und deren Sinn Sie noch gar nicht begriffen haben. Hätten Sie diese Vorsicht nicht soeben versäumt, so würden Sie vermieden haben, wie ein Tauber ins Blaue hinein daraufloszureden und dadurch eine weitere Lächerlichkeit zu der hinzuzufügen, die darin besteht, mit gestickten Ankern auf dem Badeanzug herumzulaufen. « (2.490)

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