Durch die Zeit

Kategorie: Vom Tage

Lesen – # 487

Nach notwendigem Mittagsschlaf mit dem 3. Band einer Geschichte zum 3. Reich auf dem Balkon. Komplett übermüdet, wie ich trotz Mittagsschlaf war, und daher auch fröstelnd, ergab ich mich dann doch klamottemmäßig der Sonne. Dann kam mein Mann mit einem großen Tüte Ebereschenbeeren (=Vogelbeeren) zurück.  Daraufhin verbracht ich die nächsten drei Stunden vollkommen selbstvergssen mit dem Lesen dieser roten Dinger, während ich der ersten drei Folgen von CaimanClub hörte (was sehr empfehlenswert ist).

EWd-EUlA

Übergabe/n

In Job zwei erübrigt sich eine Übergabe, die anderen beiden machen ja das Gleiche wie ich, sie mussten nur ein paar Termine von mir übernehmen.

In Job eins ist es anders, da musste nun eine Sekretärin in das Aufgabengebiet eingearbeitet werden. Um hier aufzuzeigen, um welche komplexe Aufgabe es sich bei meiner Tätigkeit da handelt, sei gesagt: Die Übergabe und Einarbeitung der Kollegin dauerte 90 Minuten – und da war alles schon drei mal gesagt.

Stunden zählen

Echt, ich rechne dauernd aus, wie lange ich in Job 1 & 2 noch bleiben muss, wie ich das irgendwie verkürzen kann, ohne aber die Übergabe zu gefährden.

Drei Tage kürze ich auf alle Fälle ab.

Die Motivation, jetzt noch was zu tun, ist echt gleich Null – aber das wird, wenn ich das richtig sehe, auch akzeptiert.

 

Unwesentliche Verzögerung

Mit einer wahrlich klitzekleinen Verzögerung, die man eigentlich als unerachtenswert ansehen kann und muss, habe ich heute die letzte Umzugskiste (vom Januar 2018) aus dem Zimmer geräumt. Damit ist mein Plan, alles zügig einzurichten, voll aufgegangen. Der Berliner Flughafen kann sich da ein Beispiel an mir nehmen.

Dazwischen

Wie das in so einer Verwaltung ist, die KollegInnen nehemen einem die Freude die Neuigkeit zu verkünden, denn auf geheimnisvollem Wege wissen das Neue alle über Nacht. Mit Ausnahme der alten Abteilungsleiterin und dem neuen Quasi-Chef.

Heute das Arbeiten zwar nicht eingstellt, aber ich war dann doch eher locker damit unterwegs und zudem bei allen drei Chefs vorstellig, um die Übergangszeit zu planen. Das Ergebnis. Es bleibt alles an mir hängen – oder anderes gesagt, ich kann es gestalten wie ich es will. Und da ja nicht viel zu übergeben ist …

Nächste Woche fange ich mal langsam mit dem Aufräumen an und bin etwas am planen, wie ich drei Tage Urlaub da noch reinbekomme, denn aus Job zwei möchte ich echt so schnell wie möglich raus, auch wenn mir ein Abendessen mit den dortigen Frauen noch droht.

Das Schöne gerade, ich kann es gelassen angehen.

Nun doch

Die  letzen 48 Stunden brauche ich definitiv kein zweites Mal! Ich werd‘ mich hier auch nicht darüber auslassen, aber ne … echt nicht wieder.

Seit 15:05 ist es nun offiziell: Ich hab‘ (nun doch) die Stelle!

Dank an alle für’s Daumen-drücken – auch wenn ich mir vorgenommen habe, auch dem Aberglauben abzuschwören.

Damit geht eine siebenjährige Hängzeite vorbei, ab 1. September nun wieder eine volle Stelle die ganz OK bezahlt wird, die ein paar Aufgaben enthält, die mir näher liegen als das, was ich gerade mache. Zudem ein eigenes Büro. Nun direkt dem höchsten Chef unterstellt (da „Stabsstelle“).

Fassen / Realisieren kann ich das gerade nicht wirklich, dazu waren die letzten 48 Stunden … aber das wird sicherlich noch kommen. Im Moment ist mir gerade kotzübel, was aber ja auch eine Reaktion darstellt.

Sieben Herren bei Kaffee und Kuchen

Ich kann mich gerade nicht erinnern – und bin gerade auch einfach zu faul zu suchen – ob ich hier schon erzählt habe, dass bei meinem Arbeitgeber eine Stelle frei geworden ist, auf die nicht nur mein Profil passt, sondern die ich auch gern haben würde wollen tu (irgendwie so).

Ende Juli also die schriftliche Bewerbung abgegeben (wobei ich mir zum ersten Mal  hab‘ helfen lassen), heute dann – ja, ja, so schnell kann das bei uns gehen – das Bewerbungsgespräch. Da eine reine Inhouse-Ausschreibung war die Konkurrenz übersichtlich, aber definitiv jünger als ich, schöner als ich und vorallem: weiblich.

Vom Profil her können mir aber beide nicht das Wasser reichen, denn sie haben beispielsweise zwar von Photoshop schon mal was gehört, auch von InDesign – aber noch nie eine Maus in diesen Programmen geschubst, während ich da schon Langstrecken hinter mir habe. Und so geht das bei so gut wie allen Anforderungen (OK, bei Kaffee kochen ziehen wir wieder gleich) – nur eine Verwaltungsausbildungen können die beiden im Gegensatz zu mir vorweisen.

Die  lezten Tage mich intensiv auf das Gespräch heute vorbereitet – ich wollte auf jede mögliche Frage eine gute Antwort haben und selbst auf kritische fiel mir einiges ein. Aber aufregend ist das dann doch immer und ich weiß, in der Hektik …

13:45 war ich als erster geladen und traute meinen Augen nicht. Da saß also der gesamte Personalausschuss nebst Hauptgeschäftsführer (HGF), nebst Personaler, nebst Personalratsvertreter … am Tisch bei Kaffee und Kuchen in gelöster Stimmung. Und während ein Kuchestück nach dem anderen in die wohlbeleibten Körper der Ausschussmitglieder verschwand, wurden ein paar Fragen an mich gerichtet, deren Antworten von mir aber sichtlich nur zwei oder drei der Anwesenden wirklich interessierten. Dennoch, ich habe mich, wie ich im Nachhinein fand, echt gut ‚verkauft‘.

Ich muss zugegeben, dass der HGF mir ein paar Fragen stellte, auf die ich einfach nur glänzen konnte, so dass ich die Vermtung hege, dass er mich wohl gerne auf der Stelle hätte. Denn kurze Zeit später bei einem Fototermin raunte er mir im Vorbeigehen noch zu: „Das haben wir aber gerade gut gemacht“.

Um aber jetzt die spannende Frage zu antworten, ob sich Euer Daumen drücken gelohnt hat – für das ich Euch sehr dankbar bin – so sei mitgetleilt: Ich will’s hoffen, denn ob ich die Stelle habe oder nicht … ich vermute, ich werd’s vielleicht morgen erfahren, oder übermorgen …. oder so.

Eilt ja auch nicht so, denn die Stelle war ja erst seit dem 1.8. zu besetzen.

Wer morgen Zeit hat, …

… mal einfach mir die Daumen drücken!

# 485

Die Therapieblume vom Mittwoch ist olfaktorisch absolut betörend.

2019-08-11 17.33.14

Hat mir heute mein Mann gekocht

  • Tatar vom Lachs und Gurke
  • Warmer Mozarella mit Streifen von Gurke
  • Perlhuhn, Rollgerstenrisotto und gegrillte Zucchini
  • Tarte au Framboise
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