Durch die Zeit

Kategorie: Demnächst

Adventskalender

Es geschehen doch noch Zeichen, wenn auch nicht gerade Wunder. Normalerweise bin ich es ja, der jedes Jahr einen Adventskalender macht (seit einigen Jahren digital als Kurzzeitblog) – dieses Jahr habe ich mal selber einen bekommen, also genauer gesagt zwei, noch genauer gesagt auch nicht digital sondern aus Papier, wenn auch mit ohne Schokoloade. Was sich hinter den Türchen versteckt, weiß noch nicht, aber die Geste hat mich schon gefeut. Vorallem der zweite, der von der GF von Verein 1 kam. Mit nem Brief dabei – und zwar einem persönlichem.

Jetzt darf ich nur nicht vergessen, meinen morgen zu verschicken, nach dem ich dieses Jahr echt Zeit gebraucht habe, was für die 24 Einträge zu finden.

Stoff

Der Hausarzt hat dem Psychodoc gegenüber mich als einen „erfahrenen Patienten“ genannt. Was er damit meint, ist mir nicht ganz klar, denn so oft bin ich nun ja auch wieder nicht krank und wenn, dann waren das bisher immer die üblichen Bagatellen.

Nächste Woche noch einen weiteren Termin, dann habe ich zu entscheiden, ob ich das mit der Gruppentherapie angehen will oder nicht. Richtig große Lust auf eine weitere ‚Laberrunde‘ habe ich nicht wirklich, aber er meinte, die Gruppe sei taff und bei meinem Thema eh die bessere Alternative. Sag ich mal so: Hab‘ gerade ausreichend Stoff zu denken.

Ach ja – aber das ist jetzt eher so eine Notiz für mich: Ich fand, das war ein souveräner Auftritt.

Hallo?

Da fällt mir gerade ein! Die Abteilung will jetzt doch kein Weihnachtsessen. Gott sei Dank! Aber dafür ist die Idee geboren, gemeinsam einen Kochkurs zu besuchen. Kostenpunkt: min. 85 Euro!

Als ich das gelsen habe, ist mir echt nichts mehr eingefallen. Ich soll mit dieser Mischpoke für diesen Preis Stunden in einer Großküche stehen und ein bißchen Zwiebeln oder sonstwas schneiden für Gerichte, die ich eh so gut wie alle schon mache? Und mir dann sicher noch anhören, wie gut sie alle kochen können und überhaupt?

Aber da ich gerade in mir etwas ruhe: Ich habe mich schön in die Liste eingetragen, die zwei Wunschmenüs angekreuzt (natürlich die, die die wenigsten angekreuzt haben) und warte jetzt nur noch auf die Verkündigung des Termins. Und wenn der dann bekannt gegeben wird, dann – so leid es mir tut – werde ich einfach nicht können.

Spieglein, Spieglein an der Wand

Mit E. versucht von mir über drei Spiegel ein Portrait zu fotografieren, bei dem zumindest zwei Spiegel als Spiegel zu erkennen sein sollten.

Wir waren leicht überfordert.

Fortsetzung folgt.

Statt schwimmen …

… zur Zahnärztin. Ich vergesse immer, dass die superfreundlich und nett ist, was mir eine Winzigkeit der Anspannung nimmt. Bohren tut sie auch diesmal nicht, sondern versiegelt Zahnhälse in der Hoffnung, dass das Aua abnimmt, denn Schmerzen sind es nicht, dennoch unangenehm. So richtig besser ist es immer noch nicht, aber immerhin ich weiss, was es ist.

Raus gehe ich aber mit einer Überweisung zum Kieferchirurgen, weil der letzte Weisheitszahn jetzt auch noch raus muss (und ich dachte, die wären es schon). Je nach Termin nochmals zusätzlich zum Hausarzt, um mir ne Tavor geben zu lassen, denn den Stress packe ich gerade nicht.

Verbessert die Grundstimmung der Zeit nicht, zum Ausgleich habe ich mir ein paar Frikadellen gemacht.

10.000 zu 500

Das ist das heutige Verhältnis Fahrrad zu Schwimmen in Metern. Wenn es nach mir geht, dann wird das die mittwöchliche (bzw. donnerstägliche) Sporteinheit, wobei aus den 500 mit der Zeit dann schon wieder die 2.500 werden sollen. Fragt sich, was der innere Schweinehund dazu meint.

Vado in Apulia

Die Temperaturen: Am Meer so um die 28 Grad tagsüber, nachts um die 22. Im Landesinneren tagsüber mindestens 35 Grad, örtlich auch mal 40, nachts so um die 25. Ich bin mal so ‚mutig‘ und habe keinen Pulli eingepackt.

Bis die Tage also – ich werde berichten.

Ich packe meinen Koffer

  • Regener, Sven: Wiener Straße
  • Seume, Johann Gottfried: Spaziergang nach Syrakus
  • Stern, Horst: Mann aus Apulien
  • Weiler, Jan: Kühn hat Ärger
  • Modick, Klaus: Konzert ohne Dichter
  • Binet, Laurent: Die siebte Sprachfunktion
  • Nguyen, Viet Thanh: Der Sympathisant
  • Nagelschmidt, Thorsten: Der Abfall der Herzen
  • Carofiglio, Ginarico: Am Abgrund aller Dinge
  • Rader, Olaf: Friedrich II
  • Vergil: Aeneis

sowie diverse Krimis.

Und falls alle Stricke reißen: Das Gesamtwerk von Robert Musil und Robert Walser ist ebenfalls im Gepäck.

Gesamtgewicht 181 gr.

Mein Herz!

Die Fahrkaten kommen bald. Immerhin schon mal einen Blick dank moderner Kommunikationsmittel werfen können. Was mich stutzen lässt ist, dass sowohl Hin- wie Rückreise am gleichen Tag stattfinden soll. Aber mir wurde versichert: „Alles gut!“.

Nun, dann glaub‘ ich einfach mal dran.

Wenn einer eine Reise tut

So richtig planen wir unsere Urlaube ja eigentlich nicht. OK, wie und wann wir wo hin- und zurückkommen, das klar. Und meist gibt es auch ein grobes Programm für die Wochen. Wenn mit dem Rad und dem Zelt unterwegs waren, dann haben wir auch schon mal nach Campingplätzen geschaut, um nicht irgendwo in der Pampa zu landen. Üblicherweise sind diese Planungen aber nach zwei, drei Tagen obsolet und wir arbeiten uns von Tag zu Tag weiter.

Das wird wohl auch dieses Jahr so sein – aber ich bin bedeutend besser vorbereitet. Ich bin gerade nochmals „Das Sandkorn“ von Christoph Poschenrieder durch, habe mir alle genannten Orte rausgeschrieben, auf der Karte gesucht, Ausrufezeichen ins Buch gemalt, im Reiseführer verglichen … und ich merke, wie ich mich freue!

Als ich das Buch vor vier Jahren las, war mir klar: Da muss ich hin. Hat jetzt zwar etwas gedauert, aber was lange währt … Wir werden zwar nicht die Strecke der beiden Protagonisten genau abfahren (dazu ist die auch etwas zu chaotisch), aber mein Plan ist, die entsprechenden Seiten an all den Orten zu lesen, die wir schaffen. Gerade mir noch einen Ausstellungskatalog gekauft, der die Bilder von jenen Forschungsreisen 1914 / 1915 zeigt, die die realen Vorbilder der Romanjungs damals gemacht haben. Wenn Zeit und Gelegenheit ist, dann versuche ich das ein oder andere nachzuknipsen.

Tja, jetzt fehlen eigentlich nur noch die Fahrkarten … (*grins* – sorry, das musste jetzt sein.)

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