Durch die Zeit

Tag: Augen

Und sie fährt doch

Die 52 fährt doch. Auch nach Plan. Aber die Verkehrsgesellschaft scheint eine eigene Uhrzeit zu haben.

Immerhin dann heute die Erkenntnis, warum die Busfahrt mich so friedlich stimmt. Ganz einfach: Alle halten die Klappe – es ist still. Einige lesen, einige beschäftigen sich mit dem Handy und der Rest, zu dem ich gehöre, schaut aus müden Augen in die vereinzelt hellen Lichter der dunklen Stadt und lässt sich durchschaukeln. Das hat schon was Meditatives an sich.

Augenarzt

Den Termin hatte ich um 9, fertig war ich um 10. Eine Stunde warten, 90 Sekunden Behandlung. Da hatte ich wohl Glück. Denn nicht nur das Wartezimmer war voll, auch nicht nur der Bereich vor dem Empfang, auch nicht nur der Bereich vor den einzelnen Behandlungszimmern, sondern auch der Hausflur vor der Praxis.

Doppelt

Heute wieder beim Optiker – Samstag kam die Nachricht, dass das Gestell nicht mehr lieferbar ist. Etwas warten bis man sich um mein Problem kümmert: neues Gestell kaufen lautet die Lösung. Ob ich nach fünf Jahren meine Augen übeprüfen lassen will? Ja gerne. Wieder etwas warten. Das Ergebnis, beide Augen haben sich ein kleinwenig verändert – unterm Strich bleibt die Dioptrienzahl aber gleich. Wieder etwas warten, dann darf ich mir schon mal neue Gestelle aussuchen. Da es eine halbe Lesebrille werden soll, ist die Auswahl eh nicht groß. Ich greife mir drei, die nicht zu teuer sind, da kommt die Opitkerin und will mich beraten.  Ich erkläre ihr die causa – sie schaut auf meine Auswahl und meint: „Aber das ist doch Ihr Modell – nur mit einer leicht anderen Farbe“. Wieder etwas warten, bis sie verschiedene Angaben aus dem Tablet entlocken konnte (benutzerfreundlich scheint das System wahrlich nicht zu sein), dann die nette Auskunft: „Ist eh ein Auslaufmodell, da kann ich Ihnen jetzt schnell ihre alten Gläser rein machen und sie bekommen die Fassung geschenkt.“ Gesagt getan. Bestelle mir aber dennoch noch eine neue Lesebrille mit den neuen Stärken – denn ohne bin ich doch weit aus mehr aufgeschmissen, als dass ich es wahr haben will.

Irgendwie pervers

Zur Zeit brauche ich Augentropfen. 2 ml kosten 12 Euro. Aus verschiedenen Gründen musste ich mir heute schnell ein neues Fläschchen kaufen, kostete in der anderen Apotheke dann überraschenderweise nur knappe 8 Euro. Einfach mal ein Rabatt von ca. 4 Euro.

Finde das schon irgendwie pervers, dass es da so eine Gewinnspanne gibt und dass das den Eindruck macht: Hey, heute gibt es Medikamente billiger, als kauft welche, dann könnt ihr auch gleich die doppelte Dosis nehmen!

Da ist was faul am System.

Droppen

Samstag habe ich mir Augentropfen gekauft, diesmal welche, wo ein Antiallergikum drin ist (oder wie das auch immer heißt). Sie brennen zwar ein bisschen, aber danach fühlt es sich gar nicht mal so schlecht an.

Heute morgen vergessen, weil ich ein bisschen spät aufgestanden bin – im Job dann zwei Stunden lang wieder Niesen und Rotzen. Was zwei Tropfen ausmachen können!

Nun denn

Beim Augenarzt. Gute und nicht so gute Nachricht. Die gute: Alles derzeit in Ordnung. Die nicht so gute: Es steht 50 zu 50, dass ich in ein paar Jahren nochmals an beiden Augen operiert werden muss. Tun außer abwarten kann ich nichts.

Fremdkochen

Beim ‚Weihnachtsessen‘ mit der Abteilung sind auch die alten Kollegen eingeladen. Ein älterer Herr kommt strahlend auf mich zu: „Freut mich Sie wieder zu sehen!“ Ich habe nur Fragezeichen in den Augen, ich kenne den Herrn nicht. „Und meine Frau und reden immer noch von dem Essen!“ Wenn es eine Steigerung von Fragezeichen in Augen gäbe, man würde es mir ansehen. „Alleine die Fleischbrühe!“ Aha! Langsam dämmert es ihm, dass mir überhaupt nicht dämmert und er beginnt umständlich  zu erklären … bis auch ich mich erinnere, dass ich letztes Jahr zweimal bei S. und B. gekocht habe, ohne mitessen zu müssen. Und einmal war dieser Herr mit Frau zu Gast. Nachdem das also geklärt ist, atmet er tief durch und fragt: „Würden Sie das auch mal für uns machen?“

Es gibt auch Ausrufezeichen in Augen.

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