Durch die Zeit

Kategorie: Allgemein

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Schneespaziergang – #471-479

Bioland

Nach dem Job zurückgelaufen und einen Abstecher zum Markt gemacht. Weiße Eier wollte ich ihm noch entreißen. Er war nach wie vor in vollem Gange. Nachdem ‚mein‘ Bauer es vorgezogen hat, nach Polen auszuwandern, probierte ich heute mal den Bioland-Stand. Netter Kerl, der verkaufte, Produkte soweit OK, Preise teilweise saftig (Kilo Tomaten 6,95 Euro – sollten aber gaaanz tolle sein). Ich kaufte zwei Taschen voll ein und soll 19,03 Euro zahlen. Oh – auf die zwei Zehner-Scheine bekomme ich einen ganzen Euro zurück und darf zudem zwischen einem Apfel, einer Zitrone und einer Chili wählen, die man als Großeinkäufer – „Wissen Sie, wer bei uns viel einkauft, also bei dem die Rechnung mehr als 15 Euro macht, …“ – dann geschenkt bekommt. Ich nehme eine feuerrote Chili.

48 + 14 + 3,3 = viel zu wenig?

In Mathe war ich noch nie gut. Trotzdem liebe ich Excel. Im Durchschnitt ergibt das die Unfähigkeit genau zu berechnen, wieviel Regalmeter ich brauche. Die 48 Meter für die Primärliteratur war knapp. Die 14 Meter für die Sekundärliteratur (Plus 3,3 Meter ‚Reserve‘) ein einziger Witz!

Also heute heldenhaft unter Aufbietung der letzten Kräfte 15 Meter Bücher in den Keller geschleppt.

Nur wenige Stunde später – also jetzt – wundert es mich schon etwas, dass ich ganze Fachabteilungen dorthin ‚verbannen‘ konnte. Aber ich werde halt kein Musiktheoretiker mehr (wobei die Literatur zu Janis Joplin natürlich im Regal ihren Platz bekommen hat). Auch mit der ganzen KZ-Literatur habe ich eine Ende gefunden – ich bin da satt und habe ausreichend Erfahrung in meiner Jungend mit überlebenden KZ-Häftlingen gesammelt, was sich ja nur kaum in Büchern wiederspiegelt. Auch ein großer Teil der schwulen Sekundärliteratur hat den Weg nach unten gefunden. Liegt wohl daran, dass der Prozess der Suche nach der / einer schwulen Identität wohl dann doch fast ein Ende gefunden hat.

Was ich nicht nach unten geben konnte war die komplette Literaturwissenschaft und Philosophie. ‚Überlebt‘ hat es auch ein gehöriger Teil der erotischen Literatur (homo wie hetero) und zu meiner Überraschung die Reiseführer.

Ich hatte auch eine lange Diskussion mit mir, was ich mit den Briefen mache, die ich aufgehoben habe (mehrere Aktenordner voll von Briefen an mich wie den Durchschlägen derer, die ich geschrieben habe). Diese Diskussion hat heute dann ein überraschendes Ende gefunden – sie werden ungesehen vernichtet werden.

Überhaupt: Was steht in den Regalen, weil es meinem Bildungsideal entspricht, mit dem kaum jemand was anfangen kann? Wer weiß es schon zu schätzen, dass Kant, Hegel, Schelling, Marx, Horkheimer, Adorno, Platon, Augustinus und noch ein paar wenige mehr gelesen im Regal stehen? Ist das nicht auch eine Art von Prozerei? Vorallem eine, die kaum einer mehr versteht?

Es endet derzeit in zwei Fragen:

  • Was brauche ich?
  • Was brauche ich für Schön?

Letzte Dinge

Mich würd’s schon interessieren, was ich vor 13 Jahren in die damalig neue Wohnung als erste reingetragen haben. Heute habe ich als letztes jedenfalls den Putzeimer rausgetragen . Wir können sie nun besenrein übergeben – ein Kapitel hat ein Ende.

(Zu den letzten Dingen gehörte viel Putzzeugs, irgendwelche undefinierbaren Stangen und – nicht gerade unsymphatisch – sieben Kästen Bier, fünf davon voll.)

Viele Worte

Gestern gar nicht mehr dazu gekommen, zu schreiben. Im Dienst in Verein 1 war ein Neuer dabei, der – wie ich damals auch – viel erklärt bekommen wollte. Aber der erste Eindruck von ihm ist richtig gut.

Dann entwickelte sich das spätabendliche Schwätzchen mit dem aktuellen Ziehsohn T. zu einem handfestem, echt gutem Gespräch. Gegen halb zwei war ich dann auch mal im Bett.

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