Durch die Zeit

Tag: Laberrunde

Nicht der bewegte, sondern der defizitäre Mann

Monatliche Laberrunde. Wie immer der Einstieg: „Wie bin ich heute hier?“ Da wir uns nur jeden Monat treffen ist die eigentlich Frage: „Was war in den letzten vier Wochen los?“ Da so gut wieder jeder nur jeden zweiten Termin wahrhnimmt … haben alle viel zu erzählen. Ich auch: Verpartnerung, Familiengedöhns, Augengedöhns.

Die Supervisiorin, die ich wirklich sehr hoch schätze, lässt (mal wieder) keinen Zweifel daran, dass das Thema Familie auf den Tisch gehört. Also räumt sie mir eine gute halbe Stunde ein mit den Worten: „Ich glaube Sie sind in der Lage, mit den Impulsen dann eigenständig weiter zu arbeiten – denn im Grunde bräuchten wir länger“.

Ich schildere die Situation. S. in ihrer analytischen Art ‚respondiert‘. Ich weiß nicht, wie man das besser ausdrücken soll, denn einerseits ist es ein „Du machst es doch auch“ und ein „Tu doch nicht so abgeklärt-cool“ wie aber auch „Kapier doch, dass Du ein Gefangener der Familie bist und Dein Aktionsrahmen jetzt nicht gerade so groß wie ein Fußballfeld ist“. In dem Rahmen kann ich mir das jedenfalls alles gut anhören (und auch zugeben: Wo sie recht hat sie recht!). Andere schildern ebenfalls ihre Eindrücke, ihre Impressionen, haben Ideen oder fragen mit leichtem Unglauben das ein oder andere nach. Die Supervisorin lässt laufen, lässt Dynamik zu und greift nur zusammenfassend ein (habe ich schon erwähnt, dass sie einfach toll ist?).

Abschließend klären können wir nix (was ich ja auch nicht erwartet habe), aber diese halbe Stunde ‚Schwarmintelligenz‘ hat mehr gebracht als all mein Denken in der letzten Woche. Und so lautet die Zusammenfassung für mich: „Der defizitäre Mann und die Widersprüche der Familie“. Das klingt jetzt vielleicht etwas negativ und abwertend – es ist aber nur eine multiperspektivische Beschreibung der Ist-Zustandes was mir ganz schön hilft. Menschen, die sich wohlgesonnen sind können ja sowas von hilfreich sein!

Ich hab‘ mit dem Thema echt zu kämpfen – aber in der Gruppe mit der Supervisorin bekommt man das Gefühl, es packen zu können. Und am Ende haben wir einfach alle auch herzhaft gelacht, denn so ernst das alles ist, so ist es zugleich auch komisch bzw. skurill. Und es einfach eine tolle Leistung von ihr, beide Aspekte zur Geltung zu bringen.

Was ist schon weit

Gestern in der Laberrunde mangels aktuellem Thema wurde dann ‚alt werden‘ behandelt. Als Jüngster in der Runde konnte ich nicht wirklich etwas zum Thema beitragen und beschränkte mich aufs Zuhören. Gegen Ende der Stunde forderte mich aber die Supervisorin auf, meine Sicht als „Jungspund“ zu äußern. Zwischenzeitlich war mir aber nur eingefallen, dass ich beim wichsen lange nicht mehr so weit sprizten kann wie einst als echter Jungspund. Aber das habe ich mir dann doch als Beispiel verkniffen und mich in irgendwelche Allgemeinplätze verloren,

nulla dies sine linea (*1)

Zusammen mit „homo sum, humani nihil a me alienum puto“ (*2) meine zwei … ja was? … Leitsprüche … Lebenssprüche … Lebensansprüche?

Egal, mir gefallen beide ausnehmend gut und spiegeln mich bzw. meine Ansprüche an mich ganz gut wieder. Es war in der Schulzeit, als ich mit einer Klassenkameradin mal eine Diskussion hatte, wie denn wir uns in der NS-Zeit verhalten hätten. Was sie sagte, weiß ich nicht mehr, aber mir wurde damals klar, dass ich zum Widerstandskämpfer wohl wenig getaugt hätte. OK, damals wußte ich noch nicht, dass ich schwul bin – vielleicht hätte das meine Ausage damals etwas geändert.

Und den Titel meine ich bei Satre als Jugendlicher gelesen zu haben – aber dafür lege ich meine Hand sicher nicht ins Feuer. Eine Stunde am Tag wollte ich, so habe ich mir damals vorgenommen, lesen. Natürlich habe ich das nicht durchhalten können – so wie heute. Klar, ich habe in der Zeitung gelesen, etwas im Internet – aber das zählt alles für mich nicht, denn das bezog sich auf Literatur. Heute kam ich noch nicht dazu (und werde wohl auch nicht dazu kommen), gestern begeisterte mich ein Ralf-König-Comic (11.000 Jungfrauen), den ich noch gar nicht kannte und morgen – ich habe frei – muss ich zwei Texte schreiben, auf den Markt gehen, Bibel lesen (aber das zählt irgendwie nicht) und dann kommt für das Wochenende Ersatzsohn T.

Das schreib ich, glaub ich nur deswegen, um nicht schon wieder zu schreiben, dass mich die Supervisorin in der Laberrunde schlichtweg begeistert. Die hat heute mit zwei Sätzen einen Druck von mir genommen, weil sie eben mein Ding von einem Schritt Abstand sehen konnte.

Dennoch: Morgen weiter im „Das Büro“, Band 2.

___________________
Für die, die nicht das GROSSE Latinum haben wie ich (immerhin mit genau 5 Punkten mühseeligst ersessen, weil das der Deal mit dem Lateinlehrer war, weil sonst der Grundkurs nicht zustande gekommen wäre):

*1: Keine Tag ohne Zeile (Näheres HIER)
*2: Ich bin ein Mensch, nichts Menschliches, denk ich, ist mir fremd. (Näheres HIER)

WMDEDGT 12/16

Mach‘ ich mal wieder mit. Frau Brüllen fordert wie jeden Monat auf, den 5. eines Monats zu protokollieren: „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“

7:11 – Ich werde wache und registriere langsam: ich bin komplett nackt; ein anderer nackter Arsch schmiegt sich an meinem; ich schlafe defintiv nicht in meinem Bett. Dann erinnere ich mich, dass ich ja bei meinem besten Freund P. in  B. bin, ich einen Tag Urlaub habe und somit alles seine Richtigkeit hat.
7:25 – Ich ziehe mich mühsam an, weil meine Klamotten, warum auch immer, über den ganzen Raum verteilt liegen.
7: 36 – Der Mitbewohner von P. ist in der Küchen verbotenerweise wach und gesprächig. Ich schnappe mir die Zeitung von gestern und tue so, als würde ich interessiert lesen – dass ich keine Lesebrille aufhabe, fällt niemanden auf. Immerhin gibt es Tee.
7:50 – Jetzt kann ich mal kurz ins Bad.
8:09 – P. und ich machen uns auf zum Bahnhof.
8:20 – Kleine Knutscherei zum Abschied.
8:25 – Stelle mich in einer Bäckerei unter, höre „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ von Milan Kundera, trinke einen lauwarmen Tee, kaue auf einer Plastikbrezel herum.
8:59 – Der Zug ist gegen alle anderen Angaben pünktlich.
9:01 – Sogar ein Sitzplatz. Lese etwas in „Das Pfingstwunder“ von Sibylle Lewitscharoff, schließe dann aber doch lieber die Augen und döse vor mich hin.
10:21 – Der Zug ist immer noch pünktlich als ich aussteige.
10:30 – Zuhause sinnloses Hin und Hergelaufe, koche Tee, werfe einen Blick in die Zeitung, fahre den Rechner hoch, lese die eine Mail, gucke schnell bei tumblr und flickr, was die nackten Männer machen (sie sind immer noch nackt), schaue auf den Kalender, was der Tag so noch für mich bereit hält.
11:03 – Ziehe die Lektüre für das Bibel-Leseprojekt vor.
11:50 – Kleines Mittagessen (Rosenkohl vom Samstag) und Zeitungslektüre.
12:37 – Dringend benötigter Mittagsschlaf.
14:09 – Korrespondenz.
14:19 – Fotos machen und bearbeiten für die Wochenaufgabe um 17 Uhr auf dem Foto-Blog.
14:52 – Tee und Verfassen des Protokolls der ordentlichen Mitgliederversammlung vom Samstag (Verein 2).
15:31 – Lektüre: J. J. Vosskuil: Das Büro I – Direktor Beerta
15:55 – Aufbruch zur Straßenbahn.
16:30 – Laberrunde für’s Geschriebene. Habe verdrängt, dass es nach den 90 Minuten noch ein „gemütliches Beisammensein“ gibt, diesmal sogar mit Alkohol in Form von Glühwein. Also bleibe ich eine Anstandszeit und mache mich, ohne aufräumen zu helfen, mit S. ab.
18:47 – Rückfahrt mit der Straßenbahn
19:04 – Abendessen kochen (Nudelsuppe) und essen und in die Glotze gucken (verschiedene Nachrichten).
20:17- Korrekturen in den Haushaltsplan Verein 1 einarbeiten.
20:50 – Chat mit U. Sehr schleppend, weil sie was auf dem Herzen hat, aber nichts erzählen will, dafür aber andauernd Anspielungen macht. Ich halte es interessanterweise diesmal aus.
22:17 – Feierabend. Bisschen doof in die Glotze gucken.
22:50 – Aufbruch ins Bad, dann mit nem Glas Rotwein und Vosskuil in die Federn. Wenn nich noch fünf Seiten schaffe, bin ich gut, zehn dürften utopisch sein.

Aus der Laberrunde – oder: format c

Dieser Tage mal wieder monatliche Laberrunde. Wenig Lust. Aber bei der nächsten bin ich nicht dabei und da wollte ich dieses Jahr schon noch mal hin.

Schweres Thema danna auch gleich – Tod und Vergänglichkeit – weil es bei zweien aus der Gruppe gerade anlag. Gegen Ende verengt sich die Debatte etwas auf das Thema Haushalt auflösen bzw. ein Leben auflösen. Wie anstrengend es sei, eine ganze Wohnung oder vielmehr noch ein ganzes Haus leer zu räumen.

Und ich denke so mir: Ich mach’s meinen nicht vorhandenen Kindern ja echt leicht. Die 1.200 Bücher sind super schnell im Papiermüll veschwunden , und die Gegenseite mit meinen ganzen ‚Papieren‘ noch schneller. Dann noch etwas Sperrholz und das Zimmer ist so gut wie leer. Schlafzimmer noch einfach. Ein Schrank Klamotten, ein Bett, ein paar Cockrings und mein Bär. Also wenn man sich ranhält, ist das an einem Tag erledigt.

Denn ‚mein Leben‘ findet sich dann doch eher auf der Festplatte. Dort liegen alle meine Fotos, all‘ meine Texte, die ganze Auseinandersetzung mit der Literatur, auch bspw. pdfs meiner beiden alten Blogs (das eine hat über 1.000 Seiten), fast alle Briefe der letzten zwei Jahrzehnte … .

Und auch wenn das alles auf drei externe Platten gesichert ist – das ist schneller gelöscht als alle Bücher auf die Straße gebracht.

Ich hoffe ja immer noch, dass es mit der Cloud weitergeht, denn dann würde ich alles dahin verlagen und ein paar Leuten Zugriff geben, damit sie, wenn ich denn mal nicht mehr bin, sich einfach umgucken können, was es dann da so gibt. Was sie dann damit machen … ist dann die Entscheidung der Lebenden.

Laberrunde relativ

Die letzte Laberrunde für mich für die nächsten drei Monate. Obwohl, wie gesagt, mit der neuen echt gut.

Die Einstiegsrunde – „Wie bin ich heute hier?“ – geriet zu einem Schreckensforum. Mir ist ja gerade nicht so richtig gut, aber als ich das hörte, von diesen ganzen Krebsen, amputierten Beinen, Kündigungen, plötzliche Todesfällen … also gut geht es mir deswegen nicht, aber so schlecht dann nun auch wieder nicht.

Es bleibt dennoch die fast zentrale Frage: Was ist das Gute am Schlechten?

Laberrunde

Ich glaube, ich habe bei der Supervisorin ein Stein im Brett. Als ich in der Eingangsrunde das mit den diffusen Schmerzen in den Händen erwähne, strukturiert sie die 90 Minuten dann so, dass ich auf alle Fälle noch Thema werde. Irgendwie ist mir das nicht recht, irgendwie aber schon.

Ich erzähle also etwas, und bevor auch nur jemand von den anderen zu Wort kommen kann, ergreift die Supervisorin das Wort und hat das Bild, dass die Schmerzen davon kämen, dass ich gerade alles tun muss, um nicht zu tun. Das nicht-tun (dürfen und können) wären die Ursache. Ich muss grinsen, denn eine fast gleiche Interpretation gab es vor ein paar Tagen.

Bei aller Liebe. Ich glaube zwar schon, dass die Schmerzen auch psychosomatische Gründe haben, aber ausschließlich denke ich dann doch nicht.

Wochenende hat sich meine beste Freundin schon für ein langes Telefonat angekündigt, sie ist Ergotherapeutin und wohl nicht die falscheste Ansprechpartnerin.

Ansonsten machen die Tabletten müde. Noch in einem handelbaren Rahmen, sollte das mehr werden, dann sollte ich sie wohl absetzen.

Ich bin es echt nicht gewohnt ‚krank‘ zu sein oder ‚Schmerzen‘ zu haben.

Schwarmintelligenz

Mal wieder Laberrunde. Lässt sich ja nicht ganz vermeiden. Zum ersten Mal ein rein privates Thema. Steh ich echt nicht drauf, aber wenn die betroffene Person schon bei der Überschrift zu heulen anfängt …

Nachdem sie die Situation geschildert hat, beginnt ein Feuerwerk der Nachfragen. Wir haben das alle etwas gelernt und mehr oder weniger ausführlich geübt. Ich rühme mich, da nicht ganz so schlecht zu sein – aber immer dann, wenn ich eine Frage entwickelt hat, hat sie einer der andere Frauen (ich bin der einzige Mann in der Gruppe) schon gestellt. Das ist echt die Geschichte vom Hasen  und dem Igel.

Und das Feuerwerk ist echt nicht schlecht und ich bewundere wirklich die anderen Frauen, die da mit einer Leichtigkeit eine nach der anderen raushauen.

Leider ohne großes Ergebnis, egal welche Fährte verfolgt wird, sie endet in einer Sackgasse.

Dann beschleicht mich ein Gefühl, mühsam bekomme ich es in Worte, mühsam erarbeite ich mir Rederecht – die betroffene Person schaut mich erst komplatt ratlos an, als ich geendet habe und hebt schon an, dass es das auch nicht sei, bricht ab, fragt etwas nach, setzt an, bricht ab … und da war ich es mir schon zufrieden, denn da war klar, egal was es war, irgendetwas habe ich getroffen.

Die Supervisorin griff dann ein, ein paar erklärende Erläuterungen zu meiner These – und plötzlich lag die Sache vor den Füßen. Blöderweise dann ein Konflikt, den sie nicht alleine lösen kann, aber dennoch waren die Gefühle auf einmal stimmig und nicht mehr so fremd und verwunderlich und beängstigend.

Ich find das schon echt klasse, wie Menschen, die es gut mit sich meinen, die bereit sind, auch mal bedingungslos zuhören, die mitdenken, die von sich selber mal lassen, innerhalb von kurzer Zeit zu richtig guten ‚Ergebnissen‘ kommen.

Laberrunde, die x.te

Heute war’s mal so richtig langweilig. Da kein Fall vorhanden war, manchmal glaube ich, ich bin der einzige, der überhaupt noch Dienste macht, ging’s um’s altern. Ich hab‘ mich dann meditativ in den Anblick der drei Kerzen vertieft und mich mal nicht gewundert, warum jeder, der etwas erzählt, alles mindestens zweimal erzählen muss.

Abschlussrunde unkonventionell mit der Frage: „Wie möchten Sie altern?“ Als ich an der Reihe war unterbrach die Supervisorin: „Ach Herr B., dass müssen Sie echt nicht beantworten – so jung, wie sie noch sind!“

Alles ist relativ.  Morgen kommt die Nichte meines Mannes, ab Sonntag haben wir den Neffen von E. für eine Woche zu Gast … die sind jung!

Definitv für Grundeinkommen!

Monatliche Laberrunde, in die ich ja seit der neuen Supervisorin gerne gehe. In der Eingangsrunde eine Kleinigkeit erwähnt und eigentlich gar kein Interesse daran gehabt, es in der Runde zu besprechen. Und überhaupt, die Welt kann mich gerad mal kreutzweise, aber sowas von!

Die Supervisorin lässt aber nicht locker, will unbedingt wissen, wie ich mit der Situation umgehe, wie belastend es sei, wie ich das aushalte. Und weil das so eine Art Sondergebiet ist muss ich ein paar Fakten vorab aufzeigen. Die Gruppe ist plötzlich wie paralysiert: acht Augenpaar hängen an meinen Lippen und statt das in Kürze abzutun, weil ich der Welt gerade echt kein Wort gönnen will, werde ich eine Stunde lang mit Fragen und Nachragen und Überlegungen überschüttet – eine total überwältigende Aufmerksamkeit. Und erst mit Hilfe der Supervisorin dämmert mir langsam, dass aus all den Fragen, auch den kritischen, nicht nur Respekt und Achtung, sondern wirklichs Anerkennung für die Arbeit auf diesem Sondergebiet spricht. Und als wir zum ‚gemütlichen‘ weihnachtlichen Teil übergehen – bei alkoholfreiem (!) Sekt, drei Fischcremes, einem mehr als mißratenem Zwiebelkuchen und meinen Pizzaschnecken, die ruhig auch besser hätten sein können – sprechen mich zwei noch extra darauf an.

Die Gruppe findet meine Arbeit toll. Der Vorstand vom Verein lässt auch immer durchblicken, wie froh er sei, dass ich mitarbeiten würde. Der Projektleiter weiß ob des Lobes keine Worte mehr. Ein Abteilungsleiter stürmte heute in die Tür, um mit einem „Klasse gemacht die Seite, da sieht man, wer was kann“ sofort wieder rauszustürmen. Das Lehrling meines Mannes war ganz glücklich, als mit ihr ihre Bewerbung durch bin und das ein oder andere sagen konnte , und und und …

Das Doofe daran – und deswegen kann mich die Welt gerade kreutzweise, am und im Arsch lecken, aber sowas von: Diese ganzen Lobs und Anerkennungs und Respektes und Achtungs sind ja schön und gut – aber warum finde ich, wo ich anscheind so doof und unpraktisch dann doch nicht bin, keinen Job? Und warum haben dort, wo ich jetzt noch zwei Wochen arbeite, Typinnen und Typen , die mehr als sich das Schild „Ich-bin-wichtig-ach-was-sehr-wichtig“ umhängen nicht können, einen guten, wenn nicht gar richtig gut bezahlten Job? Ich kenne jetzt mindestens drei dort, die aufgrund ihrer totalen Unfähigkeit – „Äh können Sie mir mal sagen, wie ich das Internet wieder aufbekomme, dass ist plötzlich weg, das war aber noch nie so und gemacht habe ich auch nix“ so der Anruf in der Technikabteilung, als die werte Kollegin ihren Browser geschlossen hatte) – in der freien Wirtschaft nicht einen einzigen Monat überleben würden.

Und zu allem Überfluss hat mir heute Nacht mit meine Exfreundin noch so gekonnt einen runtergeholt, dass ich total abgegangen bin und das Sperma nur so klatschte. Aber: Ich hab dem ganzen total entfremdet zugeschaut und nichts gefühlt, nichts gespürt, nichts erlebt derweil. Selbst auf die seltenen erotischen Träume ist kein Verlaß mehr!

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