Durch die Zeit

Kategorie: Allgemein

Danach

Dumpfer Tag. Gestern zu viel getrunken. So schön der Abend gestern war, in mir hat er dann leider was nicht Schönes ausgelöst, dann vor dem Schlafen Tränen. Nicht viel gemacht. Für A. eine Suppe gekocht, damit sie genug Kraft für die nächste Chemo hat. Vergnügliches Abendessen dann doch.

Was bringt eine Hausgemeinschaft näher?

Die Mieterhöhung!

Plötzlich grüßt man nicht nur mehr im Treppenhaus sondern unterhält sich. Ein Hoch auf Mieterhöhungen?

Zufall – # 505

Gerade echt durch Zufall auf folgendes Bild gestoßen.

110619_012

So fühle ich mich seit ein paar Tagen. Einfach nur müde. Schlafen wäre mal echt eine Alternative.

 

 

Gipfelwende?

Heute war so ein Tag, an dem ich mal gemerkt habe, wie anstrengend gerade diese Therapie ist und was mich das an Kraft kostet.

Gestern das letzte Mal als stellvertretender Meisterprüfungsvorsitzender aktiv gewesen – ich habe einfach die Konsequenz daraus gezogen, dass es mir a) kaum Spaß macht b) mehr Zeit kostet als Geld bringt und c) der derzeitige Vorsitzende eh niemanden neben sich haben kann – egal, wie oft er es auch beteuern mag. Wichtig hierbei für mich: Bis vor einem halben Jahr hätte ich trotzdem weiter gemacht, denn ich hatte ja zugesagt.

Danach noch bei P. zum Geburtstag und dort mir auch das Wort genommen, was a) niemand störte b) mir gut tat. Auch etwas, was ich gerade lerne.

Heute dann bis um kurz vor 9 geschlafen, fast gut sogar, und dann am Nachmittag nochmals zwei Stunden kommatös. Danach einen Anflug von Entspannung gehabt.

Ich hab‘ noch etwas Resturlaub …

ring-ring

Die, die mich kennen, wundern sich schon extrem, warum ich so überhaupt nicht gern telefoniere.

Aber heute am frühen Abend, als A. einfach so anrief (was allgmein Seltenheitswert hat, also, dass Menschen mich einfach so anrufen ohne etwas zu wollen) war das einfach richtig schön, auch wenn ich das erstmal raffen muss. Und ich habe sogar geplaudert.

Derb aktuell

Wir wissen nicht was passiert, wenn die Dinge sich verändern, aber wissen wir was passiert, wenn sie sich nicht verändern?

Elias Canetti

Unter 50

Ich fands nicht schön, dass ich ihn hab‘ durchfallen lassen müssen. Und wir beiden Prüfer haben uns echt Mühe gegeben zu schauen, ob er noch zumindest die Punkte bekommt, die er braucht, um die Prüfung zu bestehen. Aber da klaffte einfach eine zu große Lücke zwischen dem, was er zeigte und dem was er brauchte.

Weh hat das mir  schon getan, als danach klar wurde, dass er sich in in einer Notlage befindet und das Bestehen der Prüfung ihm seine Situation erleichtert hätte. Aber hätte ich das vor der Prüfung gewusst, ich hätte ihm aus Mitleid vielleicht zwei oder drei Punkte mehr geben können – und das hätte auch nicht gereicht.

Nächste Woche besprech ich das aber mit dem Prüfungsausschuss, dass er a) aufgrund der Notsituation die Wiederholung zeitlich erheblich vorziehen kann und b) das man noch mal schaut, wie man ihm noch eine Vorbereitung zukommen lassen könnte.

Aber auch wenn man zwei Augen fest zudrückt – irgendeine annähernde Antwort sollte bei einer Prüfung dann schon kommen. Nur zu sagen, man mag Prüfungssituationen nicht und man sei jetzt nervös … wie will man da einen Betrieb führen, wo man Angebote abgeben muss und überhaupt in der Verantwortung steht, ggf. einige MitarbeiterInnen zu bezahlen.

OK, für ihn nervig – aber im Dezember ist die nächste Prüfungsrunde und wenn er dann einfach mal auf die Uhr schaut und lernt, was 15 Minuten sind … dann hat er gute Chancen die 50 Punkte zu bekommen, die er gerade noch braucht.

 

92

Heute wäre mein Vater 92 geworden – aber er ist ja nicht einmal 82, geschweigen denn 72 geworden. Ob 92 so erstrebenswert ist, hängt ja von der Konstitution ab. Ein paar Jahre mehr hätte ich ihm auf alle Fälle gewünscht.

Heute hätte ich ein paar Fragen schon noch an ihn – besser: überhaupt mal Fragen. Ob ich sie je gestellt hätte oder ob er sie überhaupt je beantwortet hätte steht ebenfalls, wie die Konstitution, in den Sternen.

Bin gerade hin und her gerissen, weil ich nicht weiß, ob es eben gut ist, wie es eben ist oder ob eine Auseinandersetzung vielleicht doch besser getan hätte? Selbst wenn es heute möglich wäre, es käme doch ne ganze große Ecke zu spät.

Also: Nicht jammern, es lässt sich eh nicht ändern, lieber schauen, dass ich da jetzt zügig durch und rauskomme.

 

Fledermaus

Gerade viel im Kopf, ws hier nicht her passt. Mittwoch fahre ich zu P. und werde versuchen zu erzählen. Ich habe selber keine Ahnung, was da mit / in mir passieren wird. Aber die Sonne hat geschienen und für Stunden kann ich den ganzen Mist auch immer wieder vergessen. Also, alles soweit gut, wenn auch phasenweise schwer.

WMDEDGT 10/19

Wie an jedem 5ten. Alles weitere hier.

Wie in letzter Zeit, so gegen 4:00 bin ich das erste Mal wach und ein Gedanke rumort, bis ich freiwillig – es ist Samstag wohlgemerkt! – kurz nach 7:00 aufstehe. Katzenwäsche reicht, ich bin alleine zu Hause, Gäste sind auch nicht zu erwarten. Kurz einen Tee und mit der Straßenbahn zu dem, was man hier ‚Markt‘ nennt. Kalbsschnitzel für morgen gekauft, etwas Aufschnitt, etwas Gemüse (auch für morgen) … und, weil ich ja so früh schon unterwegs war, als Belohnung einen Kaffee und ein Gehacktes-Brötchen. Zurück geht es über Supermarkt 1 zur Bank zur Apotheke zu Supermarkt 2. Der Versuch, spontan einen Friseurtermin zu bekommen, scheitert zweimal kläglich. Und als dann das Geschirr abgewaschen ist, ist es 11:30. Raus aus den Klamotten und rein in den Lapperlook. Computer rumgemache und über eine Suchanfrage lande ich dauernd bei irgendwelchen Pornos – nun gut, man ist ja nicht prüde. 12:15 Scheiben von meinem Lieblingsbrot mit Fleischsalat, dann einen komatösen Mittagsschlaf bis genau 13:58. Das Hörspiel ab 14:00 höre ich dann doch noch etwas rein, während ich ganz spontan ein paar klasse Bilder von 2013 bearbeite – die ich aber wohl nie zeigen werden dürfen, denn die Dame möchte mit ihrem und meinen nackten erregten Körper nicht gezeigt werden wollen. 15:00 nach zwei Tage Pause mal wieder Tageslektüre, jetzt nur noch 350 Seiten, dann bin ich mit der 2.000-seitigen NS-Geschichte durch. Langsam sollte ich mir Überlegungen machen, was danach kommt – Thukydides (allein schon deswegen, weil ich den Namen auswendig kann?)? Kurz vor 16:00 noch einen Tee und dann bastel ich mir eine Bolo ganz nach meinem Geschmack zusammen. 17:30 versuche ich J. zu erreichen, der ich was aus der Apotheke habe was mitbringen soll, sie meldet sich dann aber erst kurz vor 18:00. Kurz rübergelaufen, kurz gesnackt, dann aber wieder zu mir, falsch in den Schrank gegriffen und Linguine gekocht, statt Spaghetti – ging aber auch. Dazu Prosecco. Seit dem süffelnd auf dem Sofa, die Fernbedienung glüht, denn ich bin alleine zu Hause und kann all das anschauen, was sonst nicht oder nur unter lautestem Protest möglich ist.

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