Durch die Zeit

War ja irgendwie klar

Da habe ich bei meinem Job im Grunde ja nix zu tun. Durchschnittlich sind es gerade mal 16 Prozent meiner Arbeitszeit, in der ich das tue, für was ich eingestellt bin. Der Rest ist mal hier und da eine Kleinigkeit aushelfen, ansonsten lesen und in die Luft gucken.

Heute habe ich mir Arbeit mitgenommen, weil ich morgen den Haushalt in Verein 1 präsentieren muss, ich aber jetzt gleich bis morgen Nachmittag in HD bin.

Und was war? Klar: Keine freie Minute, weil auch jedes, was zwei Beinen hatte, heute in meinem Zimmer stand und fragte, ob ich nicht …

Mehr als genug

Einfach zu müde, um über die drei Sitzungen heute abzulästern. Aber ich stellte mal wieder fest: Es gibt einfach zu viel Worte in der Welt.

FB und Onanie

Meine Aktivitäten bei FB sind sehr, sehr beschränkt. Ich mag es einfach nicht. Der Grund liegt in erster Linie daran, dass niemand mehr was von sich postet, sondern irgendwelche Dinge repostet und es mir wie eine große Waschmaschine vorkommt. Profilloser geht es selbst bei tumblr nicht.

Dennoch: Auf meine äußerst wenigen Post bekomme ich im Durchschnitt 1,3 bis 1,4 Reaktionen.

Auf den von „Die Zeit“ regepostete Beitrag, ob (männliche) Onanie zum Weltfrieden beitragen könnte, halte sich alle ‚Freunde‘ respektive ‚Freundinnen‘ sehr zurückhaltend. Die Reaktionsquote liegt nach wie vor bei 0,0.

 

Zugegeben, der Beitrag ist ein bisschen arg gewollt und hat Neues leider nicht zu bieten – aber gucken reicht wohl.

Leider kann ich den dagegen supergutentittenaffengeilen Artikel aus dem SZ-Magazin von diesem Wochenende nicht verlinken. Unter dem Titel „Splitternackt“ berichtet ein nicht näher genannter Autor (meines Alters) von einem Tantra-Seminar … ein wirklich gutes Zeugnis, wie verklemmt wir (oder zumindest die meisten von uns) nach wie vor beim Thema Sexualität sind. Gebe gerne zu, dass ich während der Lektüre mir nicht sicher war, ob ich das auch mit machen würde … aber je länger ich darüber nachdenke … der Reiz ist groß.

 

OITNB

Die neuentdeckte Serienguckerei treibt nette Blüten. Statt Mittagsschlaf gucke ich ne halbe oder ganze Folge, statt abendlicher Bettlektüre, ziehe ich mir gerne auch mal gleich zwei Folgen rein mit der Begründung, dass ich ja schon im Bett liege (und daher es zum Einschlafen nicht mehr weit habe. Der Mensch – er will betrogen werden!)

Wenn ich erzähle, dass ich Serie gucke, wird natürlich gleich gefragt, welche. Wenn ich antworte, winkt zwar niemand ab, aber bisher kam immer  ein: „Kenn‘ ich schon“. Doch verraten tut keiner was, jede/r ist bemüht rauszubekommen, wo ich gerade bin. Die Empfehlungen, was ich noch schauen sollte / muss sind zahlreich, aber ich denke es sollte was mit Mafia sein.

 

# 463

2017-11-25 13.52.40

rund mal eckig

Gestern gar nicht dazu gekommen, hier zu schreiben. Aber mich wundert das nicht, denn gestern lief alles irgendwie, nur nicht glatt. Hat schon damit begonnen, das ich meine Brille nicht gefunden habe und ohne aus dem Haus muss. Das geht schon, auch wenn ich dann eben halt richtig unsicher werde. Und statt überpünktlich Schluss zu machen, musste ich etwas länger bleiben, verpasste die Straßenbahn … und und und. Abends hatten wir Gäste. Erst während des Kochens fiel uns auf, dass wir bei Vorspeise und Hauptgericht jeweils Reis auf dem Plan hatten.

Jetzt hoffe ich mal, dass es heute wieder runder läuft. Müssen auch gleich los, der Schwiegervater feiert Geburtstag, die Bahn hat schon etwas Verspätung.

ak 2017

Immerhin dieses Jahr nicht auf den letzten Drücker damit angefangen – aber es macht jedes Jahr doch immer wieder mehr Arbeit als gedacht.

Vor vor 20 Jahren

23.11.1997

Ein Wochenende mit F. Er kam Freitag am späten Nachmittag, ist bis vor einer Stunde geblieben. Freitag uns lange unterhalten, gegen Mitternacht zusammen in die Badewanne, zuvor das ein und das andere rasiert, dann ins Bett, aber heftig. Samstag eher spät auf, gefrühstückt. Er fuhr nach Hause, holte seine Nähmaschine, ich setzte mich hinter den Schreibtisch. Abends dann Unterhosenproduktion. Er machte eine, ich machte – unter seiner Anleitung – eine. Gegen Mitternacht noch ins C., dann nächtliche Fotosession … und anschließend heftige Liebe. Bis heute um vier uns noch unterhalten. Gegen zwölf auf, im Grunde den Tag nur gefrühstückt. Gegen fünf wollte er dann gehen – wurden wieder triebhaft.

Fröhliches altern Rob!

OK mein Lieber, ich bin 1:52 zu spät. Ich hoffe, Du magst mir das verzeihen, aber mein Tag war nun echt leicht anders geplant gewesen, nun fehlten plötzlich ein paar Stunden und so komme ich erst jetzt dazu: Herzlichen Glückwunsch, Du bekannter Unbekannter zu Deinem 50.!

Ich hoffe, Du wirst heute irgendwann aufwachen, die zertrümmerten Möbel sehen, die kaputten Flaschen, die Flecken auf Boden und Wänden und denken: Geile Fete, dafür hat sich alles gelohnt! (Woher beschleicht mich das Gefühl, dass bis auf ein bisschen Glasbruch nichts passiert sein wird?) Wie auch immer – man möge Dich ausreichend und gebührend gefeiert haben.

Es ist einfach nach wie vor spannend, Dich über Dein Blog kennen zu lernen. Zu merken, wo Du Ecken und Kanten hast, zu merken, wo Deine Haut mal etwas dünner, mal etwas dicker ist, zu merken, wo ich Dich konservativ dann mal total progressiv finde, zu merken, wo wir beide ähnlich oder gleicher Meinung sind und wo eben so überhaupt nicht.

Ja, ich mag Dich in der Zwischenzeit und Du bist auch einer geworden, von dem ich gerne mal erzähle. Bist eben nicht nur im Reader einer von manchen, sondern einer, der es immerhin schon gesprächsweise an unseren Esstisch gebracht hat. (Und es gibt nur eine, die es dann, vor Jahren, sogar live dahin gebracht hat.)

Ich weiß, wie vergänglich (erst recht) virtuelle Bekanntschaften sind – aber ich genieße einfach die Zeit, die wir bisher hatten und haben werden.

Fühl Dich einfach mal virtuell gedrückt!

B.

Fünf Minuten für die Ewigkeit

So, jetzt habe ich es also auch geschafft. Fünf Minuten im Fernsehen! OK, zwar erst ab Freitag und dann nur hier regional – aber so wie das ist, wird das im sogenannten offenen Kanal x-mal wiederholt und es gibt sogar eine Plattform, auf der das Video dann ebenfalls zu sehen sein wird. Gut, man wird die Seite wissen müssen, dann wir man wissen müssen, wann die Aufzeichnung war und dann, dann muss man noch 80 Minuten warten (oder vorspulen) bis man meine geniale Frage hört, die dann von den Experten einigermaßen beantwort wurde.

Ich find’s immer gut zu wissen, dass es Therapien für das und jenes und selles gibt, ich find’s auch meist interessant, wie die jeweiligen Ansätze sind und wie die Therapie funktioniert (bzw. funktionieren soll) – aber was mich beschäftigt ist vielmehr: Wie bekommt man Menschen, die solche professionelle Unterstützung brauchen, dahin?

Thema heute war „Selbstverletztendes Verhalten“ … und gut zu wissen jetzt ist, dass man ab 14 ohne Zustimmung der Eltern Ärzte (also auch Therapeuten) aufsuchen kann, dass ich ein klein wenig ein bessers Verständnis für das Verhalten habe und mir in der Zwischenzeit ein guter Vergleich eingefallen ist. Wer Zahnschmerzen hat, kann eine Tablette nehmen. Das hilft – für ein paar Stunden. Oder geht zum Zahnarzt. Das dauert en Stunde, tut ggf. auch weh, hält aber bedeutend länger.

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