Durch die Zeit

Was für ein Wahnsinn!

Ich kann einfach nur kotzen, wenn so ein Superschwachmat wie Markus Söder von „Asyltourismus“ spricht.

Was die CSU da gerade veranstaltet ist ein Spiel mit dem Feuer. Und wenn dieses Feuer ins brennen kommt, dann war es das mit einem aufgeschlossenem, liberalen Europa, dann geht es zurück in die konservative Steinzeit!

Soviel dazu

Vorstandssitzung in Verein 1. Normalerweise dauerte die bisher eineinhalb Stunden. Mit dem neuen Vorsitzenden hat das nie gereicht. Seiner Meinung wegen der vielen Themen auf der Agenda. Wie gesagt: seiner Meinung nach. Aus Nettigkeit haben wir beschlossen, uns auch für zwei Stunden zu treffen. Ist ja nur alle zwei Monate. Hat ihn gefreut. Heute hat er versprochen diese zwei Stunden auf keinen Fall zu brauchen. Es wurden vier.

Fast

Beim Optiker. Der, der immer so viel Werbung im Fernsehn macht. Bei dem die Kunden auf der Straße ihn auch immer nur loben aber nie sagen, dass man immer ewig warten muss. Heute mal nicht. Der linke Brillenbügel fällt dauernd ab. OK, sie bestellen mir einen neuen. Bist der da ist, soll ich die Brille halt nicht aufsetzen. Was? Äh gut, dann bestellen wir halt gleich ein ganz neues Gestell und reparieren mal die Bügel notdürftig bis nächste Woche. Danke!

3.000 sollten es schon sein.

Der Sommerurlaub rückt näher und damit auch die überwichtige Frage: Welche Bücher nehme ich denn überhaupt mit? Immerhin sind die beiden für die Tageslektüre jetzt schon gefunden, zum einen werde ich eine anständige Biographie über Stauferkönig Friedrich II lesen, denn wir werden uns in seinem Herrscherreich befinden, zum anderen ist mir die Aeneis von Vergil unter die Finger gekommen, die wohl zu Teilen auch in Süditalien spielt.

Die anderen sind bisher eine wilde Mischung, aber einen richtigen roten Faden bekomme ich irgendwie nicht rein. Kurz war ich am überlegen, nochmals mir die großen Dostojewskijs vorzunehmen, aber wie die Erfahrung lehrt, funktionieren die in der Sonne ungemein schlecht bei mir.

Zumindest habe ich mir mal die Tagebücher von Harry Graf Kessler besorgt. Dazu brauche ich zwar noch eine gescheite Einführung – aber damit sind mir ein paar hundert Seiten schon mal sicher. An die 3.000 werde ich eh brauchen – und sie werden sich, so was es noch jedes Jahr, finden.

Gestern und heute

Vor Jahren habe ich einen Terz gemacht, um einen Bildschirmhintergrund wegzubekommen, nur weil klar war, dass A. sich neben mich an den Rechner setzen würde und mir das irgendwie peinlich / schamvoll war, dass er da ein Bild von mir mit Halbständer hätte sehen können.

Gestern erzählte ich ihm in meinem neuem Zimmer, dass ich jetzt das Ständerbild doch weggemacht hätte, weil es bei manchen dann doch für Irritationen gesorgt hätte – und zeigte es ihm dann mit einer Selbstverständlichkeit, als hätte ich ihm einen Kaffee angeboten.

Mitleidswürdig

Gestern irgendwie den Hals verrissen – aber wie! Jetzt habe ich ein Bewegungsverhalten wie nach einem überstandenen Hirnschlag. Sieht echt schlimmer aus, als dass es ist. Aber weh tut’s trotzdem.

(Und ich hätte heute so gern an der Abteilungssitzung teilgenomme *grins*)

So oder so

Zum Fotografieren bin ich ja über E. gekommen. Davor habe ich auch schon immer mal wieder umgeknipst, aber bei den Kosten damals war es doch sehr bescheiden. Aber mit so einer Digitalkamera, bei der man sofort sieht, was es geworden ist (oder nicht) und bei der es erstmal überhaupt nicht darauf ankommt, ob man 40 oder 80 Bilder macht … Und ein ganz großer Grund war natürlich, dass man bei den Selfs sofort sehen konnte, ob der Bildausschnitt stimmte. Was habe ich analog für Filme in der Orkus gejagt, auf dem dann immer nur der rechte Oberschenkel zu sehen war, aber nie das, was ich eigentlich fotografieren wollte.

Mit der Zeit haben wir auch dann etwas hochgerüstet, wobei ich als Nachzügler quasi ihm alles nachgemacht habe. (Hat natürlich den Vorteil, dass man, wenn wir beide zusammen unterwegs sind, einfach Dinge tauschen können.)

Seit über einem Jahr fotografiere ich ja nur mit schlechten Hilfsobjektiven, weil mein eigentliches die Grätsche gemacht hat. E. kaufte, als hier war, sich ein neues, schickes Teil. Und statt es ihm einfach nachzumachen, habe ich eine ganzen Nachmittag vor dem Rechner verbracht und nach einem mir passenden Objeitv zu suchen. Nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung, vorallem, weil ich mich durch eine Menge von Bewertungen durchgearbeitet habe, bei denen man ja auch erstmal bewerten muss, wie gut die an sich überhaupt sind.

Schließlich hab‘ ich eins gefunden, für etwas über den Betrag, den ich mir jetzt dann doch ausgelobt habe, denn es war dann mit der Zeit so was von klar geworden, dass ich mit meinem 50 mm 1:8 einfach nicht da hinkomme, wo ich hin will.

Heute kam es. (Ich hatte es bei einem deutschen Händler bestellt – geliefert wurde es aus Großbritannieren, warum auch immer.)

Es ist das gleiche, was sich E. gekauft hat.

2018-06-07 15.56.20

Sag ich doch

Übrigens: Worüber kann ein anständiger Mensch mit dem größten Behagen reden? Antwort: Über sich selbst.

Entweder Fjodor M. Dostojewskij oder Ludwig Büchner

Nachtrag:

Wie mir aus berufenem Munde mitgeteilt wurde: Das Zitat ist von Dostojewskij und stammt aus „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“.

WSMDEGT 06/18

Wie schon letzten Monat, mache ich wieder mit bei der Frage: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

6:35 – Wecker wie üblich. Doofes Teil.
6:37 – Schon im Bad. Die üblichen Verrichtungen.
6:47 – Schon in der Küche. Tee kochen, Brote schmieren, Zeitung lesen.
6:59 – Ups, das ist ja mein Mann. Der muss auch mal früh raus. Aber zu mehr als einem Guten-Morgen-Kuss reicht es nicht.
7:05 – Mal Klamotten anziehen.
7:10 – Auf dem Rad.
7:21 – An der Arbeit. Es gibt noch Reste von gestern! Und ein Kollege hat noch eine weitere Bewertung für mich.
11:01 – Mit beiden fertig, also verbotenerweise etwas Internet.
11:15 – Ein Vorgang! Ich glaub’s nicht. Arbeit!
11:45 – Wieder auf dem Rad.
12:15 – Spaghetti vom Samstag mit roter Soße aufwärmen, nachwürzen, essen. Dazu: Zeitung, später Deutschlandfunk. Davor aber noch Wäsche in die Waschmaschine unten in den Keller gebracht.
13:00 – Da Nächte bei mir ja selten zum Schlafen da sind, hole ich mal was davon nach.
14:00 – Tageslektüre 1 und Tageslektüre 2.
15:15 – Wäsche im Garten aufhängen – mit Bedacht und Überlegung. Die Leute sollen ja was zu sehen bekommen.
15:30 – Verein 1-Tätigkeiten am Internet.
16:15 – Einkaufen: Mozarella, Salami, Käse, Ziegenkäse, Bier.
17:00 – Geschirr abwaschen und abtrocken und Küche aufräumen und so halt.
17:30 – Bei HR2 beworben, dies und das im Internet, sogar auch Nacktes.
18:05 – Küche. Hab‘ mich für Tomaten-Mozarella entschieden sowie Eieromlett mit Schrimps. Bloß die Tomaten sind schimmlig, also nochmals los.
18:35 – Küchenrumgemache mit ohne Bier mit ohne Alkohol.
19:15 – Endlich Abendessen. Für das Eieromlett doch die falsche Pfanne genommen. Wann werde ich das lernen?
20:00 – Nachrichten auf dem Sofa und Abschimmeln, obwohl den ganzen Tag mal wieder nix getan.

Nein! Echt?

Ich hatte den g a n z e n Arbeitstag etwas zu t u n!

Und ich bin nicht einmal fertig geworden!

Was für ein Stress!

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