Durch die Zeit

Tag: Frau K.

Spruch des Tages

Eine weitere Weisheit von Frau K.:

Auch andere Schwänze werden hart.

Heute, früher und vielleicht demnächst (# 384-395)

Knapp 14 Kilometer heute durch den Wald. Frühlingshaft war’s und ich hatte genug zu denken. Morgen Termin beim Hauptgeschäftsführer (HGF), um um die Entfristung meiner Stelle vorzusprechen. Von meinem Abteilungsleiter (AL) weiß ich, dass im Hintergrund schon einiges läuft, auch der Betriebsrat (BR) ist schon involviert. Tja, da dachte ich, ich geh‘ mal ne Runde und lege mir einen Gesprächsschlachtplan für den HGF zu recht. Denn mein Coming-Out habe ich – neben M. – in erster Linie einem langem Spaziergang (für manche ist das dann schon eine Wanderung) zu verdanken, als mir im Gehen aufgegangen ist, dass meine Lust und mein Begehren in erster Linie mich betrifft und ich das Lustleben so zu leben hätte, wie es mir gefällt und nicht das, was meine Eltern und mein soziales Umfeld von mir (damals) erwartet(e). Keinen Monat später war ich geoutet.

Und zwischen drin versuchte ich Fotos im Stile von Frau und Herr K. zu machen – grandios und vollumfänglich daran gescheitert – und nicht deswegen, weil die Knipse dann irgendwie nicht mehr wollte! – tapste dann aber in einer Gegend rum, die ich wirklich schön fand und auf die ich mich freue, wenn dann auch mal etwas mehr grün zu sehen ist.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Was Revolutionäres ist mir dann heute in Hinsicht auf Job und HGF dann nicht eingefallen. Es ist ja irgendwie schon aberwitzig genug für eine Stelle zu kämpfen, die mich komplett unterfordert aber wohl so was wie die letzte Chance auf dem (ersten) Arbeitsmarkt ist. Ob es was mit einer Entfristung was wird, hängt, meiner Meinung nach, schon lange nicht mehr von mir ab, da sind im Hintergrund, wie ich vom AL weiß, schon ganz andere Prozesse im Gange, denn die die Mitarbeiterin, auf deren Schwangerschaftsvertretung ich angeblich sitze und die jetzt dann zurück kommt, will niemand im Hause haben, denn sie gilt nicht nur als – höflich ausgedrückt – langsam sondern zeichnet sich in erster Linie durch Krankheitstage aus.

Bin gespannt welche Positon der HGF einnehmen wird – danach sind wieder die Auguren dran.

Bitte teilen!

Da mache ich doch gerne mit, wenn es gegen die unfähige Deutsche Telekom geht.

HIER ist ein Aufruf von Herr und Frau K., die dringend Unterstützung brauchen. Und da ich die beiden kenne und weiß, was die für absolut geile Fotos machen, ist der ausgelobte Gewinn alle mal wert, sich zu engangieren.

Hey!

Gestern rief K. an. Das erste Mal das er mich überhaupt anrief. Unser letzter Kontakt ist fast ein Jahr alt. K. ist für mich in vielen Dingen ein Faszinosum – und ein so geiler Fotograf. Damit meine ich: Er ist an sich wirklich geil und er macht aber vorallem extrem geile Fotos. Anders gesagt: Er kann es wie kaum jemand! (Nehme ich Frau und Herr K. mal weg – äh, dann wird es dünn mit Nennungen.)

Und er wollte sich gar nicht mal für ein Bier mit mir verabreden, sondern hat angefragt, ob ich einen bezahlten (!!!) Fotojob übernehmen könne.

Leider bin ich da nicht da. Aber auch wenn ich ganz unten auf seiner Liste stand, die er angerufen hat (es war immerhin das erste Mal) – hey!!!

#286-298 – Wer’s eben kann!

Gestern waren Frau und Herr K. bei uns zum Abendessen da. Ist leider nicht richtig oft, dass sie da sind, wohnen halt etwas westlicher von uns. Ich hab‘ beiden photographisch einiges zu verdanken, blogtechnisch ist eh Frau K. nach wie vor der Ursprung.

Ich war den ganzen Tag in W.  mit dem Dante-Kreis unterwegs, so dass mein Mann den Koch gemacht hat. Abgesprochen und auf den Tisch gebracht:

  • Pochierte Wachteleier mit Roter Beete (ich muss mal meinen Mann fragen, warum das immer sein muss, also die Rote Beete, Pochieren ist auf meinem Mist gewachsen und auch mein Hoheitsgebiet – noch. )
  • Selbstgemachte Spaghetti (mein Mann den Teig, den Rest zusammen als Team) mit Bärlauch-Pesto und gemischsten Salat
  • Himbeercreme

Tja, und Herr K. macht Fotos, die ich der geneigten Leserschaft – mit seiner Zustimmung natürlich – jetzt nicht vorenthalten will.

 

 

1.001

WordPress meldete mir gerade, dass mein letzter Beitrag der 1.000 gewesen ist. Ich hab’s nicht nachgezählt. Aber das ist mir – weil ich eh was Buntes haben wollte – doch gleich eine Gerbera wert, die natürlich nur dann funktioniert, wenn ich Frau K. miterwähne.

9erFC -sa

Wer mag?

Das Stöckchen – warum muss das eigentlich „Stöckchen“ heißen, ist doch total albern! – dankenswerterweise von HIER bekommen, die ich jetzt auch schon einige Zeit kennen darf. Und damit sind so ein paar Regeln verbunden die ich – ja ich weiß, manchmal bin ich halt ein Spielverderber – bis auf eins und zwei nicht einhalten werde. Möge sich doch jeder frei fühlen, freiwillig die Fragen zu beantworten, denn jetzt irgendwie jemanden zu nominieren …

Die kaum beachteten Regeln also erstmal:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1.000 Follower haben.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award-Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Dann mal zu den Fragen und Antworten – und sorry M., wenn sie manchmal kurz ausfallen. Mann kann ja gerne nachfragen.

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen? Na ja, Frau K. war daran ’schuld‘. Bei einem unserer Frühstücke vor fünf, sechs, sieben Jahren? hat sie erzählt, dass sie bloggt und was das ist und da ich damals auch arbeitslos war und Zeit hatte und dann ganz schnell ganz viel Gefallen daran gefunden habe …

2. Welcher deiner Blogposts ist dein persönlicher Liebling? Gibt’s nicht oder kann ich einfach nicht sagen.

3. Findest du, Dein Blog und sein Stil haben sich mit der Zeit verändert? Wie? Das könnten M., Frau K. und E. am ehsten beantworten, immerhin lesen sie schon von Anbeginn mit. Also, hat sich was geändert. Ich würde sagen eher nein.

4. Für wen bloggst du? Für mich – und für alle die lesen. Ich kanns nicht wirklich definieren. In erster Linie für mich, quasi als öffentliches Tagebuch aber da gibt es ja auch immer noch die Mitleser, die im Hinterkopf rumwabern. Daher kennen ich bis auf die Stöckchenwerferin (das musste jetzt sein!) M., Frau K. und E. niemand hier. Und das soll auch so bleiben. Meine beiden ersten sind ja dann daran gescheitert, dass mir von weiblicher Seite mehrfach heftige Vorwürfe gemacht wurde, ich würde dem Blog mehr vertrauen als ihnen und ich sei gestern doch da gewesen und hätte Zeit gehabt und überhaupt, dass sieht doch so aus, als wärst du jetzt in die verliebt und würdest gern mit ihr ins Bett und nicht mehr mit mir … Also blogge ich für mich, drei bekannte Menschen und für eine anonyme Leserschaft – und da M., Frau K. und E. jetzt auch keine Kinder von Traurigkeit sind, kann auch Sex vorkommen.

5. Wie weit überschneidet sich die Leserschaft Deines Blogs mit Menschen, die Dich im RL kennen? Siehe 4. Derzeit sind mir 15 Prozent der LeserInnen persönlich bekannt – und ich hoffe, es werden immer weniger, also prozentual.

6. Was war Dein seltsamster / interessantester Traum? Also, Adjektive egal. Erzähl halt irgendeinen. Irgendeinen dann. Letztens habe ich im Traum einem jungen Typen mit der Hand über den nackten Arsch gestrichen. Das dürfte so in etwa der erotischste Traum aller Zeiten gewesen sein – ich sabber jetzt schon wieder, wenn ich nur daran denke.

7. Benutzt Du das Internet eher mit dem PC oder mit dem Smartphone? Nur PC.

8. Welches Videospiel hat dich am meisten beeindruckt? Keins. Nie eins gespielt.

9. Wenn du mit einer fiktiven oder realen, lebenden oder toten Person ein Bier / Kaffee / Tee / sonstwas trinken und gemütlich quatschen könntest, wen würdest du wählen? Friedrich Hölderlin, Imanuel Kant, Johann Sebastian Bach, Marcel Proust, Fjodor Dostojewskij, Friedrich Schiller, meinen Großvater väterlichseits, meinen Großvater mütterlichseits, Tschick, Gottfried Benn, Wolfang Hernrdorf, Georges-Arthur Goldschmidt, Franz Kafka, … (äh, das waren bisher nur  Männer, also) Angela Merkel (ohne Scheiß, ich hätte da so ein paar Fragen an sie) Ingeborg Bachmann, Anne Frank, Clara Mendelsohn-Bartholdy (die aber dann in Rom) … und bloß nicht Richard Wagner oder Johann Wolfgang G.

10. Salzige Snacks oder süße? Derzeit ernähre ich mich von Pistazien.

11. Verstehst Du, warum es „LiebsteR“ Award heißt? Also ist es der liebste Award? Oder der (?!) liebste Blog? Oder der (?!?!) liebste Blogger? *schulterzuck*

 

Frau K.

Die geneigte Leserin, der geneigte Leser dieses Blogs wird bisher an Frau K. nicht vorbeigekommen sein. Und auch alle Lesende meiner früheren Blogs hatten keine reelen Chancen, an ihr vorbei zu kommen. Ist halt so. Ist halt gut so.

Sagen wir mal so: Nur weil ich unbeabsichtigt – das muss man mir glauben!!! – meinen immerhin behosten Arsch vor ihre Linse setzte, fühlte sie sich bemüßigt, mir diese Foto mit einem Frau-K.-eigenem Kommentar zu schicken. Worauf ich den Ball aufnahm. Worauf ich sie zu meiner Fotoerklärerin erklärte. Worauf ich mir bei unserem ersten Treffen alles sauber rasiert hatte, weil ich ihr einfach zutraute, dass sie Lust hätte, mich nackt zu fotografieren. Hatte sie vielleicht, es kam aber dazu nicht. Wir kümmerten uns ausführlich um die Gerbera.

Um nicht nur von ihr zu nehmen und zu lernen, lud ich sie daraufhin hin und wieder zum Frühstück ein. Das endete meist mit einer Flasche Sekt zur Einstimmung auf das Abendessen.

Wenn ich jetzt ein Adjektive auf sie finden sollte, wird es schwierig, denn da gibt es keins, was so auf sie wirklich passt. Denn Frau K. kann genauso frisch und unkonventionell sein, wie sie dann auch wieder manchmal konventionell und älter ist als ich (also gefühlt). Und dann hat sie wieder Blickwinkel und Überlegungen, die einfach nur anregend sind, aber das heißt nicht, dass sie auch manchmal ganz schön ‚verbohrt‘ sein kann.

Seit ein paar Jahren hat sie das Dorf mit Straßenbahn mit dem Dorf ohne Straßenbahn getauscht, seit ein paar Jahren hat sie auch einen Hr. K. an ihrer Seite, mit dem sie u.a. die Fotoleidenschaft teilt. (Die beiden haben einen ganzen Fuhrpark an Kameras und Objektiven, da wird es mir als Laien nach wie vor nur schwindelig – aber es ist stimmig, denn die beiden geben damit nicht an, sondern machen damit verdammt gute Fotos!)

Und wenn ich Frau K. mit einer einzige Geschichte beschreiben sollte, dann mit der:

Fr. und Hr. K. waren bei mir und meinem Mann zu Gast auf ein Abendessen. Hr. K. den ganzen Abend über am fotografieren. Mein Mann musste dann mal für kleine Jungs, was Hr. K. wohl die Chance gab zu sagen: „Wenn ihr jetzt nackt wäret, dann gäbe das sicher ein gutes Bild, so jetzt.“ Frau K. und ich unterbrachen kurz das Gespräch, zogen unsere Klamotten aus und unterhielten uns weiter. Hr. K. machte spannende Bilder und als mein Mann zurückkam war er für einen kurzen Moment irritiert (wäre ich auch gewesen).

Aber das ist sie eben, die Frau K., man kann auch nackt am Abendessen bei Freunden sitzen wg. Fotos und dennoch ein gutes Gespräch führen.

Laut Duden wird „peinlich“ definiert als „Gefühl der Verlegenheit, des Unbehagens, der Beschämung o.ä. auslösend.“ Ich glaub‘, das ist das tolle an Frau K.: Kommt man mit ihr in Situationen, in denen man bisher dachte / fühlte / was auch immer dass es „peinlich“ werde könnte, dann hat sie einen Satz, eine Geste, eine Aktion – und es ist nicht mehr „peinlich“, weil es dann einfach nur echt und gut und OK ist.

Aus einem anderen Anlass, werde ich dann mal auflisten, zu was Frau K. mich alles angeregt habe …

Erotischer Adventskalender - der Test

Du wolltest schon immer wissen, was die teuren erotischen Adventskalender taugen? Ich habe den Test für dich gemacht ...

Rummelschubsers Blog

Ein Rummelschubser im Kampf vs Glioblastom

Tanne's lyrische Lichtungen

Einsame Insel. Tosende See. Peitschender Wind. Finsterer Nadelwald. Lichtungen. Ewige Stunde null? Willkommen.

Geschichten aus der Großstadt

aus dem Leben eines Singles.

Confidentcontradiction

aus dem Leben eines Twentysomething-Mädchens

Depressiver Optimist

Textrovertierter Vorstadt-P(r)o(l)et.

stefan mesch

Literature. TV. Journalism.

MARKUS JÄGER #DasguteBuch

Bücher und Begeisterung

Der Feind in mir.

Ein Protokoll.

HALLO WELT!

Mein Auslandsblog für alle in der Heimat

... ach, nichts.

Fachmagazin für depressive Landschaftsfotografie und allgemeinen Kulturpessimismus