Durch die Zeit

Kategorie: Durch die Linse

Denkste

Die beiden SD-Karten, die ich über Jahre wie ein Augapfel gehütet habe, weil man so was ja immer mal brauchen kann – so wie ich heute für meinen neuen Negativ-Scanner – entpuppten sich als funktionslose Plastikteile. Immerhin habe ja die Drogerien offen und so kann ich – wenn ich denn die Zeit finde – mich mal mit meinen Negativen beschäftigen.

Negativ/e

Aus Gründen, die hier zu weit führen würden, in meinen Negativen, die ich zu einem Teil gescannt habe, rumgestöbert. Irgendwie muss ich dass so regeln, dass die mit / nach meinem Tod sofort vernichtet werden oder ich muss da ne dicke, lange Erklärung dazu schreiben. Ist schon spannend und zugleich verstörend zu sehen, wem ich mich gegenüber alles nackt ‚präsentiert‘ habe und wie oft ich meinen Schwanz in die Kamera gehalten habe. Das hatte teilweise schon was von Prostitution an sich – aber es erklärt sich mir mit der Folie des Missbrauchs durchaus.

Oh mein Michael

Um die 30 Jahre ist dieses Foto schon alt. Und – so genau kann ich das gerade nicht rekonstruieren – seit ca. 25 Jahren habe ich ihn nicht mehr gesehen oder gesprochen. Er, der mir schon immer voraus war, hat einen neuen Weg eingeschlagen, auf den er mich nicht mitnehmen konnte oder wollte. Er, der mir beibrachte, dass ich nicht nur schwul bin sondern es auch sein darf, wollte dann doch lieber heterosexuell werden. Ob ihm das gelungen ist?

Um die zehn Jahre hatten wir Kontakt. Und diese Woche im Schwarzwald war einer von einigen Höhepunkte, was wohl daran lag, dass ich mich da frei fühlen konnte – und wir deshalb auch unverklemmt Sex hatten, gefühlt mindestens dreimal am Tag. (Ist es OK, wenn ihr mir meine verklärten Erinnerungen daran einfach lasst?)

Und wenn ich die Erinnerung an ihn mit dem Proust-Zitat von heute zusammenbringe – nö, da war kein Moment verloren.

# 573 – Yes, I can kitsch!

Mit Klick drauf wirds größer.

Vom gestrigen Spaziergang. Aus fünf oder sechs Einzelfotos zusammengesetzt (bzw. zusammensetzen lassen). Hach!

Kalt & schön

Bei wahlweise minus 16 oder minus 12 Grad (die Wetterapps konnten sich nicht entscheiden), drei Stunden durchs Weltkulturerbe gestapft. Anstrengender als gedacht, aber bei Sonne ist dann der Schnee einigermaßen erträglich.

Einer meiner Lieblingsorte als glatte Fläche. Nach wie vor ist dieser Ort enorm erotisch aufgeladen, auch wenn da nie was passiert ist. Und bei den Temperaturen heute eh nicht.

Wenn morgen der Rücken mitmacht, bin ich nochmals draußen, dann aber mit Tele auf der Jagd nach Schlittenfahrenden.

# 557 – auf Wunsch von negw

Weil wir wenig Zeit hatten, leider die gekauften Nudelplatten, daher ein paar Abstriche, ansonsten echt lecker.

Drei Bleche voll

Das reicht mal wieder für zwei, drei Wochen.

„Wer jetzt kein Haus …“

Heute hat es mich mal wieder gepackt und ich bin freiwillig fast zwei Stunden durch die Natur gestapft. Dazu hatte ich ja in den letzten Wochen so überhaupt keinen Draht dazu. Hat gut getan. Später mich noch am Computer verzettelt, manchmal sind die einfachsten Wünsche die kompliziertesten.

Mit Grüßen von Joseph Beuys

Blümchen(friedhof)

Vor Jahren, als ich im Grunde nur nackte Männer fotografiert habe, habe ich manchmal etwas abfällig auf die geschaut, die „Blümchen“ fotografierten.

Jetzt bekomme ich auch so gut wie nur noch Blümchen vor die Linse – und feiere fast mehr Erfolge damit, als mit meinen Akten.

Heute nochmals eine Runde mit ihnen gedreht (200 Aufnahmen) und dann die Vasen freigeräumt, damit die neuen alt werden können – denn erst dann erwacht mein Interesse.

# 550 – Morgens um 10 in Deutschland

# 541-548

Geschickt, geschickt

Als Aufgabe für heute Nachmittag hatte ich mir notiert: Bilder für Hintergrund machen.

Damit meinte ich, paar Fotos für den Desktophintergrund meiner beider Bildschirme im Job raussuchen und bearbeiten und ggf. zuschneiden und so.

Und da dachte ich mir gerade noch rechtzeitig: Warum soll ich das in der Freizeit machen, wo ich so viel zu tun habe? Mache ich es doch in der Arbeitszeit, dafür ist es ja auch und da so wenig los ist …

Also mal kurz 800 Bilder auf den Stick überspielt, die kann ich mir dann morgen mal in Ruhe anschauen und bearbeiten. Könnte vielleicht auch was für hier abfallen.

# 540

# 539

Ein klein wenig zu viel

22 Uhr und noch immer hell. Verführt mich weiter und weiter was zu machen. Ich bin seit 6 auf den Beinen und hab‘ eigentlich keine richtige Pause gemacht. Das tut mir gerade nicht gut. Daher: Montag nehme ich mir frei, weil ab morgen 6:40 bis Sonntag 18 Uhr volles Programm.

Aber immerhin heute noch im nebenbei das hier:

# 537

me by e – years ago

# 534

Was für ein Wahnsinn!

Der Speicherchip (rechts vorne), der mit diesem Aufwand geschickt worden ist, misst gerade 4 x 3,5 x 0,2 cm! Die haben doch nicht mehr alle Tassen im Schrank!

# 530 – Blue Sky

# 529

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Porno

Zwischen all den Büchern in meinem Buchregal steht ein Foto, welches mich zeigt. OK, eher meine nackte Mitte und die dann noch im Zustand höchster Erregung. Aus verschiedenen Gründen gefällt mir die Aufnahme wirklich gut und das Foto landete beim Einzug eher zufällig im Regal – und ist dann halt da stehen geblieben.

Immer dann, wie jetzt am Wochenende, wenn jemand mein Zimmer sehen will, vergesse ich, dass da (wohl für viele) Pornographie zu sehen ist und frage mich dann später immer, was die wohl sich gedacht haben / von mir denken.

Direkt angesprochen hat mich noch nie jemand drauf

# 528 – Bis vor kurzem Stuhlkreis, jetzt …

2020-05-15 17.49.16

Heute zwar etwas inhaltsschwach die Ausbildungseinheit, dennoch vergnüglich.

Scheinbar kann ich echt witzig sein. Ist jedenfalls auffallend, wie herzlich über mein nicht-ernst-gemeinten Kommentare oder Einwürfe gelacht wird. Regrediere ich zurück zum Klassen-Clown? Mittwoch ist wieder Therapie (ohne Maske) – ich könnte es ja mal thematisieren (oder einfach lassen und mich freuen, dass die anderen lachen).

# 523-527

Endlich: 4. Etappe

Dank T., der für den Transfer zum Startpunkt und vom Endpunkt sorgte, und Dank E., der heldenhaft mit mir wanderte, endliche die 4. Etappe eine ‚Steiges‘ gemacht, den ich vor zwei Jahren begonnen hatte. Probelm bei der 4. Etappe war einfach das, ich wäre mit öffentlichen Verkehrsmitteln nie wieder nach Hause gekommen.

Also stapften mehr als 100 Jahre Lebensalter 22 Kilometer durchs Land – und wäre Heine hier vorbeigekommen, er wäre ausgetickt und seine Winterreise wäre um einige Seiten länger.

Viel Wandererfahrung hab ich ja nicht – aber diese insgesamt 87 Kilometer muss man erstmal woanders finden.

Ich bin jetzt gerade echt runter mit der Bereifung, denn das Streckenprofil war jetzt nicht gerade unanstrengend.

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Das Bild hier nach gut einem Drittel der Strecke. Zwischenziel war die Burg da hinten in der Mitte, von der es dann aber nochmals sechs Kilometer bis zum Schluss ging.

 

# 519

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# 518

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# 517 – ebenfalls ten years ago

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#516

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# 515

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