Durch die Zeit

Kategorie: Allgemein

Ex

Auf dem Heimweg. In der Straßenbahn. Ich habe es mir gerade gemütlich gemacht. Da läuft ein Pulk Menschen an mir vorbei, darunter auch mein Ex-Freund. Ich, nett, wie ich manchmal sein kann, sage: „Hallo“. Er stutzt, bis er mich erkennt – und setzt sich zu mir. Gehörte doch nicht zum Pulk. Mist.

Er hat sich jetzt einen halben Bart stehen lassen und sieht aus wie mein Englischlehrer. Dass ich nur schlecht Englisch kann, liegt zum einen sicherlich daran, dass ich nicht wirklich sprachenbegabt bin, zum anderen, richtig, an meinem verhassten Englischlehrer. Er ist / war das Trauma meiner Schullaufbahn.

Mich wundert es nicht, dass das Gespräch eher schleppend und uninteressiert verläuft.

Männerabend

Mehrere Flaschen offen und leer. Mehrere Themen. Darunter auch ‚heikle‘. Aber es wird ausgesprochen, alles. Wie ich das mag! Denn das ist Leben live! 

# 463

2017-11-25 13.52.40

Von vor 10 Jahren

montag am meer

Kategorie: diverso

11/19/2007 08:42:00 PM

die zugfahrt war lang, das wetter verbesserungsdürftig, die verköstigung bescheiden – aber egal: das war einfach nur gut, so einen tag am meer!

hätte zwar fast verschlafen, aber schaffte es dann doch noch pünktlich auf den zug (selten so knapp gekommen!). nicht eine minute, wie sonst, geschlafen. hatte drei bücher mit, nicht in eins hineingeschaut, sondern beständig aus dem fenster, derweil den ipod auf den ohren, mit musik, die hier nur wenigen gefallen dürften: händel-opern, etwas monteverdi, dazwischen orgel von bach. in hamburg-harburg das erstemal ausgestiegen, sonst immer nur durchgefahren, dort in den zug nach cuxhaven. alleine im waggon, ruhe, musik, vorbeiziehende landschaft.

in cuxhaven relativ schnell das ‚meer‘ gefunden: a) ist cuxhaven doch größer, als es der stadtplan glauben machen wollte und b) war gerade ebbe, d.h., ich ahnte nur das meer, hörte keine wellen – aber das reichte.

knapp drei stunden einfach nur am strand entlang, wieder mit händel (der pefekt passte) und monteverdi. einfach so gegangen, hin und wieder ein paar >bilder<. alleine mit mir, mit dem wind. und irgendwie war es so, wie ich es mir erhoffte, der wind pustete mich durch, in ein paar dingen (die hier nie zur sprache kommen werden) bin ich mir klarer geworden.

eine stadtbesichtigung hab ich mir geschenkt – keine lust auf irgendwelchen rummel. wieder zug, wieder ohne viel menschen, dann im ice im speisewagen locker mal gutscheine im wert von 25 euro verballert.

war ne gute idee von mir (*lob-mich-selbst*).

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So wie Vodafone kann sich auch Amazon einen einfach komplett unterirdischen Support leisten. Der Mailwechsel mit denen ist gerade an Absurdität nicht zu überbieten – und nur, weil ich das Konto bei denen löschen will.

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