Durch die Zeit

Tag: Gemüsesuppe

Fasten 0/2

[Fasten 1/1]

Die letzte Mahlzeit für die nächsten 5, 6 Tage. Reis mit etwas Tomantensoße. Ist ja der sogenannte ‚Entlastungstag‘, den ich aber so ganz vorbildlich nicht durchgeführt habe.

Heute nochmals im Handbuch geblättert, was denn so auf mich zu kommt, was ich darf und was nicht. Jedenfalls werde ich mir morgens meinen Schwarztee gönnen, wenn auch sehr verdünnt. Die Gemüsebrühe ist gekocht und da man auch noch pro Tag einen halben Teelöffel Honig darf …

Spannend ist einfach, als Student hätte ich nicht für fünf Minuten ein Geschiss drum gemacht, sondern einfach beschlossen: Dann ess ich eben nix. Damals ist es oft vorgekommen, dass mir am Ende des Tages auffiel, dass ich gar nichts gegessen hatte. War echt kein Problem, mir reichten – etwas überspitzt formuliert – Zigaretten, Kaffee und Bücher.

Am meisten gespannt bin ich auf meine Stimmung / Laune. Der Mann ist schon vorgewarnt und meine beiden (kleinen) Zimmer präpariert, so dass ich ihm auch aus dem Weg gehen kann. Und da es ja schön zu werden verspricht, kann ich mich ja auch an der D. tummeln und Fotos machen.

[Fasten 0/1]

Wer viel arbeitet …

Wir werden ja recht selten zum Essen eingeladen (mal abgesehen vom „Familienessen“). Das passiert vielleicht zwei Mal, maximal drei Mal im Jahr. Mein Mann meint, das läge darin, dass wir kochtechnisch halt schon etwas vorlegen und die anderen sich dann nicht trauen. Da helfen dann auch Beteuerungen, Nudeln mit roter Soße würden reichen, nicht viel. Aber wenn wir eingeladen werden, dann sind die Essen zumindest gut, wenn nicht sogar sehr gut wenn nicht sogar raffiniert.

Bis auf eins. Auf der Burg. Vor zwei Jahre. Kein ‚richtige‘ Einladung, aber wir wurden – mit ein paar anderen Männern und Frauen – bekocht. Ich werde es bis zu meiner Demenz nicht vergessen, wie der ‚Koch‘ – mit mords Gedöhns den ganzen Tag über – sich bei denn Essgästen entschuldigt, dass der Fisch (ich glaube es war Zander für über 70 Euro) im Topf einach zerfallen sei, das sei ihm noch nie passiert, denn er würde ihn immer so vier bis fünf Stunden kochen, das müsse also am Fisch liegen … Wir spielen ja nur Mittelalter und haben daher keine Schwerter oder Waffen die scharf sind. Das war in dem Moment sein Glück. Boa, war das ein Frass!

Für Freitag bis Sonntag bin ich – kurzfristig – ich dann dran. Der ‚Koch‘ hat das Lager abgesagt und ich hatte großmundig davon gesprochen, dass ich mitkomme, wenn ich etwas zu tun habe. Jetzt habe ich die Soße. Dreimal Mittagessen für jeweils 15 Personen auf einer einfachen Feuerstelle. OK, Gemüsesuppe geht immer, ein paar Würstchen dazu, gut ist. Aber das ist dann nur Tag eins. Für Tag zwei hat man sich Kohlrouladen gewünscht. OKeee … und an Tag drei darf es dann ein Gulasch sein. Dazu halt immer mindestens eine Beilage, an zwei Tagen noch eine Süßspeise für hinterher.

A. wird mir helfen, aber das wird schon allein mit den Mengen ne Menge Arbeit werden.

Und da ich nicht auf der Burg schlafen kann (also, ich könnte, ich meine Platz wäre schon, einmal im großen Saal (nee, ich will schlafen und nicht Schnarchern zuhören) oder bei den Burgherren (aber da bekomme ich immer Panik, weil die ganz oben wohnen und wenn da Feuer unten an der Holztreppe ausbricht …)) quartiere ich mich wieder bei R. ein und seiner geilen, fetten Badewanne.

Die Maßnahme (21)

Zum Beginn heute Grundsätzliches: Man kann auch Menschen fragen, wenn man etwas wissen will. Es muss nicht unbedingt im Internet stehen.

Und einer weiß es mal wieder ganz genau: „Focus! Die Band mit Jan Akkerman, Thijs van Leer und Helmut Markwort.“ Aber den Titel weiß er nicht.

Nein, das tue ich mir jetzt nicht an. Das werde ich mir jetzt nicht anhören, was der Herr Lehrer meint über „Kulturbericht“ erzählen zu müssen. Denn das, was er schriftlich fixiert hat, ist schon unterirdisch genug.

Der rechte Platz ist auch schon wieder leer.

Schnell mal eine Rezension über „Die Murau Identität“ von Schimmelbusch runtergeschrieben. Geht eh nicht in die Wertung ein.

Interessantes Rezept für eine „Gemüsesuppe mit Gamberi“ gefunden – man will ja nicht untätig sein.

Die letzten 40 Minuten wird zur Klärung der Frage gebraucht, wer was an welche Stelle hochgeladen hat oder eben doch noch nicht.

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