Durch die Zeit

Kategorie: Aus der Küche

28

Die Patentochter wird heute 28. Sie schmeisst eine Grillparty. Ihre Mutter und ich gehen daher zum Griechen. Dort rechne ich eher mühsam aus, dass ich sie nun länger als die Hälfte meines Lebens kenne. Das erst Mal hatte ich sie morgen vor 28 Jahren in den Armen.

Und dann werde ich sogar noch eingeladen.

WMDEDGT 8/18

Wie schon vorletzten Monat (im letzten war ich in Urlaub, mit ohne Internet), mache ich wieder mit bei der Frage: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

7:35 – Es ist Sonntag! Warum sollte der Wecker auch nicht mal früh klingeln?
7:37 – Ich arbeite mich aus dem Wasserbett und bin erstaunt: Musklen fühlen sich alle soweit OK an.
7:45 – In der Küche E., der Kaffee kocht, ich nehme auch einen.
7:55 – E.’s Neffe F. ist nun auch aufgetaucht, bringt mir eine Badehose mit.
8:10 – Wir sind bei bewölktem (!) Wetter im Schwimmbad. Laut Anzeige ist dass Wasser vier Grad wärmer als die Luft. Ich ziehe mich trotzdem um.
8:15 – Das Wasser ist nicht ganz so kalt wie befürchtet, das Mittelmeer war aber bedeutend wärmer.
8:40 – Im Schwimmbad gibt es Panecake und Kaffee
9:15 – Wieder bei E.’s Familie, noch nen Kaffee, dann schwinge ich mich aufs Rad.
10:24 – Die Bahn kommt pünktlich.
11:05 – Wieder zu Hause mit brüllendem Hunger. Schwimmen ist das eine, ne Steinmauer am Vortag bauen das andere.
12:10 – Mir fallen fast die Augen zu, also gibt es einen Mittagsschlaf.
14:00 – Die Muskeln meinen mich nun sehr deutlich erinnen zu müssen, dass ich gestern mit E. und T. malocht habe wie Idioten (Steinmauer und so). Die Bewegungsabläufe sind siebzigjährigmäßig.
14:15 – Tee und (Fach-)Lektüre auf dem Balkon. Ertappe mich kurz bei der Überlegung, mir zumindest ne Hose anzuziehen. Aber ich schwächel doch nicht als Vollzeitnudist bei 23 Grad!
15:35 – Weitere Arbeit am Rechner. Mein Mann hat für seine Schulung Fotos gemacht, die müssen erst ausgesucht, in Reihenfolge und beschriftet werden. Die Berarbeitungen frühestens am Dienstag oder so, mir fehlen noch zwei Idee für die Moderation am Dienstag.
17:45 – Kochen: Lammcury mit Blumenkohlsalat.
18:30 – Seehofer gucken im Ersten. Große, leere Worte, ein schlaffer Luftballon. Grauenhaft, dass sojemand macht hat und meint Trump machen zu müssen, in dem er Sachen behauptet, die nicht stimmen.
18:45 – Wir essen trotzdem! Dazu Lindenstraße, Nachrichten, Weltspiegel.
19:45 – Anruf bei Muttern. Wie schon seit 5 Wochen: Total unklar ob OP möglich oder nicht, geschweige denn wann. Dennoch scheint sie etwas entspannter zu sein als in letzter Zeit.
20:15- Wie (fast) immer: Tatort. Nachdem wir letzte Woche zum ersten Mal „Im Schmerz geboren“ gesehen haben. war die Erwartung sehr gering, dass der heute auch was zu bieten hätte. Hat er aber, wenn auch ’nur‘ formal. Eine Kamerfahrt über 90 Minuten – das ist mal was.
21:45 – etwas Fernsehen, etwas Internet, etwas Plaudern, etwas Käse, etwas Handcreme suchen, etwas … und etwas bettfertig machen. Morgen klingelt der Wecker schon um 5:45, denn meine Musklen melden jetzt schon lautstark an, dass das Mit-dem-aus-dem-Bett-steigen ’ne längere Geschichte werden könnte.

Einmalige Lösung

So langsam nähert sich ja der erste Hochzeitstag. Da wir ja nicht gefeiert haben, gab es auch so gut wie keine Geschenke. Eigentlich hat nur S. eine tolle Tüte nachgereicht und der Vorstand von Verein 1 hat uns einen Gutschein für einen durchaus gehobenen Spanier geschenkt. Gestern spontan angerufen, ob es für Sonntag noch einen Tisch gäbe, weil uns einfach nichts eingefallen ist, was wir kochen wollten. Und siehe da, der Zufall / das Schicksal / das Glück wollte es, dass gerade noch einer frei war.

Die Frage, was wir aus der Speisekarte nehmen ist übrigens genauso schwierig wie die, was wir hätten kochen sollen.

Passt

Grillen ist angesagt. Heute abend. Auf dem Dorf. Wenn wir uns nicht verfahren, werden wir weniger als zwei Stunden mit dem Rad brauchen. Mal sehen, ob ich mir die Route merken konnte.

Premiere

Heute Abend gibt es Foi Gras (sprich Stopfleber, sprich aber sowas von bös). Aber ich will es einfach mal probieren. Werde es mir auf die Dauer ja eh nicht leisten können. Vermutlich nehme ich danach die Wachtelessenz. Weiter geht es dann wohl mit den Lammnüsschen und recht sicher am Ende das Zitronensorbet mit Wodka, in der Hoffnung, der Keller hat wieder, wie beim ersten Mal, eine unruhige Hand und lässt sich beim Wodka nicht lumpen.

Uns geht es gut!

Da ich heute erst vom Bio-Hof gekommen bin und mein Mann gestern und heute viel um die Ohren hatte, war auswärtiges Abendessen geplant. Da ich heute aber vom Bio-Hof Brot und Käse mitgebracht habe, haben wir uns umentschlossen und mal alle Brote und allen Käse auf dem Tisch gepackt. Das Ergebnis:

  • 4 verschiedene Brote (wenn man die Pumpernickeltaler dazurechnet, sind es 5 Sorten)
  • 9 verschiedene Käsesorten

Üblicherweise habe wir eine Sorte Brot und zwar die, die mein Mann backt. Aber von einer Freundin gab es mein Lieblingsbrot und vom Bio-Hof ‚musste‘ ich auch zwei mitnehmen.

Üblicherweise haben wir so zwei, drei Käsesorten im Kühlschrank, aber da wir Sonntag vor dem Theater A. & Z. noch etwas zum Sekt anbieten wollten, hatte ich Käse gekauft und vergessen, dass wir wenige Tage zuvor schonmal … und vom Bio-Hof ‚musste‘ ich …

Endlich – oder: 1G

Spargel | Sauce hollondaise | neue Kartoffeln | Wiener Schnitzel (echte!) | Wildkräutersalat

Richtig viel

Richtig viel Fleischbrühe gekocht. Und als Belohnung statt Nachmittagskaffee gleich ein Becher davon einverleibt. Das tat vielleicht gut!

Wer Qualität will, muss laufen

Der Metzger hat zu gemacht! Wegen Personalmangel. Der gleiche Grund, wie beim Vorgänger. D.h., der nächste echte Metzger, der nicht nur Industriewurst- und -fleisch verkauft ist ab jetzt vier Straßenbahnhaltestellen entfernt. Oder ich gehe hier in der Nähe in den absolut hippen Gut-Menschen-Bioladen für reiche SUV-Fahrerinnen und gebe ein Vermögen für handwerklich schlechte Wurst aus.

Bist du’s?

Frühstück in der Sonne auf dem Balkon. Dazu „Ei Benedict“ – was scheinbar gerade groß in Mode ist. Gestern schon einen Spaziergang durch B., bei dem wir am Schluß fast mehr Klamotten mit den Händen als auf dem Körper trugen. Ich würde ihn sofort begrüßen, könnte ich mir sicher sein, das er’s ist. Am besten, ich frage Eduard, sobald ich ihn sehe – der weiß sowas.

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