Durch die Zeit

Kategorie: Aus der Küche

Einfach gut

Zum improvisierten Abendessen (Rote und Pommes) kurzfirstig J. eingeladen, da sie uns für das WE ihr Auto geliehen hat. Irgendwann machen wir einen mehr als doofen Witz – und ich lache einfach.

Ich war lange nicht mehr so befreit wie an diesem WE, der Mittwoch scheint auch seine guten Seiten zu haben.

Überhaupt so was wie ein perfektes WE. Tolles Wetter, tolles Hotel mit tollem Ausblick vom Hotelzimmer aus, was eher eine Suite war, ein wirklich schöner, abwechslungsreicher Spaziergang (bzw. Wanderung für meinen Mann – objektiv waren es 11,3 km), schöne Entspannung in einer leeren Hotelsauna mit Sonne im Garten, so dass wir da im Bademantel chillen und lesen konnte, gutes Essen mit noch besseren Getränken, schöne Stimmung und einfach mal keinen Stress oder Anspruch oder Anspannung oder …

2019-09-21 08.53.52

Das war ein tiefes Auf- und Ausatmen, einfach alles mal sein lassen.

Kurz: Sehr gut war’s.

Nicht Ziegenbart!

Wochenende auf dem Geburstag der Schwester.  Samstag gut essen gewesen und mich danach an ein „Zibärtle“ gewagt – einfach nur, weil ich den Namen (eigentlich „Zibarten“) noch nie gehört hatte. Für alle, die jetzt genauso doof schauen wie ich gestern. Zibarten sind eine wilde Pflaumenform, aus der man hervorragenden (wenn auch etwas teuren) Schnaps machen kann.

Berg & #489 & Hirsch

Da ich dieses Jahr – warum eigentlich? – kaum wandern war, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und bin zu meinem Lieblingsberg gewandert. Sehr gemächliches Tempo und eher nur so grob orientiert, wie ich laufen wollte. Führte natürlich dazu, dass ich etwas von der Richtung abgekommen bin und einige Kilometer zusätzlich unter den Sohlen hatte – aber da Sonne und genügend Brote und Tee dabei …

Unterwegs war so gut wie niemand, drei Wanderer habe ich auf knapp 20 km gezählt, und selbst am und auf dem Berg dann weite Ruhe, stilles Nichts, viel Sonne, viel Wind und viel, viel blauer Himmel.

2019-08-29 13.09.49

Auf einen der Felsen hochgekletter und erstmal die restlichen Brote gefuttert, bevor ich mir ein fast hüllenloses ‚Sonnenbad‘ (den Begriff habe ich übrigens von Franz Kafka) gönnte (aus Faulheit habe ich die fetten Wanderschuhe angelassen, da ist immer so schwer reinzukommen).

Der Kaffee in einer Art Berghütte wurde mir dann furchbar vor drei Prolls vergrault, die wirklich nur Bullshit von sich gaben und dabei meinten, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Sie haben Bierpreise auf dem Ballermann verglichen und sind zu dem Schluss gekommen, dass, wenn das Bier teurer ist, man auch besser feiern kann.

Ich bin dann einfach T. auf der Straße entgegengelaufen, der so nett war, mich mit dem Auto dort abzuholen (ja, man kann es sich auch einfach machen und da hin fahren!), weil er mich eh treffen wollte. Zuhause dann auf dem Balkon ist er dann mit seinem Thema rausgerückt, weswegen er mich vor zwei Wochen hat ’sitzen lassen‘.

Es ist echt meiner Tätigkeit in Verein 1 und der Lebenserfahrung geschuldet, dass zumindest mir recht schnell klar war, warum und wie der Schuh ihn drückt bzw. warum die Situation ihn so gekränkt hat. Aber da T. echt nicht auf den Kopf gefallen ist, ist er dann mit meinen Fragen schon selber darauf gekommen, was eine Verschiebung im bestehenden System alles auslösen kann. Die Umarmung zum Abschied war mehr als herzlich.

Jungs in seinem Alter haben ja immer Hunger (selbst ich soll es damals gehabt haben – für eine kurze Zeit) und da eine leise keimende Leidenschaft fürs Kochen bei ihm hochwächst, durfte er dann gleich noch seinen ersten (fast flambierten) Hirsch (aus der Keule) braten und die Beilagen machen (Röstkartoffeln, Mischgemüse (frisch), Pilze). Ich mag sein Gesicht, wenn er dann isst und Erstaunen sich abzeichnet , dass er das ja gekocht hat.

Lesen – # 487

Nach notwendigem Mittagsschlaf mit dem 3. Band einer Geschichte zum 3. Reich auf dem Balkon. Komplett übermüdet, wie ich trotz Mittagsschlaf war, und daher auch fröstelnd, ergab ich mich dann doch klamottemmäßig der Sonne. Dann kam mein Mann mit einem großen Tüte Ebereschenbeeren (=Vogelbeeren) zurück.  Daraufhin verbracht ich die nächsten drei Stunden vollkommen selbstvergssen mit dem Lesen dieser roten Dinger, während ich der ersten drei Folgen von CaimanClub hörte (was sehr empfehlenswert ist).

EWd-EUlA

Hat mir heute mein Mann gekocht

  • Tatar vom Lachs und Gurke
  • Warmer Mozarella mit Streifen von Gurke
  • Perlhuhn, Rollgerstenrisotto und gegrillte Zucchini
  • Tarte au Framboise

Auf Nummer sicher

Mit der Lektüre für den Urlaub bin ich vollumfänglich auf der sicheren Seite. (2.300 + 3.000 + 1.500 Seiten.)

Mit den Hörbüchern für den Urlaub bin ich vollumfänglich auf der sicheren Seite. (45 + 120 Stunden.)

Wir wir gerade festgestellt haben, werden wir nicht nur einen Kühlschrank in der Nudistenhütte haben, sondern auch einen Fernseher. Das verspricht sicher gekühlten Weißwein mit einem sicher durchschnittilchem Programm, aber da wir im Urlaub generell Fernsehabstinent sind … .

20 Kilometer entfernt ist ein Sternerestaurant und mein Mann will sich bemühen, da noch einen Tisch wegen gestern zu bekommen, was sicher nicht einfach werden wird, aber es soll dort auf dem Marktplatz einen netten Weinstand geben, der, so wurde mir versichert, angenehme Weine kredenzt.

Und wenn wir unsere ganzen Ladekabel nicht vergessen (samt den Geräten, die damit geladen werden) … dann wird das sicher einfach ein guter Urlaub.

Heißes Öl ist heiß

Samstag ja über offenem Feuer als Event auf einer Geburtstagsfeier Langosch gemacht. Da es echt heißt war – und das nicht nur wegen des offenen Feuers – nur Sandalen angehabt (und Klamotten natürlich). Mit der Schaumkelle, ich gebe es zu, nicht immer sehr sorgfältig umgegangen, so dass der ein oder andere Tropfen (um genau zu sein: sieben) nicht nur die Sandalen traf, sondern auch die Haut des rechten Fußes. Ich hab‘ das nicht so ernst genommen und mich auch nicht drum gekümmert. Hätte ich vielleicht tun sollen, denn die eine Brandblase entwickelte sich nicht wie die anderen, nässt jetzt und die Umgebung ist feuerrot. Heute mal Salbe drauf geschmiert.

Geiz ist nicht geil

Irgendwie bin ich schon eigenartig. Oder einfach nur geizig? Ich verdiene zwar nicht wirklich viel, aber es ist irgendwie OK, den viel brauche ich echt nicht. Zwar gäbe es so noch ein paar Wünsche, aber die gehen dann gleich in die Tausende – eine Region, in die ich eh nicht mehr kommen werde.

Urlaub steht an, meine Panik, nicht genug zum Lesen dabei zu haben wächst immer mehr, auch wenn wir ja in Deutschland bleiben, es dort auch Internet gibt … aber da steckt noch der Urmensch in mir drinnen, ohne Internet.

Die Bücherwunschliste ist voll, die Kosten lägen bei 130 Euro oder so und dennoch zögere ich, schaue, was ich mir noch vielleicht irgendwie runterladen könnte.

Heute gab es überraschend Geld für eine Kochaktion von vor ein paar Wochen: 350 Euro. Aber anstatt jetzt „Juhu“ zu schreien und die Bücher zu bestellen, bleibe ich skeptisch.

Liegt es daran, dass ich einem E-Book keinen Wert zu spreche, obwohl es ja der gleiche Inhalt ist? Papierbücher will ich mir wegen Platz nur dann noch kaufen, wenn sie mir wirlich wichtig sind und ich vorhabe, in sie auch zu schreiben, Notizen zu machen etc.  Oder liegt es daran, dass ich jetzt ein paar Jahre auch ganz gut damit ausgekommen bin, keine Bücher zu kaufen?

Andererseits, was habe ich davon, wenn ich die 350 aufs Sparbuch lege und „fürs Alter“ neheme, wo ich ja eh nicht weiß, ob ich es erreiche bzw. ob ich da dann nicht dement bin?

Ich lasse es erstmal sacken – und richte mich für’s nächste Kochevent: Langosch über offenem Feuer für 50 Personen.

Gastgeberqualitäten

Für die sieben Gäste, von denen drei als durchaus trinkfreudig bekannt sind, gab es genau zwei Flaschen Weißwein.

Think big

Hackbällchen von drei Kilogramm Fleisch, Hefeteig von min. 1,5 kg. Hefeteig, zwei Kilo Zwiebeln, acht Salate … Ich denke, ich stell mich in die Küche der Freunde und fang mal an, damit heute Abend, wenn die Gäste kommen, alles fertig ist.

AnneInsideOffice

Anne berichtet über Ihre Erfahrungen in den Büros der Schweizerischen Finanzdienstleister. Ebenso lässt sie euch an ihrem bunten Leben teilnehmen.

MARCEL STUDIES ABROAD

Mein Semester in Korea

Make a Choice Alice

Vom Glück, sich nicht entscheiden zu müssen

Meine geliebte Narzisstin

Eine wahre Geschichte

Natürlich nackt

Nude Art und Aktfotografie mit kurzen Essays

Wildgans's Weblog

Lese- und Lebensdinge

wirbelwind68

ich lebe intensiv und reflektiert

PROLLblog

Schluss mit sachlich!

sigurd6

Ich vertrete eine Meinung, die nicht immer die der Mehrheit sein muss. Sollte meine Meinung mit anderen übereinstimmen ist es auch gut. Ich blogge zum Spaß und nicht um die Welt zu verändern.

Von Nachtwachen und dicken Titten

Es geht weiter - Ein literarisches Tagebuch

The little unsaid....

Ein Blog, der niemals einer sein wollte...

m1ndfuckblog

Dies ist (m)ein Ort für Kopfkino. Erotische Gedanken und Reflektionen.

Das Scharlachrote K

... und der Zirkus drum herum