Durch die Zeit

Kategorie: Vergangenes

Alles für die Kunst!

So, jetzt gehen wir mal gucken, wie wir nackt im Theater so wirken.

’s einfach so!

Mag jede/r denken was mag, aber für mich ist es einfach so: Hey Kölle, do bes e Jeföhl!

Und mir geht gerade echt das Herz auf!

Es war einmal

Sitze im Zug nach K. am Rhein. Die Strecke kenne ich, von einem früheren Job her, im Schlaf. Es stellt sich Unwille ein, denn irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr heute da und morgen dort zu sein, so spannend und ‚weltmännisch‘ das zu Beginn auch war.

Andererseits freue ich morgen auf K. Immerhin vier Jahre dort gelebt und nie gedacht, dass ich mich in dieser Millionenstadt so wohl fühlen könnte. Wenn mein Mann nicht gewesen wäre, wäre ich sicher noch dort, aber so was von!

Egal. Morgen Rhein gucken, Schiffe zählen. Und bevor es mit dem Zug zurück geht ein Kölsch. Und in der Mittagspause schnell zumindest nach St. Kunibert rüber, vielleicht reicht es auch für St. Ursula. Was ich in keiner Stadt, in der ich lebte, bisher konnte, ist mir in K. komplett leicht gefallen: Nach einem Jahr habe ich Freunde, die mich besuchen kam, stundenlang durch die Stadt geführt und erklärt was wie warum weswegen und wie zu sehen wäre. Es war (und ist) für mich ein Faszinosum wie etwas 2000 Jahre Geschichte an einem Ort sichtbar werden können.

mit ohne

Bisschen schade ist es schon, dass die Feiertage keine Gefühle mehr bei mir hinterlassen. OK, ich bin ganz froh, diesen Weihnachtsstress nicht mehr fühlen zu müssen, die familiäre Zwangslagen etc. pp. Aber bis vor ein, zwei Jahren konnte ich die Zeit ‚zwischen den Jahren‘ als etwas Besonderes genießen. Sie hatten für mich eine ganz andere Stimmung, egal ob ich da arbeiten mussten oder nicht. Ebenso gng es mir mit den ersten Tagen des neuen Jahres, die fühlten sich auch irgendwie ‚frisch‘ an. Aber ob heute der 3.1 oder 2.2. ist … das ist gefühlsmäßig gerade völlig egal.

Jahresrückblick

Die Fragen habe ich mir Frollein Polly ‚ausgeliehen‘, ich hoffe, das geht OK so.

Zugenommen oder abgenommen?
Zu. Auch wenn viele sagen, das steht mir oder man sieht es nicht: Mir ist es zuviel!

Haare länger oder kürzer?
Gleich. Ich gehe alle sechs Wochen zu meiner Friseurin, dann wird die Maschine raugeholt und so kurz wie möglich …

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Wenn ich das wüßte! Irgendwas ist das gerdae jedenfalls arg in Bewegung. Bildschirm geht jetzt nur noch ohne Lesebrille, Buch aber nur noch schwer mit Lesebrille.

Mehr bewegt oder weniger?
Etwas weniger, weil einige Wanderungen ausgefallen sind. Dafür war ich aber regelmäßiger beim Alt-Herren-Sport … vielleicht doch ausgeglichen?

Mehr Kohle oder weniger.
Immer noch gleich wenig.

Mehr ausgegeben oder weniger?
So wenig wie nötig halt.

Der hirnrissigste Plan?
Zu glauben, dass das mit dem Abnehmen wäre einfach.

Die gefährlichste Unternehmung?
Für mich fühlt sich gerade echt vieles gefährlich an, aber die Fahrt von Mattinata nach Monte Sant‘ Angelo treibt mir jetzt noch den Schweiß aus allen Poren und die Angst ins Gesicht.

Die teuerste Anschaffung?
Dürfte wohl ein Buch gewesen, sein, 68 Euro. Aber das wurde mir finanziert, sonst würde ich heute noch drumrum streichen.

Das leckerste Essen?
Ganz schwierig. Waren nur wenig Essen, da war es halt so OK. Aber ich glaube, die Gänsestopfleber, das war so echt das Beste.

Das beeindruckenste Buch?
Francesca Melandir: Alle außer mir & Lea Singer: Poesie der Hörigkeit

Das enttäuschendste Buch?
Einige viele.

Der ergreifendste Film?
Keiner.

Die beste Musik?
Leider nix wirlich Neues entdeckt. Meistgehört war „Sonata da camera a tre“ von Antonio Vivladi.

Das beste Theater?
Auch mal wieder ganz, ganz wenig gewesen. Aber die Nackt-Atkion war ganz unterhaltsam.

Die meiste Zeit verbracht mit …?
… lesen. Ca. 28.000 Seiten brauchen so ihre Zeit.

Die schönste Zeit verbracht mit …?
… Mann und Freunden.

Vorherrschendes Gefühl 2018
Furcht und die Frage: Was wird das wohl alles noch werden?

2018 zum ersten Mal getan?
Im Auto am Steuer mit nem Navi gefahren.

2018 nach langer Zeit wieder getan?
* überleg *

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen
Schlechte Berufsaussichten / Diese blöden Befürchtngen aller Art / Das wenige Geld

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Da ist ausnahmsweise mal nix offen geblieben.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich hör‘ mich mal um!

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Dieser ominöse Buchgutschein, bei dem ich noch immer nicht weiß, von wem der ist.

2018 war mit 1 Wort…?
Suboptimal.

Vorsätze für 2019?
Wie immer: Alles besser!

Eule schlägt Lerche

Da habe ich mal frei und es kommt nicht so ganz genau darauf an, wasnn ich aufstehe. Sofort mutiere zur Eule und finde mich in dem Rythmus in dem ich mich gut fühle. Auf meiner Uhr ist es jetzt 23:58 – keine Zeit, um ins Bett zu gehen. Jezt ist die Zeit hier noch was Kleines zu schreiben, dann vielleicht noch Netflix, auf alle Fälle noch lesen und paar Dinge im Internet finde ich auch noch.

Das entspricht meiner inneren Uhr – schon immer. Wenn man mich als Student fragte, bis wann man mich anrufen könne, war die Antwort: „Bis 2 auf alle Fälle, meist bis 3.“ Vor 10 bin ich aber da auch nie auf.

Um so erstaunlicher finde ich es, dass ich in einer normalen Arbeitswoche mich so umschalten kann, dass ich kurz vor 23 im Bett liege und dann um 6 meine Beine aus dem Bett schwinge.

Aber gut geht es mir, wenn ich Eule sein darf.

Was für eine Mühsal

Handy mit meinem Adressbuch synchronisiert. Jetzt habe ich zumindest alle alte Daten auf dem Handy – aber auf dem Computer habe ich nie die Handynummern nachgetragen, die ich in das alte Handy eingetragen …

Also muss ich mir das jetzt alles irgendwie wieder müsham zusammenkratzen.

In dem Lauf auch gleich mal im Adressbuch aufgeräumt und Kontakte rausgeworfen.

Alles für die Kunst!

Einige Jahre lang stand ich durchaus gerne als Akt’modell‘ auch vor der Kamera. Da ich mit verschiedenen Fotografen gearbeitet habe, gab es reichlich Abwechslung, was die Location betrafen. Nicht immer war das temperaturmäßig dann für einen Nackten angemessen, aber wie J. da immer sagte: Alles für die Kunst!

Irgendwann ist es auch relativ normal für einen, nackt in Trümmerhäuse rumzukraxeln, während der Fotograf friedlich in seiner Ecke sitzen bleibt und nur noch Anweisungen gibt.

Nicht immer sind wir ungestört geblieben – denn so Ruinen und Abrisshäuser ziehen verschiedene Klientel an – aber das hatte nie irgendwelche Folgen, außer das die Betrachter mit teils großem Interesse verfolgten, wie so ein Shooting einigermaßen professionell abläuft. Mir war’s egal, ob da noch in zweiter / eine zweite schauen konnte, wie ich so ohne aussehe.

J. war schon immer der Mutigste unter den Fotografen, was streng genommen heißt, er war immer der, mit den für das ‚Modell‘ mutigsten Situationen. Dafür hat sich die Bezeichnung „Blitzakt“ bei uns eingespielt, heißt, man bespricht die genaue Position, Haltung, Blick und was sonst noch wichtig ist, springt aus den Klamotten … klick, klick, klick … und wieder rein die Klamotten. Denn Blitzakte haben wir immer dann gemacht, wenn im öffentlichen Raum, auf Aussichtsplattformen beispielsweise, doch ein paar Menschen mehr unterwegs waren.

Heute abend lasse ich dann auch mal wieder die Klamotten fallen, zusammen mit wohl 200 anderen – denn es gilt für einen Dreh das hießige Theater mit nackten Menschen zu füllen. Das wird ästhetisch jetzt nicht so der Genuß werden im Gegensatz zudem, was die sonst auf die Bühne bringen, aber, s.o., was macht man nicht alles für die Kunst.

Neue Schritte

Ich bin ja so ein IPOD-Fan. Jahrelang habe ich 160 GB Musik und Hörbücher mit mir ‚rumgeschleppt‘, um in jeder Siutation die richtige Musik und das richtige Hörbuch zu haben. Jetzt ist er vor drei Wochen kaputt gegangen – ihn gibt es nun nur noch gebraucht zu teils echt horrenden Kosten, die meinen Geldbeutel sprenge. Also habe ich den von meinem Mann mitnutzen können, aber das ist ja irgendwie nicht das selbe.

Immerhin hat mein neues Handy so um die 40 GB frei, die ich nun teils schon jetzt mit Notmusik und schmalen zwei Hörbüchern belegt habe. Platz gibt es noch, aber der will gut genutzt werden. Ich probier das jetzt einfach mal und rein theoretisch könnte da ja auch noch eine Speicherkarte Platz haben (bloß wo? Aber das wird spätestens A. wissen).

Wie lange der Akku von dem Ding durchhält, werde ich auch noch erst testen müssen, würde mich aber arg, arg wundern, wenn der das Durchhaltevermögen vom IPOD hätte.

Früher war echt nicht alles besser – aber der IPOD war schon ein geniales Gerät.

Für die Statistik

In den letzten 727 Tagen (also fast genau zwei Jahre) haben wir in der Küche 10 Kilogramm Salz verbraucht. Das sind pro Tag 13,7 Gramm. Gar nicht mal so wenig. Liegt wohl an den vielen Nudeln und Spätzle.

Nachtrag: HIER die Werte der Jahre davor.

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