Durch die Zeit

Tag: Kartoffeln

Danke!

Vor, während und nach der Sitzung von Verein 1 reicht beschenkt worden.

  • Büchergutschein für den Einsatz des Vereinsgeburtstages letztes Wochenende
  • Restaurantgutschein aus Anlass unserer Verpartnerung
  • Zwei Kilo Kartoffeln für … keine Ahnung

Be-denklich

Im Supermarkt. Keine Kartoffeln! Nicht eine! Egal ob festkochend oder nicht. Nix. Nintsch. Im ersten Moment rege ich mich auf: „Was? Keine Kartoffeln? Es ist 17 Uhr, da muss es doch noch Kartoffeln geben!“ Da kommt immer und immer wieder mein Konsumentenherz durch: Wenn ich was will, dann hat der Laden es auch vorrätig zu haben. Also doch keine Kartoffelsuppe? Umdenken müssen? So spontan? Was für eine Herausforderung.

Hey, es gibt einen weiteren Supermarkt 150 Meter weiter. Der hatte Kartoffeln. festkochend, weichkochend, vorwiegend festkochend und sogar „Spargelkartoffeln“ die weder weich- noch festkochend sind, sondern scheinbar gar nix.

Im ersten Supermarkt gab es dafür auch den Rest: Hefe, Kondensmilch, verschiedene Mehlsorten, Weißwein und Kartoffelchips. Chips in Hülle und Fülle. Mit Essiggeschmack, mit Hühnchengeschmack, mit Holzkohlengrillgeschmack und mit Honiggeschmack. Mit Paprikageschmack und Zwiegelgeschmack mit … ach was weiß ich, gefühlt mindestnes 20 verschiedene Geschmacksrichtungen.

Keine Kartoffeln aber Kartoffelchips. Vermutlich hätte beim Fehlen letzteres sich mehr Menschen beschwerd.

Qual der Wahl – wie schön!

Wir gehen heute schick essen!

Aber was soll ich nehmen? Kalbs Cordon bleu Special paniert mit getrockneten Oliven, gefüllt mit Serrano Schinken, Mozzarella, Tomaten & Basilikum, serviert an zweifarbigem Kartoffelpüree? Oder doch lieber Gnudi Hausgemachte Ricotta Gnocchi serviert unter geschmolzenen Tomaten und feinen Basilikumstreifen? Aber das hört sich auch nicht schlecht an: Rosa gebratenes Lammnüsschen mit Kartoffel-Lauch-Gratin und Baseler-Dörrbohnen

Renameing

Die Bratkartoffeln von heute Abend hätte ich auch „Schwarze Pest“, „Katastrophenkartoffeln“ oder „Unglücksscheiben“ nennen können. Ich hab die letzten Monate mit Hilfe von Herrn Mälzer so geübt und ich bin fast richtig gut geworden. Woran das heute so grandios gescheitert ist … keine Ahnung.

Für heute Abend

  • Getrüffeltes Rührei vom Zwerghuhn
  • Steinpilz-Artischocken-Terrine
  • Saltimbocca a la Romana mit geschmorten Zwiebelbohnen und abgebackenen Kartoffeln
  • Flambiertes Zwetschgen-Männle

Für Freitag

Freitag kommt (also fährt vielmehr an) Rolli-A. War schon immer klar, dass sie, obwohl extremst behindert, keine Extras bekommt, will heißen, ganz ’normal‘ behandelt wird. Auch wenn sie nicht eigenständig essen kann, sie hat das Geschirr und das Besteck wie wir, auch die gleichen Gläser. OK, einen Strohhalm bekommt sie dazu, ansonsten würde ich zu viel verschütten, wenn ich ihr was gebe. Und es gibt auch das Essen, was wir denken, was gut ist – ohne darauf zu achten, ob man es gut ‚geben‘ kann oder nicht. Und ich bin’s mir nach wie vor zufrieden, dass ich meine erste Idee von damals immer noch durchhalte: keine Extras, keine (falsche) Rücksichten, kein Betudeln, kein „eitadei“. Die Bewegungen, die sie aufgrund der Erkrankung nicht machen kann, werden von uns irgendwie ausgeglichen – das war’s dann schon.

Ich geb‘ echt zu, dass ich schon Muffensausen hatte als klar war, ich bekomme für drei Wochen eine Praktikantin von knapp einem Meter Länge bei 21 kg Lebendgewicht im Liegerollstuhl, die außer der linken Hand nichts bewegen kann – äh und das Mundwerk, dass bewegt sie auch, beständig! Sie rollte damals also rein, ich war ausnahmsweise mal so merksch und kapierte sofort, dass aus ihrer Liegeposition meine Sitzhöhe für sie extrem anstrengend ist – also saß ich immer auf dem Tisch, wenn ich mehr als drei oder vier Sätze mit ihr zu wechseln hatte. Und so unangenehm es für mich anfänglich war, oben zu sein, dämmerte dann aber mit der Zeit, dass das für sie ‚angenehm‘ ist. Und ab dem zweiten Tag hab‘ ich sie eh gemocht, sie ist so frisch, so gerade raus, mit so viel Witz, so lebendig … und ja, ich bin etwas stolz, dass sie mir vertraut.

Und da A. auch noch kommt (*freu*) – und der ist ja das, was man so ‚Mann“ nennt, daher kommen wir an Fleisch nicht rum … und es soll ja auch irgendwie besonders sein für Rolli-A … so haben wir uns heute nach längerer Diskussion geeinigt

  • Weinbergschnecken
  • Schnitzel mit gebratenem, parmesanbestäubten Salatherzen (o.ä.), Herzoginenkartoffeln, Steinpilz-Zwiebel-Reduktion
  • Cremé brulée

Und ggf. fällt uns noch ne kleine Schweinigkeit für zwischendrin ein.

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