Durch die Zeit

Kategorie: Vom Tage

31.12.21

  • Wünsch Euch allen ein gutes 2022 – in erster Linie natürlich ein gesundes und eins mit vielen tollen Momenten!

28.12.21

  • Die Weihnachtsausbeute – von der aber das Meiste selbst gekauft ist, wie u.a. die ganzen Teigwaren. Da wir, wegen Corona, mit dem Leihwagen unterwegs waren, konnten wir, also ich, ausreichend einkaufen.
  • Jetzt gibt es zwei Sorten von Risotto-Reis – und wir müssen erstmal schauen, wie die sich unterscheiden.
  • Dann gab es für meinen Mann einen alten Balsamico (otto anni), 200 ml Zibarten (Gott kann Schnaps teuer sein) und „Amara“, was mich anlachte.
  • Higlight ist sicher das Mokka-Service. Das habe ich von meiner Patentante ‚geerbt‘ (die ganz froh war, wieder etwas weg zu haben, wie auch eine Reihe der Süßigkeiten).

19.12.21

  • Seit Wochen der erste freie Tag.
  • Kühlschrank geputzt.
  • Küche geputzt.
  • Balkon geputzt.
  • In der Badewanne gelegen.

15.12.2021

  • Bisschen viele Kränkungen bei einem etwas angegriffenem Nervenkostüm in den letzten Tagen.
  • Die Zeit Freitag ab 15 Uhr gehört nur mir!

11.12.21

  • Der Mann findet Flädle in der Suppe blöd, weil sie sich so schwer essen lassen. Also habe ich heute aus den Pfannekuchen lauter Herzchen ausgestochen.

Geburtstagsessen

  • Amuse geule: Rindertartar | poschiertes Wachtelei | Sellerie | Parmesanhippe
  • Vorspeise kalt: Heilbuttterine | schwarzer Meerettich | Salat
  • Vorspeise warm: Beeftea (*lach* so heißt auf küchenklug die klassische Rinderbrühe) | Petersilienflädle in Rautenform | Julienne
  • Hauptspeise: Perlhuhnbrust | Steinpilze | Romanesco | Kartoffelgratin
  • Süssspeise: Orangecreme

OK, alles sehr klassisch, wenig modern, wenig innovativ, wenig aufregend … andererseits auch nicht gerade das, was man so alle Tage auf dem Teller findet.

9.12.21

  • Ein absoluter Höllentag im Job – und dabei dachte ich die letzten drei Tage, dass nun Weihnachtsruhe eingekehrt sei.
  • Prüfungen nach Prüfungen. Wenigstens heute mal ein hübscher Kerl dazwischen, aber so richtig gut war niemand.
  • Nicht zum Einkaufen gekommen – und dabei wollte ich morgen mit dem Kochen anfangen, schließlich soll es Samstag ein Festessen zum runden Geburtstag meines Mannes geben.
  • Insgesamt zusammengefasst: Alles etwas viel gerade.

Wenn ich dann mal tot bin, dann …

  • … dann ist es hoffentlich Sommer. Denn dann müssen die Trauergäste sich nicht so den Arsch abfrieren wie wir heute bei der Beerdigung meines Schwiegervaters.
  • … werde ich bis dahin die Zeremonie selbst bestimmt haben, ohne all das Heiligkeitsgedöns.
  • … ist klar, dass alle Trauergäste vorab angeben müssen, welche meiner Eigenschaften sie vermissen werden und welche meiner Eigenschaften gut ist, dass sie auch mit ins Grab kommen.
  • … werden alle schlechte Eigenschaften ab Schluss vorgelesen, dass auch der Dümmeste noch kapiert, dass ich nichts anderes als ein Mensch war (und kein Heiliger).
  • … werde ich bis dahin die Texte genau definiert haben, die vorgelesen werden müssen, statt Bibel. Platon und Proust stehen schon fest. Arno Schmidt fände ich noch ganz fein – da fällt mir nur gerade noch keine passende Stelle ein. Und ja, ich werde mir bestimmte Personen wünschen, die dann vorlesen müssen / dürfen / sollen / können.
  • … wird es Musik geben – aber nix getragenes. Ich vermute, die Trauergäste müssen sich dann halt mal Janis Joplin anhören und einen Counter, der Händel singt.
  • … dann möchte ich, das die Lebenden das Leben feiern und nicht den Tod.

30.11.21

  • Die Kollegin ist so nett, und geht morgen arbeiten – ich darf im HO bleiben.
  • Ist mir wirklich recht, denn jetzt endlich habe ich eine modus operandi gefunden, um mich im HO wohl zu fühlen.
  • Ein wesentlicher Bestandteil ist der Spaziergang in der Mittagspause.

28.11.21

  • Dass ich den Einzelhandel nicht unterstütze, kann man mir nicht vorwerfen. Dieses Jahr bisher alleine im Buchladen meines Vertrauens etwas über 1.500 Euro ausgegeben.

Kein Recht auf eigene Fakten!

Dialogbereitschaft ist zwar prinzipiell zu befürworten und eine gute Sache. Allerdings nur, wenn sie auf beiden Seiten vorhanden ist. Alles andere benennt man besser als das, was es ist, nämlich eine zweckbefreite und absehbar ergebnislose Kombination zweier Monologe, und spart sich Mühe, Ärger und Zeit, mit Menschen zu diskutieren, die das Recht auf eine eigene Meinung mit dem Recht auf eigene Fakten verwechseln. Es ist blauäugig zu glauben, man müsse den Dialog offenhalten. Die Regierung muss einfach entscheiden – und zwar auf der Basis der aktuell verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Gerichtspsychiaterin Heidi Kastner in SZ vom 20.11.21

Weltidee: Statt Impfpflicht

  • Wenn Spanien nun noch geimpfte Ausländer ins Land lässt, und Österreich auch, und die Vereinigten Staaten und noch so ein paar Länder, in denen die Deutschen gerne reisen …

21.11.21

  • Donnerstag ein echt gutes Gespräch mit C.
  • Freitag dann drei Stunden ein überraschend tiefes und bodenlos ehrliches Gespräch mit I., was jeder Therapiesitzung Ehre gemacht hätte.
  • Gestern einfach einen gelungenen Abend mit A. und Z.
  • Echte Kommunikation ist einfach was Feines!

Weder effektiv noch effizient

  • Kurz nach 15 Uhr gehe ich ins Sekretariat um es zu beten, mein Telefon zu übernehmen, dass ich vor 15:30 schon gehen kann.
  • Um 15:45 bin ich aus dem Sekretariat wieder zurück.
  • Ich stelle dennoch das Telefon um, um zumindest das Gefühl zu haben, früher gegangen zu sein.

15.11.21

  • Festes Vorhaben für heute: Den Tag gelassen nehmen.
  • Hat gut und gerne drei Stunden funktioniert.
  • Dann meinte eine Kollegin den Hengst machen zu müssen.
  • Ich schlaf‘ jetzt mal eine Nacht darüber – aber ich habe größte Lust, ihr Verhalten mal an höchster Stelle anzubringen.

Verpeilt

  • Sonntag hätte ich einen Termin gehabt – stand aber nicht in meinem Kalender.
  • Heute hätte ich einen Termin gehabt – der steht aber für morgen im Kalender.
  • Ich warte seit über 10 Tagen auf eine Lieferung – heute raffe ich, dass gar nicht geliefert werden kann, da das Produkt nicht vorrätig ist.
  • Ich habe heute eine Lieferung bekommen – und kann mich nur schemenhaft daran erinnern, es überhaupt bestellt zu haben.
  • Und meinen Namen tanzen kann ich gerade auch nicht – aber das konnte ich eh nie.

7.11.21

  • Das Wochenende hatte ich echt nötig
  • Samstag in der Stadt plötzlich Schwindel und Sehstörungen
  • Danach alles abgesagt.
  • Heute erholsame Schlafe von Seltenheitswert.
  • Abends animierende Gäste.
  • Morgen dennoch mal Anruf bei der Hausärtzin, ob sie Mitte der Woche nen Termin frei hat.
  • Ich glaub, ein, zwei Tage Ruhe würden mir wirklich gut tun.

4.11.21

  • Die Hölle im Job will irgendwie kein Ende finden. Die fand aber dann der Körper und schickte mir so eine Migräne, dass ich nach Hause musste.
  • Jetzt nur noch latente Kopfschmerzen und da ich versprochen hatte zu helfen …
  • … war ich noch auf einem Vortrag über „Einsamkeit“.
  • Der Referent, ehemaliger Dokmatik-Professor aus Rom, war / ist sehr lyrikaffin und zitierte neben Rilke und Domin auch einen meiner Lieblinge: Thomas Brasch
  • Das Gedicht wirkt auf den ersten Moment vielleicht düster oder negativ … aber bei näherem Hinsehen / Hinlesen / Hindenken hat es auch etwas Entlastendes an sich.

Schliess die Tür und begreife,
daß niemandem etwas fehlt,
wenn du fehlst, begreife,
daß du der einzige bist der ohne Pause
über dich nachdenkt,
daß du die Tür schließen kannst
ohne viel Aufhebens und ohne Angst,
es könne dich einer beobachten.
Dich beobachtet keiner.
Du fehlst keinem.
Wenn du das begriffen hast,
kannst du die Tür schließen hinter dir.

Welttag des Mannes

  • Brüder: PARTY!!!

30.10.21

  • Ein Freundin bittet mich, ihr bei ihrem Restumzug zu helfen: „eine Stunde“ – klar wurden es dann drei.
  • Irgendeinen Termin muss ich nächste Woch absagen – mir ist das echt zuviel.
  • Vielleicht kann ich in eine Praxisgemeinschaft ‚einsteigen‘ und hätte dann Zugriff auf einen Raum für die (kommenden) Mediationen.

29.10.21

  • Das war eine echt anstrengende Ausbildungswoche.
  • Aber ich habe nicht nur verschiedene Methoden gelernt, sondern wir haben sie ja auch immer gleich aneinander ausprobiert.
  • Und da wir uns als Gruppe ja schon kennen, kamen dann bei fast allen auch gleich mal die heißen Eisen aufs Tapet.
  • Das tat manchmal richtig weh (und es flossen einige Tränen) aber dann eben auch befreiendes.
  • Morgen noch einen kuren Termin, dann viel Füße hoch legen, viel schreiben, viel lesen, viel „Downton Abbey“ gucken.
  • Und sonst: N i x!

27.10.21

  • Die erste Hälfte der ersten von zwei Wochen der Coachausbildung vorbei.
  • Irre anstrengend, weil die Methoden an echten Themen ‚ausprobiert‘ werden.
  • Irre klasse, was mit teils wirklich einfachen Methoden möglich ist.
  • Und ich genieße es sehr, dass wir auch lachen.

3-Welten-Tag, gestern

  • ln steriler Umgebung abnahme von Prüfungen. Immerhin hatten die meisten etwas auf den Kasten und es war nicht nur so eine Qual.
  • Gleich zur Generalprobe eines Freundes. Zwei Stunden Fotos in magischer Umgebung gemacht (knapp 600 Stück – bei dem miesen Licht weiß man ja nie).
  • Weiter zu Verein 1 erst auf die öde Mitgliedversammlung, dann Einweihung des neuen Dienstsitzes mit viel Wein.

19.10.21

  • Mir fehlt ein Tag. Ich hätte mein gesamtes Vermögen darauf gewettet, dass morgen Dienstag ist.
  • Das Pizza-Essen verschiebt sich um eine Woche.
  • Alles neu macht der Oktober (I): Ich stehe jetzt um 5:45 auf
  • Alles neu macht der Oktober (II): Will ab morgen wieder einigermaßen regelmäßig Tagebuch schreiben, denn ich bin mit dem Scheiß-Thema noch lange nicht durch.

17.10.21

  • Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann, dass morgen das Wochenende beginnt.
  • Anstregendes Wochenende bei der dement werdenden Mutter, die, so will es wohl die Krankheit, nicht einsehen will, dass vieles nicht mehr so funktioniert wie zuvor.
  • Andererseits lange nicht so dramatisch, wie die Geschwister berichteten.
  • Als Mitbringsel für meinen Mann gab es einen italienschen schwarzen Wintertrüffel – also 10 Euro vor 100 Gramm, das lässt sich ja noch finanzieren.
  • Der neue Franzen ist echt gut, aber ich freue mich so unendlich auf die 1.193 Seiten der „Forsyte Saga“ von John Galsworthy. Ich bin vor ein paar Monaten darauf gestoßen und habe wöchentlich nachgeschaut, ob nun erschienen oder nicht. Jetzt endlich.
  • Vielleicht bin ich diese Woche einfach mal auch einen Tag krank, die letzten acht waren echt Hölle genug.

14.10.21

  • Ein Tag Urlaub.
  • Ausgeschlafen. Endlich mal!
  • Ab 15 Uhr dann aber Prüfungen. Die kann ich, neben der langen, langen Fahrzeit, die ich haben werde, als Überstunden abrechnen.
  • Ab morgen Nachmittag dann „Heimat“-Besuch. Nun ja.

12.10.21

  • Erster ’normaler‘ Arbeitstag seit über sieben Wochen.
  • Finde nachts mal wieder keinen Schlaf und bin komplett übermüdet.
  • Morgen noch schnell einen 13-Stunden-Tag, dann habe ich einen Tag frei!
  • Und den lass ich mir nicht nehmen – ok, ich muss nachmittags Prüfungen abnehmen … aber was solls.

1:58

  • Solange noch nie mit meinen Geschwistern an einem Tag telefoniert. Das ist eher die Dauer, die wir in einem bzw. zwei Jahren bewätltigen.
  • Heiteres Gespräch mit meiner Mutter. Fast zehn Minuten! Definitiv Rekord. Sie vermittelt Normalität. Sie weiß aber nicht, dass ich seit zehn Jahren in Verein 1 ‚trainiere‘ zwischen den Zeilen zu hören.
  • Kurz zusammengefasst: Meine Mutter ist dement – und dickköpfig. Eine eher schwierige Mischung, wie mir scheinen will.
  • Gestern und heute bei P. in B., neue Wohnung streichen, in der er mit seiner Aktuellen einziehen wird. Die war beruflich verhindert. Ich hab’s so genossen mit ihm Wände weiß zu machen, ohne zu reden, derweil Musik zu hören, alles in Ruhe ohne Stress. Freundschaft zeigt sich dann, wenn beide eifnach die Klappe halten können und beiden geht es derweil saugut.

8.10.21

  • Verein 1 ist umgezogen. Zum Dienst sind es jetzt keine 15 Minuten mehr – zu Fuß. Früher waren es 25 Minuten mit Straßenbahn. Eine deutliche Verbesserung für mich – mal abgesehen davon, dass der neu Dienstsitz irgendwie schöner und angenehmer ist (selbst in diesem chaotischen Zustand wie jetzt).
  • Eineinhalb Stunden gebraucht, die neuen In-Ear-Hörer mit dem Handy zu koppeln. Technik, die begeistert. Der Klang ist nahezu übernatürlich.
  • Mein Vater wäre heute 94 geworden.
  • Nächste Woche will ich mir ein, zwei Tage frei nehmen – die kommende Zeit wird, familiär gesehen, definitiv anstrengend.

6.10.21

  • Mit dem Bruder 35 Minuten telefoniert, mit der Schwester etwas länger. Damit ist den Insidern klar, dass etwas vorgefallen sein muss. Meiner alten Mutter geht es gerade nicht gut. Die Restfamilie kommt also in den Krisenmodus, der einzige, in dem sie einigermaßen funktioniert.
  • Gestern fünf Stunden nach Flensburg, heute die gleiche Zeit zurück für ein Präsenstreffen. Über weite Strecken war dieses Treffen ein Lob auf Videokonferenzen.
  • Wenn ich morgen in den Job komme, dann kann ich nur hoffen, dass die Kollegin aus dem Krankenstand wieder zurück ist und nicht verlängert hat. Denn dann könnte ich mir nächste Woche einen Tag frei nehmen.
Töchter der Zeit

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