Durch die Zeit

Kategorie: Vom Tage

Ersatz

So, ich darf mal wieder Ersatzonkel spielen und bei schönstem Wetter mich in eine Halle setzen, um dem Begängnis einer neuzeitigen Abiturfeier zu folgen. Ich denke, ich muss dass dann dieser Tage mal mit dem echten Onkel diskutieren.

Just do it

Letzte Yoga-Stunde bei F. Außer mir ist nur noch eine weitere Kursteilnehmerin gekommen. F. gibt quasi nochmal alles und haut nach einer kurzen Aufwärmübung all das raus, was schwierig, anstrengend und nahezu unmöglich ist. Nach wenigen Minuten fließt der Schweiß und nach weiteren wenigen Minuten sind 90 Minuten auch schon wieder vorbei. Bei der Abschlussentspannung bin ich komplett tiefenentspannt, auch wenn das Hirn meint, Konfliktausflüge machen zu wollen – aber das fange ich dann doch irgendwie ein.

Fazit: Ich sollte unbedingt damit weiter machen, denn es tut mir einfach gut. Und wie ich gerade in der GT lerne: Just do it – und jetzt nicht ein hin und her machen, wo und mit wem ich am besten … sondern einfach ausprobieren, es gibt genug Studios und Möglichkeiten.

MV – oder wie bekomme ich, also man(n), also frau multiple Orgasmen

Mitgliederversammlung Verein 1. (Das mit der 1 kann ich ja eigentlich lassen, denn es gibt ja nur noch den einen.) Neben die Vorstellung des Haushaltsabschlusses 2018 und der Planung 2019 – quasi der „geheime Höhepunkt“ (Vorsicht: Ironie!), denn steckt immer eine Menge Arbeit von mir drin, schließlich bin ich Schatzmeister – gab es noch als ein formal wichtiges Thema Satzungsänderungen. Die waren in toto vom Finanzamt vorgegeben. Aber da gab es doch drei WichserInnen (zwei weiblich, einer männlich), die wohl multiple Orgasmen erlebten, als sie jede, aber auch wirklich jede Änderung „kritisch“ hinterfragen mussten, um beständig die Anwort zu bekommen: „Wenn wir das nicht so beschließen, verlierern wir unserere Gemeinnützigkeit“. Da wurde um juristische Formulierungen diskutiert, ob man nicht hier vielleicht …

Wenn es wenigstens um etwas inhaltliches gegangen wäre, OK, dann klar, dass da einige / viele so ihre Show brauchen, sollen sie auch haben. Aber bei Formalien? Ich komme einfach nicht unverletzt durch die Tür, wenn ich sie vorher nicht aufmache. Aber muss ich mir sie danach noch mehrfach auf den Schädel schlagen?

Das  sind für mich Lebenszeitvernichter.

Was ich mich frage: Den anderen ging das genauso auf den Nerv – aber so wie ich sagt niemand was. Falsche Rücksicht?

GB um GB

Der große Rechner ist wieder da. Also schaufel ich den ganzen Abend Gigabytes von einer Platte auf die neue. Alle Bilder dieses Jahres sind als Verlust anzusehen, die zwei CDs werde ich noch retten können, gut zwei Dutzend Hörbücher hat es auch gekostet. Irgendwie nehme ich es gelassen und nehme mir, bald mal die Verzeichniss zu durchforsten, um nichts anderes zu tun, als zu löschen.

Vergessen

Eigentlich hätte ich in Verein 1 heute Dienst gehabt. Aber ich war nicht dort. Der Grund: Ich hatte es einfach überhaupt nicht auf dem Schirm. Ehrlich gesagt, habe ich das auch gerade erst entdeckt, als ich mal in den Kalnder geschaut habe. Das mache ich normalerweise mehrfach am Tag – nur heute … .

Ist doof, dass ich nicht hin bin, es ärgert mich auch etwas. Andererseits war es gut, dass ich heute frei hatte, etwas lesen, einen kleinen lustvollen Mittagsschlaf abhalten konnte. Später dann ein bisschen kochen – das Meiste hat eh mein Mann getan – und dann eben A. & T. zum Abendessen. Schön mal wieder, vorallem weil T., wie es mir scheinen will, ein kleinwenig auftaut.

Heute dann auch Rückmeldung von jener Person bekommen, mit der ich letztens so eine lustvolle Nacht hatte. Ich hatte ihr einen kleinen Text dazu geschrieben, wie ich es empfunden hätte und warum, denn es war schon besonders für mich in verschiedener Hinsicht gewesen. Für sie war es anscheinend ähnlich. Aber das besondere war, dass bei uns beiden ein gleicher Grundtenor herrschte. Jetzt liegen die Hürden natürlich hoch, sollte es zu einem „nächsten Mal“ kommen – aber anderereseits, bei dem Grundtenor?

Aufgewacht bin ich heute echt mies und wollte dem Tag noch vor dem Aufstehen dunkelblau geben. Er bekommt jetzt ’nur‘ blau, weil mich die aktuelle Arbeitssituation eben doch bis in den Schlaf beherrscht. A. & T. und mein Mann und mein Lusterlebniss der besonderen Art bekommen im Kopf ohne Diskussion dunkelgrün.

Von jenem und diesem

Nix wirklich gemacht heute. Aber das war auch gut so. Ich brauchte einfach Zeit mit mir. Viel in alten Photos rumgemacht und ein paar handvoll bearbeitet, etwas gelesen, ein paar Seiten Korrektur gelesen, viel Serie geschaut, wenig gegessen, etwas mehr getrunken.

Morgen dann aber noch Korrekturen, ne Präsentation und auf alle Fälle noch das Thera-Tagebuch. Mit den Themen, die ich aus der letzten Stunde mitgenommen habe, bin ich noch keinen Zentimeter weiter.

Anscheinend sinkt die Körpertemperatur an sich gegen die Mittagszeit bzw. am frühen Nachmittag. Denn während ich die ersten Stunden am Tage problemlos nur mit einem T-Shirt auskomme, ist es mir dann ab dem frühen Nachmittag zu kalt dafür. Erst abends wieder reicht ein Teil.

# 472-480 – Nachtrag zu „ohne muss“

Ohne muss

Heute mit Frau K. und Bubu standern gewesen. Das ist eine ganz neue Trendsportart – um genau zu sein, wir drei haben sie heute erfunden! – bei der man eigentlich wandert, aber gefühlt alle 15 Meter stehen bleibt, weil der Hund, in diesem Fall die Hündin, alles andere interessanter findet, als irgendwelche weitere Meter auf vier Pfoten hinter sich zu bringen. Wirkliche Strecke macht man so zwar nicht, die gefühlte Strecke ist dafür aber beträchtlich.

Schön war’s. Wir haben uns unterhalten, aber wir sind einfach auch nur so gelaufen, ohne unbedingt reden zu müssen. Wir saßen ein bisschen rum, und haben die Landschaft aufgesaugt, ein paar Fotos haben wir auch gemacht (aber da mein großer Rechner ja immer noch weg ist und ich gerade auf dem kleinen keine Bildbearbeitung bisher hinbekomme, weil ich mit den Programmen nicht zurecht komme bzw. irgendwie nicht kapiere, gibt es gerade keine, obwohl eines richtig gut geworden ist).

Gemeinsame Zeit miteinander – ohne aber müssen zu müssen. Reden ist wirklich OK, aber manchmal hat gemeinsam still sein auch eine besondere Qualität.

Hose runter

Sommerfest Verein 1. Ich hab’s ganz gerne. Man sieht mal wieder den ein oder die andere, kann sich auf den neusten Stand bringen, lernt die Neuen ggf. etwas kennen – kurz, eine gewisse Art von Kontaktbörse.

B. war auch wieder da. Ich kann es nicht erklären, warum ich sie mag – obwohl unserer Kommunikation schlichweg bemüht ist. Man kann es auch als „schleppend“ bezeichnen.

Ich kenne ihren Mann, der mir bei zwei Glas Wein die Tragik seines Lebens vor die Füße gekotzt hat. Ich mag ihn auch. Zudem hat er Kompetenzen, die für Verein 1 echt von Wert sind.

Ich suche also heute wieder die Nähe zu B. nehme mir aber vor, ihren Mann (C.) nicht zu thematisieren. Wie immer: Das Gespräch schleppt sich so hin.

Einige Zeit später – mir sind die die Themen endgültig ausgegangen – kommt von ihr die Aussage, dass sie nicht so gerne bei uns zum Essen wäre, weil sie dann ja wieder gehen müsste. (Und hier gibt es irgendwo einen Eintrag von einem Abendssen mit B. und C., das einfach nicht enden wollte – finde ihn aber gerade nicht.)

Das haut mich dann doch von den Socken.

Klar wird mir, dass da viel mehr Körperliches im Spiel ist, als ich mir gedacht habe. Sie zieht ein Kleid an, weil ich wohl irgendwann mal gesagt haben soll, dass rot ihr steht. (Kann ich mich nicht erinnern.) Ich finde ihr Kleid, ob rot oder nicht (ich hab‘ ne rot-gürn-Schwäche) einfach nur … perfekt. Und ja … ich finde sie attraktiv, sehr sogar.

Mal wieder was gespürt – es aber nicht in den vergangenen vier Jahren nicht interpretieren können. Ärgert mich etwas.

Nicht verraten!

Mein Mann kommt wohl erst gegen 21 Uhr – solange schau ich auf vox James Bond. Ich geh‘ mal davon aus, dass ihr dicht haltet!

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