Durch die Zeit

Kategorie: Vom Tage

Nach der ersten Halbzeit

Wäre ich doch ins Theater gegangen!

*bumm*

Herr Q., der eh schon etwas umfänglicher ist, war kurz vor’m Platzen, als er mitbekam, dass Hr. S. mich sprechen will. In seiner Art nicht ungschickt, wollte er hinterrücks dann schon noch wissen, was ich da will. Aber ich dachte, ich lass das einfach mal mein Geheimnis sein, muss ja nicht jede/r wissen, dass ich im Laufe des kommenden Monats zum Prüfer für die Meisterprüfung im Handwerk (Teil III und IV) ernannt werde. Ach so: Hr. S. ist nicht nur für die Meisterprüfungen zuständig sondern auch Personalrat – das macht die Sache für Hr. Q. eben so schwierig – und da die Kollegen auch nichts wissen …

Gespalten

Einerseits bin ich richtig neidisch auf die, die mit so (für mich) seltenen und schönen Fremdwörter herumschmeisen wie panegyrisch (lobrednerisch). Andererseits ist so was nichts anderes als bildungsbürgerliche Eitelkeit.

Handwerk ist geil

Heute bei sechs Prüfungen Teil 4 für Meisterprügung des Handwerks teilgenommen. Bei den präsentierten Praktischen Unterweisungen mal wieder erlebt, was für ein Wissen bspw. in der Installation von Regenrinnen steckt. ‚Durchdacht‘ ist etwas, was dem Handwerk gebiert, anderem wohl eher selten.

Mein Herz!

Die Fahrkaten kommen bald. Immerhin schon mal einen Blick dank moderner Kommunikationsmittel werfen können. Was mich stutzen lässt ist, dass sowohl Hin- wie Rückreise am gleichen Tag stattfinden soll. Aber mir wurde versichert: „Alles gut!“.

Nun, dann glaub‘ ich einfach mal dran.

Ausnahme

OK. A. kommt. Dann gucken wir eben auch. Aber ansonsten geht uns die WM gerade so richtig am Arsch vorbei – eh alles korrupt, eh alles nur Ablenkung (was der Oberschwachmat Seehofer natürlich ausnutzt).

Bloomsday

Aus gegebenen Anlass mal ein paar Zeilen. Und ich werde nicht müde aufzurufen: LEST den ULYSSES! Wer es in diesem Jahr schafft, der / die darf sich auf eine Essenseinladung freuen!

Also wer ist denn bloß dieser lange Lulatsch in dem Macintosh da drüben? Ich gäb was drum, wenn ich nur wüßt. Das heißt, es schert mich imgrunde ja einen Dreck. Immer taucht doch plötzlich jemand auf, an den man nicht im Traum gedacht hätte. Eigentlich könnte man ohne weiteres auch sein ganzes Leben alleine leben. Jawohl, könnte man durchaus. Müßte dann bloß jemand auftreiben, der einen unter den Rasen bringt, wenn man gestorben ist, obwohl man sich natürlich auch vorher ein eigenes Grab buddeln könnte. Tun wir sowieso alle. Bloß der Mensch begräbt. Nee, Ameisen ebenfalls. Das erste, was jedem einfällt. Die Toten begraben. Robinson Crusoe etwa, gilt doch als lebensechte Figur. Tja, und dann hat ihn ja auch Freitag begraben. Jeder Freitag begräbt einen Donnerstag, wenn mans recht überlegt.

Ach du armer Robinson Crusoe,
Wie kamst du da bloß zu so?

Armer Dignam! Sein letztes Lager auf Erden in einer Kiste. Wenn man denkt, daß das allen so geht, kommts einem doch glatt wie Holzverschwendung vor. Wird ja alles zernagt. Könnten stattdessen ne hübsche Bahre mit gleitendem Boden erfinden, eine Art Falltür mit Rutschbahn, und auf die Art dann einfach durch und runter damit. Jaja, aber dann würde gleich wieder jeder seine eigene Rutsche haben wollen. Da sind sie nun mal pingelig. Laßt mich in Heimaterde ruhn. Ein Kleckschen Lehm aus dem Heiligen Land. Nur Mutter und totgeborenesKind werden zusammen in einem Sarg beerdigt. Seh den Sinn schon ein. Ganz klar. Schutz für den Kleinen so lange wie möglich, selbst in der Erde noch. Des Irländers Haus ist sein Sarg. Einbalsamieren in Katakomben, Mumien, derselbe Gedanke. Mr. Bloom stand weit hinten, den Hut in der Hand, und zählte die baren Häupter. Zwölf. Ich bin die dreizehn. Nein. Der Kerl da im Macintosh ists. Todeszahl. Wo zum Teufel ist der plötzlich hergekommen? In der Kapelle war er noch nicht, das kann ich beschwören. Blödsinniger Aberglaube, das mit der dreizehn.

James Joyce: Ulysses

Was für ein Wahnsinn!

Ich kann einfach nur kotzen, wenn so ein Superschwachmat wie Markus Söder von „Asyltourismus“ spricht.

Was die CSU da gerade veranstaltet ist ein Spiel mit dem Feuer. Und wenn dieses Feuer ins brennen kommt, dann war es das mit einem aufgeschlossenem, liberalen Europa, dann geht es zurück in die konservative Steinzeit!

Soviel dazu

Vorstandssitzung in Verein 1. Normalerweise dauerte die bisher eineinhalb Stunden. Mit dem neuen Vorsitzenden hat das nie gereicht. Seiner Meinung wegen der vielen Themen auf der Agenda. Wie gesagt: seiner Meinung nach. Aus Nettigkeit haben wir beschlossen, uns auch für zwei Stunden zu treffen. Ist ja nur alle zwei Monate. Hat ihn gefreut. Heute hat er versprochen diese zwei Stunden auf keinen Fall zu brauchen. Es wurden vier.

Fast

Beim Optiker. Der, der immer so viel Werbung im Fernsehn macht. Bei dem die Kunden auf der Straße ihn auch immer nur loben aber nie sagen, dass man immer ewig warten muss. Heute mal nicht. Der linke Brillenbügel fällt dauernd ab. OK, sie bestellen mir einen neuen. Bist der da ist, soll ich die Brille halt nicht aufsetzen. Was? Äh gut, dann bestellen wir halt gleich ein ganz neues Gestell und reparieren mal die Bügel notdürftig bis nächste Woche. Danke!

Winterlicht Fotografie

Fotografie berührt mein Herz

Bonaventura

Lektüren eines Nachtwächters

Early 50

Ein Blog über Krebs und andere Geschichten

Alltags.Seele

milieu | konstruktiv | erleben

herschelmann fotografie blog

einige mehr oder weniger tolle ideen um die fotografie

18 Worte.

Mindestens. Aus dem Leben einer Aachenerin am Rhein und auf Reisen.

Frollein Polly und ihr Senf

I'm weird, get over it :]

Erotischer Adventskalender - der Test

Du wolltest schon immer wissen, was die teuren erotischen Adventskalender taugen? Ich habe den Test für dich gemacht ...

Rummelschubsers Blog

Ein Rummelschubser im Kampf vs Glioblastom

Tanne's lyrische Lichtungen

Einsame Insel. Tosende See. Peitschender Wind. Finsterer Nadelwald. Lichtungen. Ewige Stunde null? Willkommen.

Geschichten aus der Großstadt

aus dem Leben eines Singles