Durch die Zeit

Tag: Bibel

Mit ohne

Gestern und heute ist mir schon recht stark aufgefallen, dass mir die Bibellektüre ‚fehlt‘. Es ist jetzt echt nicht so, dass ich Entzugserscheinungen hätte, aber das tägliche: „Ich muss noch Bibel“ war mal Anker, mal Zäsur, mal Pflicht, mal Entschuldigung.

Und die Freiheit jetzt ist sowohl Freiheit wie aber auch ein „Was kann ich tun?“.

Finde es schon arg spannend, wie ich mich an dieses Ritual der täglichen Lesung gewöhnt habe, auch wenn es in den letzten Wochen eher langweilig-anstrengend war. Die täglichen drei Briefe Proust sind ein nur geringes Gegenwicht.

Aber schätzungsweise werde ich am Montag mit einer regelmäßigen Pflichtlektüre einer dicken (nun ja, 530 Seiten) Luther-Biograhphie beginnen und die dicke Proust-Biographie (900 Seiten) sowie die von Joyce (880 Seiten – jeweils ohne Anmerkungsapparat) stehen ja schon ewig aus. Ich steh halt mehr auf Primär- als auf Sekundärliteratur.

nulla dies sine linea (*1)

Zusammen mit „homo sum, humani nihil a me alienum puto“ (*2) meine zwei … ja was? … Leitsprüche … Lebenssprüche … Lebensansprüche?

Egal, mir gefallen beide ausnehmend gut und spiegeln mich bzw. meine Ansprüche an mich ganz gut wieder. Es war in der Schulzeit, als ich mit einer Klassenkameradin mal eine Diskussion hatte, wie denn wir uns in der NS-Zeit verhalten hätten. Was sie sagte, weiß ich nicht mehr, aber mir wurde damals klar, dass ich zum Widerstandskämpfer wohl wenig getaugt hätte. OK, damals wußte ich noch nicht, dass ich schwul bin – vielleicht hätte das meine Ausage damals etwas geändert.

Und den Titel meine ich bei Satre als Jugendlicher gelesen zu haben – aber dafür lege ich meine Hand sicher nicht ins Feuer. Eine Stunde am Tag wollte ich, so habe ich mir damals vorgenommen, lesen. Natürlich habe ich das nicht durchhalten können – so wie heute. Klar, ich habe in der Zeitung gelesen, etwas im Internet – aber das zählt alles für mich nicht, denn das bezog sich auf Literatur. Heute kam ich noch nicht dazu (und werde wohl auch nicht dazu kommen), gestern begeisterte mich ein Ralf-König-Comic (11.000 Jungfrauen), den ich noch gar nicht kannte und morgen – ich habe frei – muss ich zwei Texte schreiben, auf den Markt gehen, Bibel lesen (aber das zählt irgendwie nicht) und dann kommt für das Wochenende Ersatzsohn T.

Das schreib ich, glaub ich nur deswegen, um nicht schon wieder zu schreiben, dass mich die Supervisorin in der Laberrunde schlichtweg begeistert. Die hat heute mit zwei Sätzen einen Druck von mir genommen, weil sie eben mein Ding von einem Schritt Abstand sehen konnte.

Dennoch: Morgen weiter im „Das Büro“, Band 2.

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Für die, die nicht das GROSSE Latinum haben wie ich (immerhin mit genau 5 Punkten mühseeligst ersessen, weil das der Deal mit dem Lateinlehrer war, weil sonst der Grundkurs nicht zustande gekommen wäre):

*1: Keine Tag ohne Zeile (Näheres HIER)
*2: Ich bin ein Mensch, nichts Menschliches, denk ich, ist mir fremd. (Näheres HIER)

WMDEDGT 1/17

Mach‘ ich mal wieder mit. Frau Brüllen fragt – wie jeden Monat am 5.: „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“

6:40 – Wecker tönt und ich folge, trotz schlechtem Schlaf, im Grunde sofort.
6:41 – Im Bad. Im Radio läuft eins der Brandenburgische Konzerte und ich frag mich, wie oft man unfreiwillig bestimmte Musikstücke immer und immer wieder hören muss.
6:50 – Tee und Zeitungslektüre bereits angezogen
7:16 – Mit der Straßenbahn zur Arbeit, auf den Ohren „Mikado“ von Botho Strauß, aber das scheinen Kurzgeschichten zu sein.
7:31 – Auf dem Schreibtisch liegen Vorgänge! Was für eine Überraschung. Wenn ich das gründlich und vor allem meditativ angehe, dann habe ich für mindestens 40 Minuten etwas zu tun. Selten beginnen die Tage hier so gut. Erst mal aber Tee kochen und bis der Kollege kommt, den Krimi fertig lesen. Ich beginne sogar noch mit „Nackter Mann, der brennt“ von Friedrich Ani, bis mir auffällt, der Kollege kommt heute gar nicht.
8:22 – Dann ‚arbeite‘ ich also mal was.
9:01 – Mit was könnte ich mich jetzt beschäftigen? OK, ok, dann gehe ich halt auf Kennzahlensuche
9:58 – Frühstückspause mit Internetletküre.
10:07 – Und weiter.
11:02 – Überraschung! Ein (!) neuer Vorgang. Er wird mich bis zum ‚Arbeits’ende retten.
11:55 – Zurück mit der Straßenbahn durch eine vereiste Stadt. Und ich merke mal wieder, dass ich schon seit Monaten meine Schuhe hätte neu besohlen lassen müssen, denke aber, dass ich in der B-Note doch noch ganz gut abschneide. „Mikado“ lässt sich – obwohl der geniale Ulrich Matthes spricht – nur schwer hören. Für morgen suche ich mir was anderes.
12:22 – Mein sich im Krankenstand befindlicher Mann hat Mittagessen gemacht (Rosenkohl von vorgestern frisch überbacken), dazu die übliche Zeitungslektüre.
12:55 – Nach den vergangen drei katastrophalen Nächen hinsichtlich Schlafqualität gibt es kein Entrinnen mehr vor einem Mittagsschlaf.
14:14 – Erwachen aus dem Mittagskoma
14:27 – Mehrfacher Versuch ins Internet zu kommen, klappt mal wieder nur mäßig und niemand weiß, woran es liegt. Dann unterschiedliche Aktivitäten wie flickr und tumblr Fotos schauen, Mails prüfen, Headlines gucken, …
14:40 – Beginne für die Zeitleiste für Verein Nr. 1 aus zwei verschiedene Quellen verschieden Daten mühseelig und stoisch zu kopieren.
16:29 – Genug Zahlen fürs erste, die Bibel ruft. (Aber nur noch ein Monat und einen Tag. Ich werde „Uff“ sagen!)
16:56 – Zwei Clementinen und Ani-Lektüre.
17:31 – Kitchen-Time! Geschirr abspülen, Abendessen richten, Wäsche zusammenlegen, Aperitif trinken, Radio hören, Fernsehn sehen, schnuddeln, Zeitung wegräumen, Abfälle runterbringen … mal sehen, was es sonst noch so gibt.
18:55 – Abendessen. Gefüllte Paprika, weil alles im Kühlschrank dazu da war und weg musste.
19:35 – Während irgendetwas im Fernsehen läuft überspiele ich fünf dicke Hörbücher auf den kleinen Rechner, denn mein IPOD verlangt demnächst mal wieder nach Futter. Aber erstmal den „Strampelanzug“ anziehen – zum Wohlfühlen.
22:12 – Wir sitzen immer noch vor dem Fernseher, können aber nicht sagen, was gelaufen ist, denn wir unterhalten uns, gucken in die Computer, ich überspiele mit immer weniger Nerven die Hörbücher, denn das MacBook will einfach nicht auf Beschleunigung kommen.
22:49 – Mühseelig heute mit den CDs. Das fünfte Hörbuch muss noch harren, bis es auf die Festplatte darf.
22:58 – Das Schlafbedürfnis ist derzeit extrem hoch – leider will sich der Schlaf nicht wirklich einstellen. Heute brauche ich nicht mehr wie in den letzten Tagen auf der Matratze auf dem Boden im Arbeitszimmer schlafen (Besuch in meinem Bett; mein Mann röchelnd und niesend und schnupfend krank) sondern komme in mein Bett. Nicht ohne ein Glas Rotwein und Ani.

Energie, wo bist du?

Ich hab nun wirklich keinen anstrengenden Job, bis auf die Tatsache, dass er quasi sinnlos ist. Und sonstien Stress habe ich nun auch nicht gerade, wenn man mal daovn absieht, täglich da zwei, drei, vier Seiten Bibel zu lesen. Schlafen tue ich so schlecht wie immer, so richtige schlimme Nächte gab es in den letzten Wochen verhältnismäßig wenige.

Und dennoch. Wenn ich um halb eins heim komme, bin ich mit der Bereifung am Ende und muss erst eine Stunde liegen. Irgendwie ist, als wäre zwar der Stecker in der Steckdose, blöderweise halt ist die Sicherung rausgefallen.

Mit den Nerven ist es auch nicht gerade so richtig gut bestellt. Und wenn ich an Weihnachten denke, dann wird das eine eher anstrengendes Wochenende. Immerhin, die Woche danach habe ich frei, E.wird da sein und was Sylvester betrifft – ich glaube ich halte es mir einfach frei, ob ich mit zu E. und M. gehe oder doch lieber mit mit in der Badewanne plansche.

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WMDEDGT 12/16

Mach‘ ich mal wieder mit. Frau Brüllen fordert wie jeden Monat auf, den 5. eines Monats zu protokollieren: „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“

7:11 – Ich werde wache und registriere langsam: ich bin komplett nackt; ein anderer nackter Arsch schmiegt sich an meinem; ich schlafe defintiv nicht in meinem Bett. Dann erinnere ich mich, dass ich ja bei meinem besten Freund P. in  B. bin, ich einen Tag Urlaub habe und somit alles seine Richtigkeit hat.
7:25 – Ich ziehe mich mühsam an, weil meine Klamotten, warum auch immer, über den ganzen Raum verteilt liegen.
7: 36 – Der Mitbewohner von P. ist in der Küchen verbotenerweise wach und gesprächig. Ich schnappe mir die Zeitung von gestern und tue so, als würde ich interessiert lesen – dass ich keine Lesebrille aufhabe, fällt niemanden auf. Immerhin gibt es Tee.
7:50 – Jetzt kann ich mal kurz ins Bad.
8:09 – P. und ich machen uns auf zum Bahnhof.
8:20 – Kleine Knutscherei zum Abschied.
8:25 – Stelle mich in einer Bäckerei unter, höre „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ von Milan Kundera, trinke einen lauwarmen Tee, kaue auf einer Plastikbrezel herum.
8:59 – Der Zug ist gegen alle anderen Angaben pünktlich.
9:01 – Sogar ein Sitzplatz. Lese etwas in „Das Pfingstwunder“ von Sibylle Lewitscharoff, schließe dann aber doch lieber die Augen und döse vor mich hin.
10:21 – Der Zug ist immer noch pünktlich als ich aussteige.
10:30 – Zuhause sinnloses Hin und Hergelaufe, koche Tee, werfe einen Blick in die Zeitung, fahre den Rechner hoch, lese die eine Mail, gucke schnell bei tumblr und flickr, was die nackten Männer machen (sie sind immer noch nackt), schaue auf den Kalender, was der Tag so noch für mich bereit hält.
11:03 – Ziehe die Lektüre für das Bibel-Leseprojekt vor.
11:50 – Kleines Mittagessen (Rosenkohl vom Samstag) und Zeitungslektüre.
12:37 – Dringend benötigter Mittagsschlaf.
14:09 – Korrespondenz.
14:19 – Fotos machen und bearbeiten für die Wochenaufgabe um 17 Uhr auf dem Foto-Blog.
14:52 – Tee und Verfassen des Protokolls der ordentlichen Mitgliederversammlung vom Samstag (Verein 2).
15:31 – Lektüre: J. J. Vosskuil: Das Büro I – Direktor Beerta
15:55 – Aufbruch zur Straßenbahn.
16:30 – Laberrunde für’s Geschriebene. Habe verdrängt, dass es nach den 90 Minuten noch ein „gemütliches Beisammensein“ gibt, diesmal sogar mit Alkohol in Form von Glühwein. Also bleibe ich eine Anstandszeit und mache mich, ohne aufräumen zu helfen, mit S. ab.
18:47 – Rückfahrt mit der Straßenbahn
19:04 – Abendessen kochen (Nudelsuppe) und essen und in die Glotze gucken (verschiedene Nachrichten).
20:17- Korrekturen in den Haushaltsplan Verein 1 einarbeiten.
20:50 – Chat mit U. Sehr schleppend, weil sie was auf dem Herzen hat, aber nichts erzählen will, dafür aber andauernd Anspielungen macht. Ich halte es interessanterweise diesmal aus.
22:17 – Feierabend. Bisschen doof in die Glotze gucken.
22:50 – Aufbruch ins Bad, dann mit nem Glas Rotwein und Vosskuil in die Federn. Wenn nich noch fünf Seiten schaffe, bin ich gut, zehn dürften utopisch sein.

Die Bibel zum aktuellen Flüchtlingsthema

Wer jemanden aufnimmt, den ich senden werde, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat.
Joh 13, 20

Aber natürlich werden die Verantwortlichen, allen voran die aus der angeblichen CDU, argumentieren, dass das in diesem Fall jemand anders wäre, der …

Zitronengleich

Auf dem Sommerfest gestern – und als Hintergrund nur mal soviel, dass das Ganze schon irgendwie christlich angehaucht ist (wenn nicht mehr) – erzähle ich auf Nachfrage, dass ich gerade in der Bibel den ersten Römerbrief lese. Noch bevor ich hinzufügen kann, dass das echt nicht einfach ist, fährt mich M., die ich eigentlich mag und die seit einem Jahr Prädikantin ist, heftig an: „Das verstehst Du ja eh nie, dafür bist Du nicht geeignet!“

Ich bin  so etwas von sauer auf sie! Die Messe mit ihr ist jedenfalls für die nächsten Monate gelesen.

Kombination

E. fand das vorhin schon appart, mich nackt in der Sonne sitzen zu sehen (was jetzt für ihn echt nix neues ist) und derweil die Bibel zu lesen. Er vermutet, dass könnte zu Exkommunkation führen, wenn er es denn dann dem Kardinal erzählen würde (wobei ich mich frage, welchem er denn das erzählen will).

Andererseits, was ist dagegen zu sprechen in der „Natur Gottes“ „sein Wort“ zu lesen und zwar so, „wie er mich erschaffen“ hat?

Alles etwas eng

Alles etwas eng dieser Tage. Seit Samstag renne ich von einem Termin zum nächsten und muss genau planen, wann ich noch Zeit habe Bibel und Dante zu lesen. Und weil ich ja immer so nett bit, darf ich jetzt auch noch schnell die Geschäftsordnung umschreiben, damit ich morgen Zeit für Bibel und Dante, vorallem fürs Packen habe, denn Mi, geht es nach der Arbeit gleich an den Bodensee.

#304 – Punkt

„Punkt“ war die Aufgabe diese Woche im Photoblog. Und es ist ja echt unteschiedlich, wie lange ich für eine Idee brauche. Das hier war Mittelstrecke. Einfach den letzten Punkt von Büchern. Ich könnte ja jetzt ein Rätsel veranstalten, aber das wäre dann doch wohl zu leicht, also im Uhrzeigersinn: Bibel – Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit – James Joyce: Ulysses [und ich war mir sooo! sicher, dass der Roman ohne Punkt endet und dass gerade das der Clou hätte werden sollen – denkste] – Fjodor Michailowitsch Dostojewskij: Rodion Raskolnikoff (besser bekannt unter dem Scheißtitel: Schuld und Sühne).

Bibelkommentar?

Ich kann ja nicht gerade behaupten, dass das Bibel-Lese-Projekt auf Resonanz stoßen würde, aber es entwickelt sich dann doch für mich spannender als gedacht. Langsam sehe ich ein, dass ein Kommentar der Lektüre gut tun würde (wie bei Dante). Bloß: Wo finde ich was katholisches? Da scheinen die Evangelen echt fleißiger gewesen zu sein.

Das Leseprojekt 2016

1.871 Bücher mit 522.219 Seiten habe ich bisher nachweislich gelesen. Und bis ich zu meinen 3.000 komme, muss ich bei der durchschnittlichen Lesensleistung 68 Jahre altwerden.  Mein Vater ist nicht so alt geworden.

Letztes Jahr schon entstand die Idee, doch mal „das Buch der Bücher“ zu lesen. Und immer dann, wenn ich es anmerkte erhielt ich im Grunde nur zwei Reaktionen. Die meiste: „Warum das denn?“ begleitet mit einem ungläubigen Blick, die andere: „Das ist kein Buch, dass  man einfach so liest“, begleitet mit einem finsteren, zurechtweisenden Blick.

Und zum Geburstag haben S. und D. dann diese Idee aufgegriffen und mir kurzerhand „Die Jahresbibel“ geschenkt. OK, die ist nun evangelisch was ich nun so gar nicht bin und darf das auch meiner Mutter nie erzählen, sonst enterbt die mich als gute Katholikin! Aber ich habe mir gedacht: Komplett andere ‚Geschichten‘ wird die evangelische Bibel ja schon nicht erzählen (obwohl zwei Bücher aus dem AT fehlen – die muss ich dann halt mal so mir reinziehen) und wenn ich meine, dann kann ich ja in meiner katholischen Bibel und in der Einheitsübersetzung auch noch nachlesen.

Will heißen, morgen, so das Vorwort, wäre ein guter Start mit der Jahresbibel zu beginnen und das Ziel ist, 365 Tage lang durchzuhalten jeden Tag eben zuerst Psalm, dann AT und schließlich NT zu lesen. 15 Minuten heißt es bräuchte man im Schnitt. Und ich vertrau‘ jetzt einfach mal darauf, dass die irgendwie bei der Zusammenstellung sich was gedacht haben.

Kann also sein, dass ich hier in den nächsten 365 Tagen das ein oder andere aus der Bibel zitiere. Man kann zu dieser Textsammlung stehen wie man / frau will – aber das es mit dem Koran zusammen der wirkungsmächtigste Text der Menschheitsgeschichte ist kann echt niemand leugnen – und das ist für mich der Hintergrund: Versuchen zu verstehen, was aus den Texten gemacht wurde.

Projekte über Projekte

Wenn das Geld stimmen würde, käme ich auch ohne Arbeit gut aus.

Bei den Geschenken dieser Tage – nehme ich mal wieder den heldenhaften E. aus – handelte es sich in erster Linie um Flaschen. Überwiegend Rotwein, gefolgt von Öl und Essig. Zwei Gutscheine, ne drei sogar (yeah!) zweimal Buch, einmal Musik. Und drei Bücher. Finde es nach wie vor immer total mutig  mir Bücher zu schenken. OK, das eine war ein Kochbuch und da wir nur derer 40 haben ist die Gefahr, da was zu schenken, was schon da ist, echt gering. Das andere ein (eher schlechter Roman) von Suter, der vor fünf oder sechs Jahren erschienen ist. S. und D. schossen dann aber den Vogel ab. als sie mir ein eher dickes Buch überreichten: Die Bibel für jeden Tag. D.h., bei der Aufteilung braucht uman 365 Tage, dann ist man durch. Hat mich tierisch gefreut, denn das soll ja mein Jahresliteraturprojekt werden. Der nächste geeignete Einsteig wäre nach Vorwort heute – aber ich nehm dann den am 7. Februar.

Danteleseprojekt läuft ja nach wie vor, die „Hölle“ haben wir hinter uns.

Shakespeares Dramen wäre ja auch mal ne nette Aufgabe – chronologisch und zügig.

Aber da ich erfahrungsgemäß im Durchschnitt am Tag nur zu einer Stunde lesen komme und die Bibel schon täglich dann gut 15 Minuten in Anspruch nehmen wird verschiebe ich den Shakespeare mal mit der Begründung, dass ich noch keine anständige Gesamtausgabe der Dramen gefunden habe.

Und die Bibel hat doch recht

Du erforschest mich / und kennest mich. / Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; / du verstehst meine Gedanken von ferne. / Ich gehe oder liege, so bist du um mich / und siehst alle meine Wege. / Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, / das du nicht schon wüsstest. / Von allen Seiten umgibst du mich / und hältst deine Hand über mir. / Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch, / ich kann sie nicht begreifen./ Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, / und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht? (Psalm 139)

Was mich jetzt halt schon arg stutzen lässt ist: Woher wussten die vor 2.000 Jahren schon von Facebook und NSA?

Kaleidoskop eines Alltags

Es gibt immer eine Geschichte hinter der Geschichte.

Anton Weyrother

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Texte zur Ästhetik, Philosophie und Kunstkritik sowie vermischte Bemerkungen

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