Durch die Zeit

Tag: J.

Dann halt so

Meine Patentochter S. wird heute 30. Da sie es vorzieht mit ihrem Freund in die Berge (oder sonst wohin zu fahren) gehen halt ihre Mutter J. und ich zu einem guten Italiener essen.

Familienbindung

Zum Abendessen war J. mit ihrer Tochter S. da.

Derweil rief meine Mutter an.

Es steht gerade 120 zu 5 Minuten. Aber auch nur deswegen, weil ich die Zeit von J. und S. nur berechene, solange sie hier waren.

Tagesschnipsel

  • Die Übungsmediation war extrem anstrengend, weil N. es uns beiden Mediatoren echt nicht einfach gemacht hat. Aber das war in der Hinsicht gut, dass mir mal wieder klar geworden ist, dass auf der Sachebene ich ein echter Profi bin, aber das Emotionale nicht in dem Maße im Focus habe, wie wichtig / notwendig und gut ist.
  • Wenn ich mich dann traue, auf das Emotionale zu gehen, bringt das die Mediation weiter und ich bin da weitaus standfester, als ich immer so denke.
  • Scheint gerade ne gute Kombi zu sein Therapie und Mediationsausbildung.
  • Nicht umarmen zu dürfen tut fast noch mehr weh als nicht zu sehen. Überträgt man Viren, wenn man bei der Umarumung die Luft an hält?
  • Scheinbar lassen sich mehr Menschen gerne küssen, als gedacht. War heute zwar nur ein theoretisches Thema, der Wunsch aber äußerst deutlich.
  • Ich lerne für mich zu sorgen und bin mir dankbar, dass ich mir morgen frei genommen habe.

Es könnt‘ ja mal ne Pandemie kommen!

J. brachte gestern so rund drei Kilo Erdbeeren und gut 13 Kilo Tomaten vorbei. Wäre sonst alles auf dem Müll gelandet.

Jetzt haben wir Erdbeermarmelade für mindesens 30 Luffen und die Grundlage für Bolo für das nächste halbe Jahr. Maximal.

WMDEDGT 4/20

7:15 klingelt der Wecker – 7:50 in Ermangelung eines Autos doch notmäßig im Bus – 8:10 nachdem ich mir einen Kaffee gemacht habe, höre ich zu bis 12:00 – heimwärts zu Fuß durch die Sonne – 12:45 mein Mann ist so nett und macht uns ein paar Spaghetti mit Öl und Käse – 13:30 liege ich wieder im Bett und nacke im Glück – 14:45 doch wieder auf, ich okkupiere den Sonnenplatz an der eine Balkontür und entblättere mich Stück für Sück – 15:45 – werfe ich einen Blick in die spiegelnde Tür, vollkommen klar, warum C. mich zur ‚älteren Generation‘ zählt und ich dachte, ich würde eine Altersschönheit werden – 16:00 kurz in die Küche, abends soll es Rouladen geben – 16:30 hinter dem Rechner, dies und das und 1,5 Folgen „Elite“ – 18:00 wieder Küche, als J. klingelt habe ich immerhin schon mal ein T-Shirt an – 18:40 Rouladen mit Soße mit Kohlröschen mit Kartoffel-Sellerie-Stampf, danach ist ein Grappa notwendig – bis 20:00 lebhafte Gespräche, dann Nachrichten und die Ernüchterung, dass so schlimm es in Deutschland es auch immer sein mag, wir keine Ahnung haben, was Großbritannien, den USA oder Spanien abgeht – 20:15 ruft überraschend P. an obwohl er weiß, dass … doch er weiß es, ich verpasse nur die Titelmeldoie

Notizen, morgen oder wann auch immer ggf. auszuarbeiten für Beitrag

  • L. 66. 1/3 war ich dabei. Beim Rückblick doch noch was Neues.
  • Ich bin der Anhang meines Mannes. Zur Überraschung der anderen funktioniere ich auch ohne ihn.
  • Entlarvend!!! E. erkundigt sich, ob ich gut sitze. Dabei will er wissen, ob ich mich verloren fühle oder nicht.
  • J. + S. suchen definitiv Kontakt zu mir. Also eher J. als S. Damit hatte ich nicht gerechnet. Entspannt ungemein.
  • J. redet, ich höre zu.
  • Die Speelns der anderen ertrage ich. Warum sollten sie also nicht meinen ertragen? Dann bin ich halt ein ‚Tätschler‘ oder was auch immer. Aber J. schreit nicht, als ich mal kurz meine Hand auf sein Knie lege.
  • Mir ist Körperkontakt (Hand geben etc.) wichtig.
  • Als einer der wenigen muss ich aus dem Kreis morgen arbeiten und gehe nach dem Pfarrer.
  • Das Konzept der Gaststätte ist ohne Frage gut. Aber warum muss die Hälfte der warmen Speisen lauwarm kommen? Hat man ihnen das im letzten Jahr nicht gesagt?
  • Spargelsuppe mit Limette ohne Limette und ohne Garnitur und mit zuviel Sahne ist ok – aber auch maximal das.
  • Die, die mich als „feinen Menschen“ bezeichnet, zieht weg.

Alles für die Kunst!

Einige Jahre lang stand ich durchaus gerne als Akt’modell‘ auch vor der Kamera. Da ich mit verschiedenen Fotografen gearbeitet habe, gab es reichlich Abwechslung, was die Location betrafen. Nicht immer war das temperaturmäßig dann für einen Nackten angemessen, aber wie J. da immer sagte: Alles für die Kunst!

Irgendwann ist es auch relativ normal für einen, nackt in Trümmerhäuse rumzukraxeln, während der Fotograf friedlich in seiner Ecke sitzen bleibt und nur noch Anweisungen gibt.

Nicht immer sind wir ungestört geblieben – denn so Ruinen und Abrisshäuser ziehen verschiedene Klientel an – aber das hatte nie irgendwelche Folgen, außer das die Betrachter mit teils großem Interesse verfolgten, wie so ein Shooting einigermaßen professionell abläuft. Mir war’s egal, ob da noch in zweiter / eine zweite schauen konnte, wie ich so ohne aussehe.

J. war schon immer der Mutigste unter den Fotografen, was streng genommen heißt, er war immer der, mit den für das ‚Modell‘ mutigsten Situationen. Dafür hat sich die Bezeichnung „Blitzakt“ bei uns eingespielt, heißt, man bespricht die genaue Position, Haltung, Blick und was sonst noch wichtig ist, springt aus den Klamotten … klick, klick, klick … und wieder rein die Klamotten. Denn Blitzakte haben wir immer dann gemacht, wenn im öffentlichen Raum, auf Aussichtsplattformen beispielsweise, doch ein paar Menschen mehr unterwegs waren.

Heute abend lasse ich dann auch mal wieder die Klamotten fallen, zusammen mit wohl 200 anderen – denn es gilt für einen Dreh das hießige Theater mit nackten Menschen zu füllen. Das wird ästhetisch jetzt nicht so der Genuß werden im Gegensatz zudem, was die sonst auf die Bühne bringen, aber, s.o., was macht man nicht alles für die Kunst.

So’n Tach halt

  • Im Job einfach mal undiplomatisch gewesen. Als Herr Q. sich ranwanzte, hat er halt das zu hören bekommen, was er über seine Kollegin Frau B. nicht hören wollte. Sie steht also morgen oder übermorgen heulend in meinem Zimmer. „Blöderweise“ werde ich jegliche Klärung nur in Anwesenheit des Abteilungsleiter vornehmen, denn ich möchte schon protokolliert haben, dass sie mich mit einem „der da“ vor einer Gruppe ganz schön in die Suppe getunkt hat.
  • Wie immer am Nachmittag viel gelesen. Dass ich Musil protokolliere tut irgendwie gut – auch wenn es keinen Anklang findet. Aber muss das, was einem gut tut, Anklang finden –  außer bei sich? (Um ehrlich zu sein: JA, es wäre schön, wenn es Anklang finden würde.)
  • In Ruhe einkaufen gewesen und vor lauter Ruhe die notwendigen Kekse vergessen. Sind sie also notwendig?
  • Altherrensport am Abend: Einer, der definitv älter ist als ich, zeigt mir, was machbar ist. Aber der wird nicht am Samstag Pflaster verlegt haben. Hoffe ich. Bin jedenfalls alle.
  • V. gibt sich die Ehre. Schön mit ihr. Da lebt jemand. Aber ich muss morgen ‚arbeiten‘, zum Arzt, die Schwester kommt … aber es wird wieder den Abend geben, der keine Grenzen hat.

Schiller + Lührs + Familie

Ich hole mal aus! Als junger Mann, also alles zwischen 16 und 29, war ich ein begeisteter Theatergänger. Es muss 1986 gewesen sein, als ich als ZDL in Mannheim die Gelegenheit hatte ein Gastspiel der Münchner Kammerspiele bei den Schillertagen zu sehen. Es war der „Don Carlos“ mit dem grossartigen Peter Lühr als Grossinquisitor. Ungestrichen dauert der so ca. fünf Stunden. Die Inszenierung von Dieter Dorn kam mit weniger als drei Stunden aus, weil nicht der Text gestrichen sondern die Sprechgeschwindigkeit  enorm erhöht wurde. In den ersten Minuten dachte man, man wird nix verstehen, doch nach wenigen Minuten … .

Grandios, als kurz vor Ende der Grossinquisitor auftritt. Lühr war da schon um die 80, kam gestützt auf die Bühne. Und im Gegensatz zum bisherigen Sprechtempo sagte er seinen ersten Satz quasi in Zeitlupe: „Steh‘ ich vor dem König?“ Und als dieser das bejahte, sprach Lühr in unnachahmlicher Diktion die fälligen Respekt, Ironie und Überlegenheit gleichermassen ausdrückte: „Ich war’s mir nicht mehr vermutend.“

Und so ging es mir heute, als ich meine alte Mutter in der Reha besuchte und am Abend nicht nur meine Schwester sondern sogar mein Bruder Zeit hatten und wir zusammen zu Abend gegessen haben.

28

Die Patentochter wird heute 28. Sie schmeisst eine Grillparty. Ihre Mutter und ich gehen daher zum Griechen. Dort rechne ich eher mühsam aus, dass ich sie nun länger als die Hälfte meines Lebens kenne. Das erst Mal hatte ich sie morgen vor 28 Jahren in den Armen.

Und dann werde ich sogar noch eingeladen.

Etwas müde – # 442

Gegen 4 ins Bett gekommen, um 9 dann wieder auf, am frühen Nachmittag eine Stunde geschlafen. Ich mag diesen Zustand der Übermüdung dann schon, weil er mich fokussiert. Abendessen mit Mann, J., meiner Patentochter S. und ihrer Freundin M. Mein Gulasch – Eigenlob stimmt – gehört echt zu den besten, die ich je gemacht habe, schiebe es aber auf das fantastische Fleisch vom Metzger nebean (wobei der Kilopreis bei ihm gegenüber dem Discounter vier Euro billiger (!) war). Immer dann, wenn ich meine nächste Frage nicht anbringen konnte – war ich wegen der Übermüdung die Gelassenheit selbst, habe gewartet, bist wieder Luft war, und dann meine Frage gestellt. Und immer wieder muss ich erkennen: Ich hab’ne echt klasse Patentochter! Die ist nicht nur nicht auf den Kopf gefallen, sondern kann auch Fragen stellen!

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Wegen Dienst gestern schon „Pate I“ verpasst, jetzt zu spät für „Pate II“ gekommen – aber somit weiß mein Mann, was ich mir zu Weihnachten wünsche. Jetzt sag‘ bloß einer, ich sei nicht pflegeleicht!

Nur noch wenig warten

Vorhin richtete mir die Mutter von J. aus, dass er – nach längerem Überlegen – nun doch Lust hat, dass ich ein paar Portraits von ihm schieße. Freut mich sehr, denn er ist mit seinen knapp 16 Jahren wirklich einer der schönsten ‚Knaben‘, die ich je zu Gesicht bekommen habe.

Vielleicht wird ja auch eine Reihe draus.

Nicht meine Welt

J. hat mal wieder angerufen. Nach den üblichen Klagen über die Schlechtigkeit der Welt und über die Schlechtigkeit der Auftragslage erwähnte er im Nebenbei, dass er gerade mit seiner Frau in London war, um sich jeweils einen Fahrradrahmen anpassen zu lassen.

Räder und Speichen und Bremsen und Schaltung und … kommen dann von woanderst.

Geschunden & gestunken

OK, die Überschrift ist grammatisch nicht korrekt, aber dafür hat sie Rhythmus. Aber geschunden sind die Hände schon, voll von Eiterbeulen und Pestwarzen … nee, so dramatisch jetzt auch wieder nicht, aber ein Pflaster brauche ich dann schon und nen halben Liter Handcreme, weil sonst die Haut reißt. Liegt wohl an dem offenen Feuer, vor dem ich Stund und Stund stand. Dass ich mir nicht alle Finger verbrannt habe, grenzt an ein Wunder.

Irgendwie war es ganz schön, dann aber auch zugleich anstrengend und ein bißchen komisch. Das sind meist ganz nette Typen – aber ich vermute, wenn man Mittelalter so exzessiv macht, muss man schon einen gewissen Hau haben.Und dann finde ich es schon bedenklich, auf so ein Lager zu fahren und sämtliche Essenseigenheiten mitzunehmen. Einer aß nur dann mit, wenn er den Pfeffer selber drauf machen konnte (wie ich beobachten konnte, eine ganz normale Menge, ich hätte wohl weniger genommen), seine Freundin grenzte sich komplett aus, da sie mit ihren diversen Allegien kocketierte und so ihren Part an Aufmerksamkeit einforderte. Dafür waren die beiden J. zuverlässige Esser, die nach dem zweiten Nachschlag höflich in die Runde frage, wer noch was wolle. Aufallend auch S. und N. Sind im Grunde sehr nett, er sogar der Vorsitzende des Freundeskreise, aber die sonderten sich bei jeder Gelgenheit hab. Als es Kohlrouladen gab fragte er mich, ob es noch welche gäbe. Ich verwies auf den großen Bräter an der Feuerstelle. Er stand auf, holte zwei, gab eins seiner Freundin und eins sich – aß weiter. Jede/r andere im Lager hätte gefragt, ob er wem was mitbringen könne.

M. mimte wohl wieder den Cheflogistiker. Denn man kann die ca. 50 Lager mit ihren gut 520 Menschen nicht einfach so auf die Heimreise schicken. Da benötigt es eine kontrollierte Abfahrt vom Gelände, was eh nur durch eine schmale Stichstraße zu erreichen ist. Ich habe mich dann nicht eingemischt – wunderte mich aber, das er sich so kompliziert anstellte. Zwar für alles eine Excelliste, aber das Vorgehen mit so vielen Umständen … gut, ich war dieses Jahr da nicht dabei, für nächstes Jahr hat man mich aber schon angefragt, ob ich denn auch da etwas helfen könnte (also bei der Ausfahrtunterstützung, nicht Planung).

Kochen auf offenem Feuer ist übrigens relativ anstrengend. Denn das ganze findet ja auch dem Boden statt, so dass man sich dauernd bücken muss. OK, man könnte auch Feuerschalen etwas erhöht stellen, aber dann grillt es einem die Eier noch stärker. Zudem die Holzschlepperei und die ganzen Schüsseln sind ja auch nicht aus Plastik. Dazu die Wege, denn vieles war ja im Orga-Zelt und musste auch – des Regens wegen – gleich wieder zurückgebracht werden. Dazwischen immer mal wieder etwas Holz spalten und es hinschleppen … so dass man verdammt früh anfangen muss, soll um 13 Uhr das Essen auf den Tisch stehen.

Vielleicht gibt es in ein paar Tagen ein paar Bilder von J. hier zu sehen.

Badewannen sind wohl die geilste Erfindung der Menschheit! Zumindest nach so einem Wochenende!

Jungs …

… sind dann halt meist doch oft einfach nur feige, wenn es heißt, die Hosen wirklich auzuziehen. Wie vermutet, ist er dann gar nicht gekommen.

Warum nicht jeden morgen so?

Ich bin halbschlafend am Tee machen, da tanzt ein gerade noch junger Mann in die Küche herein. Nur mit einem langen T-Shirt bekleidet ist ihm scheinbar klar, dass er sich der hiesigen Kleiderordnung angepasst hat.

Als ich später vom Markt komme, ist er gerade der Badewanne entstiegen und nun immerhin mit einer Hose bekleidet. Als er wenige Minuten später spontan ein Foto will – während ich den Rucola entstängele – meine ich, dass er doch wisse, dass ich nur Aktaufnahmen machen würde. Woraufhin er die Hose fallen lässt und fragt, ob es so OK wäre.

Nun haben wir für Sonntag einen Termin (wenn er sich daran noch erinnert, denn ein bisschen sprunghaft ist er schon).

Ansonsten eine nette Einstimmung in den Tag – wäre mir aber jeden Morgen dann doch echt zu viel.

So halt

J. hat zwar nun nachgelassen, mich mit Mails zu bombardieren – jetzt sind es nur noch zwei die Woche, früher waren es drei bis vier am Tag – aber ihre Neugierde bleibt. Das einzige, was sie noch nicht gefragt hat, sind meine sexuellen Vorlieben, alles andere war schon dran. Aus verschiedenen Gründen antworte ich äußerst selten und dann auch nie wirklich konkret. Mir geht das gegen den Strich ein Auskunftsbüro zu sein, denn, wenn wir uns – ebenfalls selten – wie heute sehen, bei einem Glas Tee in einem Café, weiß sie danach von mir genauso viel wie davor – ich dagegen bin bei ihr auf dem neusten Stand.

Vorsicht: 18plus!

Ist schon spannend zu sehen, wie sich die eigene Sexualität über die Jahre verändert, oder der Umgang damit. Nach wie vor bin ich ja einer der ganz wenigen Menschen auf dieser Welt, der auch gerne mal alleine Hand an sich legt und das auch genießen kann. Stressfreier geht Sex ja echt nicht, denn das einzige, auf was man achten muss ist man selbst. Und das bekomme ich durchaus ganz gut hin.

Als Jugendlicher und junger Mann war ja vollkommen klar, das „das“ nie jemand mitbekommen dürfte, denn das wäre peinlich hoch 27 mal 39.873 Milliarden gewesen, mindestens. Über die Zeit aber hat die Lust an sich selbst auch noch andere Aspekte aufgetan. Das mag jetzt vielleicht jetzt typisch männlich(-kindlich) zu sein, aber wenn es es sich ergibt, hole ich mir auch gern mal einen runter, wenn jemand zuschaut. (Was die- oder derjenige derweil macht interessiert mich übrigens eher wenig dann.) Das hat psychologisch bzw. anthropologisch sicher etwas von „mein Haus – mein Auto – mein Pferd“ an sich – aber das tut der Lust in dem Moment dann keinen Abbruch.

„Gelernt“ bzw. „entdeckt“ bzw. „wahrgenommen“ habe ich das vor Jahren bei einem Shooting, als ich vor der Kamera stand. Beim zweiten Shooting fragte der geniale J. eben nicht, ob das auch „ohne Klamotten“ ginge, sondern ob das „mit Ständer“ ginge. Ging nicht – jedenfalls bei diesem zweiten Shooting. Beim dritten – ich hatte in der Zwischenzeit wirklich auf eigene Art und Weise geübt – war es im ersten Moment noch aufregend, aber dann … dann klappte es auch auf Kommando.

Hin und wieder frage ich mich aber auch, ob das nun eine „Entwicklung“ ist, oder ob mit zunehmenden Alter der Reiz stärker werden muss.

Die Ex (II) – (im Grunde aber 1)

Die Ex versucht anzurfen – am Wochenende Klassentreffen nach 30 (!!!!) Jahren, und in den 30 Jahren zu ihr übrigens regelmäßigen Kontakt gehabt – um zu klären, ob wir uns schon im Zug treffen etc. pp.

Ihr Sohn, 13, am Telefon. Zweimal hat er mich bisher gesehen, beim ersten Mal hatten er und seine ältere Schwester schlichtweg Angst vor mir, weil sie aufgrund eines Photos dachten, ich sei verrückt und würde in einer psychiatrischen Anstalt leben. Wir kommen ins plaudern! D.h. ich plaudere ohne vorgehaltene Waffe und ein 13-jähriger plaudert ohne Androhung von Internetenzug auch.

Am Ende erfahre ich, dass meine Ex gar nicht da ist.

Dann rufe ich halt morgen nochmals an – denn wenn S. nicht da ist, plaudere ich halt weiter mit J. (er nach Aussagen seiner Mutter, ca. 1 Jahr nach seiner Geburt, der Überzeugung ist, dass er schwul wird und ich doch bitte frühzeitig ihm klar mache, dass das klar geht. Na, dann kann ich ja berichten, dass wir heute Abend schon mal begonnen haben, eine Vertrauensebene aufzubauen).

Alle Jahre wieder

  • Theaterfest zur Spielzeiteröffnung
  • Auch ohne offizielle Anfrage (wie in den letzten vier oder fünf oder gar vielleicht sechs Jahren) erkläre ich mich bereit, wieder zu fotografieren.
  • Und zwar kostümierte Kinder vor Hintergrund. Dieses Jahr eine Sänfte (zum reinsitzen) vor Waldhintergrund mit Plastikbaum.
  • Der Andrang gewohnt enorm.
  • Die Ausnahme in diesem Jahr: Um 13:33 Uhr gibt es für vier Minuten nichts zu tun. Zeit, um eine Kollegin meines Mannes bitten zu können, uns einen Kaffee zu holen. (Denn mein Mann hat die Aufgabe, die gemachten Bilder auszudrucken und wer weiß, wann das nächste Kind kommt. Nach vier Minuten.)
  • Gegen 14 Uhr frage ich meinen Mann, ob noch genug Geld da ist, für einen weiteren Kaffee. Seine Antwort: „Es reicht für eine Kanne – die Frage ist, wer sie holt!“ Er am ausdrucken, ich am photographieren, alle anderen am an- oder auskleiden (und mit Kindern ist das nicht ganz soo einfach).
  • „Kann ich Ihnen gerne gleich holen. Einfach nen Kaffee oder was anders?“ Eine Mutter! Zwei der drei Kinder habe ich schon abgelichtet. “ Wenn die Dritte durch ist, hole ich es Ihnen.“ Mein Mann greift zum Geldbeutel. „Lassen Sie das bloß stecken!“ Zehn Minuten steht der Kaffee da, die Spenderin schon über alle Berge.
  • Nach drei Stunden Kind einrichten, auf den Boden knien, Foto machen, hochkommen, Speicherkarte übergeben, andere Speicherkarte nehmen, Kind einrichten, auf den Boden knien … werde ich tierisch müde.
  • Offiziell dauert das Shooting vier Stunden. Wie immer werden es fünf.
  • Die Abteilungschefin duzt mich. Das gab’s noch nie.
  • Die Pressefrau, die mich sonst gefragt hat, ob ich … schaut nicht einmal vorbei.
  • Die Tageszeitung findet, wie immer, gefallen an der Aktion. Ich nenne meinen Namen und werde gebeten zwei Kinder zu fotografieren und zwar so, dass es für den Tageszeitungsfotografen gut aussieht, von meiner Position aber unmöglich wäre, auch nur eins der Kinder zur Hälfte aufzunehmen.
  • Die Thunfisch-Tramezzinis meines Mannes schmecken wie jedes Jahr zu diesem Zeitpunkt einfach nur geil.
  • Ich trinke – entgegen aller meiner Gewohnheiten – zwei Flaschen Wasser, pinkeln muss ich dennoch nicht.
  • Einige Mütter machen sich die Mühe, auf mich zuzukommen und sagen „Danke“ oder „Schöne Aktion“ oder sowas.
  • Eine Mutter kommt auf mich zu und sagt: „Danke, dass Sie sich mit der Inszenierung so viel Mühe geben. Ich hätte nie gedacht, dass ein Handhaltung soviel ausmachen kann.“
  • S., J., und V. überraschen mich mit jeweils einer Umarmung – dass ich nach Schweiß stinke, müssen sie halt in Kauf nehmen.
  • Wir haben gerade versucht zu rekonstruieren. Über 225 Bilder ausgedruckt, entspricht, da Mehrfachdruck, min. 150 Kindern, d.h. im Durchschnitt zwei Minuten pro Kind. Will ich gerade selber nicht glauben … aber wir sind das gerade nochmals die Abläufe durchgegangen … der Durchschnittswert ist realistisch. Denn es gibt Kinder, die stehen wie eine 1 und da braucht es dann 20 Sekunden um 4 gute Fotos zu machen, bei andern braucht man 3 Minuten, bis sie überhaupt die Füße auf dem Boden haben.
  • In dem Moment, als ich zu Hause war, und ich die Hose ausziehen wollte, klingelt es an der Tür. Unter die Dusche kam ich dann erst ne gute Stunde später.
  • Und nach der Dusche hieß es: in einer Stunde kommen 4 Gäste … aber geplant ist geplant: Sekt – Salat mit geräucherter Forelle – Rindergulasch mit Pilzen und Knöpfle (natürlich selbstgemacht) – Tarte Tartin / diverse Getränke.
  • Morgen nach den Abwasch … da lege ich mich in die Badewanne … oder so … oder was anderes …

Der Tag *

Ab 5:30 wird zwar nicht zurückgeschossen, aber spätesten da ist meine Nacht zu Ende, da wälze ich mich dann irgendwie rum, schlafe immer wieder ein, träume immer wieder irgendwelche Scheiße, mache mir Gedanken über „wie-geht-das-wohl-weiter“ und fühle mich hin, ob der Pilz mal wieder sich an delikater Stelle sich ausgebreitet oder den Rückzug genommen hat.

Kurz nach acht dann doch auf, wenn auch ohne Lust, nach Bad-Gang die übliche halbstündige Niesattacke mit SZ-Lektüre. Meine Mann machte sich derweil vom Acker, der will zwei Tage noch auf der Burg schuften.

Den restlichen Vormittag vor dem Computer, erst die eine Mail an E. beantworten, dann noch ein paar Mails ehrenamtlicherweise und schließlich die lange, lange Suche nach kostenfreien epubs. Jetzt habe ich 150 Dateien auf dem E-Reader, was wohl an die 500 Bücher entspricht – aber ich bin noch nie so unglücklich hinsichtlich Lektüre in den Urlaub gefahren. OK, im Gesamtwerk von von Keyserling werde ich noch was finden, aber alles andere ist Not-Lektüre: Homer, Platon, Zola, Hugo, Dumas, Weiß, Shakespeare … halt alles ‚altes‘ Zeug aus meist Kategorie zwei. OK, etwas Zeitgenössisches ist noch – verbotenerweise – auch darunter, aber nix, was mich so richtig anspricht. Echt, auf den Kauf von Unterhosen, Klamotten, CDs, Küchenutensilien und was auch immer … no problem, aber Bücher?

Nach nem kleinen Mittagessen bei gaga hängen geblieben, Platz 35 schaffe ich zwar nicht mehr vor dem Urlaub – aber bis Ende des Jahres jetzt dann doch locker.

Und dann stand B. vor der Tür, der jüngere Bruder meiner Patentochter S. Er hätte gehört, ich würde heute für sie kochen. Als ich erläuterte hatte, dass ich vorgestern der Mutter gegenüber ausgedrückt hatte, man könnte ja gemeinsam kochen stand schon die Schwester S. vor der Tür. Nochmals die selbe Erklärung, dann rief die Mutter J. an.

Nach einigem Hin-und-Her folgender Speiseplan:

Dazu das Agreement von J.: „Du kaufst ein, Du kochst – ich mache die Küche, ich zahle!.“ Da stimmte ich doch gerne zu.

Mit der Patentochter dann zwei Stunden in der Küche – und da war irgendwie toll. Denn irgendwie wollte sie schon wissen, wie ich was warum so koche – und hat mich echt gelöchert -, andererseits hatte ich zwar das Heft in der Hand, aber S. hat gekocht und getan und angerichtet und … jedenfalls so, dass man sagen konnte: Ihr Werk. Und dazwischen hatten wir noch Zeit ganz locker und ungezwungen darüber zu reden wie es ihr geht, was das Studium macht, der Freund, die Zukunft … so ein Patenonkel-Patentocher-Gespräch in lockerster Atmosphäre.

Dass ich derweil der Kochpoetin nicht immer gefolgt bin, versteht sich. Hatte zum Teil anderes Ausgangsmaterial (Schlegel) oder auch Fehlendes (Minze) oder auch Unverständnis (warum die Karotten raus?) …  und während ich S. erklärte, warum sie was wie zu tun hätte fiel mir irgendwie auf, dass ich seit ich ihren Blog lese, in der Küche freier, mutiger, selbstbewußter, kreativer …. geworden bin. Ich kann das echt an nix Konkretem festmachen. Aber lese ich eines ihrer Rezepte, dann sehe ich die Arbeitsschritte vor mir und zugleich meine Varianten, Weglassungen, Hinzufügungen, Änderungen, Ergänzungen. Und ich lese viele Rezepte, wirklich, aber die von ihr … magic!

Abendessen war gut, auch wenn ich merkte, dass alle drei Redebedarf hatten, also gucken, dass jede/r zu seinen Zeiten kommt. Noch mitkommentiert den Probezeltaufbau von S., die sich nächste Woche nach Norditalien abmacht und als Onkel es natürlich nicht lassen können, ihr eine halbe Stunde lang vor google-earth zu erklären, wo gut wo nicht, wo guter Campingplatz wo doof – immerhin habe ich klar gemacht, dass sie mitschreiben soll. Aber habe ich damals auf so was gehört? Ja! Wenn es der Lieblingsonkel war! Aber der war Priester und erzählte immer eher was von Sünde und so …

B. tut mir mal wieder etwas leid, er kommt in der Familie nicht zu seinem Recht. Ich mag ihn, aber die Themen die er hat, die sind mir so fremd. Aber er hat heute ohne Protest den Salat gegessen und todesmutig ne Schnecke probiert (wobei es bei der einen dann nicht blieb). Als Nächstes habe ich Tauben in Aussicht gestellt … das scheint angekommen zu sein.

Und das war es dann auch. Jetzt zappe ich noch etwas, werde noch meine Handy-Farm besuchen und für Ordnung suchen und morgen?

Morgen: Hör-CD zurück in die Bib, Hörstöpsel kaufen (die 35-Euro-teuren vom letzen (!) Jahr haben heute endgültig den Geist aufgegeben) und sonst mögliche weitere Absagen ablegen … jedenfalls nichts, was mich animiert, morgen freudig aufzustehen.

„Der Tag“ ist übrigens ein wöchentliche aktuelle gesellschaftlich-politisch-kritische-kulturelle Sendung von HR2, die sich erlaubt, 55 Minuten lang über ein einziges Thema sich aus verschiedenen Sichtweisen kontrovers zu nähern – ohne Gebrüll, ohne Populismus, ohne Selbstdarstellungsneurosen.

Spontan

J. und S. kommen nachher vorbei, um sich von mir erzählen zu lassen, was man in Rom denn abseits der üblichen Touristenpfade denn noch so machen könnte / sollte / müsste. Da ich mich in Rom so einigermaßen auskenne … und – das ist der Clou an der ganzen Sache – ich werde die beiden wieder so heiß machen, dass sie auch uns ein Kilo eines bestimmten Kaffeebohnenmischung mitbringen (in diesen Räumen auch „Heiliger Kaffee“ genannt) . Und um den Mitbring-Druck zu erhöhen habe ich spontan beschlossen, schnell noch was Italienisches zu kochen. Nach Durchforstung des Kühlschrankes ergaben sich nur ein paar halbleere, dreiviertelleere, nahezu ganz leere Gläser mit verschiedenem Antipasti, die jetzt dann auf kleine Tellerchen wandern. Kurz in die Luft gekuckt und mich für eine Gemüse-Lasagne mit Gorgonzola entschieden. Ich bekomme dazu einen Prosecco, die anderen werden sich an ihrer Faßbrause festhalten.

P.S. Gilt übrigens für alle hier: Ein Kilo einer bestimmten Kaffeebohnenmischung (erhältlich in einem ganz bestimmten Cafe in der Innenstadt, wo man als Tourit eh vorbeikommt) gegen ein Paar Insider-Tips, u.a. die drei besten Cafes der Stadt.

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Jetzt red‘ i – oder eben auch nicht

Ich fühle mich schon sowas wie geehrt, dass J. heute zwei Stunden aus H. angereist ist, um mit mir vier Stunden in der Küche zu verbringen, um dann den gleichen Weg wieder zurückzunehmen. Ich meine, wer nimmt schon die Zeit und das Geld in die Hand für vier Stunden? Andererseits war mir die ganze Sache dann aber irgendwie zu einseitig, denn gefühlt 3:47 Stunden zuzuhören und für die Dauer von 0:13 selber zu Wort zu kommen – das ist irgendwie nicht mein Ding. OK, vielleicht waren es auch 17 Minuten oder 21, aber mit Sicherheit keine 30.

Aber letztendlich ist das auch nicht verwunderlich. Irgendwie scheine ich so etwas auszustrahlen, was den anderen animiert, zu reden was es zu reden gibt. Und es scheint auch ein weitverbreitetes Bedürfnis zu sein, reden zu können bzw. zugehört zu bekommen.

Und ich muss der Wahrheit da langsam echt ins Auge schauen, dass ich, je älter ich werde, immer mehr meinem Vater ähnel. Bis der ein Wort sagte, musste schon echt was passieren. Als Kind habe ich ihm das richtig übel genommen und ihm einmal lautstark vorgeworfen, er solle doch lieber ins Kloster gehen als hier beim Abendessen sitzen, wenn er doch eh nie was sagen würde. Boa gab’s danach von Mutter einen Abrieb!

Wie in alten Zeiten

Statt Glotze am Schreibtisch, schreibend. Zwar nicht wie früher auf einer IBM 85 – unglaublich, entweder täusche ich mich in der Typenangabe (glaub ich nicht!), oder das Netz hat sie nicht, die Kaiserin unter den Kugelkopfschreibmaschinen! – mit Kohlenpapierdurchschlag. Und auch kein Bier daneben, sondern Wein und statt Zigaretten gar nix. Und auch kein Eintrag wie früher ins Tagebuch, wo es dann hieß „Briefe an …“. Und auch nicht den Füller suchen müssen, wegen der Abschlußformel, der Unterschrift.

Heute eben Blog.

Kurzfassung daher:

Mails an E., Ni. und J.

71

R. hatte mich zu seinem Geburtstag eingeladen, 71 ist er geworden. Wie ich zu der Ehre komme, entzieht sich mir etwas, es ist ein eher lockerer Kontakt. Dementsprechend war ich etwas in Zweifel, wie der Abend werden würde, kenne ich doch aus seinem Kreis genau eine Person, ein Ex-Lover von mir.

In der Pizzeria saß ich dann also in einer Gruppe aus folgenden Personen:

  • H. – die Chefin der Organisation, bei der ich ehrenamtlich tätig bin. Irgendetwas zwischen Chefin und mögliche Freundin.
  • J.- eine Freundin von H. die ich nicht kannte, aber mit der ich nach 56 Sekunden auf der gleichen Wellenlänge war
  • B. – meine Supervisorin (Ehrenamt), nun ja, ich bin eher etwas reserviert ihr gegenüber
  • J. – den ich seit meinem Studium kenne, der mal so was wie ein richtig guter Freund war. Der Kontakt ist vor vier Jahren von einem Tag auf den anderen abgebrochen
  • S. – Freundin von J., die mich den ganzen Abend eher mied, am Ende aber fragte, ob wir uns mal darüber unterhalten wollen, warum es vor vier Jahren so brutal auseinander gegangen ist
  • L. + U. – Der Exfreund meines ‚Manns‘ und mit seinem Mann, die seit vier Jahren mit J. und S. sehr befreundet sind. Und mit denen wir nach wie vor seit 15 Jahren sehr gut befreundet sind.
  • X. + X. – Schwester des Einladenden mit Mann, die sich fremd fühlten, aber, auf den Großvater angesprochen, nur so sprudelten.

Der Abend war schon schön, aber auch extrem anstrengend, so dass ich gefühlt gegen 1 dann auch schon gegangen bin. Mein Mann wunderte sich dann arg, warum ich um 22:30 schon zu Hause war.

Krebs (2)

R. macht mich gerade etwas fertig. Wir hatten ca. 15 Jahre (!) keinen Kontakt, aber über einen gemeinsamen Freund waren wir grob übereinander informiert. Jetzt hat er Krebs, jetzt bin ich auch auf einer e-mail-Verteilerliste, mit Hilfe derer er über seine Krankheit etc. informiert. Letzte Woche kam eine Mail, ich habe nicht darauf reagiert, weil wir uns ja fremd sind, es andere gibt, die näher sind etc. Heute über einen anderen Kanal die Frage, ob ich die Mail bekommen hätte, wobei ich die Nachfrage eher so interpretiere, dass er gern eine Antwort hätte.

Über mein Ehrenamt habe ich ja auch J. „an der Backe“, ebenfalls Krebs, ebenfalls Chemo.

Und was soll ich da schreiben? Das alles wieder gut wird (woran ich nicht glaube)? Das das alles schon so seine Ordnung hat? Das es halt menschlich ist (was es ja auch ist)? Das es mir auch nicht gut geht?

Na ja, die Maßnahme ermöglicht es mir ja, morgen lange darüber nachzudenken und abends dann eine Mail zu schreiben.

Kaleidoskop eines Alltags

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Anton Weyrother

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einige mehr oder weniger tolle Ideen um die Fotografie und die Bildbearbeitung

Rummelschubser

Ein Rummelschubser vs. Glioblastom et alia