Durch die Zeit

Kategorie: Vom Tage

Lesetag

So könnte mindestens ein Tag pro Woche sein! Nur gelesen, dazwischen Nahrungsaufnahme, etwas Schlaf – ab 17:30 dann Kontrastprogramm mit kochen und Gästen.

  • Thomas Mann: Joseph und seine Brüder: 1. Buch die „Höllenfahrt“ und die ersten 40 Seiten. Mir ist da Mann etwas zu hoch in seinem Tone, andererseits macht die kommentierte Ausgabe klar, wie durchdacht und recherchiert das Ganze ist. Zudem sehe ich viele Motive aus seinen andern Texten. Ich will nicht unken, aber es könnte ein gute Wahl für den Lesekreis gewesen sein – vorallem, da ich die Bibel ja auch schon durch habe.
  • Proust (14 Seiten)
  • James Ellroy: Jener Sturm (ca. 100 Seiten – nur, aber der Mann hat echt Zeit gekostet).

Volle Kante

Gestern zu P. gefahren. Diesmal nicht nach B. sondern nach H, weil er mir seine „neue“ Freundin vorstellen wolte. Neu in Anführungszeichen deswegen, weil sie schon seit drei (!) Jahren zusammen sind. (In der Zwischenzeit hatte ich mir schon überlegt, ob er sie nicht nur erfunden hat – aber nein, sie gibt es wirklich.)

Zusammen zum „Italiener“ (deswegen in Anfhrungszeichen, weil von Türken geführt), dann noch etwas Wein im Wohnzimmer. Zugegeben, wenig Alkohol war es nicht.

Bemerkt habe ich es als es schon zu spät wär. P. hat sich aber sowas die Kante gegeben, dass er wohl die halbe Nacht kotzend über der Keramik hing und sie sich mit seiner Freundin abwechselte, die das Essen nicht vertragen hat.

Bin dann nach dem Frühstück wieder zurück – war eh klar, dass da heute nichts mehr geht mit den beiden.

4 B’s

  • Das Finanzamt überweist mir 163 Euro – und ich habe nicht die geringste Ahnung warum bzw. wofür. Ich lasse das mal so stehen und warte ab, ob das nicht einfach eine Fehlbuchung ist.
  • S. schreibe ich noch nachträglich eine Geburtstagsmail, T. hat gestern immerhin ne WhatsUp bekommen, so dass ihr Freund fast schon eifersüchtig geworden ist, alle anderen von gestern und heute bleiben ungratuliert, darunter auch mein Bruder, dem es auch nicht auffallen wird, dass ich nicht pflichtmäßig Falschheiten abgesabbert habe.
  • Im Job stelle ich fest, dass QR-Codes sich eigenartig verhalten – auch die IT-Abteilung hat keinen blassen Schimmer warum das so ist / sein könnte.
  • Theoretisch wäre ein Canon EOS R5 drin – aber wirklich nur rein theoretisch!

Stolen day

So ein gestohlener Tag tut wirklich gut, vor allem, wenn man nicht nur dumm in der Ecke rumsitzt sondern Dinge erledigt, die über die letzten Tage liegen geblieben sind: Wäsche, Altglas, Altpapier, Bügelwäsche, Geschirr, Überweisungen, …

Bullets

  • Höre die neuste Donna Leon und merke, wie ich die Brunettis einfach mag, aber auch, dass das teilweise purer Kitsch ist.
  • Schiß morgen vorn Augenartztermin. Vermutlich werde ich nur mal wieder ermahnt werden, mehr zu tropfen …
  • Langsam bin ich mir sich, dass ich echt ne schräge Type bin, wenn ich mit fremden Menschen agieren muss.
  • Aber dafür mag ich kalte Spaghettis.

60ster …

von K.

Beim 50. von F., seinem Mann, mich ganz bald in die Küche geflüchtet, weil ich mit den Gästen – alles Lehrer – so gar nicht konnte. Wochen später übergab mir mein Buchhändlerin einen Buchgutschein in echt enormer Höhe und es hat Wochen gedauert, bis es klar war, dass das der Dank von F. war, weil ich ihm die Küche gerockt habe.

Corona-bedingt nur insgesamt zehn Leute heute, auch kleines Programm und im Gegensatz zu F. Gäste, die auch mal ein Geschirrtuch in die Hand nehmen können.

Aber ich fremdel wie verrückt.

So und so

Sonne, leichter Wind, angenehme Temperaturen – ein toller Herbsttag.

Ich stehe nicht nur mit Kopfschmerzen auf, sondern friere den ganzen Tag so vor mich hin.

Wiedergewählt

Bin mir gerade nicht so sicher, ob das eine gute Entscheidung war, nochmals für drei Jahre zu kandidieren, denn der Vorsitzende fand mal wieder kein Ende.

Immerhin ist G. jetzt mit dabei, der eher vernunftgesteuert ist. Dafür aber auch M., eher emotional-kompliziert.

Doch diesmal gibt es einen Rettungsanker: Im Fall der Fälle stehen sogar zwei Nachrücker bereit.

Auch eine Art von Bescheidenheit

P. ruft an. Er möchte meine Stimme hören.

Nach zwanzig Minuten legen wir auf. Schätzungsweise habe ich sechs bis acht Sätze gesprochen.

Handgranaten, Schnellfeuerwaffen und ähnliches gesucht …

… um sich endlich mal gegen diese komplett asozialen SUV-Fahrer/-innen zu wehren, die – in ihrer ach so großen Sorgfalt für das eigene Wohlergehen meinen – sich nicht auch nur an die basalsten Verkehrsregeln halten zu müssen.

Auf knapp vier Kilometern heute auf dem Rad …

  • … fuhr so ein dreckiges Drecksarschloch über den Rad- und Fußgängerüberweg, obwohl er definitiv Rot hatte und ich gerade noch bremsen konnte
  • … fuhr so ein bekackter Asozialer über den Rad- und Fußgängerüberweg, obwohl ihm als Abbieger eine Ampel signalisierte, dass er gerade nicht durchstartern kann mit seiner ökologischen Dreckschleuder, und drei Radfahrer und zwei Fußgänger gerade noch bremsen / stoppen konnten … was zwei, drei Sekunden ganz anders ausgegangen wäre
  • … bog ein hirnamputiertes SUV-Wesen, ohne sich umzublicken, ohne in den Rück- oder / und Seitenspiegel zu schauen mit gut 40 km/h einfach mal auf den gut sichtbaren, farblich gekennzeichneten Radweg ab, um eine nicht-offizielle Parklücke anzustreben … und wenn ich in diesem Teil von dieser Sekunde nicht so geistesgegenwärig gewesen wäre, läge ich jetzt defintiv im Krankenhaus, mit viel Glück nicht auf der Intensivstation. Und diese Depp von Arschloch in seinem 40.000-Euro-Schleuder hatte dann so gar noch den Mut, als ich ihn als „Volldepp“ anbrüllte, einzugestehen: „Kann ja mal passieren, dass man nicht schaut!“. Eigentlich bin ich ja ein friedliebender Mensch, aber da …

Früher waren es die Mercedes-Fahrer/-innen die meinten … heute sind es meiner Beobachtung nach in erster Linie die SUV-Fahrer/-innen, die sich mit Tonnen von Blech umgeben, um sich sicher zu fühlen – und dann auf die Sicherheit der anderen einfach scheißen. Arschloch-Trumps gibt es zu Massen auch hier!

Mich radikalisert das mit jeder dieser Erfahrungen erneut.

# 550 – Morgens um 10 in Deutschland

Mann gönnt sich ja sonst nix

Kurzer, heftiger Sex.

Steinpilzcarpaccio

Taube | Steinpilze | Kartoffelgratin | Bohnen

Zwetschgentarte

Grappa

Abgrillen

Wohl der letzte Grillabend draußen. Also der dritte in diesem Jahr für mich. Diesmal bei den Kollegin/-innen meines Mannes. Leider war eine Bekenntnis-Schwuchtel dabei, die zu jedem und allem ihren Senf abgeben musste – leider nur oberflächliche Attitüden die davon zeugten, dass auch nicht nur ein Gedanke selber angedacht war. Dennoch aber so geschickt, um das ganze Gespräch von sieben Leuten nachhaltig zu beherschen.

Ich empfinde das als Zeitverschwendung, aber ich bin ja auch keine 30 mehr, und bin dann einfach gegangen.

Vergessen

Gestern ‚vergessen‘ zu bloggen. Hätte aber auch wirklich nicht gewußt was ich groß hätte schreiben können.

Heute dafür vergessen, mich um die Tauben zu kümmern.

Wenigsten hat der Hausmeister nicht vergessen, mir drei meiner Verwelktblumenfotos auf A1 für das Büro auszuplotten – ich bin richtg gehend stolz, denn so groß wirken die richtig gut.

Endlich mal die ersten …

… bei der Weihnachtsbäckerei!

Nein, der Hintergrund ist ein ganz anderer. Nachdem ich dieser Tage eine Doku über Schokoladenanbau gesehen habe war mir klar, dass ich diese menschenverachtende und ausbeutende Schokoladenindustrie nicht mehr unterstützen werde: Es wird also jetzt keine Schokolade mehr gekauft – in was für einer Form auch immer.

Da wir aber gerne nachmittags zum Tee gerne einen kleinen Haps nehmen – bisher halt mal nen Schokoladenriegel oder einen Schokokeks – gibt’s nun als Alternative (Klein)Gebäck. Da ich gestern das 1-2-3-Rezept für Mürbteig gelernt habe, heute eben gleich mal ausprobiert.

Ich hätte ja noch verührtes Eigelb oben drauf gemacht, aber mein Mann …

Kulturschwuchteln

Mein Mann und ich schauen „Duplicity“. Da gibt es eine Szene in Rom. Sofort erkennen wir, dass das vor dem Pantheon ist. Von dort ist es nicht weit, zu einem unserer Lieblingscafes – Untertreibung! Jahrelang haben wir von dort unsere Kaffeebohnen bezogen, d.h, immer wenn jemand, den wir kannten, in Rom war, baten wir, uns ein, zwei Kilo mitzubringen – und als dass dann noch gezeigt wurde: Kreisch!

Geschickt, geschickt

Als Aufgabe für heute Nachmittag hatte ich mir notiert: Bilder für Hintergrund machen.

Damit meinte ich, paar Fotos für den Desktophintergrund meiner beider Bildschirme im Job raussuchen und bearbeiten und ggf. zuschneiden und so.

Und da dachte ich mir gerade noch rechtzeitig: Warum soll ich das in der Freizeit machen, wo ich so viel zu tun habe? Mache ich es doch in der Arbeitszeit, dafür ist es ja auch und da so wenig los ist …

Also mal kurz 800 Bilder auf den Stick überspielt, die kann ich mir dann morgen mal in Ruhe anschauen und bearbeiten. Könnte vielleicht auch was für hier abfallen.

Kryptisch

Mittags dann entschlossen auf den Stammtisch zu gehen. Der entpuppte sich am Anfang als Griff ins Klo, dann war’s aber genau das, was ich mir gewünschht habe. Nach Hause in lockerer Stimmung. Mein Mann will ne Doku sehen, ich bin mutig und gucke auch – renne nach sieben Minuten in mein Zimmer und kämpfe mit den Tränen. Lese nach, was ich im September / Oktober letzten Jahres hier geschrieben habe und finde nur lasche Andeutungen der Katastrophe, die da über mich hereingebrochen ist. Suche nach einem Text von Kirchhoff und schreibe den für mich um, finde aber heute (noch) nicht den Mut den rauszuhauen. Vorgenommen habe ich es mir aber für diesen Monat.

Pech

Irgendwie habe ich gerde echt Pech mit meinen Büchern. Jetzt sind es schon vier Stück, die ich gekauft habe und nicht zu Ende lesen werde, weil sie einfach irgendwie zu doof sind. Als da wären:

  • Iris Hanika: Echos Kammer: Das ist einfach selbstgefälligs Geschwätz und die Autorin ergeht sich in ach so kreative Wort und Sprachstile. Höhepunkt ist eine ‚eigene‘ Sprache – Kinderkram.
  • Ben Lerner: Die Topeka Schule: Typisch amerikanisch – aber eben das von der schlechten Sorte. Auch sehr selbstfällig und und daher schwätzend. Nach einem Drittel aufgegeben, denn a) wird klar wie es weiter geht und b) keine Besserung in Sicht.
  • Kerstin Hensel: Regeneins Farben: Das hätte was werden können, aber dann macht die Autorin einfach zuviele Kapriolen und Loopings, kommt so nicht von der Stelle.
  • Hanns Zischler: Der zerissene Brief: Das ist so überklug. Auch in meinen Augen schlechte Idee, dass eine junge Frau und eine alte Frau in deren Vergangenheit kramen und immer genau das Papier oder die Erinnerung aus dem Stapel ziehen, die die Autorin gerde braucht. Höchst unglaubwürdig.
  • Kamel Daoud: Meine Nacht im Picasso-Musem: Kapier ich nicht. Steig ich einfach nicht dahinter. Bin wohl zu wenig ne Kulturschwuchtel.

Jetzt geh‘ ich auf Nummer sicher und lese von Hubertus Wolf: Der Unfehlbare – Pius IX und die Erfindung des Katholizismus im 19. Jahrhundert. Da der ja für meine Katastrophe mitverantwortlich ist, schau ich mir das Elend mal näher an.

Hose runter

Über den Blog hier bin ich vor mehreren Tagen mit mit einen Mann in Kontakt gekommen, der mal so überhaupt kein Problem hat über (seine) Sexualität offen zu reden / schreiben. Ist für mich gerade nicht nur interessant sondern sogar hilfreich, weil er Bereiche der Sexualität auslebt, von denen die meisten schon mal was gehört / gelesen haben, aber es dann als „nicht mein Ding“ betrachten. So wie er es lebt / gelebt hat ist sicher auch nicht mein Ding, aber neben meiner Neugierde, warum jemand das macht und wie genau und wo genau und wann genau und mit welcher Einstellung und unter welchen Bedingungen, zeigt unsere Unterhaltung eben auch auf, dass ich da auch so Seiten habe, die ich so genau noch nie angeschaut habe. Ideen, woher das kommt, habe ich. Ein weiteres Thema für die Reha zum Überdenken – Zeit werde ich da ja haben.

Jetzt wird’s ernst

Die Rentenversicherung hat meinem Widerspruch stattgegeben und schickt mich für fünf Wochen in die Reha-Klinik, in die ich auf Empfehlung meines Psychodocs wollte.

Macht schon etwas innerlichen Stress, denn dort gibt es wohl kein Internet und auch kein Fernseher auf dem Zimmer, Radio mag man dort auch nicht. Dafür gibt es Schwimmbad und Sauna und jeden Tag zwischen 17 und 18 Uhr eine Stunde Stille.

Ich werde mich erst noch an den Gedanken gewöhnen müssen, nun für fünf Wochen auszusteigen und mich mal ganz mir zu widmen. Aber ich habe wenigstens jetzt Hoffnung, dort auf Männer zu treffen, denen das auch passiert ist – ich hab‘ da die Vorstellung, dass mir das gut tun könnte.

1:38

Am Telefon mit P.

OK, wir haben auch schon gut über 3:45 geschafft – aber da waren wir auch 30 Jahre jünger.

Tat gut. Das zählt.

Ganz OK halt

Irgendwie so ein Nicht-Tag. Er war nicht schlecht, aber auch nicht gut. Er war nicht anstregend, aber auch nicht ruhig. Er war nicht wirklich langweilig (dafür lese ich zu viel), aber auch nicht wirklich spannend.

Mich macht er aber nicht zufrieden. Aber ich bin auch etwas ratlos, was wie dem entgegenzusetzen wäre. Ein guter Anfang wäre, gäbe es ein paar nette Aufgaben im Job – diese gähnende Leere (und ich vertrete zwei Kolleginnen!) macht ganz schön mürbe.

Das war’s dann wohl …

… mit dem Sommer. Ne lange Hose heute abend anziehen müssen. Ungewohnt.

Mediationsausbildungstagebucheintrag

  • Eine der Teilnehmerinnen lud uns gestern Abend zum Grillen ein, auch dabei war ihr 13-jähriger Sohn – genannt N. –, der sich nicht nur von seiner besten Seite zeigte, sondern auch wirklich ein überaus hübsches Menschenkind ist. Bei der Dankesorgie auf den sozialen Kanälen danach schrieb eine andere Teilnehmerin u.a.: „… sehr nett euer N.“. Ich hätte mich das als schwuler Mann nie getraut, denn ich wäre wohl sofort in den Verdacht geraden, auch päderastisch unterwegs zu sein.
  • Bei einer dieser Übungen musste ich einen 8-jährige Jungen geben, scheinbar überzeugend, denn die anwesende Ärztin diagnostizierte sofort ADHS. War schon alles eher lustig, aber als ich dann die Trainerin, die in den Raum kam um uns zu beobachten, mit in die Szenerie nahm, und sie als „Tante“ bezeichnete, war an ernsthaftes Arbeiten nicht mehr zu denken. Ich kann also auch lachen.
  • Da der erste Tage eher langweilig war, ausreichend Zeit gehabt darüber nachzudenken, warum ich mich verweigert habe, als wir aufgefordert wurden, eine Reisefahrungen zu erzählen.

Wäre besser anders

Statt mal auf mich zu hören, habe ich mir in diese Woche einfach viel zu viel gepackt. Zur Krönung jetzt noch ein Ausbildungswochende mit Abendveranstaltung, so dass die nächste richtig freie Stunde für mich wohl dann erst am Sonntag späten Nachmittags seind wird.

Erkenntnis und Umsetzung sind halt zwei verschiedene Dinge.

Vorerbe

Ich komme gerade in so ein Alter, im dem man von denen, die 20, 30 Jahre älter sind und ihrer Endlichkeit noch bewußter, Dinge bekommt, die sie nicht mehr brauchen. Es scheint so zu sein, dass man eine gewisse ‚Reife‘ haben muss, um überhaupt in Betracht zu kommen.

So gab es dieses Jahr schon ein mehrbändiges, historisches Lexikon (welches Arno Schmidt immer nutzte). In Aussicht steht ein sehr hübsches Kaffeeservice für vier Personen und heute waren 26 Kasetten (!) mit der Lesung des genialen Gert Westphal von „Jakob und seine Brüder“ vom ollen Mann.

Ich muss das zwar jetzt erst digitalisieren – aber bevor ich da gut 100 Euro ausgebe …

Wer macht mir jetzt die Brote für morgen?

Nach der unsäglichen Laberrunde noch mit S. auf Pasta und Wein bei einem Schnell-Italiener.

Ich kapiere einfach nach wie vor nicht, warum Menschen, wenn sich Menschen über ein (!) Thema unterhalten, immer mit anderen Themen kommen, oder mit Redebeiträgen, die mit dem eigentlichen Thema so viel zu tun haben wie Pasta mit dem Ablativ.

Immerhin, S. hat es auch so empfunden und ich fühlte mich nicht mehr so einsam und speziell.

Unser Gespräch war dann mal wieder sowohl bunt wie intensiv.

Nächste Woche bitte besser

Übe mich gerade mal wieder in ’schüchternem Eifer‘ – wie ich heute bei Proust lesen konnte – und frage mich mal wieder warum. Aber gerade bin ich fern der Welt.

Gut, ich bin frustriert, dass mein Reha-Widerspruch ggf. wg. Fristverletzung abgeschmetter werden wird, denn ich weiß nicht, ob Urlaubsabwesenheit fristverlängend ist.

Gut, ich bin frustriert, weil ein Prüfungskollege mir das Du nicht anbieten will – ich aber einfach nicht mehr weiß, ob nach den Etiketten es der Ältere anbietet oder der Dienstältere.

Gut, ich bin frustriert, weil ich zufällig im Netz auf eine Masturbationshilfe gestoßen bin, und wohl zu geizig bin, dafür 170 Euro auszugeben – und weil ich auch nicht ganz so genau verstehe, wie das funktonieren soll.

Gut, ich bin genervt, dass ich nachts derzeit so auf vier, fünf Stunden Schlaf komme, der Rest ist Rumwälzen.

Gut, ich bin ungeduldig, weil sich ein echt spannender Kontakt ergeben hat und ich davon gerade alles will und das sofort und jetzt und live – was natürlich weltfremd ist.

Dann halt so

Meine Patentochter S. wird heute 30. Da sie es vorzieht mit ihrem Freund in die Berge (oder sonst wohin zu fahren) gehen halt ihre Mutter J. und ich zu einem guten Italiener essen.

Kaleidoskop eines Alltags

Es gibt immer eine Geschichte hinter der Geschichte.

Anton Weyrother

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