Durch die Zeit

Kategorie: Durch die Linse

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Bodensee01

# 464

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bloß – # 463

Das (alte) Bild habe ich gerade durch Zufall gefunden und gibt den Sonntag im Grunde ganz gut wieder: nackt und müde.

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Die kommende Woche wird etwas ruhiger, d.h. es gibt ein paar Termine weniger. Andererseits fühle ich gerade so ein Lesedefizit, so dass ich wohl jede freie Minute hinter irgendwelchen Blättern verbringen werde.

Gestern bei Seume („Spaziergang nach Syrakus“ – mein erster Reisebericht und ich bin bass erstaunst, wie gut er mir gefällt) auf den „Peloponnesischen Krieg“ von Thukydides gestoßen. Ich glaub‘, ich tu mir das bald mal an. Ja, ich weiß, ich hab‘ nen Hau – aber doch alle mal besser als mit Waffen rumfuchteln oder so. Oder?

 

 

# 462

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#ufo #ostsee #binz #sw #bwphotography #bw

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Dann mal weg

Bevor ich mich hier gar nicht mehr melde, melde ich mich außerplanmäßig aus meinem Urlaub. War es bisher nicht ganz unanstrengend, habe ich mir am Wochenende dann den Rest gegeben. Samstag knapp acht Stunden bei meinem neuem Meisterprüfungsausschuss, denn bis Mitternacht mit Ersatzsohn T. auf dem Sofa, Sonntag ab 8 (!) wieder im Meisterprüfungsausschuss, dann ab 17 Uhr für meinen Mann länger am Computer, nicht ins Bett gekommen und heute morgen klingelte der Wecker um 5:30. Im Zug (7 Stunden für 24 Euro – kann man nicht meckern) nicht schlafen können und selbst am Nachmittag wegen Übermüdung kaum.

Wie auch immer: Vom Sofa aus sehe ich das M E E R!

Die Bude hier ist so warm, dass ich mir keine Hosen anziehen muss, der Weißwein ist gut gekühlt, das Fernsehprogramm genauso beschissen wie überall, der Italiener um die Ecke etwas laut, aber soweit OK … ich denke, wenn ich morgen mal geschlafen habe, kann das richti gut werden – auch wenn die Wassertemperaturen nur 4 Grad beträgt.

Ich werde mir diese Woche einfach keinen Stress machen – das betrifft auch meine Schreiberei hier. Wenn ich Lust habe …

Lessings Geburtstagsgrabblumen – # 460

# 456 – Frühlingserwachen

Ich hatte es mit mir schon vor zwei Tagen vereinbart, dass ich heute etwas spaziergen gehe. Aber auch ohne die Vereinbarung wäre ich raus – was für ein geiles Wetter. Was für eine ganz andere Luft! Daher auch in der Wohnung alle Fenster aufgerissen – raus mit dem Winter, rein mit dem Vorfrühling.

Am Ende der zehn Kilometer über die Wäschewiese zum Hintereinigang. Zuvor schon die ersten Schneeglöckchen auf dem Weg entdeckt und nun – Krokusse!

In der Hinsicht bin ich ja ein echter Junge, also gleich mal mich auf dem Boden geworfen, um ein ein Foto mit einer ordentlichen Perspektive zu machen. Das hier:

Als ich mich wieder aufrappele und die letzten Meter gehe werde ich urplötzlich von rechts angesprochen. Gar nicht gemerkt, dass da eine Frau aus dem Nachbarhaus Wäsche aufhängt (am Sonntag! aber draußen!). Sie findet das richtig toll, dass ich noch ein Auge für die Natur habe,so sie. Sie sei übrigens Frau J. und ob ich hier auch wohnen würde. Auch ich stelle mich vor, wir geben uns die Hände, plauschen einen kurzen Moment über den kommenden Frühling.

Ich kann echt nicht klagen derzeit – da wacht gerade vieles auf.

Vorfrühlingsspaziergang (# 442-455)

# 541

sdr

Man kann es nicht genug bestaunen

Ich lese u.a. gerade den Briefwechsel zwischen Marcel Proust und Reynaldo Hahn. Im Brief vom 3. (oder 4.) September 1896 schreibt er u.a. etwas über ein Bild von Quentin Massys und einen Autoren namens Georges Ohnet. Beide nie gehört.

Drei Minuten später:

Ich höre Musik von Reynaldo Hahn (Spotify).

Ich lese ein paar Zeilen in einen Roman von Ohnet (Darknet).

Ich gucke mir das Bild von Massys an (Google).

Das Scharlachrote K

... und der Zirkus drum herum

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