Durch die Zeit

Kategorie: Geflimmertes

Ja! Ich werde Dich vermissen – oh Du meine »Lindenstraße«!

Der Plan für heute war gewesen, so um die 60 oder 80 Spiegeleier zu machen, literweise Wölkchenbowle anzusetzen und den Gewinner des Quiz zu küren. Aber die lang geplante LINDENSTRASSENABSCHIEDSPARTY muss, wie so vieles andere auch, ausfallen.

Die ganzen knapp 35 Jahre hab‘ ich nicht gekuckt, aber die letzten 25 dann schon (so gut wie immer). So richtig habe ich mir nie überlegt, warum. Ich fands einfach unterhaltsam zu schauen, wie es den Nachbarn so ergeht, während man selber mit einem Bier in der Hand und den Füßen auf dem Tisch es sich hat gut gehen lassen. Eine vorgespie(ge)lte Realität, die immer dann an ihre Grenzen stieß, wenn ein Schauspieler einfach mal so ausgewechselt wurde oder das ein oder andere Kind von der einen zur nächsten Sendungen ein paar Jahre älter war. Schöne Erschütterungen einer schönen (un)heilen Welt.

Einen Ersatz dafür wird es nicht geben und ab nächster Woche stehe ich vor dem großen Problem: Was tun mit diesen 28 Minuten?

Aber jetzt mache ich erstmal den Sekt auf und süffel mich so durch den Abschiedsabend.

Fast …

… hätte ich heute zum ersten Mal seit über 20 Jahren während der „Lindenstraße“ in ein anderes Programm gewechselt. Es gab bis dato ausreichend Lindenstraßenfolgen, die wirklich langweilig und mies und hölzern und sonstwas waren. Aber jetzt, wo es auf das Ende zugeht – nur noch vier mal *heul* – kennen die kein Halten mehr. Alle SchauspielerInnen die noch leben dürfen / sollen / müssen nochmals auftreten … und um das zu bewerkstelligen haben sie heute „Und täglich grüßt das Murmeltier“ nachgespielt, wobei sie noch die letzte Folge vom „Tatortreiniger“ mitreingebaut haben. War definitv zu viel … und Mutter Beimer hat dann doch nicht das Zeitliche gesegnet.

Aber was tut man sich nicht alles als treuer Lindensträßler an.

 

Mhd

Mädiavistik war im Studium etwas, was ich sehr ungern gemacht habe. Mittelhochdeutsch war jetzt auch nicht so meine große Lauen, obwohl ich damit recht gut zu recht gekommen bin, wenn es um’s reine Übersetzen / Übertragen ging (Formbestimmungen war noch nie meine große Leidenschaft).

Seit drei Tagen habe ich den „Tristan“ von Gottfried von Straßburg als Tageslektüre in der Mache und bin gerade echt fasziniert, wie der schon mit Sprache kunstvoll ‚gespielt‘ hat und echt reich an Erzählperspektiven ist.

Hier ne Zusammenfassung:

 

Donnerstag eben.

Dieser Tage beim bösen, bösen Internetrießen Amazon bestellt. Eine DVD. Aber ich hätte hier nicht gewußt, wo ich sie hätte finden, geschweige denn bestellen können. Saturn und so kommen ja mit Mitarbeitern aus, die nie zu sprechen sind und in dem anderen Laden gibt es überhaupt nur Regalhilfen.

Am Donnerstag sollte geliefert werden. Fand ich ganz schön lang. Dachte aber nun ja, dass ist die Strafe, wenn man nicht Primekunde werden will.

Heute nachgeforscht, warum immer noch nicht da.

Donnerstag stimmt – bloß halt der zweite in zwei Monaten.

Zapp

Gestern abend allein zu Hause. Zeit, mal sich den verschiedenen Fernsehprogrammen zu widmen. Da ich doch ganz gerne zappe, mixte ich mir ein Mischung zusammen, die ich dann selbst als etwas hart empfand – aber ich habe durchgehalten. Bestandteile waren

  • Liveübertragung aus Wacken (woran mich einfach nur faszinierte, dass es diesen kitschigen Bombast-Rock immer noch gibt)
  • Liveübertragung aus Matero (wo ich letztes Jahr war) mit der Cavalleria rusticana (nur gesehen, um zu schauen, wie sie diese Stadt mitinszeniert hatten, was groß angekündigt war: meiner Meinung nach arg dürftig.)
  • Irgendwas mit Dieter Bohlen (das muss dann der Assi in mir gewesen sein.)
  • Ice Age (das muss dann das Kind in mir gewesen sein)
  • Eurovision Chor Contest (das muss dann das Bildungsbürgerliche in mir gewesen sein).

Gemütlich war’s!

It’s Bloomsday!

Nicht verraten!

Mein Mann kommt wohl erst gegen 21 Uhr – solange schau ich auf vox James Bond. Ich geh‘ mal davon aus, dass ihr dicht haltet!

Das könnte die nächsten Tage andauern.

Bin seit zwei Tagen youtube-süchtig. Schaue mir von Kochrezepten über Autounfälle bis zu Musik fast (!) alles an. Tiere gehen gar nicht. Nach wie vor nicht.

Hier mein Tipp für eine andere Art von Besinnlichkeit:

Im Schmerz geboren

Ich schaue seit gut 20 Jahren nahezu regelmäßig Tatort. Das ist das Erbe meines Ex. Über die Jahre entwickelt man ja ein Gespür ob er gut, mittelmäßig oder einfach nur Schrott ist. Zudem: So richtig bleibt ja kaum einer in Erinnerung, es ist Durchgangsware.

Es gibt einen aus München, eine Art Kammerspiel, an den ich mich erinnern kann und nun der! Das war echt großes Theater. Ich weiss echt nicht, wann ich das letzte Mal so fasziniert einen Film gesehen habe. Dazu die Musik, die Shakespeare-Anspielungen und der großartige Ulrich Matthes.

Ein versöhnliches Ende eines schwierigen Wochenendes.

OITNB

Bin nun durch. Fünf Staffeln. Täglich eine Folge (fast). Das war jetzt wirklich eine nette, unterhaltsame, schöne, spannende, anrührende, lustige, ironische, … Begleitung. Klar, man erkennt die Stellen, an denen es schnell gehen musste, an denen denen den SchreiberInnen nix eingefallen ist. Aber es gibt eben auch wirklich herrlich komische oder ironische Stellen, spannende Momente, rührende Szenen, …

Ich steh‘ jetzt echt nicht so auf Frauengefängnis und Frauensex ist nun auch nicht gerade das, was mich in Wallung bringt, aber es gab für mich zwei interessante Beobachtungen:

  • In der Serie lieben in erster Linie Frauen Frauen. Aber auch Frauen Männer und umgekehrt so wie Männer Männer. Mir war das selten so egal. Üblicherweise geht von manchen Konstellationen ein gewisser Reiz aus – aber die Serie schafft es wirklich, sämtliche Spielarten als das hinzustellen, was sie sind: Liebe oder Sex oder beides. Zudem gibt es herrliche ‚Zwischentöne‘. Und es bewahrheitet sich einfach mal wieder: Zwischen weiß und schwarz gibt es eine Menge Grautöne.
  • Was mich aber am meisten ‚irritiert‘ hat war, dass ich in allen Hauptdarstellerinnen (und das sind über fünf Folgen nicht gerade wenige) Frauen wieder erkannt habe, die ich aus meinem realen Leben kenne – leider halt nur nicht Poussey. Das jetzt nicht überwiegend im Aussehen (auch wenn es da immer ausreichend Ähnlichkeiten gab), sondern viel mehr in der Art und Weise das Leben oder Probleme anzugehen. Das hat mich bei der ein oder anderen Folge dann doch leicht irritiert, denn es war manchmal so einer Art ‚Vorschau‘, was da noch kommen könnte.

Auch wenn er es nicht liest: Besten Dank an C.!

FB und Onanie

Meine Aktivitäten bei FB sind sehr, sehr beschränkt. Ich mag es einfach nicht. Der Grund liegt in erster Linie daran, dass niemand mehr was von sich postet, sondern irgendwelche Dinge repostet und es mir wie eine große Waschmaschine vorkommt. Profilloser geht es selbst bei tumblr nicht.

Dennoch: Auf meine äußerst wenigen Post bekomme ich im Durchschnitt 1,3 bis 1,4 Reaktionen.

Auf den von „Die Zeit“ regepostete Beitrag, ob (männliche) Onanie zum Weltfrieden beitragen könnte, halte sich alle ‚Freunde‘ respektive ‚Freundinnen‘ sehr zurückhaltend. Die Reaktionsquote liegt nach wie vor bei 0,0.

 

Zugegeben, der Beitrag ist ein bisschen arg gewollt und hat Neues leider nicht zu bieten – aber gucken reicht wohl.

Leider kann ich den dagegen supergutentittenaffengeilen Artikel aus dem SZ-Magazin von diesem Wochenende nicht verlinken. Unter dem Titel „Splitternackt“ berichtet ein nicht näher genannter Autor (meines Alters) von einem Tantra-Seminar … ein wirklich gutes Zeugnis, wie verklemmt wir (oder zumindest die meisten von uns) nach wie vor beim Thema Sexualität sind. Gebe gerne zu, dass ich während der Lektüre mir nicht sicher war, ob ich das auch mit machen würde … aber je länger ich darüber nachdenke … der Reiz ist groß.

 

OITNB

Die neuentdeckte Serienguckerei treibt nette Blüten. Statt Mittagsschlaf gucke ich ne halbe oder ganze Folge, statt abendlicher Bettlektüre, ziehe ich mir gerne auch mal gleich zwei Folgen rein mit der Begründung, dass ich ja schon im Bett liege (und daher es zum Einschlafen nicht mehr weit habe. Der Mensch – er will betrogen werden!)

Wenn ich erzähle, dass ich Serie gucke, wird natürlich gleich gefragt, welche. Wenn ich antworte, winkt zwar niemand ab, aber bisher kam immer  ein: „Kenn‘ ich schon“. Doch verraten tut keiner was, jede/r ist bemüht rauszubekommen, wo ich gerade bin. Die Empfehlungen, was ich noch schauen sollte / muss sind zahlreich, aber ich denke es sollte was mit Mafia sein.

 

Angefixt

So ein kleinwenig versuche ich ja ‚mit der Zeit‘ zu gehen. Will heißen, ich möchte schon gern soweit im Bilde sein, was in der Welt grob passiert und was grob angesagt ist. OK, da gibt es Ausnahmen. Mode und und Jugendmusik geht mir am Arsch vorbei und bei Computerspielen bin ich (leider) auch schon seit Jahren komplett abgehängt. Aber wie geschrieben: Ich ‚versuche‘. Es gelingt von Jahr zu Jahr weniger.

In letzter Zeit begann es mich zu nerven, dass ich immer mehr über Serien las, die eben nicht bei ARD, ZDF oder ARTE laufen – sondern irgendwo im Netz. Andererseits, wenn ich dann genauer hinschaute, schwirrte mir der Kopf von den verschiedenen Serien – und mir war klar, alleine werde ich mich nie da zurecht finden.

Letzte Woche mal C. gefragt, ob er mir – rein theoretisch (!) – eine Serie empfehlen könne, also eine für mich altersgerechte ohne Horror und Fantasy. Wie aus der Pistole geschossen kam von ihm: „Orange is the new Black“  – eine Frauenknastserie?!?!

Gestern am späten Nachmittag, bei dem miesen Wetter, dann mal den Probemonat einesr wohl maktführenden Streamingdienstes begonnen.

Die ersten fünf Folgen habe ich hinter mir, die sechste kommt heute noch mit Sicherheit.

Vom Gesehenen

Gestern lief „Babetts Fest“. Wenn man mich vorher gefragt hätte, hätte ich sehr ausführlich den Film nacherzählen können. Sehr genau übrigens auch. Fast, wie mit einem photographischen Gedächtnis.

Hätte man dann den Film gemeinsam gesehen, hätte der- oder diejenige, der ich das vorab erzählt hätte, mich angeschaut und gefragt, welchen Film ich denn meinte, denn das, was ich da erzählt habe, hätte doch nur marginal was mit „Babetts Fest“ zu tun.

Echt unglaublich gewesen, dass ich im Grunde nur die letzten 25 Minuten im Kopf hatte und ich mich an das ganze Gedöhns davor überhaupt nicht habe erinnern können.

Jedenfalls war ich diesmal so klug und hab‘ mir die Speisefolge aufgeschrieben – denn „Wachtelm im Sarkophag“ will ich auch mal machen.

Nachtrag: Hätte ich natürlich einfacher haben können, steht doch schon alles längst im Internet:

  • Schildkrötensuppe
  • Blinis Demindoff mit schwarzem Kaviar
  • Wachteln im Sarkophag mit Foie gras und Trüffelsauce
  • Käse aus der Auvergne
  • Baba au Rhum mit frischglasiertem Fruchtsalat und Obstplatte mit Ananas, Feigen, Datteln und weißen und blauen Trauben

 


Dank Vodafone geht das Bloggen derzeit nur über externe Möglichkeiten.

Proust läuft

Es wird zwar jetzt nicht so wahnsinnig viele interessieren hier, aber scheinbar gibt es erste (!) bewegte (!) Aufnahmen (!) von Marcel Proust (!): https://www.nytimes.com/2017/02/16/books/marcel-proust-film-movie.html?_r=0

Mit Danke an B.!

Oh, Immanuel!

Gerade „Neues aus der Anstalt“ geschaut. Diesmal echt nicht schlecht, da alle Beiträge auf gutem Niveau und sehr kreativ.

Am Ende trat dann auch noch Immanuel Kant auf, der sich mit den neuen Medien etwas auseinandersetzen musste. Etwas verschwurbelt machte er aber dann klar, dass die Kommentarfunktionen in den neuen Medien im Grunde das sind, was er ja forderte: Benutze deinen eigenen Verstand. Denn wer kommentiert, muss ja auch lesen, analysieren, sich damit auseinandersetzten, abwägen, Gegenargumente finden, diese formulieren und begründen …

 

G.C.

Schaue gerade nen Spielfilm, in dem George Cloony ne Hauptrolle spielt.

Bis jetzt hat er sich noch nicht zu einer Kaffeemarke geäußert.

Als ernstzunehmender Schauspieler ist er für mich verbrannt.

Programmänderung

Eigentlich wollten wir jetzt dann „Neue Vahr Süd“ sehen – aber jetzt wird es „Cucumber“ auf one1hd.

Nach den ersten Minuten: Allen Tucken sei es auf das Wärmste empfohlen – der Rest sehe lieber „Neue Vahr Süd“, viel zu viel Insider.

Nicht nur die Nase machts

Wußte gar nicht, dass ich so ein Fan von Jack Nickolson bin. Die „Knutschaffäre“ hat mir drei Filme von ihm mitgegeben, weil ich – peinlich, peinlich  – noch nie „Chinatown“ gesehen habe. Heute würde doch kein Schauspieler mit so einen Nasenverband länger als drei Sekunden vor der Kamera stehen.

Wie man sich in Tönen verlieren kann

Ich weiß: Nicht schön anzuschauen und auch nicht gerade ganz kurz mit 21 Minuten und daher hier wohl keine Chance, aber … wau:

Tatort

Ich bekenne ohne Wenn und Aber: Ich bin ein Fan des neuen Tatorts aus Dresden. Selten so gelacht. OK, manchmal ist er kurz vor Klamauk – aber eben nur kurz. Und ich liebe es einfach, wenn Sprache in all ihrer Vielfältigkeit zum Einsatz kommt. Ich glaub, ich guck den morgen einfach nochmal.

Gehört gehört

Im Radio lief, während ich in der Badewanne dümpelte und mich wieder leichter machte, indem ich mich an unwesentlichen Stellen mir die Haare rasierte, eine Sendung mit Liedern / Songs von mehr oder weniger talentierten Filmstars. Und leider kam aber nicht der Song, der, meiner Meinung nach, als Höhepunkt hätte kommen müssen:

Ich halte „What ever happen to Baby Jane“ (den ich nur auf deutsch kenne) irgendwie für einen der besten Filmen aller Zeiten. Ich kann mich noch gut erinneren, dass ich mit zwei Leuten im Kino war, ich saß in der Mitte – am Ende hatte ich auf beiden Oberarmen richtig blaue Flecken, weil die beiden sich dauernd in mich verkrallten.

Wer den Film gesehen hat, weiß, dass damit eigentlich alles anfängt:

 

Und die, die sich einfach nochmals an diese Gruselgrausamkeit erinneren wollen – geht nur, wenn man den Film kennt, ansonsten bitte lassen, man vergibt sich sonst zuviel – hier eine kleine Erinnerung:

 

Was für zwei großartige Schauspielerinnen, die damals leider am Ende ihrer Karriere standen.

JJ

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War nachzutragen!

Janis!!! oder: Count your fingers

Der Film dauert 103 Minuten. Nach knapp 35 Minuten war er aber schon vorbei.

Ich find, der Film ist toll gemacht. Zeitzeugen berichten, es wird aus Briefen an die Eltern von ihr vorgelesen, Ausschnitte aus Interviews werden gezeigt. Dazwischen überwiegend Originalmaterial von ihren Auftritten. Aber kein Song wird ausgespielt. Alles bleibt Fragment, wie im Grunde ihr Leben dann leider auch.

Und dennoch, es gibt einen roten Faden, der ist sogar konsequent.

Ich meinte ja viel über sie zu wissen, aber da gab es dann doch ein paar Aspekte, die mir komplett neu waren. Sie hatte Geschwister! Sogar nen jüngeren Bruder!

Richtig gut war das chronologische Vorgehen. Ich kenne alle ihre Platten auswendig und weiß eigentlich auch, wann erschienen. Aber der Film stopft dann die Zeiten zwischen den Platten, den großen Auftritten – und das ergibt ein etwas anderes Bild, was den ein oder anderen Song in leicht anderem Licht erscheinen lässt.

Und mir sind am Ende fast die Tränen bei „Little Girl Blues“ gekommen – und zugleich hab‘ ich kapiert, was das für ein wertvoller Text für meine Freiwilligenarbeit ist. „Count your fingers!“

Und was mir noch sie so klar geworden ist. Was für eine Ausnahmeerscheinung sie gewesen sein muss, selbst gegen Heroen wie Jimmy Hendrix und was weiß ich. Es gab in dem Film Aufnahmen vom Montery Pop Festival, bei dem sie ja den Durchbruch hatte. Bei einem Kameraschwenk sieht man das Publikum, das komplett entgeistert sich gegenseitig anschaut um fragen zu wollen: Was war das denn? Aber noch bevor die Frage sich manifestieren kann jubeln sie wie besesen, springen auf! (Aufspringen! Das Festival war bestuhlt!!!) Und einer von hundert saß auf dem Stuhl fest, schaute eisern und hatte nix kapiert.

Und sie, die sich so befreite, war dann in gewisser weise wiederum sowas von konservativ, wenn sie sich andauernd gegenüber ihren Eltern zu rechtfertigen versucht.

Und es hat einfach sooo gut getan. All die Songs. In Varianten, die ich noch nicht kannte, aber bei jedem Ton wußte, ob er mit den Tönen der Plattenaufnahmen übereinstimmt oder nicht und mich gefreut habe, da ne Variante zu hören, da ne andere Interpretation.

Ach, was schreib ich da:

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(Und für die Nichtwissenden: Mit vollen Namen hieß sie „Janis Lyn Joplin“.)

(Und für die Therapeuten / Psychotherapeuten / Möchtegerntherapeuten / Küchenpsychologen / etc. – unter uns: Deine Einschätzung ist willkommen!)

 

Die einzig Wahre!

Läuft zwar hier nur drei Tage, aber Dienstag hält mich niemand davon ab:

N I E M A N D!

Allein ihre Lache!

Und nicht vergessen:

It’s always the same fucking day, man!

Tatort entfällt – # 270

M. meinte gestern noch über unseren neuen (!) Fernseher fallen zu müssen, dessen Bildschirm jetzt dieses durchaus interessante aber leider auch sehr statische Bild zeigt:

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Outing

Heute 18:50 Uhr. Lindenstraße live. Und ich war dabei! Also vor dem Fernseher und dem Rechner. Wie (fast) immer seit ca. 20 Jahren.

Taxi Driver

Läuft gerade auf ARTE. Bin total begeistert. Robert de Niro in jungen Jahren – ich schmeiß mich einfach nur weg. Was war das denn für ein hübscher Bursche? Und warum sieht der Neffe meins Mannes sehr ähnlich aus? Und warum hatte ich den schon länger nicht mehr vor der Kamera?

Einmal habe ich den Film schon gesehen, im „Gloria“ damals. Mit M., genannt M., zusammen. Er hat sich dann gleich noch einen zweiten Film reingezogen, ich war so voll, ich konnte gar nicht. Und ich war so was von begeistert. Nicht nur von dem Fllm, von dieser Konsequenz, von dieser ‚logischen‘ Gewaltspirale … sondern damals auch vom Synchronsprecher. Und das war zu einer Zeit, da hat man Briefe schreiben müssen, um an die Information zu kommen, dass Robert de Niro von Christian Brückner gesprochen wird.

M. ist später Schauspieler geworden. Wir haben uns leider aus den Augen verloren. Es gab zwar noch eine kurze Zeit, da habe ich ihn gerne besucht, weil sein 4-jähriger Sohn total auf mich abgefahren ist. Was mich immer arg gerührt hat war, dass der Kleine immer unbedingt mit mir zusammen in die Badewanne wollte. Aber da ich damals schon was mit Männern hatte … stand man ja schon mal einfach nur so unter Generalverdacht.

ZDF: Neo Magazin Royale mit Jan Böhmermann

Schon krass, wie im ZDF der 2. WK beziehungsweise der Nationalsozialismus als Witz erhalten darf in dem Sinne von: Sooo schlimm war das ja alles gar nicht.

Quantensprung

Der neue Fernseher ist da. Weit über 70 Programme (von deren Hälfte ich noch nie was gehört habe). Der Bildschirm nicht nur flach, sondern viel breiter als höher. Und leicht wie nix. Und dann noch mit dem Internet verbunden. Das Bild ist echt brilliant.

Aber der befreundete TV-Mensch, der uns das besorgt und eingestellt und angeschlossen hat, meinte mit Nachdruck: Den VHS-Recorder sollten wir nicht weggeben, das hätte schon Seltenheitswert.

Hätten wir unseren Röhrenfernsehen dann auch noch behalten sollen?

Kaleidoskop eines Alltags

Es gibt immer eine Geschichte hinter der Geschichte.

Anton Weyrother

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