Durch die Zeit

Ich find’s gut!

Ich find’s gut, dass es Scholz nicht geworden ist. Walter-Borjans und Saskia Esken traue ich einfach mehr zu, dass sie endlich mal wieder SPD-Themen bespielen und nicht nur als CDU-Claquere fungieren. Die Entscheidung nochmals in die Koalition zu gehen war in meinen Augen eh falsch. Aber das gehört ja zur Geschichte der SPD, dass sie sich immer wieder auf Kosten der eigenen Glaubwürdigkeit in die Verantwortung nehmen lässt. Es ist echt an der Zeit, dass sie sich wieder auf sich besinnt und mal nicht als Steigbügelhalter für andere dient.

Wenn man’s nicht weiß?

Ich bin ja u.a. für die Homepage meines Arbeitgebers zuständig. Da sich meine Arbeitsbelastung ja in Grenzen hält, strukturiere ich gerade das Backend neu was u.a. zur Folge hat, dass ich alle Downloads und Bilder anfassen muss. Im Zuge dessen bin ich heute auf vier komplette Unterseiten gestoßen, die aber nicht im Frontend angezeigt werden. Warum? Keine Ahnung, also mich in der entsprechenden Abteilung erkundigt. Frau L. kam dann mit fragenden Blick, ließ sich die Seiten zeigen.

Fazit: Die kleinste Seite haben wir mal schnell auf die aktive integriert, zwei Seiten einfach gelöscht und die letzte – über die sich Frau L. tierisch gefreut hat – bleibt als ‚Geheimseite‘ bestehen.

13 – Ulrich kehrt zurück und wird durch den General von allem unterrichtet, was er versäumt hat (771-780)

Ulrich ist zurück – es ist viel Post gekommen – liest aber nicht alles – General Stumm lässt anrufen – und kommt sofort vorbei – sie duzen sich (ist mir was entgangen?) – es gibt Schnaps und Kommisbrot zum Frühstück – es sind Verhandlungen zwischen Arnheim und Stumm im Gange – politisch hoch brisant, daher unter Geheimhaltung – in der Parallelaktion hat mit die Parole der Tat ausgegeben – Diotima und Arnheim scheinen sich etwas überworfen zu haben

… und verständnislos blickte Ulrich auf den Abdruck einer vergangenen Stunde … (771)

Alles ging in Ulrichs Abwesenheit seinen gewohnten Gang. Ulrich hat aber nicht  mehr so richtig Lust auf den gewohnten Gang und will aus der Aktion aussteigen. Stumm ist komplett dagegen. Er braucht ihn als ‚Spion‘.

GT (34)

A. ist am Limit.
L. ist bald am Limit.
C1. gehts im Grunde richtig ordentlich.
B. ist am Limit.
J. ist am Limit.
S. ist über’m Limit.
C2. ist etwas irritiert.

# 506 – 6 years and 7 days ago

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Dieses Jahr halt mal nicht

In den letzten Jahren habe ich immer einen Blog-Adventskalender für an die 30 Leute gemacht. Also jeden Tag einen schon vorbereiteten Blogbeitrag in einem privaten Blog mit Bildern, Texten, Rätseln etc. Da saß ich dann immer an die zwei, drei Tage dran, bis alles gefüllt war, einigermaßen ausah und auch einen gewissen Spannungsbogen hatte.

Ich hab‘ dieses Jahr einfach nicht den Drive, das wieder zu machen, dafür hänge ich einfach nach wie vor zu sehr in den Seilen und auch die Schlafstörungen wirken sich jetzt langsam kritisch aus.

Ich denke, man wird es verschmerzen können – hatte sich ja auch etwas tot gelaufen.

12 – Heilige Gespräche. Wechselvoller Fortgang (753-771)

Metaphysische Gespräche – Agathe war vor Hagauer schon mal verheiratet, aber schnell Witwe geworden – sie bestraft sich mit Hagauer – viele Erinnerungen an den ersten Mann – über das Wesen der Liebe und des Verliebtseins – über den Glauben

Eine vernünftige Askese besteht in der Abneigung gegen das Essen bei ständig gut unterhaltener Ernährung! (759)

Dieses Kapitel mutet so an, als hätte Musil mit einem neuen Roman begonnen, in dem Ulrich zwar auch vorkommt, dessen Protagonisten aber Agathe ist. Ein Kapitel dass sich diesem Lektüreprojekt entzieht und ich befürchte, dass wird immer mehr werden. Hier gibt es so gut wie keine Handlung, die man nacherzählen könnte, sondern ein reger Gedankenaustausch, der aber wiederum so komplex ist, dass eine Zusammenfassung Stunden brauchen würde, bis sie auf dem Papier wäre – mir zuviel Arbeit. Musil versucht – gerade am Ende des Kapitels, wo Ulrich quasi sein Glaubensbekenntnis ablegt – eine Vereinigung zwischen Mystik und Vernunft hinzubekommen, genau die beiden Pole zu vereinen, zwischen denen Ulrich (und seine Zeit) hin- und hergerissen ist. Die äußerte Kurzfassung ist dann das „Ich glaube also und glaube nicht!“ (770) von Ulrich.

12 – 1

Da warens nur noch elf. E. wird die Ausbildung nicht machen, was mir jetzt keine Träne hervorlockt, denn es war die, die mir mit ihrem Gute-Welt-Friedem-Gehabe etwas auf den Geist gegangen ist.

Zweiter Tag

Sag‘ ich mal so. Meine theoretischen Kenntnisse zum Thema Kommunikation sind also nach wie vor auf dem neusten Stand und mindestens gut fundiert, meine praktischen Kenntnisse – wenn ich denn dann will – so, dass das Feed-Back nichts vebesserungswürdiges zu melden weiß. Aber da übe ich ja jede Woche mindestens drei Stunden.

Für mich heute etwas langweilig und wenig Neues – aber das war zu erwarten gewesen. Irgendwie auch OK, denn nach der Horror-Alptraum-Nacht heute war ich eh wenige unkonzentriert.

Zweiter Versuch

Ein erster Versuch ist vor zwei, drei Jahren kläglich gescheitert. Ich hab‘ damals zwar etwas Hilfe gebraucht um herauszufinden, warum es scheiterte, aber dann war klar: Mit der Gruppe möchte ich die Mediations-Ausbildung nicht machen. (Und wie mir heute aufgegangen ist: Auch nicht mit der damaligen Leitung).

Heute also die ersten drei Stunden des Kennlernwochenendes, das dazu dient zu schauen, ob man wirklich jetzt über ein Jahr das ein oder andere Wochenende und die beiden Wochen verbringen will.

Wir sind zwölf, ausgeglichenes Geschlechterverhältnis, ansonsten ein bunter Mix von jedem und allem. Die beiden Teamerinnen erscheinen auf den ersten Blick strukturiert (was mir ja immer wichtig ist) und fürsorglich (was mir auch ganz gut gefällt – es gab nicht nur Obst und so gesundes, faieres und friedliches Zeugs, sondern auch Gummibärchen!). Erfahrung bringen sie auch mit – die Zeichen stehen jedenfalls gut, auch wenn ich mich erst am Ende wirklich entscheiden werde, schließlich kostet die Ausbildung ein paar tausend Euro.

In einen der Teilnehmer habe ich mich bereits verliebt. Der ist wohl um die 30, kommt aus dem Sozialbereich und ist einfach ein locker-sonniges Gemüt, der selber glaube ich gar nicht weiß, wie fein-ironisch er ist. Jedenfalls so ein richtig erfrischendes Menschenkind.

jakobsweg ohne geld

Psychogramm eines Suchenden

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Anne berichtet über Ihre Erfahrungen in den Büros der Schweizerischen Finanzdienstleister. Ebenso lässt sie euch an ihrem bunten Leben teilnehmen.

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Ich vertrete eine Meinung, die nicht immer die der Mehrheit sein muss. Sollte meine Meinung mit anderen übereinstimmen ist es auch gut. Ich blogge zum Spaß und nicht um die Welt zu verändern.

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