Durch die Zeit

Kategorie: Zukünftiges

Ich mach jetzt doch noch Karriere!

Nächstes Jahr werde ich voraussichtlich ‚Stellvertrender Vorsitzender‘.

Im Jahr danach dann voraussichtlich ‚Vorsitzender‘.

Von zwei Prüfungsauschüssen.

Ehrenamtlich.

Mit Aufwandspauschale.

Nicht meins

Im Kondelenzbriefschreiben war ich echt noch nie gut. Und irgendwie lege ich es auch nicht darauf an, es zu werden.

Zonen

Seit ich meinen neuen Wecker habe, gibt es ja nur noch zwei Zeitzonen in der Nacht. Der Wecker hat nämlich die Eigenart, seine Beleuchtung zwischen 23 und 5 Uhr auszuschalten. Will ich also dazwischen die Uhrzeit wissen, müsste ich auf einen Knopf drücken. Tue ich aber nicht. Es ist gerade wirklich etwas schlaffördern einfach zu akzeptieren, dass, wenn der Wecker nicht leuchtet, ich einfach noch schlafen kann – und nicht mehr wie früher erst noch rechnete, wie lange noch. Interessanterweise interessiert bzw. verunsichert es mich auch gar nicht, dass ich nicht weiß, ob es nun noch drei Stunden oder nur noch drei Minuten sind. Kann aber auch gerade daran liegen, dass die Träume seit bald über einer Woche einfach der reine Wahn sind!

Mein neues Nachtgebet

„Lass mich schlafen wie ein Stein und morgen frisch wie ein Kuchen sein“

Lew Tolstoi: Krieg und Frieden (irgendwo recht weit hinten)

Alle Jahre

Alle Jahre schreibe ich hier, dass ich seit wohl schon fast 30 Jahren auf P.’s Geburtstag gehe. Der einzig wirklich feste Termin im Jahr. Bis auf dieses Jahr. Da hat sie die Feier verlegt, von Di auf So. Früher waren es immer so um die 30 Leute, es gab Gemüsesticks mit Dips, Zerschossenes Huhn und anderes. Man kam gegen 19 Uhr, man ging gegen 2 Uhr oder auch gerne mal etwas später. Manchmal wurde getanzt, oft genknuscht, immer viel diskutiert.

Altersentsprechend haben sich die Zeiten geändert, die Anzahl der Gäste ist über die Jahre auch immer wieder gesunken. Heute waren wir gerade noch zu viert (inkl. Gastgeberin nebst Mann), was ich etwas traurig fand, der letzte Mohikanner, die Gulaschsuppe war grandios (da komme ich mit meiner nicht einmal in die Nähe), und nach der üblichen Fremdelphase wurde es, dank Sekt, Wein, Grappa, Wodka, auch etwas lockerer (aber nicht so locker, wie ihr es mal vorschwebte, da wollte sie mit mir einen Porno drehen).

Das Event ist in die Jahre gekommen. Die Gemüsesticks mit Dips sind geblieben.

Das Traurige an den Hessenwahlen ist, …

… dass die beiden „Volksparteien“ behaupten können, mit einem blauen Augen davon gekommen zu sein und daher nicht die Notwendigkeit sehen, sich zu ändern. Bleierner Stillstand.

Und die „neue“ Volkspartei „Bündnis 90 / Die Grünen“ schaffen es tatsächlich so alt auszusehen, wie die ‚alten‘ „Volksparteien“.

Hoffnung, wo bist Du?

Lasst uns beten!

Lasst uns beten! Zu allen Göttern und Göttinen! Zu allen Gött*Innen und Go(e)t_Innen! Zu allen Heiligen und Möchte-gern-Heiligen! Lasst uns beten zu allen, auf dass es heute die L E T Z T E Zeitumgstellung gewesen ist. Auf dass alle Menschen im Erdkreis in ihrer Chronobiologie nicht mehr gestört werden, das alle Menschen nah und fern, mit welcher Hautfarbe auch immer, ungestört und in Ruhe in dem Rhtythmus leben können, der seit Anbeginn der Menschheit gilt. Lasst uns also alle betend zuversichtlich sein, dass diese jährliche zweimalige Folter der Zeitumstellung einem vergangenen barbarischen Zeitalter zugehörig ist, aber nicht dem Zeitlalter der Glückseeligkeit, die in dem Moment anbrechen wird, in dem es nur noch E I N E Zeit geben wird. Lasst uns also beten, dass diese Glückseeligkeit nun begintt!

Daher:

B E T E T !

Angenommen

Bei der Ablösung gerade W. getroffen. Seit gut vier Monaten nicht mehr gesehen. Aber der war auch unterwegs, 3.000 Kilometer in 120 Tagen zu Fuß. Wie bei E. damals: Respekt. Ich werd‘ so was ähnliches wohl nicht mehr machen, ich wär’s mir schon zufrieden mal 100 Kilometer in sieben Tagen zu wandern (ohne dauernd nach Hause zu fahren).

Es stellt sich heraus, dass W. ein Wochenendhaus an einem See hat, der das Ziel der vierten Etappe eines Steigs ist, den ich noch machen will. Wenn ich vorher anrufe und eine Zahnbürste mitnehme, bin ich gerne eingeladen. Sie würden mich dann wieder zurück nehmen.

Dante, fruchtbar

K., die mit zum Dante-Lesekreis gehört – der sich eigentlich jetzt Weiss-Lesekreis nennen sollte, da wir derzeit noch „Die Ästhektik des Widerstandes“ lesen und nicht mehr die „Göttliche Komödie“ – berichtete heute, dass ihre Tochter heute morgen um drei den Erstgeborenen zur Welt gebracht hat, den sie – der Leser / die Leserin ahnt es bereits – den Namen Dante gegeben hat.

Leseprojekt MoE?

Nicht zuletzt durch Xenina, die gerade Proust liest (nämlich H I E R), bin ich seit Wochen schon am überlegen, nicht mal wieder mit einem ähnlichen Leseprojekt zu starten. Die „Jahrestage“ von Johnson und die „Bibel“ habe ich ja schon hinter mich gebracht*. Proust stand ganz oben auf der Liste … aber da fände ich jetzt irgendwie doof und außerdem macht es Spaß, Xenina da zu begleiten.

Jetzt ist mir „Der Mann ohne Eigenschaften“ von Robert Musil in den Sinn gekommen (Teil 1). Auch so ein dickes Ding und recht bald auch gar nicht so einfach. Meine Idee jetzt: Jede Woche ein Kapitel (und manchmal auch mal zwei, vielleicht gar drei?) und das mit drei Rubriken:

  1. Inhalt in Stichworten, aber wirklich fortlaufend, so dass am Ende die tausend Seiten auf 200 (?) geschrumpft sind.
  2. Meine Impressionen dazu. Hier gibt es keine Regeln.
  3. Das Zitat. Da bin ich noch am überlegen, ob es wirklich ‚Pflicht‘ werden soll, denn das könnte wirklich in Arbeit ausarten, immer etwas zu finden und dann auch abzutippen, vor allem, wenn es länger wird.

Als Grundlage steht der Roman natürlich schon gelesen schon lange im Regal, neu wäre für mich die Lesung, die auf meinem Rechner schlummert. Ich würde es mir also einerseits vorlesen lassen, derweil selber lesen und dann … dann würde es, falls es bei einem Beitrag pro Woche bleibt, 123 Wochen dauern! Das heißt, würde ich im Oktober anfangen, bräuchte ich bis Februar 2021 – irgendwie ein bisschen lang, oder?

Gerade finde ich eine Hammerseite dazu im Netz, so dass jede/r ohne Kosten mitlesen könnte, nämlich HIER.


*Links werden nachgereicht, wenn’s interessiert.

Mijonis chaotische Welt

Leben, Lieben, Queerbeet, Gedanken, Alles in einem

Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

Meine ganz eigene Welt

Wildgans's Weblog

Lese- und Lebensdinge

Zeichen & Zeiten

Gedanken zu Büchern und dem Leben

Neues aus Absurdistan

Ist es möglich, sehenden Auges die Absurditäten unserer Zeit wahrzunehmen, ohne daß einem der Mund überfließt?

Musil lesen

"Der Mann ohne Eigenschaften" in weniger als 123 Wochen

Ein Nudelsieb bloggt, ...

... denn man(n) kann sich ja nicht alles merken ;)

KenterKönig

und anderes aus der weiten Welt

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Familienbande

Proustprojekt, angelehnt an "Jochen Schmidt liest Proust", lese ich jeden Tag zwanzig Seiten in der Recherche, blogge darüber und füge Alltägliches hinzu.

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Ein Blog über Krebs und andere Geschichten

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