Durch die Zeit

Kategorie: Geflimmertes

FB und Onanie

Meine Aktivitäten bei FB sind sehr, sehr beschränkt. Ich mag es einfach nicht. Der Grund liegt in erster Linie daran, dass niemand mehr was von sich postet, sondern irgendwelche Dinge repostet und es mir wie eine große Waschmaschine vorkommt. Profilloser geht es selbst bei tumblr nicht.

Dennoch: Auf meine äußerst wenigen Post bekomme ich im Durchschnitt 1,3 bis 1,4 Reaktionen.

Auf den von „Die Zeit“ regepostete Beitrag, ob (männliche) Onanie zum Weltfrieden beitragen könnte, halte sich alle ‚Freunde‘ respektive ‚Freundinnen‘ sehr zurückhaltend. Die Reaktionsquote liegt nach wie vor bei 0,0.

 

Zugegeben, der Beitrag ist ein bisschen arg gewollt und hat Neues leider nicht zu bieten – aber gucken reicht wohl.

Leider kann ich den dagegen supergutentittenaffengeilen Artikel aus dem SZ-Magazin von diesem Wochenende nicht verlinken. Unter dem Titel „Splitternackt“ berichtet ein nicht näher genannter Autor (meines Alters) von einem Tantra-Seminar … ein wirklich gutes Zeugnis, wie verklemmt wir (oder zumindest die meisten von uns) nach wie vor beim Thema Sexualität sind. Gebe gerne zu, dass ich während der Lektüre mir nicht sicher war, ob ich das auch mit machen würde … aber je länger ich darüber nachdenke … der Reiz ist groß.

 

OITNB

Die neuentdeckte Serienguckerei treibt nette Blüten. Statt Mittagsschlaf gucke ich ne halbe oder ganze Folge, statt abendlicher Bettlektüre, ziehe ich mir gerne auch mal gleich zwei Folgen rein mit der Begründung, dass ich ja schon im Bett liege (und daher es zum Einschlafen nicht mehr weit habe. Der Mensch – er will betrogen werden!)

Wenn ich erzähle, dass ich Serie gucke, wird natürlich gleich gefragt, welche. Wenn ich antworte, winkt zwar niemand ab, aber bisher kam immer  ein: „Kenn‘ ich schon“. Doch verraten tut keiner was, jede/r ist bemüht rauszubekommen, wo ich gerade bin. Die Empfehlungen, was ich noch schauen sollte / muss sind zahlreich, aber ich denke es sollte was mit Mafia sein.

 

Angefixt

So ein kleinwenig versuche ich ja ‚mit der Zeit‘ zu gehen. Will heißen, ich möchte schon gern soweit im Bilde sein, was in der Welt grob passiert und was grob angesagt ist. OK, da gibt es Ausnahmen. Mode und und Jugendmusik geht mir am Arsch vorbei und bei Computerspielen bin ich (leider) auch schon seit Jahren komplett abgehängt. Aber wie geschrieben: Ich ‚versuche‘. Es gelingt von Jahr zu Jahr weniger.

In letzter Zeit begann es mich zu nerven, dass ich immer mehr über Serien las, die eben nicht bei ARD, ZDF oder ARTE laufen – sondern irgendwo im Netz. Andererseits, wenn ich dann genauer hinschaute, schwirrte mir der Kopf von den verschiedenen Serien – und mir war klar, alleine werde ich mich nie da zurecht finden.

Letzte Woche mal C. gefragt, ob er mir – rein theoretisch (!) – eine Serie empfehlen könne, also eine für mich altersgerechte ohne Horror und Fantasy. Wie aus der Pistole geschossen kam von ihm: „Orange is the new Black“  – eine Frauenknastserie?!?!

Gestern am späten Nachmittag, bei dem miesen Wetter, dann mal den Probemonat einesr wohl maktführenden Streamingdienstes begonnen.

Die ersten fünf Folgen habe ich hinter mir, die sechste kommt heute noch mit Sicherheit.

Vom Gesehenen

Gestern lief „Babetts Fest“. Wenn man mich vorher gefragt hätte, hätte ich sehr ausführlich den Film nacherzählen können. Sehr genau übrigens auch. Fast, wie mit einem photographischen Gedächtnis.

Hätte man dann den Film gemeinsam gesehen, hätte der- oder diejenige, der ich das vorab erzählt hätte, mich angeschaut und gefragt, welchen Film ich denn meinte, denn das, was ich da erzählt habe, hätte doch nur marginal was mit „Babetts Fest“ zu tun.

Echt unglaublich gewesen, dass ich im Grunde nur die letzten 25 Minuten im Kopf hatte und ich mich an das ganze Gedöhns davor überhaupt nicht habe erinnern können.

Jedenfalls war ich diesmal so klug und hab‘ mir die Speisefolge aufgeschrieben – denn „Wachtelm im Sarkophag“ will ich auch mal machen.

Nachtrag: Hätte ich natürlich einfacher haben können, steht doch schon alles längst im Internet:

  • Schildkrötensuppe
  • Blinis Demindoff mit schwarzem Kaviar
  • Wachteln im Sarkophag mit Foie gras und Trüffelsauce
  • Käse aus der Auvergne
  • Baba au Rhum mit frischglasiertem Fruchtsalat und Obstplatte mit Ananas, Feigen, Datteln und weißen und blauen Trauben

 


Dank Vodafone geht das Bloggen derzeit nur über externe Möglichkeiten.

Proust läuft

Es wird zwar jetzt nicht so wahnsinnig viele interessieren hier, aber scheinbar gibt es erste (!) bewegte (!) Aufnahmen (!) von Marcel Proust (!): https://www.nytimes.com/2017/02/16/books/marcel-proust-film-movie.html?_r=0

Mit Danke an B.!

Oh, Immanuel!

Gerade „Neues aus der Anstalt“ geschaut. Diesmal echt nicht schlecht, da alle Beiträge auf gutem Niveau und sehr kreativ.

Am Ende trat dann auch noch Immanuel Kant auf, der sich mit den neuen Medien etwas auseinandersetzen musste. Etwas verschwurbelt machte er aber dann klar, dass die Kommentarfunktionen in den neuen Medien im Grunde das sind, was er ja forderte: Benutze deinen eigenen Verstand. Denn wer kommentiert, muss ja auch lesen, analysieren, sich damit auseinandersetzten, abwägen, Gegenargumente finden, diese formulieren und begründen …

 

G.C.

Schaue gerade nen Spielfilm, in dem George Cloony ne Hauptrolle spielt.

Bis jetzt hat er sich noch nicht zu einer Kaffeemarke geäußert.

Als ernstzunehmender Schauspieler ist er für mich verbrannt.

Programmänderung

Eigentlich wollten wir jetzt dann „Neue Vahr Süd“ sehen – aber jetzt wird es „Cucumber“ auf one1hd.

Nach den ersten Minuten: Allen Tucken sei es auf das Wärmste empfohlen – der Rest sehe lieber „Neue Vahr Süd“, viel zu viel Insider.

Nicht nur die Nase machts

Wußte gar nicht, dass ich so ein Fan von Jack Nickolson bin. Die „Knutschaffäre“ hat mir drei Filme von ihm mitgegeben, weil ich – peinlich, peinlich  – noch nie „Chinatown“ gesehen habe. Heute würde doch kein Schauspieler mit so einen Nasenverband länger als drei Sekunden vor der Kamera stehen.

Wie man sich in Tönen verlieren kann

Ich weiß: Nicht schön anzuschauen und auch nicht gerade ganz kurz mit 21 Minuten und daher hier wohl keine Chance, aber … wau:

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