Durch die Zeit

Tag: B.

Von vor 10 Jahren

happy birthday b.!

Kategorie: diverso

11/07/2007 08:50:00 AM

heute hat b. geburtstag, der einzige mensch, den ich persönlich kenne, der auch meinen vornamen trägt. ich bezeichne ihn immer als einen großcousin von mir (was es aber wohl gar nicht gibt). jedenfalls ist er der sohn eine cousine meiner mutter (oder so).

bisher haben wir uns nur dreimal gesehen, einmal als wir noch kinder waren und dann in den letzten jahren einmal bei ihm in s. und dann bei mir in k.

als er kurz nach dem tod meines vaters telefonisch kontakt mit mir aufnahm, war das extrem komisch. ich hatte irgendwie nicht mehr mit seinem anruf gerechnet.

ich meldete mich mit „b.“ und er ebenfalls mit „b.“. worauf ich hin „ja“ sagte und er nochmals „b.“ da fühlte ich mich dann doch schon leicht verarscht und meinte: „ja, so heiße ich“. darauf lachte er und meinte: „ich ja auch“.

lag dann auf dem bett und telefonierten ewig. er und christian brückner sind die menschen, dir mir auch eine telefonbuch vorlesen können und ich wäre sowas von gespannt und aufmerksam.

herzlichen glückwunsch b., und komm endlich mal wieder rüber!

Genossen!

Heute Vorstellungsgespräch bei der Wohnbaugenossenschaft. Der ehrenamtliche Vorstand wird seiner Aufgabe gerecht und fühlt den potentiellen neuen Mietern und daher auch Genossen mal kräftig auf den Zahn. Der Vorsitzende macht eins auf joval und locker, der zweite ist für das Praktisches zuständig und der dritte ist da, weil ein Zweier-Vorstand bei zwei Bewerbern blöd aussieht. Die eine von zwei Fragen, auf die wir uns vorbereitet haben kommt gleich zu Beginn: Woher kennen wir denn diese wirklich kleine Wohnbaugenossenschaft? Ich erzähle von der Ex-Kollegin B., die damals … und von Freunden, die letzte Monat … . Das von beiden Seiten bemühte aber überaus freundliche Gespräch dauert eine viertel Stunde, wir dürfen schon mal die Farbe des Bodenbelags aussuchen und kund tun, dass der Durchbruch zu gemacht werden soll und wir auf eine zusätzliche Tür für das gefangene Zimmer verzichten können – dann bittet man uns, im Nebenraum zu warten. Wenigen Minuten später: Wir bekommen die Wohnung und zwar zu unserem Wunschtermin 1.1. (weil wir sonst zwei Doppelmieten hätten zahlen müssen).

Auf dem Weg zurück kaufen wir noch im Supermarkt Bier (alkoholfrei – man kann auch ohne Alkohol feiern! (wenn man genug Wein zu Hause hat)) und treffen, klar, die B. (von oben), die wir seit gut sieben Monaten nicht mehr gesehen haben.

„I will survive“

Ich müsste einen neues Blog aufmachen, ich müsste mindestens ein Jahr Dinge posten, damit man den Witz kapiert.

Heute große Geburtstagsfeier von Verein 1. Tolle Location, Büffet war halt Büffet, Stimmung trotz Verabschiedung der langjährigen, guten und beliebten Geschäftsführerin entspannt und locker. Und irgendwann kam eben das hier:

Ich saß an einem Tisch mit ein paar anderen Leuten, beugte mich dann zu B. hinüber und meinte: „Ist schon mutig, dass bei ‚unserer‘ Geburtstagsfeier‘ zu spielen“ – woraufhin B. erst stutzte und dann fast das Weinglas hat fallen lassen vor Lachen.

Ja, sorry, das ist ein Insider, ein totaler, und ich vermute, die zwei, die das hier kapieren könnten, kapieren es auch nicht so richtig, aber mir ist es wichtig, das festzuhalten, denn wenn ich die Aufgabe von Verein 1 in einem Song zusammenfassen müsste, dann der hier. Denn genau das versuchen wir zu vermitteln.

Zudem: Ich kenne keine schwule Fete, auf der dieser Song nicht lief. Und es ist im Grunde der einzige Song, der mich auch fast immer auf die Tanzfläche jagt(e) (und das will bei mir was heißen, denn ein Song, der mich noch öfters auf die Tanzfläche gejagt hat, gibt es nicht). Bei ARTE lief vor wenigen Wochen eine richtig gute und auch für Heten sehenswerte zweiteilige Dokumentation über schwule Hymnen, die man HIER nachgucken kann.

 

Sprunghaft

Lese gerade das Tagebuch von 1954 von Alice Schmidt. Sie war die Ehefrau des Schriftstellers Arno Schmidt, den ich ja hochverehre. Und sie schildert darin u.a. eine Reise nach dem Flecken Ahlden und Berlin (der Link ist echt geil!!!!). Arno Schmidt hat daraus dann den wirklich tollen Roman „Das steinerne Herz“ gemacht (er sei jedem, der gute Literatur lesen will, auf das Wärmste empfohlen!). Und während ich das so lese, wie sie beide durch die Straßen laufe, erinnere ich mich so was von genau daran, wie ich vor ein paar Jahren mit dem Rad extra nach Ahlden gefahren bin, um mir das dort vor Ort anzuschauen.

Und dann muss ich an B. denken, der gerade mal 65 km davon entfernt lebt – und morgen wohl zum dritten Mal Vater wird.

Nicht mehr alleine

Die, die mich etwas näher kennen, wissen, dass ich bis vor drei Jahren einen unglaublichen Aufwand mit meine Unterwäsche getrieben habe (Siehe auch hier, Punkt drei). Beste Stoffe, exquisite Marken, nur das Beste vom Besten und natürlich alles irre teuer. Gott sei Dank war ich nie so blöd und habe mir ausgerechnet, was so mancher Quadratzentimeter denn umgerechnet gekostet hat, schließlich sind an manchen (dreieckigen) Dingern ja nicht wirklich viel dran.

Mit dieser Leidenschaft stand ich wirklich alleine auf der Welt. Stand! Denn jetzt habe ich immerhin einen gefunden (B.), der genauso begeistert über ein bestimmtes Teil sein kann wie ich.

Zwischen Aperol und Grappa

Die Schwester auf Besuch. Muttern gibt ihr Geld mit für ein Abendessen. Also heute beim wirklich guten Italiener.

An einem der Nachbartische zwei Männer. Ich würde sie älter als mich schätzen, daher dürften sie gerade so mein Alter haben. Der eine sitzt ähnlich verknotet am Tisch wie ich es auch gerne tue und hört dem anderen zu. Sein Gegenüber ist am Reden, als würde er Geld dafür bekommen. Mich erinnert die Szene dann sehr an P. und mich. Von der Intensität die uns verbindet, sieht der Betrachter also nichts.

Etwas später nimmt Großvater und Enkel am Nachbartisch Platz. Ein Blick reicht und ich bin in den ca. 10-jährigen Enkel verliebt, da er mich an B. erinnert, den ‚kleinen‘ Bruder meiner Patentochter. Und er ist wie B. Mit ausgesuchter Höflichkeit fragt er beim Großvater nach, ob er die Pizza „mit den Händen“ essen darf (er darf selbstverständlich) und beginnt eine Anti-Liebesgeschichte aus der Schule zu erzählen, so dass Großvater und ich danach in lautes Lachen ausbrechen. Mir ist das im ersten Moment peinlich, aber danach weicht weder er noch ich den gemeinsamen Blicken aus und ich hab‘ das Gefühl: Ist OK.

Zwei Tische weiter ein Freundinnen-Pärchen. Die eine kennt über geschätzt 17 Ecken meinen Mann und tut aber so, als ob sie dicke Freunde wären und nur durch das Unbill des Schicksals nicht am selben Tisch sitzen würden (was mich veranlasst hätte, spontan unwohl zu sein). Jedenfalls kommentiert sie übergriff was wir und was sie auf dem Teller bzw. in den Gläsern haben.

Die türkische Servicekraft (ein exellenter Meister seines Faches) macht wie immer eins auf italienisch und nennt mich permanent „Dottore“. Keine Ahnung warum erst heute, aber jetzt ist er eben der „Professore“. Ehre, wem Ehre gebührt.

Eigentlich ganz einfach

In letzter Zeit erfreute ich mich an den Kommentaren einer bestimmten Person. Die waren irgendwie sehr frisch, mit Witz und Verstand. Dann sind sie mir aber immer unheimlicher geworden, weil ich feststellen musste, dass diese Person etwas mehr von mir kennen muss, als dass ich im Blog preis gegeben habe. Und letztens kam dann noch ein Beitrag, der ganz deutlich so zu deuten war, dass sie sogar weiß wo ich wohne. Da bin ich dann doch ganz schön arg ins Grübeln gekommen, da mir der Nick so gar nichts sagen wollte. Erst hatte ich irgendwie A. im Verdacht, dann B. – aber das konnten beide aus verschiedenen Gründen nicht sein. Erst eine SMS dieser Person hat zumindest mein Un(ter)bewußtstein angeregt und in nicht einmal 48 Stunden – oh ja, ich war schon immer ein Schnellmerker und Blitzdenker – kam mir dann, wass der Nick zu bedeuten hat. Eigentlich ganz einfach die Lösung.

Und ja, logisch, dass sie weiß wo ich wohne, war die Person schon hier und logisch, dass sie selbst über mein Sexleben das ein oder andere weiß, schließlich war das indirekt und direkt schon Thema. Wenn ich sie das nächste mal sehe, dann werde ich mal fragen, ob ich mit einem meiner Kommentare / Beiträge ihr in der Zwischenzeit auf den Schlips getreten bin, denn ich hatte es so gar nicht auf den Schirm, dass sie mitliest – andererseits warum sollte sie nicht.

Sag ich einfach, damit die Person auch weiß, dass ich sie meine: Freu‘ mich auf das nächste Treffen bei der ‚Spanierin um’s Eck‘.

2 + 2

Da scheinen sich zwei „Sorgenkinder“ herauszukristallisieren. Bei P. nach wie vor alles arg unklar und damit auch leicht beängstigend und bei B. wohl so ein Beziehungsgedöhns.

Im Gegenzug ist die Exfreundin gerade sehr schreibfreudig und ausgeschlossen und plötzlich meldet sich auch noch A. aus der Vergangenheit.

Proust läuft

Es wird zwar jetzt nicht so wahnsinnig viele interessieren hier, aber scheinbar gibt es erste (!) bewegte (!) Aufnahmen (!) von Marcel Proust (!): https://www.nytimes.com/2017/02/16/books/marcel-proust-film-movie.html?_r=0

Mit Danke an B.!

Fremdkochen

Beim ‚Weihnachtsessen‘ mit der Abteilung sind auch die alten Kollegen eingeladen. Ein älterer Herr kommt strahlend auf mich zu: „Freut mich Sie wieder zu sehen!“ Ich habe nur Fragezeichen in den Augen, ich kenne den Herrn nicht. „Und meine Frau und reden immer noch von dem Essen!“ Wenn es eine Steigerung von Fragezeichen in Augen gäbe, man würde es mir ansehen. „Alleine die Fleischbrühe!“ Aha! Langsam dämmert es ihm, dass mir überhaupt nicht dämmert und er beginnt umständlich  zu erklären … bis auch ich mich erinnere, dass ich letztes Jahr zweimal bei S. und B. gekocht habe, ohne mitessen zu müssen. Und einmal war dieser Herr mit Frau zu Gast. Nachdem das also geklärt ist, atmet er tief durch und fragt: „Würden Sie das auch mal für uns machen?“

Es gibt auch Ausrufezeichen in Augen.

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