Durch die Zeit

Kategorie: Aus der Küche

Einmalige Lösung

So langsam nähert sich ja der erste Hochzeitstag. Da wir ja nicht gefeiert haben, gab es auch so gut wie keine Geschenke. Eigentlich hat nur S. eine tolle Tüte nachgereicht und der Vorstand von Verein 1 hat uns einen Gutschein für einen durchaus gehobenen Spanier geschenkt. Gestern spontan angerufen, ob es für Sonntag noch einen Tisch gäbe, weil uns einfach nichts eingefallen ist, was wir kochen wollten. Und siehe da, der Zufall / das Schicksal / das Glück wollte es, dass gerade noch einer frei war.

Die Frage, was wir aus der Speisekarte nehmen ist übrigens genauso schwierig wie die, was wir hätten kochen sollen.

Passt

Grillen ist angesagt. Heute abend. Auf dem Dorf. Wenn wir uns nicht verfahren, werden wir weniger als zwei Stunden mit dem Rad brauchen. Mal sehen, ob ich mir die Route merken konnte.

Premiere

Heute Abend gibt es Foi Gras (sprich Stopfleber, sprich aber sowas von bös). Aber ich will es einfach mal probieren. Werde es mir auf die Dauer ja eh nicht leisten können. Vermutlich nehme ich danach die Wachtelessenz. Weiter geht es dann wohl mit den Lammnüsschen und recht sicher am Ende das Zitronensorbet mit Wodka, in der Hoffnung, der Keller hat wieder, wie beim ersten Mal, eine unruhige Hand und lässt sich beim Wodka nicht lumpen.

Uns geht es gut!

Da ich heute erst vom Bio-Hof gekommen bin und mein Mann gestern und heute viel um die Ohren hatte, war auswärtiges Abendessen geplant. Da ich heute aber vom Bio-Hof Brot und Käse mitgebracht habe, haben wir uns umentschlossen und mal alle Brote und allen Käse auf dem Tisch gepackt. Das Ergebnis:

  • 4 verschiedene Brote (wenn man die Pumpernickeltaler dazurechnet, sind es 5 Sorten)
  • 9 verschiedene Käsesorten

Üblicherweise habe wir eine Sorte Brot und zwar die, die mein Mann backt. Aber von einer Freundin gab es mein Lieblingsbrot und vom Bio-Hof ‚musste‘ ich auch zwei mitnehmen.

Üblicherweise haben wir so zwei, drei Käsesorten im Kühlschrank, aber da wir Sonntag vor dem Theater A. & Z. noch etwas zum Sekt anbieten wollten, hatte ich Käse gekauft und vergessen, dass wir wenige Tage zuvor schonmal … und vom Bio-Hof ‚musste‘ ich …

Endlich – oder: 1G

Spargel | Sauce hollondaise | neue Kartoffeln | Wiener Schnitzel (echte!) | Wildkräutersalat

Richtig viel

Richtig viel Fleischbrühe gekocht. Und als Belohnung statt Nachmittagskaffee gleich ein Becher davon einverleibt. Das tat vielleicht gut!

Wer Qualität will, muss laufen

Der Metzger hat zu gemacht! Wegen Personalmangel. Der gleiche Grund, wie beim Vorgänger. D.h., der nächste echte Metzger, der nicht nur Industriewurst- und -fleisch verkauft ist ab jetzt vier Straßenbahnhaltestellen entfernt. Oder ich gehe hier in der Nähe in den absolut hippen Gut-Menschen-Bioladen für reiche SUV-Fahrerinnen und gebe ein Vermögen für handwerklich schlechte Wurst aus.

Bist du’s?

Frühstück in der Sonne auf dem Balkon. Dazu „Ei Benedict“ – was scheinbar gerade groß in Mode ist. Gestern schon einen Spaziergang durch B., bei dem wir am Schluß fast mehr Klamotten mit den Händen als auf dem Körper trugen. Ich würde ihn sofort begrüßen, könnte ich mir sicher sein, das er’s ist. Am besten, ich frage Eduard, sobald ich ihn sehe – der weiß sowas.

Bioland

Nach dem Job zurückgelaufen und einen Abstecher zum Markt gemacht. Weiße Eier wollte ich ihm noch entreißen. Er war nach wie vor in vollem Gange. Nachdem ‚mein‘ Bauer es vorgezogen hat, nach Polen auszuwandern, probierte ich heute mal den Bioland-Stand. Netter Kerl, der verkaufte, Produkte soweit OK, Preise teilweise saftig (Kilo Tomaten 6,95 Euro – sollten aber gaaanz tolle sein). Ich kaufte zwei Taschen voll ein und soll 19,03 Euro zahlen. Oh – auf die zwei Zehner-Scheine bekomme ich einen ganzen Euro zurück und darf zudem zwischen einem Apfel, einer Zitrone und einer Chili wählen, die man als Großeinkäufer – „Wissen Sie, wer bei uns viel einkauft, also bei dem die Rechnung mehr als 15 Euro macht, …“ – dann geschenkt bekommt. Ich nehme eine feuerrote Chili.

Für die Wolkenbeobachterin

Ein ‚offizielles‘ Rezept habe ich nicht, aber ich kann es kurz beschreiben.

  • Gekauften Blätterteig ausrollen und längs teilen (wer faul ist: quer teilen).
  • Etwas Tomatenmark mit Pfeffer, Salz, ggf. Knoblauch, Oregano und etwas Olivenöl aromatisieren und es auf zwei Drittel jeder Bahn dünn bis nicht so dünn verstreichen.
  • Sehr dünn (!) geschnittene Champignons darauf verteilen.
  • Gelbe Paprikawürfel (Kantenlänge max. 3 mm) darauf verteilen.
  • Wer mag feine (!) Scheiben gekochten Schinkens oder feine (!) Scheiben einer scharfen Salami verteilen.
  • Geriebenen Emmentaler darauf.
  • Wer mag kann auch feine (!!!) Mozarellewürfel zusätzlich darauf verteilen.
  • Die freie Fläche vom Blätterteig mit Wasser bepinseln.
  • Nun so aufrollen, dass frau / man die Rolle mit der freien Fläche ‚verkleben‘ kann.
  • Von der Rolle Scheiben in der Dicke zwischen ein und zwei Zentimter abschneiden. Mit der Schnittfläche auf ein mit Backpapier belegtes Bleck legen (ein bisschen Abstand lassen, aber nicht wirklich viel).
  • Das Ganze dann für ca. 13 Minuten bei 180 Grad in den Ofen (aber lieber immer mal schauen) und so lange backen, bis man selber damit zufrieden ist – das ist meist etwas vor ganz schwarz.

Aus einem Blätterteig bekommt man ca. 40 Stück. Ich bringe die gerne mal für Feten mit oder wenn bei einem Meeting keine Zeit für’s Essen ist aber man nicht nur dauernd Kekse futtern will. Kann mir gut vorstellen, auch Olivenstücke oder Peperonistücke mitzuverarbeiten, wichtig ist, dass sie halt wirklich klein geschnitten sind sonst bekommt man das Ganze nicht wirklich gerollt.

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