Durch die Zeit

Kategorie: GT

GT (27)

Zu intensiv, zu heftig, zu traurig heute, als dass ich jetzt hier irgendwie darüber schreiben könnte.

Aber es ist gut, dass ich diesen ersten Schritt gemacht habe, auch wenn es damit nicht getan sein wird.

GT (25)

Wir schaffen wieder einmal nur die Einstiegsrunde. Woran ich nicht ganz schuldlos bin. Es dauert, bis ich ran komme (vorletzter) und hab‘ ‚eigentlich‘ nicht viel zu berichten was jetzt für die GT von Belang ist. Spreche zum Schluss meines Beitrags ein Thema an, was mich eh schon lange beschäftigt und über das Wochenende mal wieder hochgekommen ist. Die Gruppe ist plötzlich elektrisiert und es gibt, was eh eher selten ist, eine Menge von Wortmeldungen. Die wollen aber keine Erklärungen und Erläuterungen sondern fangen fast alle an mit „Bei mir beispielsweise …“. Ich bin wirklich überrascht. Klar war mir, dass das Thema sicher auch C. betrifft, aber auch gleich fast die Hälfte der ganzen Gruppe? Es kommt ganz schön viel Stoff zusammen und viel Denkwürdiges.

GT (24)

Letzte Woche haben wir für die Einstiegsgrunde knapp 90 Minuten gebraucht, heute dafür sind wir rekordverdächtig unterwegs und knacken die 25-Minuten-Marke. Die Wahl erfolgt arg schleppen und sehr uninteressiert – jedenfalls ich bin es.

Dann darf A. aufstellen, ich bekomme die Rolle eines Bildchirms (ok, schon etwas inhaltlich aufgeladen), und die Sache dümpelt so vor sich hin. Da nicht mein Thema, bin ich im Grunde arg gelangweilt, grinse mir aber einen ab, weil L. die „Sünde“ geben darf – im Grunde eine grandiose Fehlbesetzung und dann doch wieder nicht.

Noch fünf Stunden habe ich von der Krankenkasse und es gilt zu überlegen, weitermachen oder nicht.

Heute keinen Wein, heute Blumen.

GT (23)

Die Einstiegsrunde mündete heute direkt in die Schlussrunde. Wie es mir scheinen will, haben alle in der letzten Woche einen großen Schritt gemacht. Selten so gehaltvolle und persönliche Berichte. Für alle, wie in der Schlussrunde betont, reiche Beute fürs Nachdenken.

# 485

Die Therapieblume vom Mittwoch ist olfaktorisch absolut betörend.

2019-08-11 17.33.14

GT 21

Eine äußerst langweilige und gelangweilte Eingangsrunde, nach deren Ende ohne große Diskussion feststeht, heute wird nicht gewählt. So schleppt sich die Runde durch den zweiten Teil, wobei gegen Ende L. in den Mittelpunkt kommt, was für sie an sich schon eine große Leistung ist.

Es kann ja nicht jedesmal hoch her gehen.

Auf dem Heimweg fällt mir auf, dass ich vor oder nach der Therapie mir immer etwas kaufe. Komme ich vom Job, fahre ich vorher an einem Weinladen vorbei und hole mir eine Flasche „Therapiewein“, komme ich, wie heute, von zu Hause, nehme ich auf dem Rückweg ein paar Blumen aus dem benachbarten Laden mit.

Ich kann das unanalysiert einfach mal so stehen lassen.

GT (20)

Nachtrag zu gestern.

Nach sechs Wochen Pause fremdel ich zwar nicht mit der Gruppe, aber mir fällt gar nicht auf, das C I fehlt und der Name des Neuen fällt mir auch erst später wieder ein. Letzte Woche habe ich wohl eine spannende Stunde verpasst. Man hatte ’sexuelle Treue‘ als Thema. Kann mir gut vorstellen, dass es da hoch her gegangen ist – schade, dass ich da mit meiner Einstellung nicht noch etwas Öl hätte ins lodernde Feuer gießen können.

Die Einstiegsrunde birgt wenig Stoff. Mein Beitrag beschränkt sich auf das unschöne ‚Heimatwochenende‘, was aber irgendetwas in Gang gesetzt hat, denn seitdem schlafe ich wieder einfach nur noch grottenschlecht. Aber ‚es‘ zum Thema zu machen, ist noch zu früh.

Also ‚gewinnt‘ D. die Aufstellung, im Laufe dessen es zu einem interessanten Dialog zwischen ihm und seinem Anspruch kommt. (OK, dass verstehen jetzt die, die schon mal ne Aufstellung gemacht haben, dem Rest sei mitgeteilt: Alles im grünen Bereich.)

Alles soweit OK und gut, ich nicht wirklich konzentriert dabei – bis zur Abschlussrunde. Die beginnt S. hochemotional mit Tränen und beschließt T. mit der Ankündigung, dass er die Gruppe bald verlassen wird.

GT (19)

(Die Zählung stimmt nicht  mehr. Zweimal vergessen oder so. Aber ist ja auch nicht wichtig.)

Wieder ’nur‘ Einstiegsrunde. Wieder mal eher Dialog als Gruppe. Aber ich habe eh wenig Lust und bin nur mit einem Ohr und halbem Hirn dabei. Dann komme ich dran. Schon mal erwähnt, dass ich den Psychdoc echt gut finde? Wie mir scheinen will, hat er jetzt ne Art gefunden, wie er schnell und treffsicher nen Zugang zu mir bekommt. Heute hat er mich von der Kurzstrecke auf die Langstrecke gelockt / geschickt und das echt gut mit der aktuellen Bewerbung verknüpft. Das schönste Bild heute war aber mein „innerer Thomas Bernhard“. Da hab‘ ich ausreichend Stoff für die Sommerpause jetzt.

GT (18)

Insgesamt etwas lebhafter, aber erst als A. an die Reihe kam. T. wurde richtiggehend aggressiv und auch ein paar andere, darunter ich, setzten ihm wohl etwas zu. Der Psychdoc macht das natürlich dann immer ganz geschickt und leitet die Emotionalität wieder zurück auf den, der sie geäußert hat. Im Gegensatz zu letzten Stunde nehme ich mindesten zwei neue Überlegungen mit.

Während der Stunde ist mir dann überhaupt erst eingefallen, was ich in der Einstiegsrunde hätte sagen können als nur so Allgemeinzeugs. Zeigt, dass ich es mit den Terminen gerade echt übertreibe und viel zu wenig ‚Ich-Zeit‘ habe. Von der hole ich mir dann etwas, wenn ich eigentlich schon längst ins Bett gehöre.

Wenn ich wetten müsste, dann würde ich 7,55 Euro darauf setzen, dass der Neue das nächste Mal nicht mehr kommt.

GT (17)

Ich bin gestern einfach nicht mehr dazu gekommen (wie zu sovielem nicht in den letzten Tagen), also kurzer Nachtrag.

Einen Neuen gibt es in der Runde. Burn out und sonstwas. Hat einen sehr interessanten Job und ich hoffe, er wird noch mehr aus dem Nähkästchen plaudern (was ich dann leider hier nicht werde schreiben können – schade das). Die Einstiegsrunde gestaltet sich irgendwie sehr kurz und wenig intensiv. Ich vermute, das liegt an dem Neuen, den wir alle geben so eine Grobübersicht, Feinheiten bleiben aus. J. ‚gewinnt‘, nach einigem hin und her, am Schluss die Wahl und stellt auf. An mir rauscht das Meiste vorbei, ich bin einfach selber noch so aufgewühlt von der verkackten Jobsituation, die am Vormittag schon wieder um eine neue Komplikation erweitert wurde. Also drücke ich, da wo es mir möglich ist, aufs Gaspedal. Nach wie vor schön anzusehen (in doppelter Hinsicht) ist T., der gerade sowas von verliebt ist und daher nicht mehr weiß, wo oben und unten ist. Richtg verliebte Jungs sind einfach nur süß und wecken in mir sofort den Schützerinstinkt.

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