Durch die Zeit

Tag: Handy

Keine Zeit!

Muss das Handy einrichten!

Quatsch, da gibt es so richtig viel nicht zu tun, vorallem weil ich Schlauberger bzw. „Käpsele“ es geschafft habe, meine Adressdateien aus dem einen System zu exportieren und in das Handy zu importieren. *schulterklopf*. Ansonsten ist es, wie immer, auf lautlos gestellt.

Ach so. Das Päckchen wurde gestern um 17:28 an DHL übergeben, heute war es um 13 Uhr bei mir. Trotz Weihnachtsgeschäft und so. Hermes kann mich echt mal …

Hermes

Man erinnert sich aus der Schulzeit: Hermes, das war der mit den Flügeln an den Fersen ggf. auch mit zwei am Helm und hatte als Jobbeschreibung: Bote, genauer: Götterbote.

Kein schlechtes Vorbild, was sich da der nicht nur weltliche sondern auch neuzeitliche Paketdienst Hermes genommen hat. Dass das mit dem göttlich wohl auf Erden nicht hinkommen kann, mag man ja noch verstehen, aber dass das mit dem Boten an sich dann auch nicht klappt, verwundert bei einer solchem Dienstleister dann schon.

Am Dienstag sollte mein neues Handy kommen. Der Hermesboten stand vor verschlossener Tür, da sehr, sehr viele Mensche um die Uhrzeit, wie auch der Bote, arbeitet. Der Bote, ob mit oder ohne Flügel weiß ich nicht zu sagen, war ja nicht da, versuchte es auch erst gar nicht bei den Nachbarn (da hätte er bei zweien zwar keine 100-prozentige Chance gehabt, aber doch eine von 95 Prozent) sondern er hinterließ eine eher schnöde Benachrichtung mit dem Inhalt, er würde es am Mittwoch nochmals versuchen.

Am Mittwoch von einem Boten keine Spur, auch keine Nachricht. Nix. Die Sendung der Paketnummer im Internet ergab (bis heute übrigens) die Auskunft: Der Nachweis könne erst zwei (!) Stunden nach erfolgloser Zustellung angezeigt werden.

Der Donnerstag verlief wie der Mittwoch.

Der Freitag verlief wie der Donnerstag. Mit dem Unterschied, dass ich jemand ans Telefon bekommen habe. Die Aufkärung:


Dienstag: gescheiterter Zustellversuch
Mittwoch: Der Bote hatte zuviel zu tun und es zeitlich nicht geschafft.
Donnerstag: Auto kaputt
Freitag: Das Paket befindet sich wieder im Verteilzentrum und wird für eine weitere Auslieferung vorbereitet.

Voraussichtliche Ankunft hier: Am Dienstag.

Hätte der echte Hermes so gearbeitet, Zeus wäre einiges an Strafen eingefallen.

Und sie fährt doch

Die 52 fährt doch. Auch nach Plan. Aber die Verkehrsgesellschaft scheint eine eigene Uhrzeit zu haben.

Immerhin dann heute die Erkenntnis, warum die Busfahrt mich so friedlich stimmt. Ganz einfach: Alle halten die Klappe – es ist still. Einige lesen, einige beschäftigen sich mit dem Handy und der Rest, zu dem ich gehöre, schaut aus müden Augen in die vereinzelt hellen Lichter der dunklen Stadt und lässt sich durchschaukeln. Das hat schon was Meditatives an sich.

Und weg

Handy auf dem Rückreise verloren. Ich nehme das interessanterweise ohne große Regung zur Kenntnis. Dann ist es halt weg. Ein bisschen schade zwar schon, WP habe ich hin und wieder ganz gern genutzt – aber die meiste Zeit meines Lebens bin ich ohne eins ausgekommen. Jetzt also warten, ob es doch noch auftaucht, ansonsten muss ich mir was anderes besorgen – aber ich denke, da liegt bei dem ein oder anderen noch was in der Schublade rum.

10,6 km

Eigentlich wollte ich nur einen kurzen Spaziergang machen, um einen Turm zu fotografieren, dann habe ich mich aber verlaufen und aus den ca. vier Kilometern wurden es über zehn. Und als ich dann endlich am Turm war, weigerte sich die Kamera Fotos zu machen, ihr war es anscheinend zu kalt. Also musste die Handykamera daran glauben – morgen gibt es dann hier (ab 17 Uhr) davon zu sehen.

Auch wenn ich jetzt seit 37 Tagen durchschnittlich 7,05 Kilometer gehe – habe ich schon mal erwähnt, dass ich Excel liebe und nie genug Statistiken basteln kann? – merke ich die zehn Kilometer gerade in den Beinen.

Und dann fällt mir ein, dass ich zu meinen besten Laufzeiten, meine Laufschuhe für so eine läppische Distanz nicht einmal angezogen hätte. Unter 15 Kilometer bin ich damals nie was gelaufen und mit meiner schwulen Laufgruppe donnerten wir in K. zwei mal in der Woche nen Halbmarathon zu Trainigszwecken runter.

Auch wenn ich es echt und echt und echt nicht wahr haben will: Aber ich werde / bin alt.

Vertrauen

Letztens war A. – nach harter, harter Uni-Prüfungszeit – mal wieder da. Mit Computerproblemen. Ob ich nicht noch irgendwie ne Festplatte hätte, um seine Daten sichern zu können? Es fand sich zwar etwas, aber dafür inkompatibel, und so fragte er, ob er seine Daten komplett auf meinen kleinen Rechner (aus dem Hause Apfel) sichern könne. Bitte gerne, Speicherplatz ist ausreichend vorhanden.

Ich fragte mich, ob ich das auch getan hätte. Denn A. hat mit 100-prozentiger-Sicherheit jetzt nicht nur Daten bei mir gespeichert die sein Studium betreffen. Denn, wenn ich von mir ausgehe, dann sind eine Menge meiner Daten eh ‚unkritisch‘, aber da gibt es Briefe, Tagebücher, persönliche Texte und in meinem Fall natürlich noch ein Haufen von Fotos, die nicht nur andere sonder auch mich mit Ständer zeigen, teilweise in Aktion, teilweise voller Sperma und was sonst. Dinge jedenfalls, die man auch guten Freunden jetzt nicht so mir-nichts-dir-nichts aufs Auge drücken will.

Da ich den kleinen Rechner jetzt nicht wirklich häufig nutze – und die Frage sehr berechtigt ist, warum ich mir den überhaupt angeschafft habe – bin ich über seine Daten nur einmal gestolpert, als ich ein Hörbuch suchte, was dann zwischen irgendwelchen Hirn-Anatomie-Blut-Gerinsel-Fachbegriffen gelandet war.

A. heute wieder da – bei Saltimbocca – und die Nachricht, dass sich das Computerproblem zu Gau ausgeweitet hätte. Jetzt hat er gar keinen Rechner mehr. Ich würde mich tierisch ärgern, weil ich dann meine (wenigen) Mails auf dem Handy schreiben und dauernd die Brille trage müsste und auch hier es mit den Handy nicht so leicht hätte. Aber sonst?

Also hab‘ ich ihm meinen kleinen Rechner angeboten, auf dem der meiste Speicherplatz eh von ihm derzeit belegt wird. Er hat sich zwar geziert – hätte ich mich auch – aber dann doch es angenommen, denn es dauert noch etwas, bis er einen neuen hat.

Jetzt hat er auch also einen Teil meiner Daten bei sich. Und ich gebe zu, dass ich kurz überlegt habe, was denn da drauf ist. Und ich konnte es dann doch nicht unterlassen ihn zu warnen, dass, wenn er auf den Bilderordner geht, er vielleicht mit Fotos konfrontiert wird, die seiner sexuellen Ausprägung nicht entsprechen. Aber es ergab sich, weil er für mich ein Update installierte, dass der Bildschirmschoner ansprang – ich habe meine Warnung dann einfach nur noch darauf beschränkt, dass er ja ohne Frage fähig sein, den auszuschalten oder zu ändern.

By the way: A. hat mich schon ausreichend nackt gesehn. Und A. ist jetzt auch nicht so ein Kind von Traurigkeit, dass er beim Anblick eines Ständer traumatisiert werden würde. Warum musste ich das kommentieren? Davor warnen? Wo er doch weiß, dass ich Männerakte mache?

In einem früheren Blog habe ich mal geschrieben, was ich für einen Terz ich gemacht habe, als A., damals kannte wir uns noch nicht soo gut, zu Besuch war und ich einen Teufel tat, um mein Bildschirmhintergrund, der mich nackt im Bodensee zeigte mit einem recht gut druchbluteten Schwanz (aber kein Ständer!) zu eleminieren. Affig bin ich mir vorgekommen. Später habe ich das Bild einfach gelassen und ihm gesagt, dass mein Schwanz sonst ne andere Größe / Kleinheit hätte. Er grinste, glaub‘ ich nur – und es war OK.

Scham ist schon was komisches!

 

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