Durch die Zeit

Kategorie: Zukünftiges

Diener zweier Herren

Nun, das stimmt nicht ganz, die Überschrift. Nur der eine Abteilungsleiter ist ein Herr (AL2), die andere eine Frau (AL3). Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die Organisation gerade etwas mit meinen zwei Verträgen überfordert ist.

AL3 pocht – mit gutem Recht, die Stelle ist gefördert – auf eine absolut korrekte Zeiterfassung. Aber die Personalabteilung kann mich im Zeiterfassungssystem nicht zwei Mal anlegen. Jetzt die Überlegung, wenigsten einen „Projektstatus“ im System für mich anzulegen. Dass kann aber nur die Herstellerfirma – und die ist telefonisch nicht zu erreichen. Also schreibe ich einen Stundenzettel wie vor 50 Jahren.

Ebenfalls gibt das Sytem es nicht her, dass beide ALs meine Urlaubsanträge abzeichnen. AL3 ist damit einverstanden nur die Dienstreisen zu genehmigen (was auch unter ihr anfallen wird), während AL2 die Urlaube abzeichnet. Der weiß aber nocht nichts von seinem Glück. Wie das mit den Gleittagen dann geregelt wird, ist noch offen.

Richtig spannend wird es aber, wie ich mit meinem Resturlaub und den Überstunden vom letzten Monate verfahren kann. Die will AL3 auf dem Projekt nicht auch nur mit einer einzigen Minute sehen, will mir aber nicht versagen, mal eine Woche in den Urlaub zu fahren. Ich solle dann vor- oder nacharbeiten. Wie das dann sinnvoll zu bewerkstelligen ist …


’s einfach so!

Mag jede/r denken was mag, aber für mich ist es einfach so: Hey Kölle, do bes e Jeföhl!

Und mir geht gerade echt das Herz auf!

Die Tinte ist trocken

Endlich!

Zwar ist noch nix geklärt, aber ab Freitag hat das Lotterleben (vorläufiges) Ende.

12. Buch, Vers 464

Wenn man mich nach meinem Alter fragt, dann werde ich es jetzt so schön umschreiben, wie ich es gerade bei Ovid in den „Metamorphosen“ gefunden habe:

huic aetas inter iuvenemque senemque

Was heißen soll: zwischen Mannesjahre und Greisenalter.

(Mir fällt gerade kein Titel ein)

Ich find es und mich gerade etwas anstrengend. Da gilt es viel zu organisieren und zu planen. Merke, wie ich übermäßig schnell in Stress komme – aber immerhin dann auch einigermaßen zeitnah mich auch wieder runterbringe und Alternativen sehe. Scheinbar bin ich so etwas nicht mehr gewohnt und daher schnell leicht überfordert.

In den letzten Jahren hatte ich halt schon eine behäbigen Ryhthmus, der gerade komplett aus dem Takt kommt. So habe ich seit zwei Tagen keine Seite in meiner Tageslektüre mehr gelesen.

Andererseits hat mich gestern bei einer Folge vom „Tatortreiniger“ die Idee beeindruckt, einfach mal etwas zu machen, um nicht nur die anderen, sondern auch sich zu überraschen. OK, das wird jetzt dann nicht dieser eine Lehrgang sein, den ich ggf. absolvieren muss, für den ich aber schon seit bald einem Jahr als Prüfer agiere. (Das wird sicher eine nette Szene, wenn ich meinen PrüferkollegInnen als Prüfling gegenübersitze und weiß, auf welche Fragen sie gerne welche Antwort hätten, wenn sie sich nicht die Mühe geben, mich zu überraschen.)

Immerhin das WE verspricht ruhig zu werden.

Ach ja – den Urlaub haben wir auch noch schnell mal gebucht, ich war gestern immerhini nicht im Verschiebe- oder Vermeidungsmodus sondern im Hau-weg-Modus.

Reduktion

Statt 34 verschiedene Passwörter habe ich ’nur‘ noch 13. Den ganzen Nachmittag daran gesessen, die verschiedenen Systeme und Webseiten auf einen bzw. auf ein paar wenige Nenner zu bekommen. Ist mir nicht immer gelungen, denn es gibt einige Seiten, in denen eine Passwortänderung irgendwie nicht vorgesehen ist. Aber immerhin weiß ich jetzt, dass ich doch tatsächlich vier verschiedene email-Accounts besitze. Für was ich die eigentlich brauche, weiß ich nicht, werde es aber vielleicht noch rausbekommen.

Eule schlägt Lerche

Da habe ich mal frei und es kommt nicht so ganz genau darauf an, wasnn ich aufstehe. Sofort mutiere zur Eule und finde mich in dem Rythmus in dem ich mich gut fühle. Auf meiner Uhr ist es jetzt 23:58 – keine Zeit, um ins Bett zu gehen. Jezt ist die Zeit hier noch was Kleines zu schreiben, dann vielleicht noch Netflix, auf alle Fälle noch lesen und paar Dinge im Internet finde ich auch noch.

Das entspricht meiner inneren Uhr – schon immer. Wenn man mich als Student fragte, bis wann man mich anrufen könne, war die Antwort: „Bis 2 auf alle Fälle, meist bis 3.“ Vor 10 bin ich aber da auch nie auf.

Um so erstaunlicher finde ich es, dass ich in einer normalen Arbeitswoche mich so umschalten kann, dass ich kurz vor 23 im Bett liege und dann um 6 meine Beine aus dem Bett schwinge.

Aber gut geht es mir, wenn ich Eule sein darf.

Mein erstes Mal

Mein erstes Mal heute Auto gefahren mit Navi! Also ich am Steuer, das Handy als Navi. Und das war schon angenehm, da es da nicht hieß: „Die nächste rechts … äh, nee, links, … äh .. die übernächste … nee, die überübernächste … äh, wart mal … jetzt wäre es doch rechts gegangen …“

Fast

Im März – echt, das ist schon so lange her! – hatte ich mich ja das zweite Mal auf dieses Amt beworben. Und als im Herbst nix mehr kam, bin ich davon ausgegangen, dass es wieder nicht geklappt hat.

Heilig Abend dann doch ein Schreiben der Staatsanwaltschaft. Immerhin, zum Hilfsschöffen habe ich es jetzt gebracht. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich in den nächsten vier Jahren das Amt mal ausüben werde, tendiert – meines Wissens – streng gegen Null. Doch wenn, dann immerhin Landgericht und nicht Amtsgericht – soviel Stolz bei (mal wieder) soviel knapp-daneben darf dann schon sein.

Was für eine Mühsal

Handy mit meinem Adressbuch synchronisiert. Jetzt habe ich zumindest alle alte Daten auf dem Handy – aber auf dem Computer habe ich nie die Handynummern nachgetragen, die ich in das alte Handy eingetragen …

Also muss ich mir das jetzt alles irgendwie wieder müsham zusammenkratzen.

In dem Lauf auch gleich mal im Adressbuch aufgeräumt und Kontakte rausgeworfen.

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