Durch die Zeit

Kategorie: Zukünftiges

Fast

Im März – echt, das ist schon so lange her! – hatte ich mich ja das zweite Mal auf dieses Amt beworben. Und als im Herbst nix mehr kam, bin ich davon ausgegangen, dass es wieder nicht geklappt hat.

Heilig Abend dann doch ein Schreiben der Staatsanwaltschaft. Immerhin, zum Hilfsschöffen habe ich es jetzt gebracht. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich in den nächsten vier Jahren das Amt mal ausüben werde, tendiert – meines Wissens – streng gegen Null. Doch wenn, dann immerhin Landgericht und nicht Amtsgericht – soviel Stolz bei (mal wieder) soviel knapp-daneben darf dann schon sein.

Was für eine Mühsal

Handy mit meinem Adressbuch synchronisiert. Jetzt habe ich zumindest alle alte Daten auf dem Handy – aber auf dem Computer habe ich nie die Handynummern nachgetragen, die ich in das alte Handy eingetragen …

Also muss ich mir das jetzt alles irgendwie wieder müsham zusammenkratzen.

In dem Lauf auch gleich mal im Adressbuch aufgeräumt und Kontakte rausgeworfen.

Neue Schritte

Ich bin ja so ein IPOD-Fan. Jahrelang habe ich 160 GB Musik und Hörbücher mit mir ‚rumgeschleppt‘, um in jeder Siutation die richtige Musik und das richtige Hörbuch zu haben. Jetzt ist er vor drei Wochen kaputt gegangen – ihn gibt es nun nur noch gebraucht zu teils echt horrenden Kosten, die meinen Geldbeutel sprenge. Also habe ich den von meinem Mann mitnutzen können, aber das ist ja irgendwie nicht das selbe.

Immerhin hat mein neues Handy so um die 40 GB frei, die ich nun teils schon jetzt mit Notmusik und schmalen zwei Hörbüchern belegt habe. Platz gibt es noch, aber der will gut genutzt werden. Ich probier das jetzt einfach mal und rein theoretisch könnte da ja auch noch eine Speicherkarte Platz haben (bloß wo? Aber das wird spätestens A. wissen).

Wie lange der Akku von dem Ding durchhält, werde ich auch noch erst testen müssen, würde mich aber arg, arg wundern, wenn der das Durchhaltevermögen vom IPOD hätte.

Früher war echt nicht alles besser – aber der IPOD war schon ein geniales Gerät.

Ohne mich

Heute Vorstandswahlen in Verein 2. Ich bin derweil aber auf der Vorstandssitung von Verein 1.

Nach den Erfahrungen der letzten drei Jahre ist klar, dass ich mich in Verein 2 auch nicht wieder aufstellen lasse. Dazu ist mir meine Zeit einfach zu schade alle zwei Wochen 90 Minuten damit zu verbringen, einer Vorsitzenden durch Anwesenheit ihr Ego zu stärken.

Sie hat zwar versucht mich so ganz nebenbei auf die Liste zu setzen und freute sich wohl schon, dass ihr der Coup gelungen ist – vorgestern hat sie aber diesbezüglich noch eine eindeutige Mail von mir bekommen. Nö, echt nicht mit mir. Und auf die Art erst recht nicht.

Jetzt aber zur Sitzung von Verein 1. Heute besonders kurz, da ein Tisch im Restaurant bestellt ist. Mein Vorteil – da wird dann nicht all zu lange über den 160.000 Euro Haushalt diskutiert, den ich zu verantworten habe.

So oder so

Seit Woche lebe ich ohne Handy. Und ich muss sagen, es ist nicht nur möglich, sondern auch lebenswert. Der einzige Nachteil ist, dass etws an Komfort fehlt. Schließlich kann man nicht mehr zehn Minuten vor einem Treffen mitteilen, dass man 15 Minuten später kommt. Plötzlich muss man sich auch auf andere verlassen (können).

Wegen mir hätte das eigentlich so weiter gehen können, aber mein Mann machte am Wochenende doch einen gewissen Druck – und so habe ich mir das Billigste vom Billigsten jetzt mal bestellt.

Heute hätte es kommen sollen. Natürlich war der Bote zu einer Uhrzeit da, an der ich nicht zu Hause war (wie immer).

Und plötzlich fehlt es mir etwas und ich hoffe, dass es morgen dann da ist bzw. ich, wenn der Bote …

Ich mach jetzt doch noch Karriere!

Nächstes Jahr werde ich voraussichtlich ‚Stellvertrender Vorsitzender‘.

Im Jahr danach dann voraussichtlich ‚Vorsitzender‘.

Von zwei Prüfungsauschüssen.

Ehrenamtlich.

Mit Aufwandspauschale.

Nicht meins

Im Kondelenzbriefschreiben war ich echt noch nie gut. Und irgendwie lege ich es auch nicht darauf an, es zu werden.

Zonen

Seit ich meinen neuen Wecker habe, gibt es ja nur noch zwei Zeitzonen in der Nacht. Der Wecker hat nämlich die Eigenart, seine Beleuchtung zwischen 23 und 5 Uhr auszuschalten. Will ich also dazwischen die Uhrzeit wissen, müsste ich auf einen Knopf drücken. Tue ich aber nicht. Es ist gerade wirklich etwas schlaffördern einfach zu akzeptieren, dass, wenn der Wecker nicht leuchtet, ich einfach noch schlafen kann – und nicht mehr wie früher erst noch rechnete, wie lange noch. Interessanterweise interessiert bzw. verunsichert es mich auch gar nicht, dass ich nicht weiß, ob es nun noch drei Stunden oder nur noch drei Minuten sind. Kann aber auch gerade daran liegen, dass die Träume seit bald über einer Woche einfach der reine Wahn sind!

Mein neues Nachtgebet

„Lass mich schlafen wie ein Stein und morgen frisch wie ein Kuchen sein“

Lew Tolstoi: Krieg und Frieden (irgendwo recht weit hinten)

Alle Jahre

Alle Jahre schreibe ich hier, dass ich seit wohl schon fast 30 Jahren auf P.’s Geburtstag gehe. Der einzig wirklich feste Termin im Jahr. Bis auf dieses Jahr. Da hat sie die Feier verlegt, von Di auf So. Früher waren es immer so um die 30 Leute, es gab Gemüsesticks mit Dips, Zerschossenes Huhn und anderes. Man kam gegen 19 Uhr, man ging gegen 2 Uhr oder auch gerne mal etwas später. Manchmal wurde getanzt, oft genknuscht, immer viel diskutiert.

Altersentsprechend haben sich die Zeiten geändert, die Anzahl der Gäste ist über die Jahre auch immer wieder gesunken. Heute waren wir gerade noch zu viert (inkl. Gastgeberin nebst Mann), was ich etwas traurig fand, der letzte Mohikanner, die Gulaschsuppe war grandios (da komme ich mit meiner nicht einmal in die Nähe), und nach der üblichen Fremdelphase wurde es, dank Sekt, Wein, Grappa, Wodka, auch etwas lockerer (aber nicht so locker, wie ihr es mal vorschwebte, da wollte sie mit mir einen Porno drehen).

Das Event ist in die Jahre gekommen. Die Gemüsesticks mit Dips sind geblieben.

no_more_money_4_shit

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