Durch die Zeit

Kategorie: Demnächst

Spieglein, Spieglein an der Wand

Mit E. versucht von mir über drei Spiegel ein Portrait zu fotografieren, bei dem zumindest zwei Spiegel als Spiegel zu erkennen sein sollten.

Wir waren leicht überfordert.

Fortsetzung folgt.

Statt schwimmen …

… zur Zahnärztin. Ich vergesse immer, dass die superfreundlich und nett ist, was mir eine Winzigkeit der Anspannung nimmt. Bohren tut sie auch diesmal nicht, sondern versiegelt Zahnhälse in der Hoffnung, dass das Aua abnimmt, denn Schmerzen sind es nicht, dennoch unangenehm. So richtig besser ist es immer noch nicht, aber immerhin ich weiss, was es ist.

Raus gehe ich aber mit einer Überweisung zum Kieferchirurgen, weil der letzte Weisheitszahn jetzt auch noch raus muss (und ich dachte, die wären es schon). Je nach Termin nochmals zusätzlich zum Hausarzt, um mir ne Tavor geben zu lassen, denn den Stress packe ich gerade nicht.

Verbessert die Grundstimmung der Zeit nicht, zum Ausgleich habe ich mir ein paar Frikadellen gemacht.

10.000 zu 500

Das ist das heutige Verhältnis Fahrrad zu Schwimmen in Metern. Wenn es nach mir geht, dann wird das die mittwöchliche (bzw. donnerstägliche) Sporteinheit, wobei aus den 500 mit der Zeit dann schon wieder die 2.500 werden sollen. Fragt sich, was der innere Schweinehund dazu meint.

Vado in Apulia

Die Temperaturen: Am Meer so um die 28 Grad tagsüber, nachts um die 22. Im Landesinneren tagsüber mindestens 35 Grad, örtlich auch mal 40, nachts so um die 25. Ich bin mal so ‚mutig‘ und habe keinen Pulli eingepackt.

Bis die Tage also – ich werde berichten.

Ich packe meinen Koffer

  • Regener, Sven: Wiener Straße
  • Seume, Johann Gottfried: Spaziergang nach Syrakus
  • Stern, Horst: Mann aus Apulien
  • Weiler, Jan: Kühn hat Ärger
  • Modick, Klaus: Konzert ohne Dichter
  • Binet, Laurent: Die siebte Sprachfunktion
  • Nguyen, Viet Thanh: Der Sympathisant
  • Nagelschmidt, Thorsten: Der Abfall der Herzen
  • Carofiglio, Ginarico: Am Abgrund aller Dinge
  • Rader, Olaf: Friedrich II
  • Vergil: Aeneis

sowie diverse Krimis.

Und falls alle Stricke reißen: Das Gesamtwerk von Robert Musil und Robert Walser ist ebenfalls im Gepäck.

Gesamtgewicht 181 gr.

Mein Herz!

Die Fahrkaten kommen bald. Immerhin schon mal einen Blick dank moderner Kommunikationsmittel werfen können. Was mich stutzen lässt ist, dass sowohl Hin- wie Rückreise am gleichen Tag stattfinden soll. Aber mir wurde versichert: „Alles gut!“.

Nun, dann glaub‘ ich einfach mal dran.

Wenn einer eine Reise tut

So richtig planen wir unsere Urlaube ja eigentlich nicht. OK, wie und wann wir wo hin- und zurückkommen, das klar. Und meist gibt es auch ein grobes Programm für die Wochen. Wenn mit dem Rad und dem Zelt unterwegs waren, dann haben wir auch schon mal nach Campingplätzen geschaut, um nicht irgendwo in der Pampa zu landen. Üblicherweise sind diese Planungen aber nach zwei, drei Tagen obsolet und wir arbeiten uns von Tag zu Tag weiter.

Das wird wohl auch dieses Jahr so sein – aber ich bin bedeutend besser vorbereitet. Ich bin gerade nochmals „Das Sandkorn“ von Christoph Poschenrieder durch, habe mir alle genannten Orte rausgeschrieben, auf der Karte gesucht, Ausrufezeichen ins Buch gemalt, im Reiseführer verglichen … und ich merke, wie ich mich freue!

Als ich das Buch vor vier Jahren las, war mir klar: Da muss ich hin. Hat jetzt zwar etwas gedauert, aber was lange währt … Wir werden zwar nicht die Strecke der beiden Protagonisten genau abfahren (dazu ist die auch etwas zu chaotisch), aber mein Plan ist, die entsprechenden Seiten an all den Orten zu lesen, die wir schaffen. Gerade mir noch einen Ausstellungskatalog gekauft, der die Bilder von jenen Forschungsreisen 1914 / 1915 zeigt, die die realen Vorbilder der Romanjungs damals gemacht haben. Wenn Zeit und Gelegenheit ist, dann versuche ich das ein oder andere nachzuknipsen.

Tja, jetzt fehlen eigentlich nur noch die Fahrkarten … (*grins* – sorry, das musste jetzt sein.)

3.000 sollten es schon sein.

Der Sommerurlaub rückt näher und damit auch die überwichtige Frage: Welche Bücher nehme ich denn überhaupt mit? Immerhin sind die beiden für die Tageslektüre jetzt schon gefunden, zum einen werde ich eine anständige Biographie über Stauferkönig Friedrich II lesen, denn wir werden uns in seinem Herrscherreich befinden, zum anderen ist mir die Aeneis von Vergil unter die Finger gekommen, die wohl zu Teilen auch in Süditalien spielt.

Die anderen sind bisher eine wilde Mischung, aber einen richtigen roten Faden bekomme ich irgendwie nicht rein. Kurz war ich am überlegen, nochmals mir die großen Dostojewskijs vorzunehmen, aber wie die Erfahrung lehrt, funktionieren die in der Sonne ungemein schlecht bei mir.

Zumindest habe ich mir mal die Tagebücher von Harry Graf Kessler besorgt. Dazu brauche ich zwar noch eine gescheite Einführung – aber damit sind mir ein paar hundert Seiten schon mal sicher. An die 3.000 werde ich eh brauchen – und sie werden sich, so was es noch jedes Jahr, finden.

Nackt oder nicht nackt?

Wie ist das eigentlich hier? Darf ich hier in meinem Blog ein Foto von einem nackten Mann zeigen – oder fliege ich dann raus?

6:23

6:23 Uhr finde ich ganz schön früh. Vor allem, wenn das die Abfahrtszeit des Zuges ist, den ich bekommen sollte.

Dann vier Tage Schulung, auf dass der Bürokratie Gerechtigkeit wiederfährt.

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Ein Nudelsieb bloggt, ...

... denn man(n) kann sich ja nicht alles merken ;)

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