Durch die Zeit

Kategorie: Vom Tage

Vorgeschlafen

Die Sonne schien zwar – aber das machte die Stimmung im Zimmer nur schöner, meine Müdigkeit dagegen nicht weniger. Ausgedehnter Mittagsschlaf. Lange nicht mehr so wohlig geschlafen, auch wenn der Traum etwas doof war (aber wann sind sie das denn nicht?). Jetzt versuche ich diese Stimmung in den Abend und über die lange Nacht zu retten und freu mich, wenn ich dann morgen mich wieder hineinkuscheln kann in mein Bett.

Zuviel für drei Buchstaben

Auf der Suche nach einer guten, spannenden App. Blöd nur, dass ich weder ‚gut‘ noch ’spannend‘ definieren kann. Unterhaltend soll es ja auch noch sein. Auch ein wenig den Kopf anstrengen. Aber nicht ganz so tolle. Und gut gemacht. Mit ansprechendem Desgin. Muss ohne Ton funktionieren und auch straßenbahntauglich sein.

Das ich nichts gefunden habe, überrascht mich selbst nach zwei Stunden nicht.

Aufgeschoben, nur

Für morgen hat B. jetzt gerade leider abgesagt. Schade. Sehr schade. Denn er ist einer der ganz wenigen, der auch über eine gewisse Dauer / Länge ein erotisches Knistern beibehalten kann, ohne dass es langweilig wird oder gleich ‚im Äußersten‘ endet.

Er hat auch signalisiert, dass er demnächst gerne Lust auf Fotos hätte. Soll er haben. So wie immer. Gerne doch.

Sonnenschnee + #482

Schon beim Aufwachsen strahlende Sonne. Aber erstmal das Geschirr von Gestern waschen – vier Gäste, vier Gänge, da kommt einiges zusammen.

Gerade noch die Straßenbahn erwischt. Sonne und Schnee – etwas arg hell für meine Augen, aber soetwas wie eine Sonnenbrille besitze ich nicht. Sollte aber. Meint der Augenarzt.

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Der eine Weg ist blöderweise gesperrt. Die Winterstürme haben ganz schön gewütet. Also laufe ich ‚hintenrum‘ und verlaufe mich promt. Nach gut zehn Kilometern bin ich dann wieder an einem Punkt, wo ich weiß, wo ich bin. Dann sind es nur noch sieben Kilometer.

Schön war’s trotzdem.

Dreierlei

Die Chefin von Verein 1 sprach mit heute an.

  1. Ob ich doch den Dienst am Montag übernehmen könne, auch wenn sie herausgehört hätte, dass es soo recht mir nicht wäre. Gut, dann mach‘ ich den halt aber gebe dafür den Dienst am darauffolgenden Montag ab – Sport muss ja auch sein.
  2. Die Diensstelle in H. hätte angefragt, ob sie einen Tagesseminar zu einem bestimmten Thema machen würde. Da sie aber am Wochenende nicht mehr in den Einsatz will, wäre ihr eingefallen, dass sie mich ja vorschlagen könnte, schließlich hätte ich Erfahrung. Da sag ich natürlich nicht nein, weil ich sowas wirklich sehr gerne mache und da ich ihre Unterlagen benutzen kann und das Seminar nicht von Grund aus neu konzipieren muss. Geld gäbe es auch aber – wie das immer so ist – es ist erstmal nur eine Anfrage.
  3. Und ich müsste für das Streichen vom großen Gruppenraum eine Rechnung stellen. Das möchte sie nicht als freiwillige Leistung anerkennen und ob 20 Euro die Stunde OK sind. Der Schatzmeister in mir sagte zwar 15 – aber auch ich kann mich ja auch mal überhören, oder?

Jeder tickt halt wie er tickt

Dass mein Mann so ne richtige Schwester ist, wurde heute mal wieder suuuperdeutlich. Ich hab ihm das neue Tablett für die SZ abgeholt und ihm hingelegt. Eigentlich wollte ich es ihm auch einrichten, aber mir fehlte eine Kennung von ihm.

Als ich nach Hause kam wuselte er so in der Küche rum, wollte was zum Abfall wissen etc. pp. Als ich ihn dann auf das neue schicke Ding ansprach, meinte er nur: „Da kümmer‘ ich mich morgen drum … oder übermorgen“.

Hallo? Neues Tablet? Morgen?

 

Vernunftbegabt ist nicht gleich vernünftig

Der Tag war lang und anstrengend. Morgen wird der Tag noch länger werden, noch anstrengender.

Vernünftige Menschen gehen deswegen zumindest rechtzeitig ins Bett.

Und ich? Ich suche nach jedem doofen Grund, doch noch fünf Minuten wach zu bleiben und dann aber gleich ins Bett zu gehen.

Ist mir jetzt schon 19 mal hintereinander gelungen.

Aus Studientage

V. und W. heute zu Gast. Nähere Beschreibungen verbieten sich hier, da sie nicht wissen, dass ich sie hier nenne.

Viele interessante Momente aber heute.

Und ein loses Ende ist keins mehr. Als ich Lit.wiss. studierte, erschien eine Studie, die mich maßgeblich beeinflusste und vor der ich echt viel gelernt habe. Den Autor habe ich sogar einmal gesehen und mit ihm drei Sätze wechseln können. Für mich nach wie vor ein ‚Gott‘. Und immerhin – die Frau eines ehemaligen Arbeitskollengen war für eine Zeit seine Kollegin.

Nun, eine/r der Gäste war mit genau diesem gut zehn Jahre zusammen und berichtete, was für eine schwere Geburt das damals war und welchen Einfluss sie / er hatte auf  jene Studie, die mich so sehr beeindruckte und beeinflusste.

Das ist gerade für mich irgendetwas zwischen Lit. wiss. und Klatscht – und ich genieße es, mich gerade da nicht entscheiden zu müssen.

Kette, gedankliche

Mein Mann und ich schauen einen französischen Film – In einer Szene diskutiert eine Schulklasse über ein Gedicht von Rimbaud – Ich erzähle, dass ich von Rimbaud eigentlich nur „Eine Zeit in der Hölle“ kenne – Mein Mann will wissen, wie es im Original heißt – Ich muss dann doch nachsehen: Une saison en Enfer – Da fällt mir ein, dass ich es mal in F. im Theater gesehen habe – Da fällt mir ein, dass mich danach ein Typ angesprochen hat und wir noch zu ihm sind – Und ich erinnere mich, dass er mir einen runtergeholt hat, während er davon schwärmte, eine Frau sein zu können – Und ich staune mal wieder über meine Verdrängungsleistungen – Denn da war ich wohl erst 17 und weit entfernt das Wort ’schwul‘ überhaupt buchstabieren zu können.

Statt Mittagspause im Bett

Meine Schwägerin kam heute spontan vorbei. Auf einen Kaffee. Ihr Bruder / Mein Mann auf Arbeit.

Nach zwei Stunden war ich mir nicht mehr so sicher, inwieweit das ’spontan‘ oder nicht gar ‚erhofft‘ war. Denn sie hielt sich mir irgendwelchem Vorgeplänkel gar nicht auf, wollte auch gar nicht die Wohnung sehen sondern begann gleich mit einem Thema, wenige Minuten später weinte sie dann auch das erste Mal.

Zwei Stunden später hatte sie sich jedenfalls gründlich ausgekotzt und ausgeweint, dass sie einen kurzen Rundgang durch die Wohnung machen konnte.

Jetzt weiß ich Dinge, die selbst ihr Bruder bzw. ihr Mann nix weiß.

Ich mag das eigentlich nicht mehr so.

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