Durch die Zeit

Kategorie: Vom Tage

Schlechte Impulskontrolle

Heute morgen gegen zwei den Impuls gehabt, ins Bett zu gehen. Es wurde halb sechs.

Familienessen

Mein Mann kommt berufsbedingt über eine Stunde später. So doof das auch klingen mag, ich fand’s nicht schlecht. Denn es hat mir ermöglicht in das allgmeine Gespräch zu kommen, so dass über den ganzen Abend mal endlich eine Ausgewogenheit herrschte. Das betraf nicht nur meinen Mann sondern auch dessen Ex.

Zudem hat sich L. kochtechnisch selber übertroffen, so dass, bis auf den Salat, echt alles richtig gut zu essen war. Und eine Endjahresfreude habe ich ihm dann auch noch bereitet, als ich einen zweiten Teller Suppe wollte. Mir war nicht bewußt, dass er da auf mein Urteil so Wert legt, ich war davon ausgegangen, dass er nach wie vor seinen Ex, also meinen Mann, als das Maß der Dinge in der Hinsicht sieht. Aber gut.

Ein irgendwie allgemein-versöhnlicher Abend.

Kommunikation ist ein wunderlich Ding

Überraschender Anruf der Schwiegermutter. Noch mehr überraschend, sie wollte gar nicht ihren Sohn, sondern mich sprechen. Ich bzw. wir mögen nach wie vor nichts meiner Schwägerin sagen, absolut nicht, dass hätte sie ja schon dieser Tage deutlich gemacht, aber sie wolle mir nun auch unbedingt sagen, dass nun alles geklärt sei, sie die Vergangenheit ruhen lassen könne, alles also gut – und bloß nicht meiner Schwägerin …

Das war so ein Anruf, bei dem ich eigentlich nicht wusste, wie ich reagieren sollte. Denn einerseits ist alles beim Alten geblieben und nichts hat sich nach meiner nachdrücklichen Intervention am 2. Weihnachtsfeiertag bei ihr geändert, anderereseits hat sie zumindest für dieses eine Mal begriffen, dass Vorwürfe selten zu konstruktiven Gesprächen führen und sie sich wohl ausnahmsweise meiner Empfehlung ‚gebeugt‘ hat und Ich-Botschaften sendete. Wie es scheint, kam es zu einem vorwurfs- und stressfreiem Mutter-Tochter-Gespräch.

Kommunikation ist ein wunderlich Ding. Denn an dem Tag hat sie so ca. 77 % der Redezeit okupiert, ich habe mir dann 3 % herausgenommen und mal ihr meine Meinung mit Empfehlungen (Ich-Perspektive einnehmen – Umstände abfragen – nicht spekulieren) gegeigt, der Rest ging auf meinen Mann und ca. 1,05 % auf ihren.

Richtig süß fand ich, dass sie sich bei mir für das Gespräch von vor drei Tagen bedankte, und ebenso bezeichnend, dass sie froh sei, nun endlich mal jemand gefunden zu haben, mit dem man endlich mal richtig reden könne.

Notiz an mich

Das nächste Jahr schreibt sich 2019!

Hintergrund: Über 40 Neujahrspostkarten verschickt mit Durchblickswünsche für 2018. OK, wenn ich darüber nachdenke, auch keine so schlechte Idee, am Jahresende mal was für’s Vergangene zu wünschen. Aber als Idee noch etwas ausbaufähig. Wie auch immer mein Lieber: Nächstes Jahr schreibt sich 2 0 1 9!

Eule schlägt Lerche

Da habe ich mal frei und es kommt nicht so ganz genau darauf an, wasnn ich aufstehe. Sofort mutiere zur Eule und finde mich in dem Rythmus in dem ich mich gut fühle. Auf meiner Uhr ist es jetzt 23:58 – keine Zeit, um ins Bett zu gehen. Jezt ist die Zeit hier noch was Kleines zu schreiben, dann vielleicht noch Netflix, auf alle Fälle noch lesen und paar Dinge im Internet finde ich auch noch.

Das entspricht meiner inneren Uhr – schon immer. Wenn man mich als Student fragte, bis wann man mich anrufen könne, war die Antwort: „Bis 2 auf alle Fälle, meist bis 3.“ Vor 10 bin ich aber da auch nie auf.

Um so erstaunlicher finde ich es, dass ich in einer normalen Arbeitswoche mich so umschalten kann, dass ich kurz vor 23 im Bett liege und dann um 6 meine Beine aus dem Bett schwinge.

Aber gut geht es mir, wenn ich Eule sein darf.

Geschickt muss man sein

Weihnachtsbesuch bei der Schwiegermutter. Die Schwägerin brachte gestern (!) die Idee auf, das könnte man ja mal machen. Lust hatte ich defintiv keine. Auto besorgt, hingefahren. Nach 58 Minuten war Schwiegermutter wieder in ihrem Element und schimpfte und schimpfte und schimpfte. Überwiegend auf meine Schwägerin. Die hatte vorgezogen, dann doch nicht zu kommen.

Nur eine Hand

Einer meiner Studenten an der Uni macht auf mich Eindruck. Einerseits ist er nicht auf den Kopf gefallen und kann denken, andererseits hat er etwas, was ich ’stille‘ Erotik nenne. Er gehört überhaupt nicht in mein Beuteraster – und dennoch geht eine gewisse Faszination von ihm aus. Wie auch immer, ich halte professionelle Distanz. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem er zu einer Klausurbesprechung zu mir kommt. Warum wir auch immer auf einem Sofa sitzen sei unbeantwortet, jedenfalls kann ich nicht unregistriert lassen, dass er mir immer näher kommt, mich mehr anschaut und anlächelt, als dass er meinen Ausführungen folgt. Irgendwann wird mir das zu doof und ich beuge mich zu ihm rüber und küsse ihn. Das hat was irres befreiendes an sich und ich kann nicht genug davon bekommen. Ich spüre, wie seine rechte Hand an meinem Oberkörper zielstrebig nach unten wandert. Als er seine Hand auf meinen steifen Schwanz legt, bin ich nahezu am explodieren und schrecke wie ein Gestochener aus dem Schlaf auf. Der ganze Köper fühlt sich postorgiastisch an, der Ständer schmerzt quasi vor Härte. Ich bin aber um die Uhrzeit einfach viel zu müde, um den Rekord des kürzensten Abstandes zwischen zwei Orgasmen zu unterbieten und penne, wohl seelig lächelnd, weg. Am Morgen vergewissere ich mich echt, ob ich mit wem im Bett liege.

Das musste reichen – und hat auch

Der ‚weihnachtlichste‘ Raum war gestern das Badezimmer. Da wir Gäste hatten, hatte ich dort eine geschenkte Duftkerze (irgendwie muss die ja mal weg) angezündet und das Radio leise laufen lassen. War richtig heimelig.

Das könnte die nächsten Tage andauern.

Bin seit zwei Tagen youtube-süchtig. Schaue mir von Kochrezepten über Autounfälle bis zu Musik fast (!) alles an. Tiere gehen gar nicht. Nach wie vor nicht.

Hier mein Tipp für eine andere Art von Besinnlichkeit:

Was für eine Mühsal

Handy mit meinem Adressbuch synchronisiert. Jetzt habe ich zumindest alle alte Daten auf dem Handy – aber auf dem Computer habe ich nie die Handynummern nachgetragen, die ich in das alte Handy eingetragen …

Also muss ich mir das jetzt alles irgendwie wieder müsham zusammenkratzen.

In dem Lauf auch gleich mal im Adressbuch aufgeräumt und Kontakte rausgeworfen.

Mijonis chaotische Welt

Leben, Lieben, Queerbeet, Gedanken, Alles in einem

Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

Meine ganz eigene Welt

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Gedanken zu Büchern und dem Leben

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Ist es möglich, sehenden Auges die Absurditäten unserer Zeit wahrzunehmen, ohne daß einem der Mund überfließt?

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"Der Mann ohne Eigenschaften" in weniger als 123 Wochen

Ein Nudelsieb bloggt, ...

... denn man(n) kann sich ja nicht alles merken ;)

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Familienbande

Proustprojekt, angelehnt an "Jochen Schmidt liest Proust", lese ich jeden Tag zwanzig Seiten in der Recherche, blogge darüber und füge Alltägliches hinzu.

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