Durch die Zeit

Kategorie: Vom Tage

Nachtrag

Zum Bild von gestern kam heute noch ein echt netter Kommentar über ein anderes Medium:

Was hast du denn für ne Matte auf’m Kopf! Nice! mach das mal wieder.

Wenn ich vermuten darf, waren seine Haare noch nie länger als 4,5 Zentimeter.

AVZ – me as a young student

Mal wieder im AVZ gewesen, dem „Allgemeinen Verfügungszentrum“. Tja, sowas hatte meine Uni damals, die nicht Uni hieß sondern Gesamthochschule. Ein Termin für den Job der vier Stunden ging und ich mich fragte, warum hätte das nicht schneller gehen können. Aber mir war es recht, denn wieder vier Stunden, die ich mit den Weibern des neuen Jobs nicht verbringen muss. Daher auch rechtzeitig, aber sowas von rechtzeitig losgefahren, denn in der Cafeteria wollte ich noch unbedingt einen Kaffee trinken. Ich saß dann auch ne gute viertel Stunde darußen und starrte so vor mich hin. Geändert hat sich da kaum etwas und mich hätte es nicht überrascht, wäre jetzt irgendein Prof oder Kommilitone von damals aufgetaucht. Passierte natürlich nicht.

Das Bild ist maximal aus dem 3. Semester. (Ist das in der Ecke unten links nicht auch N.?) Hat damals mein „Bruder“ gemacht. Das meinte jedenfalls einer der schönsten Kommilitoninnen damals, als sie uns beide gesehen hat. Woher wir uns drei überhaupt kannten entzieht sich meiner Kenntnis, denn wir haben alle etwas unterschiedliches studiert. Mich hat das damals etwas stolz gemacht, denn der „Bruder“ sah schon richtig scharf aus (was ich damals aber so richtig nicht in den richtigen Topf bekam, egal). Und wie es mir scheinen will, ist das auch noch die Lederjacke, die ich zum Abitur bekommen habe.

Im AVZ_bea

Einst

Vor Jahren hätte ich die Hitze echt besser ab haben können. Da wäre ich nach der Arbeit noch schnell mit dem Rad zu Schweinebucht gefahren, um den nackten Körper noch der Sonne anzubieten (und ggf. etwas zu schwimmen, aber nur etwas). Aber jetzt. Jetzt schleiche ich mich in die Straßenbahn, bin froh, einen Sitzplatz zu bekommen, genieße die Kühle des Supermarktes und bewege mich zu Hause im Zeitlupentempo.

Aber besser als frieren ist es allemal.

Karl Hofer

Das war wohl die Entdeckung beim heutigen Museumsbesuch in der Großstadt: Karl Hofer. Noch nie was von ihm zuvor gehört bzw. bewußt gesehen gehabt. War auch nur ein einzig Bild, aber das hat mich echt geflasht.

Jetzt mal schauen, was ich so über ihn finde. Vielleicht gibt ja dieses dreibändige Werkverzeichnis in der Bibliothekt.

Eine Postkarte von diesem Bild jedenfalls gibt es anscheinend nicht.

„Zeitmanagement“ oder „+ 37“ oder „Wo holt man das eigentlich wieder ein?“

  • Gestern Abend schon die Brote für den heutigen Tag gerichtet, damit ich etwas länger in Ruhe Zeitung lesen bzw. etwas früher los kann. Kurz vor der Haltestelle bemerke ich, dass ich die Brote vergessen habe. Ich komme zehn Minuten später als sonst.
  • Am Ende des Arbeitstages checke ich im Internet, wann der Bus fährt, damit ich mich pünktlich ausstempeln kann und nicht so lange rumwarten muss. Ich bin auf die Sekunde am Bus, bemerke dann aber, dass ich das Portmonai mit der Fahrkarte im Büro hab‘ liegen lassen. Zeitverlust: sieben Minuten.
  • Als ich dann mit Portmonai wieder an der Haltestelle stehe, bin ich so auf den nächsten Bus fixiert, dass ich die Straßenbahn gar nicht bemerke, die dann vor meiner Nase wegfährt. Zeitverlust: weitere neun Minuten.
  • Von der Ankunftshaltestelle schnell zur Apothekte (keine Wartezeit), dann schnell noch Tomaten und Mozarella kaufen. Nur eine Kundin vor mit an der Kasse … ich mache es kurz: Zeitverlust: zwölf Minuten.

Ersatz

So, ich darf mal wieder Ersatzonkel spielen und bei schönstem Wetter mich in eine Halle setzen, um dem Begängnis einer neuzeitigen Abiturfeier zu folgen. Ich denke, ich muss dass dann dieser Tage mal mit dem echten Onkel diskutieren.

Just do it

Letzte Yoga-Stunde bei F. Außer mir ist nur noch eine weitere Kursteilnehmerin gekommen. F. gibt quasi nochmal alles und haut nach einer kurzen Aufwärmübung all das raus, was schwierig, anstrengend und nahezu unmöglich ist. Nach wenigen Minuten fließt der Schweiß und nach weiteren wenigen Minuten sind 90 Minuten auch schon wieder vorbei. Bei der Abschlussentspannung bin ich komplett tiefenentspannt, auch wenn das Hirn meint, Konfliktausflüge machen zu wollen – aber das fange ich dann doch irgendwie ein.

Fazit: Ich sollte unbedingt damit weiter machen, denn es tut mir einfach gut. Und wie ich gerade in der GT lerne: Just do it – und jetzt nicht ein hin und her machen, wo und mit wem ich am besten … sondern einfach ausprobieren, es gibt genug Studios und Möglichkeiten.

MV – oder wie bekomme ich, also man(n), also frau multiple Orgasmen

Mitgliederversammlung Verein 1. (Das mit der 1 kann ich ja eigentlich lassen, denn es gibt ja nur noch den einen.) Neben die Vorstellung des Haushaltsabschlusses 2018 und der Planung 2019 – quasi der „geheime Höhepunkt“ (Vorsicht: Ironie!), denn steckt immer eine Menge Arbeit von mir drin, schließlich bin ich Schatzmeister – gab es noch als ein formal wichtiges Thema Satzungsänderungen. Die waren in toto vom Finanzamt vorgegeben. Aber da gab es doch drei WichserInnen (zwei weiblich, einer männlich), die wohl multiple Orgasmen erlebten, als sie jede, aber auch wirklich jede Änderung „kritisch“ hinterfragen mussten, um beständig die Anwort zu bekommen: „Wenn wir das nicht so beschließen, verlierern wir unserere Gemeinnützigkeit“. Da wurde um juristische Formulierungen diskutiert, ob man nicht hier vielleicht …

Wenn es wenigstens um etwas inhaltliches gegangen wäre, OK, dann klar, dass da einige / viele so ihre Show brauchen, sollen sie auch haben. Aber bei Formalien? Ich komme einfach nicht unverletzt durch die Tür, wenn ich sie vorher nicht aufmache. Aber muss ich mir sie danach noch mehrfach auf den Schädel schlagen?

Das  sind für mich Lebenszeitvernichter.

Was ich mich frage: Den anderen ging das genauso auf den Nerv – aber so wie ich sagt niemand was. Falsche Rücksicht?

GB um GB

Der große Rechner ist wieder da. Also schaufel ich den ganzen Abend Gigabytes von einer Platte auf die neue. Alle Bilder dieses Jahres sind als Verlust anzusehen, die zwei CDs werde ich noch retten können, gut zwei Dutzend Hörbücher hat es auch gekostet. Irgendwie nehme ich es gelassen und nehme mir, bald mal die Verzeichniss zu durchforsten, um nichts anderes zu tun, als zu löschen.

Vergessen

Eigentlich hätte ich in Verein 1 heute Dienst gehabt. Aber ich war nicht dort. Der Grund: Ich hatte es einfach überhaupt nicht auf dem Schirm. Ehrlich gesagt, habe ich das auch gerade erst entdeckt, als ich mal in den Kalnder geschaut habe. Das mache ich normalerweise mehrfach am Tag – nur heute … .

Ist doof, dass ich nicht hin bin, es ärgert mich auch etwas. Andererseits war es gut, dass ich heute frei hatte, etwas lesen, einen kleinen lustvollen Mittagsschlaf abhalten konnte. Später dann ein bisschen kochen – das Meiste hat eh mein Mann getan – und dann eben A. & T. zum Abendessen. Schön mal wieder, vorallem weil T., wie es mir scheinen will, ein kleinwenig auftaut.

Heute dann auch Rückmeldung von jener Person bekommen, mit der ich letztens so eine lustvolle Nacht hatte. Ich hatte ihr einen kleinen Text dazu geschrieben, wie ich es empfunden hätte und warum, denn es war schon besonders für mich in verschiedener Hinsicht gewesen. Für sie war es anscheinend ähnlich. Aber das besondere war, dass bei uns beiden ein gleicher Grundtenor herrschte. Jetzt liegen die Hürden natürlich hoch, sollte es zu einem „nächsten Mal“ kommen – aber anderereseits, bei dem Grundtenor?

Aufgewacht bin ich heute echt mies und wollte dem Tag noch vor dem Aufstehen dunkelblau geben. Er bekommt jetzt ’nur‘ blau, weil mich die aktuelle Arbeitssituation eben doch bis in den Schlaf beherrscht. A. & T. und mein Mann und mein Lusterlebniss der besonderen Art bekommen im Kopf ohne Diskussion dunkelgrün.

Von Nachtwachen und dicken Titten

Es geht weiter - Ein literarisches Tagebuch

The little unsaid....

Ein Blog, der niemals einer sein wollte...

m1ndfuckblog

Dies ist (m)ein Ort für Kopfkino. Erotische Gedanken und Reflektionen.

Das Scharlachrote K

... und der Zirkus drum herum

no_more_money_4_shit

Zwei Frauen ein Projekt

Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

Meine ganz eigene Welt

Zeichen & Zeiten

Gedanken zu Büchern und dem Leben

Neues aus Absurdistan

Ist es möglich, sehenden Auges die Absurditäten unserer Zeit wahrzunehmen, ohne daß einem der Mund überfließt?

Musil lesen

"Der Mann ohne Eigenschaften" in weniger als 123 Wochen

Ein Nudelsieb bloggt, ...

... denn man(n) kann sich ja nicht alles merken ;)

KenterKönig

und anderes aus der weiten Welt

Winterlicht Fotografie

Fotografie berührt mein Herz

Bonaventura

Lektüren eines Nachtwächters

Early 50

Mein kleines Lebensparadies - Lifestyle, Kreatives, Erlebtes