Durch die Zeit

Kategorie: Zukünftiges

Wiedergewählt

Bin mir gerade nicht so sicher, ob das eine gute Entscheidung war, nochmals für drei Jahre zu kandidieren, denn der Vorsitzende fand mal wieder kein Ende.

Immerhin ist G. jetzt mit dabei, der eher vernunftgesteuert ist. Dafür aber auch M., eher emotional-kompliziert.

Doch diesmal gibt es einen Rettungsanker: Im Fall der Fälle stehen sogar zwei Nachrücker bereit.

Endlich mal die ersten …

… bei der Weihnachtsbäckerei!

Nein, der Hintergrund ist ein ganz anderer. Nachdem ich dieser Tage eine Doku über Schokoladenanbau gesehen habe war mir klar, dass ich diese menschenverachtende und ausbeutende Schokoladenindustrie nicht mehr unterstützen werde: Es wird also jetzt keine Schokolade mehr gekauft – in was für einer Form auch immer.

Da wir aber gerne nachmittags zum Tee gerne einen kleinen Haps nehmen – bisher halt mal nen Schokoladenriegel oder einen Schokokeks – gibt’s nun als Alternative (Klein)Gebäck. Da ich gestern das 1-2-3-Rezept für Mürbteig gelernt habe, heute eben gleich mal ausprobiert.

Ich hätte ja noch verührtes Eigelb oben drauf gemacht, aber mein Mann …

Wiederaufnahme

So, wir beginnen ab jetzt wieder Leute zum Essen einzuladen, Corona hin, Corona her. Starten Sonntag spontan mit zwei Gästen und schauen dann, welche davon sich auch mehr vorstellen können. Da eh nur maximal acht an den Tisch passen …

Jetzt wird’s ernst

Die Rentenversicherung hat meinem Widerspruch stattgegeben und schickt mich für fünf Wochen in die Reha-Klinik, in die ich auf Empfehlung meines Psychodocs wollte.

Macht schon etwas innerlichen Stress, denn dort gibt es wohl kein Internet und auch kein Fernseher auf dem Zimmer, Radio mag man dort auch nicht. Dafür gibt es Schwimmbad und Sauna und jeden Tag zwischen 17 und 18 Uhr eine Stunde Stille.

Ich werde mich erst noch an den Gedanken gewöhnen müssen, nun für fünf Wochen auszusteigen und mich mal ganz mir zu widmen. Aber ich habe wenigstens jetzt Hoffnung, dort auf Männer zu treffen, denen das auch passiert ist – ich hab‘ da die Vorstellung, dass mir das gut tun könnte.

„O darf ich, o kann ich …“

Langer, anstrengender Tag. Dann noch diese schwüle Hitze, die ich in der Zwischenzeit auch nicht mehr mag. Höhepunkt der Besuch bei der Hausärztin – fast eine Stunde warten müssen, weil die Praxis von Leuten überrannt wurde, die unbedingt einen Coronatest brauchten, weil sie ihren Urlaub freiwillig in Risikogebieten verbracht haben (aber ansonsten natürlich mit dem Rad fahren, alles natürlich bio kaufen und überhaupt ganz bewußt und sinnig das Hiersein im Jetzt empfinden).

Wenn ich gewußt hätte, dass die ’nur‘ einen Brief schreibt, dann hätte ich den ihr auch gleich vorformulieren können – so schreiben ist jetzt nicht grade ihr Stärke. Aber nach den Kommentaren hier, wächst die Zuversicht.

Von vor zwei Jahren

Gerade DAS HIER gelesen. Stimmt nach wie vor.

Eigentlich …

… ist das das verlängerte Wochenende, an dem ich ‚üblicherweise‘ einen viertägigen Ego-Trip gemacht habe. ‚Üblicherweise‘, weil es in den letzen Jahren nur drei mal geklappt hat.

Aber Lust, mal drei, vier Tage am Stück wandern zu gehen, ist schon da. 1. Septemberwoche mal Rhein entlang?

Schritt für Schritt

Zuerst war die Therapie
Dann war „Das Thema“.
Dann war „Die Krise“.
Dann war „Jetzt ist echt alles zuviel“.
Dann war die Idee „Reha“.
Dann war Orga für Reha-Antrag und Arzttermin und so.
Dann war aller Papierkram fertig.

Und heute habe ich es in Umschläge gesteckt, jetzt fehlen nur noch die Briefmarken.

Was mal Jahresziel war, hat Corona kaputt gemacht. Auch wenn es nach wie vor Überwindung kostet, will ich mich dem Thema in der Reha stellen, aber ich habe keine Lust darauf in einer Reha zu sein, in der 60 Prozent des Angebotes wegen Corona nicht stattfindet.

Familienbindung

Zum Abendessen war J. mit ihrer Tochter S. da.

Derweil rief meine Mutter an.

Es steht gerade 120 zu 5 Minuten. Aber auch nur deswegen, weil ich die Zeit von J. und S. nur berechene, solange sie hier waren.

Ich dachte, …

… nach ca. 30 Jahren darf es mal ein neuer Schreibtisch sein. Nicht nur in der Therapie bin ich gerade am Aufräumen.

Vorher
Nachher

Was macht man nicht alles für einen Stern

Mein Mann hat mich am Wickel. Für eine Lehrerfortbildung braucht er jetzt kleine Videos. Aufnehmen tut er sie selber. Bearbeiten soll ich sie aber. Ich hätte ja schließlich Computerkenntnisse. Habe ich. Aber nicht im Bereich Video-Schnitt und Tonspur und Slowmotion und Timelap und, und, und, und …

Es gäbe dafür ein Abendessen im Sternerestaurant.

OK!

Da ich dieses Wissen theoretisch auch an der Arbeit nutzen könnte … warum sollte ich nicht einfach bei dem vielen Leerlauf mich derweil fortbilden? Tutorials gibt es ja genug, ein Fach- bzw. Lehrbuch ist im Budget auch noch drin … auch wenn es gestern und heute elendig genervt hat unwissend da etwas zusammen zu basteln … ich hab Lunte gerochen.

 

Und nun: W e r b u n g!

Zwei Dinge, die ich Euch mal ans Herz legen will:

  • https://smartierolle.wordpress.com/
    Das ist der allererste Blog von Rolli-A. Da ich sie mag, kann ich ja nur Gutes darüber sagen. Und wenn sie gerade mal weghört und -schaut, unser uns: Das verspricht auf vielfältige Weise spannend zu werden. Also einfach mal adden und mitlesen und -komentieren sowie weitersagen.
  • KrisenKompass
    Ne kostenlose App die meiner Meinung nach jede/r auf’m Handy haben sollte, denn früher oder später, wird jede/r mit dem Thema Suizid konforntiert. Und da tut es gut, erste Hilfreichungen zu haben, Adressen, Telefonnummern … Daher bitte einfach runterladen und wenn möglich weitersagen.

Überfluss

Braucht jemand Hefe? Oder Mehl? Wir haben das jetzt im Überfluss. Wie kommt’s? Ganz einfach: Unser Bäcker war einfach nicht blöd und bietet das nun auch an.

OK, ich habe jetzt gerade nachgerechnet, die Hefe bei ihm ist doppelt so teuer als im Supermarkt, aber HEY, wir sprechen hier von Cent-Beträgen, da werde weder ich arm noch der Bäcker reich.

Mehl, wenn ich recht erinnere, nur einen Tuck teurer, aber wenn ich so den Einzelhandel unterstützen kann … ich meine, ich war seit Wochen keine Burger essen, keine Pizza essen, keine Brezel essen, keine Fritten essen, keine Bratwurst essen …

Vielmehr #

Ich glaub, ich poste in nächster Zeit überwiegend Fotos. Zu erzählen gibt es ja gerade arg, arg wenig.

Inflationär

Über ein paar Umwege wurde mir heute mitgeteilt, dass ich mich, im Namen unseres Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier, „Held“ nennen dürfe, weil ich, wie die gut 7.000 anderen meiner ehrenamtlichen KollegInnen „zum Erhalt der Solidarität in der Gesellschaft einen wichtigen Beitrag leisten“ würde.

Ich nannte das früher (!) „christliche Nächstenliebe“, vielen nennen es „soziales Engagement“, manche nutzen noch den Begriff „Ehrenamt“.

Heute gestehe ich mir zu, dass mich Neugierde treibt, dass es mich interessiert, was tief in anderen Seelen vorgeht und dass ich die Erfahrung gemacht habe, das zuhören hilft.

Helden sind andere!

 

Nicht auch das noch!

Ich weiß, wir haben gerade echt andere Probleme. Aber muss dieser sauidiotische und total unnütze Wechsel zur Sommerzeit noch dazukommen? Ich hab‘ da immer gleich zwei, drei Wochen was von – zum kotzen, aber so was von!

OK, dieses Jahr versuche ich mich mal selber komplett aus den Takt zu bringen und mache Montag gleich mal ’nen Nachtdienst, vielleicht rüttelt das dann alles andere etwas schneller zu recht.

Spagat

Ich kann nicht so tun, als wäre nix.

Ich kann aber auch nicht mich nur mit dem Virus beschäftigen.

Und es wird mir mal wieder klar, welche Spagate man so ’normalerweise‘ locker lebt.

‚Meinem‘ Hölderl zum 250.

Wie ich mit Friedrich Hölderlin in Kontakt gekommen bin? Keine Ahnung. Jedenfalls schon früh, denn schon als 19-jähriger stand ich mit Blumen vor seinem Grab in Tübingen und hatte andächtig im Turmzimmer meine / seine Kreise gezogen. Erst (erst!) mit 21 habe ich dann seinen „Hyperion“ gelesen, den ich auch später im Studium studierte und der sich mir immer noch nicht wirklich erschließt.

Und dennoch: Hölderlin ist ein Schatz! Und das für mich aus zwei Gründen:

  • Er fordert zum Denken heraus. Alleine seine wunderbaren Satzkonstruktionen sind oft eine echte Herausforderung. Das kann wirklich Spaß machen, wie sich Wiederholung für Wiederholung der Satzsinn sich einem ent- / erschließt, wie man kapiert, was auf was Bezug nimmt und letztendlich wie raffiniert kombiniert die einzelnen Teile sind. Nichts für Leute, die schnell mal sich was reinziehen wollen, Hölderlin braucht Zeit! Inhaltlich gehört er eh zu den reichsten Lyrikern, die die Welt je hatte, und wer will kann mit ihm philosophieren, politisieren, sozialisieren, …
  • Er fordert zum Fühlen heraus. Ich bin ja wirklich (leider) nicht so der Gefühlige. Nicht, dass mir bei Hölderl die Tränen kämen oder so, beileibe nicht, aber lese ich eins seiner Gedichte, verändert sich meine Stimmung schlagartig und mein Gefühl folgt dem des Textes.

Aber muss man Höldelin denn erklären? Ich weiß nicht. Man sollte ihn einfach lesen! Im Netz gibt es genügend von ihm, einfach mal was ausprobieren und sich Zeit lassen.

Wohl geh‘ ich täglich andere Pfade, bald
Ins grüne Laub im Walde, zur Quelle bald,
Zum Felsen, wo die Rosen blühen,
Blicke vom Hügel ins Land, doch nirgend,

Du Holde, nirgend find ich im Lichte dich
Und in die Lüfte schwinden die Worte mir,
Die frommen, die bei dir ich ehmals

Ja, ferne bist du, seliges Angesicht!
Und deines Lebens Wohllaut verhallt, von mir
Nicht mehr belauscht, und ach! wo seid ihr
Zaubergesänge, die einst das Herz mir

Besänftiget mit Ruhe der Himmlischen?
Wie lang ists! o wie lange! der Jüngling ist
Gealtert, selbst die Erde, die mir
Damals gelächelt, ist anders worden.

Leb immer wohl! es scheidet und kehrt zu dir
Die Seele jeden Tag, und es weint um dich
Das Auge, daß es helle wieder
Dort wo du säumest, hinüberblicke.

Tantra

Ich hab’s ja nicht so mit der Esoterik und irgendwelchen Systemen, die quasi-religiös sind. Vernunft ist das, was bei mir Wert hat und wenn ich dann höre, wie siebenmal geschüttelte Globolis helfen sollen, dann kann ich auch nur schütteln, den Kopf und meist mich gleich mit.

Aber als I. erzählte, dass er Tantra-Massagen anbietet, war mein Interesse schnell geweckt, ist mir gerade doch aus unterschiedlichen Gründen wichtig und spannend, mich selbst zu spüren / spüren zu lernen.

Den Termin haben wir jetzt schon drei mal verschieben müssen – heute dann zum vierten Mal auf unbestimmte Zeit. Irgendwie auf beiden Seiten kein gutes Gefühl, da eineinhalb Stunden in großer körperliche Nähe zu agieren.

Schade das, ich hätte schon gern mal seine Hände gespürt, vorallem, weil ich mir bei ihm sehr gut vorstellen kann, dass er es mit viel Verstand, Sinn und Sinnlichkeit macht. Und da er schon nackt und erregt bei mir vor der Kamera stand, wäre es quasi ausgleichende ‚Gerechtigkeit‘ gewesen, hätte er mal meine Erregung gesehen – wobei er ohne jede Diskussion der Schönere von uns beiden ist.

Jung(s) halt

Als P. und ich gestern vom Italiener zurück sind, war noch Zeit und Lust auf einen kleinen und kurzen Absacker. Also zum kleinen Schränckchen im Flur, der die Alkoholika beinhaltet.

Vier Stunden später saßen wir immer noch auf dem Boden im Flur vor dem Schränckchen. Wie in alten Zeiten, kein Ende finden können, Fragen stellen, antworten, den anderen mit Worten erkunden, abgleichen und jetzt, wo wir die falsche Scham auch abgelegt haben, auch über das zu reden, was gemeinhin als ‚intim‘ gilt.

Geschafft!

Immerhin eine Buchhändlerin des Buchladens, bei dem ich meine Bücher kaufe, kennt nun meinen Namen, ohne erst auf den Bestellzettel schauen zu müssen. Das ging früher definitiv schneller. Liegt aber auch einfach daran, dass ich ca. 2/3 der Bücher ressourcenschonend mir als e-book im Internet besorge.

Und: Wir kamen über den neuen Haslinger in ein kurzes Gespräch und sie wies mich auf ein hörenswertes Interview in hr2 hin.

Was ist ein gutes Gefühl?

Zu wissen, dass die Fahrkarten für den Sommerurlaub nach dem zweiten Anlauf gebucht sind.

Ich üb‘ schon mal

Mich für die nächsten Tage in einen Kurort zurückgezogen. Um zu lesen, zu saunen, zu schlafen, allein zu sein, Ruhe zu haben, abgeschieden zu sein … ich brauch das immer mal.

Der kleine Ort ist voller Reha-Kliniken – und mein Jahresziel ist ja, dass ich dieses Jahr in Reha komme.

So ein bisschen zweifel ich an dieser Idee. Denn wenn ich mich so auf der Straße so umschaue: nur Läden für Frauen, die höchste Apothekendichte, die ich je erlebt habe und FußgängerInnen, die wohl alles was genommen haben, weil sie nur in Zeitlupe über die Straße schlurfen. Lebendig ist irgendwie anders.

Andererseits: Weil alles so unlebendig ist, kann ich in vollen Zügen in Margert Mitchells „Vom Winde verweht“ abtauchen. Da ich den Film nie gesehen habe … und gerade die erste deutsche komplette Übersetzung erschienen ist … und ich einen Buchgutschein hatte. Manchmal fügt es sich eben.

Die CDU zeigt in Thürigen ihr wahres Gesicht.

Wenn nicht innerhalb einer Woche die Bundes-CDU deutliche Konsequenzen aus der Wahl der Thürigen-CDU zieht, dann hat sie den Beweis geliefert, wessen Geistes Kind sie sind.

Weiterbildungsurlaub – Tag 4

Die Fenster-Statistik gleich zu Beginn. Heute gleichviel Männer wie Frauen die nahezu gleichviel von rechts wie von links kommen. Also volle Dynamik in der Statistik, da zudem heute überhaupt keine Hund, aber dafür drei Fahrräder zu verzeichnen sind.

Wir starten alle komplett übermüdet, aber ich darf zu Beginn dann ein kleines Impulsreferat zu meinem liebsten linguistischen Thema geben, was sich einfacherhalber am besten so beschreiben lässt: „Wo ein ’nicht‘ nicht steht, muss noch lange nicht kein ’nicht‘ gemeint sein“. Anschließend alle beeindruckend verwirrt – und wach.

Etwas Theorie und schließlich meine erste Übungsmediation zusammen mit N. Macht richtig Spaß und fühlt sich auch ‚voll gut‘ an, da ich Herr der Lage bleibe, mich nicht treiben lasse und einfach die Ruhe weg habe, die beiden Konfliktparteien solange zu spiegeln, bis der Kern freigelegt ist. Zudem sehe ich, wo ich die gewaltfreie Kommunikation einsetzen kann (was noch etwas schwerfällig daherkommt) aber damit wirklich was erreiche, auf dessen Basis dann weitergearbeitet werden kann. Gut, das Ganze geht sicher auch noch eleganter und N. und ich greifen noch nicht so richtig ineinander – aber hallo!? Für ein erstes Mal kommen wir da richtig gut durch und sonnen uns anschließend in den positiven Rückmeldungen (gerade auch von T., der uns das Mediatorenleben so richtig schwer gemacht hat).

Die Luft ist danach eigentlich komplett draußen, doch dann geht es darum, die Intervisionsgruppen zu bilden. Und da ich unbedingt mit N. – und sie übrigens auch mit mir – will, bin ich ganz schön nervös. Doch das löst sich dann alles ganz schnell in Wohlgefallen auf, denn statt vier Gruppen gibt es nur zwei: Die die von hier sind und die Auswärtigen.

Ich schreibe ganz schön viel über N., fällt mir auf. Aber ich mag sie einfach. Sie hat auch so eine schöne Mischung aus Pragmatik und Gefühlsgedöhns, ganz meine Kragenweite.

 

 

Happy Birthday, Janis!

1. Schritt

Termin mit einer Ärztin ausgemacht, die mir empfohlen worden ist. Sie guckt auch auf die Psyche – war mir schon immer wichtig. Wenn die Chemie einigermaßen stimmt, dann werde ich sie bitten, den Reha-Antrag zu schreiben. Denn wenn ich dieses Jahr ein Ziel habe, dann für min. vier Wochen in eine psychosomatische Klinik zu kommen, um aus dem Ganzen der letzten Monat ein Paket zu machen.

CBD

Jemand hier mit Erfahrung mit CBD? Gestern war das in der Gruppentherapie kurz Thema, eine macht damit gerade erste Erfahrungen. Ich würde es nur zum schlafen nehmen wollen, denn eine Nacht, ohne auf die ein oder andere Art zu Tode zu kommen, fände ich nach Wochen auch mal wieder ganz schön.

8.004

Um mein ‚Lebensziel‘ zu erreichen – 3.000 gelesene Bücher – fehlen jetzt nur noch 8.004 Stunden Lesezeit. Das ist die gute Info, die ich heute aus dem neu aufgesetztem Excel-Sheet gezogen habe.

Die nicht so gute Info: Bei meiner jetzigen Lesegeschwindigkeit von 46 Seiten pro Tag im Durchschnitt, brauche ich dafür noch 16,9 Jahre.

Ich sollte vielleicht doch mal meinen Bücherschrank durchgehen und schauen, welches Buch ich in der Liste vergessen habe.

Gute alte Zeit

Die Bankangestellte war schon leicht genervt. Die Kunden vor mir waren aber auch wirklich nicht einfach gewesen. Und dann nun ich mit dem Wunsch, ein Sparbuch zu eröffnen. Gott sei Dank wußte sie nicht, dass ich alle Sparbücher vor drei Monaten gekündigt hatte. „Warum das denn?“ war ihre leicht entgeisterte Reaktion. Ich war dann so nett und habe ihr erklärt, dass, wenn man Kleingeld (mehr als 50 Münzen) bei ihrer und meiner Bank einzahlen will, seit neustem eine Gebühr von 5 Euro (!) fällig wird. Wenn man dagegen ein Sparbuch hat … und da man gerolltes Geld nicht mehr bringen darf, angeblich eine EU-Verordnung …

Dass ich seit ich 13 oder 14 bin mein Kleingeld in einer Büchse sammle, und mit dem Geld, wenn die Büchse dann mal voll ist, mir irgendetwas leiste, habe ihr nicht erzählt. Aber den Brauch möchte ich einfach nicht aufgeben, daher haben mich die 25 Minuten Wartezeit auch nicht übermäßig gestört.

Donnerstag bringe ich also dann 3,356 Kilogramm Münzgeld in die Bank, warte ein paar Tage, bis es dem Sparbuch gut geschrieben wird, gehe auf die Bank, hebe es ab, stecke es in meinen blauen Buchkauf-Umschlag oder zahle es am Automaten auf mein Girokonto ein falls ich was bestellen will …

Kaleidoskop eines Alltags

Es gibt immer eine Geschichte hinter der Geschichte.

Anton Weyrother

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