Durch die Zeit

Tag: E.

Meisterleistung

Mal wieder mit E. wandern. Das funktioniert für mich total genial und die Stimmung ist dann immer so wie in den besten Tagen zu Studienzeiten. Beim Wandern ist von unseren Lesefähigkeiten, die wir uns im Studium angeeignet haben, aber dann nichts mehr vorhanden. Er kann keine Wegweiser interpretieren und ich lese die Karte immer falsch – ein unschlagbares Dreamteam!

Heute haben wir es geschafft uns so zu verlaufen, dass wir nach ca. drei Kilometer fast genau wieder da waren, wo das Elend seinen Anfang genommen hat. Dann haben wir noch eine ganz kleine Ehrenrunde gedreht und waren daraufhin für den Rest auf dem richtigen Weg.

Schon wieder gesündigt

Nachdem ich vor gut zehn Tagen A. zum Abschied umarmt habe, habe ich heute E. zur Begrüßung und zum Abschied umarmt!

Außeneinsatz

Bei E.’s Familie auf dem Dorf. Die legen gerade ihre Terasse höher. Ich hab‘ von sowas zwar keine Ahnung, aber so mithelfen tu ich hin und wieder ganz gerne: Work-out.

Mit so nem Presslufthammer für Arme gearbeitet, bis mir die Arme abgefallen sind; rumgeflext und überrascht gewesen, dass das Funken macht; geschippt, was es so zu schippen gab und mit Beton rumgeworfen, als würde ich das schon Jahre machen, nun ja … fast jedenfalls. Ach ja, und mal wieder Steine geschleppt, bis die Arme lang wurden.

Jetzt tut mir alles weh, will gar nicht an morgen denken und hab schon mal begonnen meine blauen Flecken zu zählen. Sieht ganz nach häuslicher Gewalt aus.

Viel Fichte

Mit E. heute mal wieder durch die Natur gestapft. Er fragt dann immer, wie es mit mit meinen Themen geht, die mich seit letztem Herbst ja so fertig machen / gemacht haben.

Jedesmal ist es irre schwer darauf zu antworten. Denn die aktuellen Gedanken sind meist nicht wirklich ‚aufregend‘ oder ‚dramatisch‘ oder ‚besonders‘. Sie sind Puzzelstücke. Und für mich ist es richtig Arbeit, diese Puzzelstücke zu finden, anzunehmen, benennen zu können und sie mal vorest an einem Platz zu legen, wo sie vielleicht hingehören. Denn das endgültige Bild kenne ich nicht – hab‘ sozusagen keine Packung dazu.

Merke auch gerade, dass ich das Thema derzeit ‚externalisiere‘ – also ich spreche ganz viel darüber, aber schließe mich da vollkommen aus.

Aber auch das ist gut. Ich bin im Prozess und der macht halt irgendwelche Wege … ist halt so.

Endlich: 4. Etappe

Dank T., der für den Transfer zum Startpunkt und vom Endpunkt sorgte, und Dank E., der heldenhaft mit mir wanderte, endliche die 4. Etappe eine ‚Steiges‘ gemacht, den ich vor zwei Jahren begonnen hatte. Probelm bei der 4. Etappe war einfach das, ich wäre mit öffentlichen Verkehrsmitteln nie wieder nach Hause gekommen.

Also stapften mehr als 100 Jahre Lebensalter 22 Kilometer durchs Land – und wäre Heine hier vorbeigekommen, er wäre ausgetickt und seine Winterreise wäre um einige Seiten länger.

Viel Wandererfahrung hab ich ja nicht – aber diese insgesamt 87 Kilometer muss man erstmal woanders finden.

Ich bin jetzt gerade echt runter mit der Bereifung, denn das Streckenprofil war jetzt nicht gerade unanstrengend.

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Das Bild hier nach gut einem Drittel der Strecke. Zwischenziel war die Burg da hinten in der Mitte, von der es dann aber nochmals sechs Kilometer bis zum Schluss ging.

 

Fein, fein, fein

Zwar nur zehn Kilometer heute – aber die dafür in bester Begleitung, bei bestem Wetter und in einer Naturlandschaft, die mich nach wie vor sprachlos macht. Dann sogar oben noch einen Kaffee abbekomme, später ein Stück Kuchen, jetzt gibt es gleich Prosecco und dann Spargel … ja, das Leben kann auch schön sein.

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Es lässt sich aushalten gerade

  • So lässt es sich auch mit Corona leben: Spargel, Kartoffeln, zwei Sorten Schinken und die weltbeste Sauce Hollandaise meines Mannes.
  • Davor mit A. ein Distanzspaziergang durch die Sonne. Ihre Krankheit ist präsent aber (noch) nicht bestimmend. Ärgere mich, dass ich nicht schon früher auf die Idee gekommen bin, mit ihr ein paar Kilometer zu gehen.
  • A. will jetzt „Drück-Dich“- und „Kuss“-Gutscheine machen, damit sie die Anzahl nicht vergisst. Aber die Knutschorgie ist eh irgendwie geplant, da brauch es das nicht.
  • Und die Aussicht auf Sonne morgen und übermorgen, wo ich Home Office habe.
  • Und E. bringt mir noch ein 12-bändiges Lexikon von 1870 vorbei – der absolute Klassiker, auf den Arno Schmidt nichts hat kommen lassen.
  • Die Online-Bibliothek beschränkt massiv Vormerkungen und Ausleihdauer – scheinbar werden sie gerade vor Anfragen nur so überrollt. Schön das.

*flash*

Ich weiß echt nicht, vor wie viel Jahren mit E. seine beiden Blitze ausgeliehen hat. Also nicht so Poppeldinger, die man auf die Kamera steckt, schon ne Ecke besser, denn man braucht dafür nen Stativ. Blitzen mit 180 V – das kann also sehr hell werden, reinschauen ist so gar nicht empfehlenswert.

Statt nackte Männer müssen gerade Lilien herhalten, die ich einfach mal komplett versuche zu überblitzen, um dann noch ein bisschen in PS nachzuziehen.

Bei der dritten Reihe ist heute das passiert, worauf ich seit Jahren im Grunde schon warte. Einer Birne war es jetzt doch zu viel und sie hat ihren Geist aufgegeben. Sieht jedenfalls arg schwarz aus und so ein Draht in der Birne hängt auch kaputt nach unten. Aber blitzen tut’s noch – auch wenn das nach meinen Verständnis ummöglich ist.

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Schwarzes Schaf

Der Bruder meiner Mutter, also mein Onkel, ist vor ein paar Tagen gestorben. Er wurde 93. Ich hab‘ ihn eigentlich gemocht, auch wenn ich ihn vielleicht nur zehn oder zwölf mal in meinem Leben gesehen habe. Er war so ein bisschen das schwarze Schaf in der Familie, weil er sich hat scheiden lassen. Und seine Kinder aus dieser ersten Ehe waren daher auch etwas schwarz, wobei ich den einen, also meinen Cousin B., wirklich sehr gerne mochte und der mal sehr wichtig war, bis meine Mutter meinte da reingrätschen zu müssen …

Seite Jahren (wenn nicht Jahrzehnten) lese ich die SZ. Da nicht in München anässig, bekomme ich die Deutschlandausgabe, die von Todesanzeigen weitgehenst befreit ist. Heute aber in der E-Paper-Ausgabe was gesucht und zufällig auf eine Todesanzeige für den Onkel gestoßen. Dass er beruflich ein hohes Tier war, wußte ich, aber gleich Regierungsdirektor und zudem Bundesverdienstkreuzträger am Bande?

Das ganze noch ein weiteres Steinchen zum Mosaik, dass ich aus einer echt bescheuerten Familie dann doch stamme.

Akt – 1 Grad

Sowas geht einfach nur mit E.

Für mein Neujahrsphoto war heuer die Vorgaben: Kein Gesicht – (etwas) nacktes Fleisch. Mir war einfach danach. Dann kam die Idee verhüllter Körper vor Landschaft … aber E. war ja da und da er ja schon mal behilfich war … und fotografieren kann … und ich weiß, dass ich ihm notfalls meinen nackten Körper zumuten kann … und er kreativ ist … und wir uns da gut absprechen können … und er meine Spleens akzeptiert (und ich seine) …

Also sind wir auf dem Dorf los mit ner groben Idee – davor hab‘ ich mir ein Herz genommen und ihn in das eingeweiht, was mich seit Herbst so umtreibt und mir alles Herzklopfen mal wieder genommen hat, die man sich vorher nicht vorstellen kann – und da kam uns die Waldbühne gerdade recht …

Ich find’s einfach klasse wie selbstverständlich dann Nackheit werden kann … obwohl er schon was prüdes an sich haben kann … wie er Sorge trägt, dass mir nicht zu kalt wird bei 1 Grad Außentemperatur … wie er andererseits hinschaut, dass das Foto trotz altem Körper einigermaßen wird … magisch schöne Momente …

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Das hier nur „Bonus-Material“ und wohl eins der letzen Akte, die ich gemacht haben werde.

E., Liebster, danke!

Früher war der 11.11. bei mir auch anders

So’n Tag halt. Nach kurzer Nacht mit nem Horrortraum plätscherte der Tag so an mir vorbei. Abends dann halbkurz mit E. gechattet, der mich aus der Lethargie etwas rausbekommen hat. Spätestens mit seiner schönen Geschichte. Wenn er sie nicht innerhalb der nächsten drei Monate bloggt, mach‘ ich’s.

Vorfreude

Ich hoffe E. nimmt es mir nicht übermäßig übel, den ich schon längst in I. hätte besucht haben wollte, aber im März geht es jetzt erstmal für vier Tage nach Neapel mit der Ex. Lese gerade von Roberto Saviano „Die Lebenshungrigen“ und hab‘ davor mit Begeisterung auch „Der Clan der Kinder gelesen“. Und die Ferrante (nur 1. Band gut, dann nimmt es kontinuierlich ab) spielt ja auch dort. Dann gibt es noch Pompei, wo ich als Kind schon immer hin wollte und überhaupt … es ist a) Italien und b) am Meer und c) muss ich nicht alleine fliegen und d) ist es echt ein Versuch, was da dann die Angst mit mir macht und e) sind meinte Ex und ich derzeit auch nicht gerade Kinder der Traurigkeit und f) … ich glaube es ist einfach gerade dran, Neues zu entdecken.

Lieber E., im Januar und Februar hätte ich noch ein paar Tage Urlaub und wenn das mit dem Krieg nicht weiter eskaliert und vielleicht T. auch Zeit hat …

Wie fühlt sich Krieg an?

Wer sich damit mal für ein paar Minuten auseinandersetzen will … dann einfach hier. Und ich kenn‘ den Typen, der da schreibt recht gut. Er ist manchmal hart und schonungslos in seinen Aussagen, wo man – also ich – es gerne etwas weicher hätte, ‚verständnisvoller‘.

Der Bart ist ab

Meiner.

Einfach so.

Wie ich ihn mir einfach so damals zugelegt habe, als ich bei E. in Kairo war und das Raiserzeugs vergessen hatte. Wenn ich mich recht erinnere.

SSD

Mein Mann war heute echt so lieb, und hat meinen großen Computer zum Computerfritzen gebracht. Mein Verdacht wurde bestätigt: die Festplatte ist abgerauscht. Datenrettung dürfte ein Glücksspiel werden, der Computerfritz rät mir eher davon ab, als er hört, dass ich meine wichtigen Daten gesichert habe. Dank E. – DANKE E.!!! – habe ich mir bei MEGA ein Konto eingerichtet und dort vor zwei Wochen begonnen, die wichtigen Daten zu synchronisieren.

Ich vermute, dass ich etwas Verlust bei den Bildern und Hörbüchern haben werde, denn da ist der letzte Sync auf die externe Festplatte sicher vier, fünf Monate her. Aber das werde ich verkraften können, denn für die Hörbücher habe ich nix gezahlt und soviele Bilder, vorallem gute, habe ich in letzter Zeit eh nicht gemacht. Jetzt am überlegen, ob ich mir da nicht ein Account mit einem TB kaufe, um alle Daten in die Cloud zu legen, denn das, so meine Vision, ist ja eh die Zukunft.

Ach so, klar, sind die Daten dort sicher? Ich weiß es nicht. Sie sind jedenfalls verschlüsselt und genauso angreifbar, wie auf jedem Rechner, der mit dem Internet verbunden ist. Und: Wenn jemand so wie ich einen Blog führt, Aktbilder von sich ins Internet stellt (also früher, jetzt nicht mehr, ich hab‘ ja ne Ahnung von Ästhetik) dann ist der Rest der Daten fast uninteressant. Sage ich so: Es könnte peinlich werden, aber für eine Erpessung reicht es einfach nicht.

Schöner wohnen

Heute das erste Mal bei E. + M. im neuen Haus. Da kann man einfach nicht möppern. Und im Garten gäbe es sogar einen Bereich für mit ohne Hose. Was wollte man mehr?

Groopie

In Yoga heute nur noch zu dritt. Soll mir recht sein, denn ne bessere Betreuung ist nur noch vielleicht im Privatuntericht möglich. Nachteil: Sie lässt nix mehr durchgehen. Und da ich heute wohl etwas zu wenig gegessen habe, ist mir am Ende etwas schlecht vor Erschöpfung. Aber mein Mann hat Bolo vorbereitet, ich muss für E. und mich nur noch Spaghetti kochen.

Leider macht die Lehrerin in der VHS nicht weiter, dafür – bis sie einen richtigen Job gefunden hat – in einem Yoga-Club. Wenn das nicht all zu teuer ist, werde ich ihr dahin einfach folgen.

WMDEDGT 5/19

Jeden Monat fragt Fr. Brüllen, was man denn so heute gemacht hat. Na dann.

1:40 – Dann gehe ich doch auch mal ins Bett.
9:45 – Was? Jetzt schon aufstehen?
10:00 – Leicht verkatert und halbnackt stehe ich in der Küche und bin überrascht, dass mein Mann und E. schon munter am schwätzen sind. Kommt für mich nicht in Frage.
10:22 – Ich bin aber in der Lage Toast zu machen und Eier zu kochen.
10:55 – Der Abwasch steht an, siehe hier. Ich frage mich kurz, ob mein nackter Arsch eigentlich eine Zumutung für E. darstellt. Entschließe mich dann aber dagegen, denn a) kennt er ihn schon seit Jahre und b) ist er nach wie vor Manns genug, was zu sagen, sollte es ihn stören.
12:05 – E. und ich haben spontan entschieden, einen größeren Spaziergang zu machen und fahren dafür mit seinem Auto 8,9 Kilometer zum Ausgangspunkt.
12:25 – Ich laufe die Strecke nun zum 3. Mal, finde sie aber nach wie vor arg reizvoll. Wundere mich, dass sie mir das letzte mal so schwer gefallen ist, aber am Ende merke ich doch die Kilometer in den Beinen. Aber war einfach ein schöner Weg zusammen mit E.
16:30 – Wir schlagen in einem Schnellrestaurant auf, der Hunger ist zu groß nach 15, 16 oder 17 Kilometern. Das Handy hat schlapp gemacht, daher keine genauen Kilometerangaben.
16:35 – Wir wundern uns über den neumodischen Bestellvorgang – Rationalisierung ist scheinbar alles. Kapitalismus pur in bunte Farben – und alle machen mit.
17:00 – Zu Hause steht ein Sofa. Gut ist das.
17:45 – E. macht sich wieder ab.
17:47 – So ein Sofa ist einfach schön und gut. Ich gucke, wie jeden Sonntag, das volle Programm im ersten ab „Bericht aus Berlin“.
19:15 – Mein Mann hat heldenhaft alleine gekocht: Paniertes Schnitzel, Spargel, Kartoffeln und die weltbeste Sauce Hollondaise.
19:45 – Der wöchentliche Mutternanruf.
20:15 – Tatort.
20:22 – Irgendwie interessiert mich nicht der Tatort. Also blogge ich und suche im Netz nach allen Dingen, die ich eh nicht brauche. Zuvor aber doch wieder die Hosen aus, ist mir jetzt dann doch warum genung (und da flimmert der Tatortkommisar über die Scheibe – nackt am heimischen Schreibtisch).
21:12 – Aber über ZVAB bestelle ich zwei Bücher zu Hermann Broch, den wir ja als nächstes (um genau zu sein: „Tod des Vergils“) im Lesekreis lesen. Gesamtkostenpunkt nebst Porto: 9,80 Euro. Seinen Briefwechsel mit seinem väterlichen Freund über seine vielfachen Liebesbeziehungen (der Titel des Bandes lautet „Frauengeschichten“) lege ich mal auf meine Wunschliste.
21:45 – Ich grabe meine Magisterarbeit aus. Die ist jetzt 25 Jahre alt und beschäftigt sich mit dem Symbolbegriff bei Hermann Broch. Ich lese in das zweite, sehr theoretische Kapitel rein – und verstehe eher wenig. Aber im Hinterkopf dämmert was. Ich muss zugeben, die Schreibe ist echt nicht schlecht.
22:02 – Und wenn ich schon am Geld ausgeben bin, ersetze ich mein über viele Jahre geliebte Satin-Boxershorts, die jetzt nur noch aus Fetzen besteht, durch eine neue und haue nochmals 3,99 Euro raus. Jetzt aber Schluss!
22:12 – Ich rechne nach, wann ich theoretisch zur Arbeit muss und bin erstaunt, dass ich eigentlich erst um 13 Uhr da aufschlagen müsste, weil es morgen länger geht, da ich um 18 Uhr 120 km entfernt eine Präsentation (von 20 Minuten) halten darf / muss / soll / kann.
22:14 – Also noch ein Glas Wein auf S., die heute Geburtstag hat, denn ich werde morgen statt um 6 eineinhalb Stunden später aufstehen.

Nachtrag

Nachtrag zu den Notizen:

zu 1) Nun ja, wohl dann doch nicht weiter zu kommentieren oder auszuführen. Zeit vergeht halt.

zu 2) Das war schon eigenartig, weil so gut wie jede/r auf mich zukam mit der Frage: „Wo ist denn F.“ (wobei F. für meinen Mann steht). Es waren nur zwei, die zuerst mich (und das sogar mit Namen begrüßten) und dann erst nach meinem Mann fragten. Was sagt das über wessen Präsenz oder Nicht-Präsenz aus? Zugegeben, mein Mann kennt einen Teil von denen nochmals zehn Jahre länger, aber … Scheint sich wie ein roter Faden langsam durchs Leben zu ziehen.

zu 3) Kurz hatte ich überlegt, ob mein Mann nicht E. angerufen hat mit der Bitte, etwas „nach mir zu schauen“, damit ich nicht wieder so verloren gehe wie das letzte Mal. Da saß ich dann mit Leuten am Tisch, die ich kaum kannte, die mich nicht interessierten und umgekehrt. Quälend. H.-J. war es dann, der es organiserte, dass ich neben ihm (und gegenüber von S. und J.-G.) zu sitzen kam, was also ganz OK war. Aber das E. sich erkundigte? Und zwar sehr nachdrücklich? Das hat mich schon gewundert. Mir war es bisher nicht so ersichtlich gewesen, dass er das registriert hätte. Aber vielleicht hat es jetzt dann doch die Runde gemacht, dass ich ganz gerne mal fremdel. Von einem anderen ist es bekannt, der darf dann auf allen Feten nach zwei Stunden ohne Begründung gehen.

zu 4) Mit S. und J.-G. waren wir mal richtig dicke befreundet. Gemeinsame Urlaube und so, viele, viele Abend, hunderte von Abendessen. Ich war mit denen auch im Bett und es war überhaupt ne intensive Zeit. Dann hat er gut geerbt – und wusch, waren wir absolut uninteressant und der Kontakt brach komplett von jetzt auf nachher ab. Dafür dann mit dem Gastgeber nebst Mann, weil, so meine bösartige Vermutung, man halt zumindest das gemeinsame Thema ‚eigenes Haus“ hat und sich was ‚leisten‘ kann. Mir war es etwas mulmig vor dem Treffen, obwohl es vor einem Jahr schon zu einer ersten Annäherung kam (von meiner Seite aus). Es ging also, sie erkundigten sich höflich und ehrlich interssiert und J.-G. war es dann, der mit H.-J. den Platz tauschte, dass er neben mir zu sitzen kam.

zu 5) Frage  mich gerade, warum ich das notierenswert erachtete. Ist doch eh fast immer so mit eh fast alle Leuten.

zu 6+7) Das war echt ein neuer Gedanken. Ich muss die anderen ja auch mit ihren Ticks und Spleens ertragen, warum sollte ich mich dann so übermäßig zurückhalten. Und ich hab‘ halt gern Körperkontakt und tascht ja auch echt nur die an, die ich kenne und die mir näher sind / waren. J.-G. hatte schon immer eine gewisse Erotik auf  mich ausgestrahlt. Ich teste gerade aus, merke ich.

zu 8) Hat mich arg gewundert, dass er so früh gegangen ist. Ich kenne ihn mit unendlich viel Sitzfleisch. Der hatte wohl noch nen anderen Termin. Mal nachfragen, ob er jetzt endlich mal wieder nen Lover hat.

zu 9+10) Die kochen da recht ordentlich, auch wenn nicht so gut, wie immer behauptet. Ich nenne das gut-bürgerlich, mehr aber auch nicht. Was ganz symphatisch ist, dass es bei so Gruppen wie dieser dann keine Tellergerichte gibt, sondern alles in Schüssel und Schalen auf den Tisch kommt. Das schafft etwas Interaktion, jeder kann sich das nehmen, was er mag und es ist auch echt für jeden was dabei. Aber es war halt alles komplett lauwarm und das obwohl es zu keinen Verzögerungen gekommen ist. Haben die keinen Pass?

zu 11) Das hat mich etwas traurig gestimmt. Jetzt, wo wir uns so ein bisschen näher gekommen sind …

 

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Ich / Wir sind ja echt nicht oft beim Steh-Türken um die Ecke. Obwohl der ne Pizza macht, die man sonst hier in der Umgebung echt lange suchen muss. Und wenn „scharf“ dransteht, dann ist die es auch.

Da ich heute ja von einem Termin zum anderen renne, reichte es beim Umsteigen von der einen Straßenbahn in die andere eben dort vorbeizugehen, um mir – Großverdiener, der ich ja jetzt bin – nen kompletten Döner-Teller reinzuziehen. Mit nem Glas Tee, den ich bei E. in Istanbul lieben gelernt habe – denn ohne jede Diskussion: Mit nem Schiff über den Bosporus, nen Tee in der Hand, die Kulisse von Istanbul vor oder hinter sich … g e i l!

Beim Bezahlen kommt der Chef angerannt um dem Neuen hinter dem Tresen zu verklickern: Der Tee geht bei dem selbstverständlich aufs Haus.

Keine Ahnung wie ich zu dieser Ehre komme – aber es hat mich gefreut.

Es wird auch mal wieder kürzer – nur heute nicht

Irgendwie komme ich so richtig gar nicht nach. Vor drei Monaten hätte ich aus den Erfahrungen der letzten 48 Stunden gut und locker für hier zehn Einträge verfasst. Jetzt reicht es gerade für ne kleine Liste, weil mir die Müdigkeit aus den Augen quillt, ich morgen um 7 raus muss, weil ich für Verein 1 um 8 in Aktion sein „will“ …

  • Yoga: Ich möchte mich definitiv nicht dabei sehen müssen und bemitleide die österreichische Lehrerin für den Anblick. Aber es tut einfach nur gut! Mit nur Yoga-Hose und nur leichtem T-Shirt und sonst nichts, ist es echt noch ne Ecke intensiver.
  • Bibliothek: Begegnung der 3. Art. Das Müffelmonster hinter dem Tresen für Rückgabe überschlägt sich vor Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Ich brauche unbedingt eine neue Version des Ausweises. O-Ton: „Da wir uns so gut kennen, machen wir das einfach mal auf dem kleinen Dienstweg – Sie bekommen in den nächsten zwei, drei Wochen ne Mail!“ Die Mail kam heute.
  • Warum hat „n1gw“ ihren Blog so plötzlich auf privat gesetzt?
  • Job 2: Die fachlich fundierte Kollegin muss sich Kinder-krank melden. Drei Kurzberatungen bleiben an mir hängen. Ich schwimme bei allen drei. Ich frage bei ihr nach – alles richtig gemacht.
  • Job 1: Der AL schmeißt mich mit Geheimaufgaben zu. D.h.: Er hat die Nase von Kollegin M.B. voll (ich eh) und M.B. wird mich kreuzigen und auf Ewigkeiten verfluchen, wenn sie mitbekommt, was ich da mache. Zugegeben, ich komme in einen leichten Loyalitäts-Konflikt – aber bei der Abteilung, ist ja eh nix zu holen. Dennoch, hab‘ das WE zum Denken.
  • Ist es verwerflich, dass ich einem Kandidaten, dessen schriftliche Arbeit ich heute dann doch schon korrigiert habe, einen halben Punkt zuschusterte, damit er nicht die Prüfung wiederholen muss?
  • Erotik wandert durchs Gemüt.
  • Letztes Jahr las ich mal irgendwo den Satz: „Nie erledigt man so viel, wie am Tag vor der Fahrt in den Sommerurlaub“. Mir scheint gerade, dass ich seit zwei Monaten jeweils am nächsten Tag für sechs Wochen in den Urlaub fahre.
  • E. würde jetzt vielleicht sagen: „B. hat Oberwasser.“ Es fühlt sich gerade so an, aber es ist ’nur‘, dass man mir Aufgaben zutraut. Die hätte ich auch alle in den letzten vier Jahren schon machen können. Arbeitslosigkeit ist in diesem Land selbstverschuldetes Elend – in vielen anderen Ländern ein gesellschaftlicher Missstand.

# 530

Wenn mir nix einfällt, dann halt mal wieder ein Foto.

Den Fotografen findet man HIER.

Noch ne gescheiterte Annäherung

„Heimat“-„Urlaub“. Also ein Wochenede in meiner Geburtsstadt. „Heimat“ ist das schon lange nicht mehr, aber eine andere hat es danach auch nie gegeben . (Köln hätte es werden können, wenn wir da nicht nach vier Jahren wieder weggezogen wären.) Muttern „feierte“ Geburtstag, d.h. die Restfamilie war heute essen. Aber zu sagen, zu erzählen hatte man sich so gut wie nichts. Ein paar Belanglosigkeiten eben, mehr nicht, nichts darüberhinaus. Ich find’s echt irgendwie traurig.

Wenn ich mir dann die Familie von E. bzw. T. anschaue, klar, da ist auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen, echt nicht, aber dennoch, die interagieren, reden, sind sich irgendwie auch nah bzw. nehmen sich wahr … . Ich weiß in der Zwischenzeit auch nicht mehr, ob ich wirklich dahinter kommen will, warum das so ist, so geworden ist. Schräg ist das allemal und hat, vereinfacht gesprochen, einfach damit zu tun, dass es eine Menge von Tabus gibt.

Egal für heute, ich komm‘ eh nicht so richtig ran.

Es war halt einfach nur anstrengend und wenn man wo ankommt und gleich wieder weg will, dann ist es kein gutes Zeichen.

Resümee: Peter Weiss

Auf Wunsch von E. noch ein letzter Abend zur „Ästhektik des Widerstands“ von Peter Weiss. Nach 1 3/4 Jahr der Lektüre die Resümees der Teilnehmenden. Es verwundert nicht, dass die von I. und K. positiv ausfallen, auch H. hat nichts zu möppern. Von ihr hätte ich dann schon ein paar Spitzen erwartet – aber vielleicht ist es die Milde des Alters bei ihr. E. macht es letztendlich sehr diplomatisch – also wesentlich dipomatischer als ich – und benennt sehr geschickt umschrieben die Schwachstellen, scheut sich aber dann doch, diese zusammenzufassen.

Das mein Resümme dann bei I. und K. auf Protest stoßen wundert mich nicht, denn ich formuliere zusammenfassend: „Ein gescheiteter Solitär“. Darin ist in meinen Augen alles enthalten. Inhaltlich ist die Ästhetik wirklich ein Solitär, denn ich kenne kein Roman / Buch, was sich so intensiv, faktenreich und menschlich mit dem Widerstand im 3. Reich literarisch auseinandersetzt. Gescheitert, weil die über 1.000 Seiten einfach nicht funktionieren. Es gibt Seiten, die nahezu genial sind, dann Strecken, die sich wie abgeschrieben aus dem Notizbuch anmuten.

Alleine hätte ich – und ich bin hart im nehmen, was Literatur betrifft – nicht durchgehalten, definitiv nicht. Andererseits bin ich ganz froh, es mit Hilfe der Gruppe es geschafft zu haben. Denn ein weiteres Buch aus der Reihe „Weltbekannte Bücher, die kaum jemand gelesen hat“ gehört bei mir nicht mehr dazu.

Geburtstag auf dem Lande

Diese Woche ist T. 18 geworden. T. ist der jüngere Neffe von E. Kennengelernt habe ich ihn und seinen etwas älteren Bruder F. vor Jahren schon unter nicht ganz so schönen Umständen. Aber so richtig befreundet haben wir uns dann in Istanbul, als wir alle auf der Hochzeit ihres Onkels waren. Da ist mir T. schon aufgefallen, der damals für sein Alter irre interessante Fragen stellte und immer etwas nach dem Dahinter schaute.

15 Uhr war gestern die Geburtstagsfeier angesagt. Gedanken, wie und vorallem was das werden wird, habe ich mir im voraus nicht gemacht. Und statt pünktlich zu kommen, kam ich eineinhalb Stunden später, weil ich mir so dachte: Ach, das ist eh alles recht locker, die nehmen das schon nicht so genau. Nun, ein Fehler. Denn so verpasste ich das Kaffeetrinken von 25 (!) Gästen. Die mussten sich mit nur *grins* acht oder neun verschiedenen Kuchen zufrieden geben. Als ich das realisierte, hat es mich erstmal wieder zurück aus dem Wohnzimmer gehauen, denn ich hatte so einen kleinen Flashback, wie solche Feiern (wenn auch nie mit so vielen Gästen und maximal zwei verschiedenen Kuchen) bei uns abgelaufen sind – und darauf hatte ich definitiv keine Lust. Echt nicht.

Also erstmal etwas Geschirr abspülen geholfen und schließlich – mit einem Bier bewaffnet – an die abgedeckte Tafel (die hatten mal locker ausreichend Tische und Stühle für min. 25 Menschen!), die, da einfach nur abgedeckt auf dem Dorf wohl nicht geht, mit Schalen voller Süßigkeiten vollgestellt war, als hätte es eben nie Kuchen gegeben. Wenige Sekunden später musste ich über das Wesen von Portwein referieren und mit E.’s Bruder auch gleich ein Glas kippen. Dann erzählte F. von seinem Studium und den Motor, den er gerade in der Garage ausgebaut hatte, T. kam irgendwann mit Kafka’s „Verwandlung“ an, … kurz: Das war einfach richtig schön. Das war lebendig, durcheinandrig, mal laut, mal leise, aber vorallem war es ungezwungen. Ich hab‘ das echt in vollen Zügen genossen.

Abendessen gab es natürlich auch. „Fünf Pfund“ nannte sich da Gericht. Das heißt, man nehme 1 Pfund Gehacktes, 1 Pfund Rindfleisch, 1 Pfund Schweinefleisch … die anderen beiden Pfunde konnte mir dann niemand so genau erklären, jedenfalls kommt, man will ja auch gesund essen, auch noch Paprika rein. Dass die Mutter Pfund mit Kilo verwechselt hat, hat mich irgendwie dann nicht verwundert, schließlich hatte es ja in den drei Stunden zuvor so gut wie nichts gegeben. Um das ausreichend auszugleichen gab es eben noch Salate, Wurst, Käse und Nachtische … eine Landvöllerei. Ich wußte echt nicht, wie gern ich das alles mag. Aber eben wie geschrieben, „Familie“ & „ungezwungen“ ist halt die Entdeckung.

T. ist jetzt nicht so der große Leser vor dem Herrn. In seiner Schule gibt es wirklich „betreutes Lesen“. Dennoch war ich so old-school und hab‘ ihm u.a. das „Symposium“ von Platon geschenkt. Das wird er dieses Jahr nicht lesen, nächstes wohl auch noch nicht – aber ich bin mir sicher, dass er es irgendwann in der Hand halten und überlegen wird: Wegschmeißen? Das ist der Moment, in dem er dann zumindest reinschauen wird, weil so ohne eine Zeile gelesen zu haben wird T. es nicht übers Herz bringen. Dann – so denke ich echt – wird es ihn packen. Ich gebe zu, dass ich auch keine so rechte Ahnung habe, was er später mal machen sollte bzw. in welchem Beruf ich ihn mir vorstellen kann – aber ich traue ihm auf alle Fälle weit aus mehr zu, als war er jetzt (und seine Freundin) nach dem Abi berufstechnisch vor hat. Ich würde ihn echt viel, viel lieber auf einer Uni sehen, denn da gehört er einfach hin.

Muskeln – Knochen – Sehnen

Beiden H.’s, um E. nochmal zu sehen bevor er sich wieder in ferne Länder aufmacht. Er hätte am Haus zwar heute noch was zu tun, aber nicht so lange. (Das letzte Mal war es eine Steinmauer.) Um halb zwölf holt er mich von der Bahnstation ab, aber 12 stehen wir vor dem Haus und er erklärt, was er noch vor hat. Neffe F. will auch helfen, muss aber für zwei Stunden noch weg. Fangen wir halt schon mal an. Sieben Stunden später schmerzt alles –  aber so richtig – , doch nach drei gescheiterten Versuchen liegen nun ca. 10-15 Quadratmeter* Meter Pflaster vor dem Haus.

Ich hege die Hoffnung wie die Vermutung, heute Nacht mal durchschlafen zu können.  Ans Aufstehen denke ich mal lieber noch nicht.


* Ich kann es echt nicht schätzen, könnte auch mehr oder weniger sein – aber für uns Laien und bei dem Untergrund ne durchaus ordentliche Leistung.

Angenommen

Bei der Ablösung gerade W. getroffen. Seit gut vier Monaten nicht mehr gesehen. Aber der war auch unterwegs, 3.000 Kilometer in 120 Tagen zu Fuß. Wie bei E. damals: Respekt. Ich werd‘ so was ähnliches wohl nicht mehr machen, ich wär’s mir schon zufrieden mal 100 Kilometer in sieben Tagen zu wandern (ohne dauernd nach Hause zu fahren).

Es stellt sich heraus, dass W. ein Wochenendhaus an einem See hat, der das Ziel der vierten Etappe eines Steigs ist, den ich noch machen will. Wenn ich vorher anrufe und eine Zahnbürste mitnehme, bin ich gerne eingeladen. Sie würden mich dann wieder zurück nehmen.

Spieglein, Spieglein an der Wand

Mit E. versucht von mir über drei Spiegel ein Portrait zu fotografieren, bei dem zumindest zwei Spiegel als Spiegel zu erkennen sein sollten.

Wir waren leicht überfordert.

Fortsetzung folgt.

Besser spät, denn nie

Ohne dass E. es wusste, richtete seine Frau ihm heute zu seinem 70. Geburtstag eine kleine Party aus. Als Überraschunggast gab es den Sohn aus Amerika. Die Überraschung bestand jetzt aber nicht darin, dass der Sohn den weiten Weg von Washington D.C. auf sich genommen hatte, sondern dass es ihn überhaupt gibt.

Seit gestern gibt es auch Punkte

Seit meiner Studienzeit schreibe ich ja zu jedem gelesenen Buch ein paar Zeilen (oder Seiten). Habe ich von E. übernommen. Ist zwar manchmal echt anstrengend, aber dafür sind jetzt vier Aktenordner fast voll.

Zusätzlich gibt es seit gestern auch Punkte. Das war die Denksportaufgabe im Urlaub. Noch nicht ganz ausgereift in der Beschreibung, aber als ich gestern wieder zu den Büchern geschrieben habe, zeigte sich das als ganz brauchbar.

10 Weltliteratur, oder was ich dafür halte nicht diskutieren: sofort lesen!
9 Gerade so doch keine Weltliteratur
8 Anwärter auf „Buch des (aktuellen) Jahres“ klar lesen
7 Gehört wirklich zu den bessern
6 Hat was! lesen
5 OK
4 Soweit ganz OK, auch wenn nicht gerade die Erhellung muss echt nicht sein
3 Gut gemeint – dann aber doch nicht gekonnt
2 Es hätte viele, viele Alternativen gegeben bloß nicht lesen
1 Da haben alle versagt: Autor, Lektor, Verlag, …

 

Kaleidoskop eines Alltags

Es gibt immer eine Geschichte hinter der Geschichte.

Anton Weyrother

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