Durch die Zeit

Tag: computer

Zeit und Nerven

Warum kosten Computer einem immer so viel Nerven? Gerade machte Adobe Digital Edition Mucken, was mich fast den halben Abend gekostet hat. Und vor allem: Es lässt sich weder (für den Laien) logisch nachvollziehen oder im Nachhinein erklären. Und das Dumme ist: Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.

Dazu dann der Mann, der dann auch noch mit seinem Einviertelwissen mitmischen will und mich dann innerhalb von wenigen Sekunden zur Weißglut bringt. Scheint aber, wie ich mir habe erzählen lassen, auch so ein Phänomen der unerklärlichen Art zu sein. Bei anderen hat man bei Computerdingen einfach mehr Geduld, auch wenn sie noch doofere Fragen stellen und sich noch ungeschickter anstellen, als der eigenen Mann / die eigenen Frau.

Vertrauen

Letztens war A. – nach harter, harter Uni-Prüfungszeit – mal wieder da. Mit Computerproblemen. Ob ich nicht noch irgendwie ne Festplatte hätte, um seine Daten sichern zu können? Es fand sich zwar etwas, aber dafür inkompatibel, und so fragte er, ob er seine Daten komplett auf meinen kleinen Rechner (aus dem Hause Apfel) sichern könne. Bitte gerne, Speicherplatz ist ausreichend vorhanden.

Ich fragte mich, ob ich das auch getan hätte. Denn A. hat mit 100-prozentiger-Sicherheit jetzt nicht nur Daten bei mir gespeichert die sein Studium betreffen. Denn, wenn ich von mir ausgehe, dann sind eine Menge meiner Daten eh ‚unkritisch‘, aber da gibt es Briefe, Tagebücher, persönliche Texte und in meinem Fall natürlich noch ein Haufen von Fotos, die nicht nur andere sonder auch mich mit Ständer zeigen, teilweise in Aktion, teilweise voller Sperma und was sonst. Dinge jedenfalls, die man auch guten Freunden jetzt nicht so mir-nichts-dir-nichts aufs Auge drücken will.

Da ich den kleinen Rechner jetzt nicht wirklich häufig nutze – und die Frage sehr berechtigt ist, warum ich mir den überhaupt angeschafft habe – bin ich über seine Daten nur einmal gestolpert, als ich ein Hörbuch suchte, was dann zwischen irgendwelchen Hirn-Anatomie-Blut-Gerinsel-Fachbegriffen gelandet war.

A. heute wieder da – bei Saltimbocca – und die Nachricht, dass sich das Computerproblem zu Gau ausgeweitet hätte. Jetzt hat er gar keinen Rechner mehr. Ich würde mich tierisch ärgern, weil ich dann meine (wenigen) Mails auf dem Handy schreiben und dauernd die Brille trage müsste und auch hier es mit den Handy nicht so leicht hätte. Aber sonst?

Also hab‘ ich ihm meinen kleinen Rechner angeboten, auf dem der meiste Speicherplatz eh von ihm derzeit belegt wird. Er hat sich zwar geziert – hätte ich mich auch – aber dann doch es angenommen, denn es dauert noch etwas, bis er einen neuen hat.

Jetzt hat er auch also einen Teil meiner Daten bei sich. Und ich gebe zu, dass ich kurz überlegt habe, was denn da drauf ist. Und ich konnte es dann doch nicht unterlassen ihn zu warnen, dass, wenn er auf den Bilderordner geht, er vielleicht mit Fotos konfrontiert wird, die seiner sexuellen Ausprägung nicht entsprechen. Aber es ergab sich, weil er für mich ein Update installierte, dass der Bildschirmschoner ansprang – ich habe meine Warnung dann einfach nur noch darauf beschränkt, dass er ja ohne Frage fähig sein, den auszuschalten oder zu ändern.

By the way: A. hat mich schon ausreichend nackt gesehn. Und A. ist jetzt auch nicht so ein Kind von Traurigkeit, dass er beim Anblick eines Ständer traumatisiert werden würde. Warum musste ich das kommentieren? Davor warnen? Wo er doch weiß, dass ich Männerakte mache?

In einem früheren Blog habe ich mal geschrieben, was ich für einen Terz ich gemacht habe, als A., damals kannte wir uns noch nicht soo gut, zu Besuch war und ich einen Teufel tat, um mein Bildschirmhintergrund, der mich nackt im Bodensee zeigte mit einem recht gut druchbluteten Schwanz (aber kein Ständer!) zu eleminieren. Affig bin ich mir vorgekommen. Später habe ich das Bild einfach gelassen und ihm gesagt, dass mein Schwanz sonst ne andere Größe / Kleinheit hätte. Er grinste, glaub‘ ich nur – und es war OK.

Scham ist schon was komisches!

 

T. kommt

Zwar erst Ende Juli – aber immerhin ein Termin ist gefunden. Sein Bruder F. hat ihn schon vorgewarnt, dass das mit dem Kaffee kochen hier ne echte Herausforderung ist. Keine Pads sondern ein Becher und so ein Porzellanding mit Papier was man reinlegen muss und dann Pulver und dann kochendes Wasser und man muss aufpassen dass nicht zu viel oder zu wenig Wasser und überhaut wieviel Pulver …

T. ist auf der einen Seite ein ganz normaler 15-jähriger (Computer, Musik, Bier, keine Lust auf Familie, …), auf der anderen Seite irgendwie ‚feinsinnig‘ und ‚denkend‘. Nichts gegen seinen Bruder, der herrlich über eine bestimmte Automarke schwadronieren kann und mit seinen 17 Jahren in einem Zwischenreich lebt, in dem man halt roten Ohren bekommt, wenn ein hübsches Mädchen einen anspricht. Aber im Gegensatz zu F. stellt T. Fragen. Gute Fragen. Und er kann zuhören. Kritisch zuhören.

Und er isst gerne Nudeln. Ha – wenn das nicht der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ist?

Aufrüstung

Ganz zu Anfängen meiner Computerzeit bin ich noch mit 5,25 Floppy-Disks stolz über den Campus gegangen und fand 1.200 KB ja schon ne ganz gute Menge. Kurze Zeit später brauchte ich schon 12 oder 14  von den 3-Zoll-Dingern mit gut 1.400 KB, um mir Windows (oder Word?) auf den neuen Rechner zu spielen.

Nach der vorgestrigen Datensicherung mir heute mal 5 TB  auf zwei externen Festplatten bestellt, um ausreichend Speicherplatz für die Sicherungen zu haben. Da ist jetzt gefühlt Luft noch nach oben, aber wie geschrieben, ‚gefühlt‘.

Der Neue ist da!

Ein leichtes Gewürge mit dem neuen Rechner war das ja bisher schon. Erst die falsche Installation, dann hat es gut 20 Minuten gebraucht, bis der Mitarbeiter die Rechnung ausdrucken konnte, dann habe ich weitere 15 Minuten auf das Taxi gewartet … Jetzt läuft er wenigstens, auch wenn ich einfach nicht ins Internet kommen, keine Ahnung, was da wieder fehlt. Gut, die Daten sind (fast!) alle da, bis auf zwei: Eine Statistik (auf die ich echt locker verzichten kann) und *heul* die gesammelten Rezepte der letzten Wochen! Ich Depp hab‘ sie auf dem Desktop gespeichert … nie wieder!, denn den synchronisiere ich ja nie mit den Sicherungsplatten.

Und jetzt geht die Arbeit aber erst wieder los, denn die ganzen Programme müssen wieder gesucht / gefunden / organisiert / heruntergeladen / eingestellt … werden – damit ich habe ich sicher mal wieder mehrere Tage zu tun.

Über die gesamten Lebensdauer eines Computers bezweifle ich dann schon, ob er wirklich Zeit einspart.

Selber dran schuld

Selber dran schuld, wenn man nett ist. Mein Synchronisationsprogramm verweigert die Annahme des Freischaltungscode mit der Begründung, es wäre schon zu oft irgendwo installiert worden. Stimmt, bei Freunden von mir, denen ich geholfen habe. Jetzt kann ich es mir selbst wieder kaufen.

xp zu 7, nicht zu 8

‚Meinen‘ Computerhändler habe ich heute zum dritten Mal in sieben Jahren gesehen. Meinen Großen ja geschrottet, als ich Windows 7 installieren wollte, wie es aussieht, war der Arbeitsspeicher einfach zu klein. Und immer tun wir so, als seien wir beste Freunde und hätten uns erst vorgestern zum letzten Mal gesehen. Und immer tut er so, als wüßte ich genauso wie er Bescheid über den SSD-Port an der was-weiß-ich-auch-was-immer. Ich nicke dann nur und mache da weiter, wo ich aufgehört habe – und interessanterweise sind nach 25 Minuten alle Fragen geklärt. Ich weiß nun, welche Vorteile SSD hat (und das es das Einfachste und auch in dem Fall das Preiswerteste ist, um dem Computer geschickt aufzurüsten), er weiß, was er zu installieren hat und warum die Schülerlizenzen OK gehen.

Ganz vorsichtig habe ich ihn als Fachmann gefragt, wie es mit Windows 8 steht, was ich in dem äußerst billigen Pakte mitgekauft habe. Da haben wir interessanterweise sofort verstanden, weil wir einer Meinung waren: Mist!

Dann halt mal eine Zeit ohne

Grandios gescheitert, ein neues Betriebssystem auf meinen großen Rechner aufzuspielen. Jetzt funktioniert gar nichts mehr und ich darf ihn nun zum Computerdoktor bringen. OK, irgendwie ärgert mich das ein wenig, aber so wichtig ist das nun auch wieder nicht. Vor einem Jahr wäre ich noch im Dreieck gesprungen, wenn mein Großer nicht funktioniert hätte.

Maßnahme, die – Teil 2

Da sitzen also 18 Menschen in einem Raum, sprechen und agieren. Aber sie sprechen in ein Mikrofon, agieren mit der Maus am Computer, um mit denen in Kontakt zu kommen, die weiß Gott wo in Deutschland sitzen und den gleichen Kurs belegt haben / belegt haben müssen. Nach dem ersten Tag hat man schon mehr Kontakt zu seinen 24 MitschülerInnen bekommen, als zu den beiden Menschen, die nur 70 cm rechts und links von mir leibhaftig sitzen. Das ist eine Art von Verlorenheit, wie ich sie noch nicht kennengelernt habe.

Und aufgrund der unterschiedlichen Kurse sind die Pausen auch unterschiedlich, so dass der Typ rechts von mir immer dann aufsteht, wenn ich gerade noch in einer Einheit bin, und die Typin links von mir dann aufsteht, wenn ich von meiner Pause gerade zurückkomme. Aber dennoch ist Hoffnung, dass auch mit dem Kursfremden, leibhaftigen Menschen Kontakt möglich ist, denn die in meinem Raum unterhalten sich teilweise ganz normal miteinander.

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