Durch die Zeit

Tag: Frau B.

So’n Tach halt

  • Im Job einfach mal undiplomatisch gewesen. Als Herr Q. sich ranwanzte, hat er halt das zu hören bekommen, was er über seine Kollegin Frau B. nicht hören wollte. Sie steht also morgen oder übermorgen heulend in meinem Zimmer. „Blöderweise“ werde ich jegliche Klärung nur in Anwesenheit des Abteilungsleiter vornehmen, denn ich möchte schon protokolliert haben, dass sie mich mit einem „der da“ vor einer Gruppe ganz schön in die Suppe getunkt hat.
  • Wie immer am Nachmittag viel gelesen. Dass ich Musil protokolliere tut irgendwie gut – auch wenn es keinen Anklang findet. Aber muss das, was einem gut tut, Anklang finden –  außer bei sich? (Um ehrlich zu sein: JA, es wäre schön, wenn es Anklang finden würde.)
  • In Ruhe einkaufen gewesen und vor lauter Ruhe die notwendigen Kekse vergessen. Sind sie also notwendig?
  • Altherrensport am Abend: Einer, der definitv älter ist als ich, zeigt mir, was machbar ist. Aber der wird nicht am Samstag Pflaster verlegt haben. Hoffe ich. Bin jedenfalls alle.
  • V. gibt sich die Ehre. Schön mit ihr. Da lebt jemand. Aber ich muss morgen ‚arbeiten‘, zum Arzt, die Schwester kommt … aber es wird wieder den Abend geben, der keine Grenzen hat.

Kommunikation plus

Gerade mit meinem Mann fast drei Stunden bei Frau B. zum Tee gewesen.

In gut einer Stunde zu S. auf einen Kneipenabend.

Wenn ich zurückkomme, werde ich mit Sicherheit mehr gesprochen haben als in den letzten beiden Wochen zusammengenommen. Es kratzt jetzt schon im Hals.

Von heute

Es gibt so Tage, da überlege ich lange, was ich denn hier schreiben könnte …

Aus dem heutigen Tag könnte ich wohl mehrere Einträge machen, aber, erstmal einen:

  • D. will von mir wissen, ob ich abgenommen (!!!) hätte. Ich verneine wahrheitsgemäß, denn das Gegenteil ist der Fall – aber sie glaubt mir nicht und bleibt bei ihrer Wahrnehmung. Was an sich nicht schlimm ist, aber die Gefahr besteht, dass sie den „starken Gewichtsverlust“ problematisieren könnte.
  • Beim Telefonat mit P. ist mir aufgefallen, dass ich wie ein was-auch-immer durch die Wohnung laufe, wenn wir telefonieren. Sitzen und telefonieren geht zu Hause überhaupt nicht. (Achtung: Das ist ein indirekter Insider.)
  • P. will sich ein neues Rad kaufen, fragt mich um Rat und Idee, irgendwann ist auch das Thema Ständer dran. Überraschend klar und offen er: „Dass das Thema Dein ist, war mir ja klar, so wie Du auf Ständer stehst.“
  • Frau B. war zusammen mit Herrn J. zu Fotos hier. Er weigerte sich allen meinen ‚Anweisungen‘ zu entsprechen, außer der einen, dass er sich auf den Stuhl setzte. Ansonsten schaute er weder in die Kamera noch an ihr vorbei noch … Ich bin ja selber Misanthrop, ab deswegen ätze ich doch die anderen nicht runter!
  • Die Nachbarn gießen Fr+Sa Blumen, also kann ich gen Bodensee in der Hoffnung auf Hetensex.
  • Heute habe ich mich beschimpfen lassen müssen mal als „Macho-Arschloch“ und dann als „Brüllaffe“.

# 325 – Anregend, mehrfach

Die Einladung und die Absprache war dann schon etwas chaotisch, aber Frau B. stand pünktlich vor der Tür, mit einem extrem gutem Weißwein und einer Blume. Beides hätte nicht sein müssen – aber freuen tun wir uns dann doch.

Anregender Abend, ohne jede Frage.

Sie erwähnte mehrmals ihren Schwerpunkt „Literatur“, also habe ich mal abegfragt, was so ihr Ding ist. Nahezu meins.

Sie wollte mehr von meinen Fotos sehen. Ich kramte also in den 60-70 Papierabzügen, was ich ihr den zeigen könnte, denn so richtig viel jugendfreies habe ich nicht abgezogen. Und bei einem erste Abendessen zu zeigen, wie ich nackt mit einem Ständer aussehe … nee, oder?

Sie sprach sehr kundig über die paar Fotos, in erster Linie aber über einen Akt von mir, den ich dann mutig präsentierte, der immerhin so geschickt war, dass man schon sehr genau hinschauen muss, um meinen halbsteifen Schwanz sehen zu können … und ich hab’s einfach mal genossen, dass da ne Frau, 70+, so was gut findet und auch kritische Anmerkungen hatte. Frauenakte – so sie im Verlauf des Gespräches – wären ja meist eh eher langweilig und sie hätte schon immer die bewundert, die sich an die Männerakte wagten.

Bevor sie ging, nahm sie uns das Versprechen ab, dass wir uns „definitiv“ wiedersehen müssen. Gerne!

e6

Belanglosigkeit mit Aussicht

Es gibt sie halt, diese belanglosen Tage. Zwar nicht nichts gemacht, aber auch nichts, von dem berichtet werden könnte / sollte oder gar müsste. Bisschen gearbeitet – immerhin zwei (!) Standardbriefe verfasst – etwas nackt in der Sonne, etwas Photo, etwas Seele, etwas kochen, etwas einkaufen, etwas Zeitung, etwas fernsehen, etwas reden, etwas denken, etwas Internet, etwas Mail, etwas wichsen kommt vielleicht noch …

Morgen werde ich mir dann aber irgendwann doch noch ne Hose anziehen müssen, denn mein letztes Modell kommt auf ein leichtes Abendessen. Bin schon echt gespannt.

# 321

Und sie hat ja gesagt. Also hier eins der – wie ich finde – Hammerbilder:

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# 320

Nett wie ich bin, habe ich vorhin für eine Programmheft eine gut 75-jährige Dame abgelichtet. Wenn sie mir das OK gibt, zeig ich das auch hier: DER HAMMER! Ihr Gesicht, der Ausdruck, das Foto, die Frau überhaupt!

Und als sie dann weg war, überkam mich komischerweise nach Monaten mal wieder die Lust, ein paar Halbakte von mir zu machen. Aus ästhetischen Gründen muss da T-Shirt einfach anbleiben, sonst wird es zwar ein Akt, aber dafür kein sehenswerter. Und sollte das Wetter morgen genauso mies sein wie heute, mache ich gleich weiter, denn da war noch eine Idee … aber weil ich jetzt gleich aufs Sommerfest muss, grillen und Fotos machen und …

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